Kündigung durch DKB

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kamensky
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Re: Kündigung durch DKB

Beitragvon kamensky » Mittwoch 15. Februar 2017, 15:45

Andy hat geschrieben:Danke fuer die Info, Kamensky! Ich denke, dass die Banken in CH dann doch loyaler mit CH Buergern umgehen, und ihnen, trotz auslaendischem Steuerstatus, diese Moeglichkeit einer Kontofuehrung gegen hoehere Kontogebuehr einraeumen. Ich hatte dazumal Konten bei 2 Schweizer Banken, und dies ueber 10 Jahre lang. Trotzdem wurden diese, Knall auf Fall, unabhaengig voneinander gekuendigt.

Es bleibt spannend!


Seit Etwa 5 Jahren herrscht sehr grosse Unsicherheit auf dem Bankenplatz CH. Das deutschen Kunden gekuendigt wurde ist mir bisher Nicht bekannt, doch amerikanischen Kunden mit Sitz in der CH wurden teilweise aufgefordert ihre Konten zu kuendigen. Da ich in der CH in einem Grenzkanton lebte, habe ich noch dikverse Schul-kollegen/innen, welche bei unterschiedlichen Banken ihr taegliches Brot verdienen, doch selbst diesen ist eine Machart, wie sie @Norbert hier beschreibt voellig befremdet und nicht nachvollziehnbar.
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Re: Kündigung durch DKB

Beitragvon Norbert » Mittwoch 15. Februar 2017, 16:55

Andy hat geschrieben:Norbert, kann es sein, dass Du bei der Bank einen russischen Wohnsitz angegeben hast?

Muss ich, allein aus steuerlichen Gründen. Aber stimmt, das wird der Grund sein. Die Frage ist, warum sie dies nicht klar kommunizieren sondern in dieser ausgesprochen pampigen Art. Es wäre ja nicht einmal ein Problem, dies sauber in die AGB aufzunehmen.

kamensky hat geschrieben:Kann ich so absolut NICHT bestaetigen und bin im Besitze mehrerer Konten bei unterschiedlichen CH-Banken. Was hingegen Richtig ist, sind hoehere Gebuehren fuer die Kontenfuehrung fuer Konteninhaber wohnhaft ausserhalb der CH. Die Gebuehren belaufen sich von CHF 120.-- bis zu CHF 450.-- jaehrlich.

Ich konnte als Deutscher mit Wohnsitz in Russland kein Konto mehr in der Schweiz eröffnen, als ich es vor vier Jahren versuchte. Neben den horrenden Gebühren wurde von mir eine Mindesteinlage von einer halben bis einer ganzen Million Franken gefordert - ich war bei vier verschiedenen großen Banken in Zürich. Die CreditSuisse hätte mich als Bestandskunde behalten, aber mir waren deren Gebühren dann zu hoch.

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Re: Kündigung durch DKB

Beitragvon kamensky » Mittwoch 15. Februar 2017, 17:37

Norbert hat geschrieben:Ich konnte als Deutscher mit Wohnsitz in Russland kein Konto mehr in der Schweiz eröffnen, als ich es vor vier Jahren versuchte. Neben den horrenden Gebühren wurde von mir eine Mindesteinlage von einer halben bis einer ganzen Million Franken gefordert - ich war bei vier verschiedenen großen Banken in Zürich. Die CreditSuisse hätte mich als Bestandskunde behalten, aber mir waren deren Gebühren dann zu hoch.


Eben, wie ich vorher schon erwaehnte herrscht seit 5 Jahren Intransparenz und Chaos pur und natuerlich je groeeser und vernetzter die Bank desto schlimmer (fuer die Kunden) die Restriktionen. Ich bspw. war auch Kunde bei Grossbanken, doch mittlerweile ziehe ich (Kleinere KMU-Groesse) den "To big to fails" ganz klar vor. Liebend gern, wuerde ich ganz auf Bankgeschaefte (Zusammenarbeit) verzichten, doch leider ist dies in der heutigen Zeit praktisch unmoeglich.
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Re: Kündigung durch DKB

Beitragvon Norbert » Mittwoch 15. Februar 2017, 18:49

Wenn man sich mal informiert: Ich habe bislang keine brauchbare Alternative zur DKB gefunden. Überall wird ein deutscher Wohnsitz benötigt oder ein deutsches Gehalt.

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Re: Kündigung durch DKB

Beitragvon m5bere2 » Mittwoch 15. Februar 2017, 19:00

Norbert hat geschrieben:
Andy hat geschrieben:Norbert, kann es sein, dass Du bei der Bank einen russischen Wohnsitz angegeben hast?

Muss ich, allein aus steuerlichen Gründen. Aber stimmt, das wird der Grund sein.

Dann warte ich mal auf meinen Rausschmiss... ;) Als ich letztens zwei meiner drei DKB-Konten selbst gekündigt habe, hat man es bei der DKB jedenfalls noch "sehr bedauert".

Für mich hatte es pragmatische Gründe: dem russischen Finanzamt nur Rechenschaft über ein Konto zu erstatten statt für drei.




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