Homos in der Gesellschaft

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fugen
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Re: Homos in der Gesellschaft

Beitragvon fugen » Samstag 13. Juni 2015, 13:25

Jungs, es ist wie mit Klappe und Gunnar, Aufmerksamkeit ;-)

Aufmerksamkeitshascherei, sonst nichts.

Und das der Osten mit Sexualität, besonders mit Homo-, anders umgeht ist Fakt und das sollten auch alle hier wissen.

Daheim kann jeder tun, und tut es auch, was er will und keiner hindert ihn, oder hat jemand andere Infos(?), daran solange es im gesetzlichen Rahmen ist.

Und zur Presse in Deutschland über Russland muss man denke ich nichts sagen!



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Haya
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Re: Homos in der Gesellschaft

Beitragvon Haya » Samstag 13. Juni 2015, 16:35

Moin Moin,

lieber Berlino10,

Ich weiß, dass Ich Dir diese Frage schon einst gestellt habe.
Da Du aber wieder dieselbe unbelegte Behauptung heranführst, dass Homosexualität veranlagt sei, erlaube Ich mir ebenfalls dieselbe Frage Dir nochmals zu stellen, ob Du ggf. Kenntnisse hast nach welchen genetischen und/oder anatomischen Merkmalen man schließen kann, dass jemand homosexuell veranlagt ist?

Über eine eindeutige Antwort wäre Ich Dir nach wie vor sehr verbunden.

Es geht nicht um die Bewertung von Tierverhalten, sondern lediglich um den Fakt, dass die Natur (auch) Homosexualität hervorbringt.

Doch! Absolut genau darum geht es doch, mein Großer ;)
Du wertest das (homosexuelle) Verhalten der Tiere als eine natürliche Sache, die Du auf die (homosexuellen) Menschen überträgst.

Außer mir hat es Dir jetzt auch ein weiterer User versucht zu vermitteln, dass wenn man mit einem solchen Maßstab misst, man zwangsläufig andere tierische Verhalten auf den Menschen übertragen müsste und diese dann ebenfalls für "natürlich" erklären würde.

Ich könnte Dir jetzt wieder skurrile tierische Verhalten nennen, die vielleicht in der Tierwelt natürlich sind, aber bei uns Menschen bis zum letzten verunglimpft würden (auch von Dir). Allerdings ist mir Deine Reaktion schon bekannt, dass Du mich dann wieder als "Hetzer" betiteln würdest, weil Ich zwar mit denselben Mitteln, wie Du argumentieren würde, aber die Schlussfolgerung einfach nicht Deinem Weltbild entsprechen wird.

Dass Homosexualität in der Natur vorkommt hat absolut niemand bestritten.
Dass es widernatürlich ist, ist etwas anderes.

Männliche Gänse tun es und bilden auch Paare, männliche Delfine, Pinguine (der Bremerhavener Zoo hatte mal drei schwule Paare) oder weibliche Laysan-Albatrosse, Affen auch, besonders weibliche Makaken, Bonobos ... Schwäne und Meerschweinchen ziehen gleichgeschlechtlich auf, auch bei Walen und Giraffen ist es dokumentiert, insgesamt bei über 500 Tierarten gut und bei weiteren 1.000 vereinzelt ..

Danke Dir für diesen Kommentar.
Laut Wikipedia stimmen die Zahlen sogar in etwa und rechne Ich Dir an ;)

Und auch wenn der Beitrag den Eindruck vermitteln soll, dass es etwas vollkommen natürliches ist und bei zahlreichen Arten vorkommt, so muss Ich ergänzen, dass es eben nicht so ist.
Es ist eher die Ausnahme, als die Regel und, dass es allein bei 1500 Tierarten dokumentiert wurde, ist schon ein trauriges Ergebnis.

Eine 2011 veröffentlichte Studie schätzte die Artenzahl auf 8,7 ± 1,3 Millionen
Macht bei einer Gresamtartenzahl von ca. 8.7Mio Tierarten lediglich 0.017% Tierarten bei denen homosexuelles Verhalten dokumentiert wurde.

Wie viele Homos haben Wir nochmal in Deutschland, sagtest Du? :)

Müsste es jetzt eigentlich im Umkehrschluss heißen, dass wenn Ich eine Liste von Tierarten liefere wo kein homosexuelles Verhalten dokumentiert wurde, dass dann diese Liste den Anspruch erheben würde, dass Homosexualität etwas widernatürliches ist, weil es ja dann bei meinen Tierarten nicht vorkommt? :)

Lieber fugen,
Daheim kann jeder tun, und tut es auch, was er will und keiner hindert ihn, oder hat jemand andere Infos(?), daran solange es im gesetzlichen Rahmen ist.


Ja, es gibt mittlerweile in zahlreichen Städten Deutschlands so "dufte" Veranstaltungen, wie "Christopher Street Day", wo es Homosexuellen Menschen ermöglich ist ihre sexuellen Hinneigungen, Vorlieben, Verhalten der Öffentlichkeit zur Schau zu stellen.
Und auch obwohl bei solchen Veranstaltungen halbnackte Menschen in teilweise seltsamen Outfits auftreten, so gibt es dabei keine Altersgrenze und man kann sich diese "Paraden" am hellen Tage anschauen und den Menschen zujubeln.
Wenn man Glück hat, muss man noch nicht einmal vor die Tür treten, da sie vor dem Fenster vorbeispazieren.

Ein paar Bilder von homosexuellen Menschen, dessen Beurteilung jeder für sich treffen kann:
(Bilder enthalten m.A.n. nicht jugendfreie Darstellungen)
Klick
Klick
Klick
Klick
Klick
Klick
Klick
Klick

Was würdet ihr eigentlich euren Kindern sagen, wenn diese euch die Frage stellen:
"Papa, warum haben die nackten Männer da solche Hundekostüme mit Masken an und werden auf Knien an einer Leine geführt?"

"Mein Kind, das sind Menschen, die in unserer heutigen Gesellschaft diskriminiert werden, sie haben absolut keine Freiheiten, verdienen Respekt und es ist ein vollkommen natürliches Verhalten, da alles was Du genannt hast doch ach bei den Tieren vorkommt" ????

Für mich und hoffentlich viele anderen ist und bleiben solche Menschen krank und das würde Ich jedem Kind weiter vermitteln.
Vor allem den Kids die sich Erwachsene als Vorbilder nehmen.

Das schlimme sind noch nichteinmal die Darsteller selbst (bei denen ist eh schon alles verloren). Das schlimme sind die Bürger, die durch ihren Jubel und Zustimmungen nur bezeugen, wie tief die Gesellschaft schon gesunken ist und jegliche Kritik an solchen Darstellern und Verhalten wird nicht selten, wie auch hier im Forum schon gezeigt wurde, mit Beschimpfungen reagiert.

Da Du aber ebenfalls Biker bist, kannst ja mal gerne zu uns ne Tour machen. Ich kann Dir ein paar Parkplätze nennen, wo es nicht lange dauern wird bis dich jemand anspricht und Dir der Appetit auf Dein Butterbrot schnell vergeht.


Gruß
Haya

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Re: Homos in der Gesellschaft

Beitragvon Sachse007 » Samstag 13. Juni 2015, 18:18

Axel Henrich hat geschrieben:Ich denke Sie wollen ganz normal behandelt werden, machen sich selber aber zu was besonderen.

Das wage ich zu bezweifeln. Ich glaube, dass in Deutscvhland viele das Kick einsetzen, um im Fernsehen bekannt zu werden oder zusätzliche finanzielle Einnahmen zu erhalten.
Mir ist es völlig egal, was jemand in seiner Freizeit macht (gut, wenn sich jemand im Fernsehen mit den Worten outen würde: "Ich habe zweimal wöchenlich Geschlechtsverkehr mit meiner Schwiegermutter.", wäre ich vielleicht irritiert...). In diesem Falle befolge ich sogar das Motto der FDP: "Leben und leben lassen." Aber ich möchte nicht jeden Tag nicht mit diesem Thema bombardiert werde, es interessiert mich einfach nicht.
Und ich weiß jetzt, warum mich die Leute auf'm Nevsky so komisch angeguggt haben, als ich mir auf Grund überraschender Kälte die modische Jacke meiner Petersburger Bekannten ausgeborgt hab..., gut, dass die neben mir war...

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Re: Homos in der Gesellschaft

Beitragvon Berlino10 » Samstag 13. Juni 2015, 18:28

Dass unsere Presse Diskriminierung Homosexueller in RUS hochspielt und für ihre Propaganda ausschlachtet, macht sie in meinen Augen nicht richtiger.

Ansonsten wird hier mal wieder viel durcheinander gewürfelt.

Widernatürlich kann nur etwas sein, was nicht den biologischen Anlagen entspricht.
Und dazu reichen Hunderte Tierarten aus, um zu beweisen, dass Homosexualität bei Tieren biologischen Anlagen entspricht.
Da helfen auch keine quantitativen Relativierungen - der Gegenbeweis ist erbracht.
Daraufhin untersucht werden Tierarten sowieso seltenst. Es würden sicher noch Tausende dazukommen.
Und dass sie beim Menschen zumindest teilweise veranlagt ist, kann niemand bestreiten, der Studien offen verfolgt.

Öffentliche Zurschaustellung von SM lehne auch ich ab. Das ist aber keine homosexuelle Spezialität.
Die dargestellten Szenen sind in Deutschland nach § 183a StGB eine Straftat, die mit bis zu einem Jahr Gefängnis geahndet werden können.
Ob der § 183 beim CSD ausser Kraft gesetzt wird .... keine Ahnung.

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Re: Homos in der Gesellschaft

Beitragvon CSB_Wolf » Samstag 13. Juni 2015, 19:31

Sachse007 hat geschrieben:(gut, wenn sich jemand im Fernsehen mit den Worten outen würde: "Ich habe zweimal wöchenlich Geschlechtsverkehr mit meiner Schwiegermutter.", wäre ich vielleicht irritiert...).


Auch wenn die besagte Schwiegermutter der Traum eines jeden mannes währe :lol:

Sachse007 hat geschrieben:In diesem Falle befolge ich sogar das Motto der FDP: "Leben und leben lassen." Aber ich möchte nicht jeden Tag nicht mit diesem Thema bombardiert werde, es interessiert mich einfach nicht.


Das geht mir genauso. Ein Schwuler oder eine Lesbe, die werden ja nicht so geboren, da muss ja in der Jugend etwas vorgefallen sein, warum die dann zum anderen Ufer gewechselt sind :roll: Als ich mir vorher die Bilder von Haya angeschaut hatte, da dachte ich auch sofort irgendwie sind solche Menschen doch krank. Da hat der Haya auch nicht so ganz unrecht. Na ja, ob und wie ist mir auch egal, wenn Leute meinen sie müssten z.B. im Pferdekostüm rumlaufen oder die 2 hässlichen nackten Frauen, dann ist es natürlich denen ihre Sache. Wobei so ein Auftritt ist ja schon fast wieder eine Beleidigung für normale menschliche Augen :lol:

Gruss
wolf
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Re: Homos in der Gesellschaft

Beitragvon Alex KA » Samstag 13. Juni 2015, 20:37

Haya hat geschrieben:Ein paar Bilder von homosexuellen Menschen, dessen Beurteilung jeder für sich treffen kann:
(Bilder enthalten m.A.n. nicht jugendfreie Darstellungen)
Klick
Klick
Klick
Klick
Klick
Klick
Klick
Klick



Und wenn einer davon Hauptberuflich hinter dem Joystick eines Flugzeuges sitzt, als Copilot? Es wird schon gefährlich, vielleicht gehört es zu seinen Fantasien eines Tages einen knallharten Abgang zu machen, dabei wird er auch Pornos mit sich selbst ansehen.. :) Nah ja, vielleicht zu weit hergeholt..

paramecium
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Re: Homos in der Gesellschaft

Beitragvon paramecium » Sonntag 14. Juni 2015, 01:28

Haya hat geschrieben:Ich weiß, dass Ich Dir diese Frage schon einst gestellt habe.
Da Du aber wieder dieselbe unbelegte Behauptung heranführst, dass Homosexualität veranlagt sei, erlaube Ich mir ebenfalls dieselbe Frage Dir nochmals zu stellen, ob Du ggf. Kenntnisse hast nach welchen genetischen und/oder anatomischen Merkmalen man schließen kann, dass jemand homosexuell veranlagt ist?

Über eine eindeutige Antwort wäre Ich Dir nach wie vor sehr verbunden.


Das pränatale hormonellen Milieu in Kombination mit genetischen sowie epigenetischen Ursachen werden momentan in der Fachwelt als wesentliche Faktoren zur Bildung der sexuallen Orientierung angesehen. Als Einstieg dient jedes x-beliebige halbwegs aktuelle Review zur Thematik. Service: (http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21693676 und http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25172350)

Dass Homosexualität in der Natur vorkommt hat absolut niemand bestritten.
Dass es widernatürlich ist, ist etwas anderes.


Wie kann etwas, dass in der Natur vorkommt "widernatürlich" sein? Falls du krankhaftes Verhalten meinst: Über einen möglichen evolutionären Nutzen von Homosexualität wird in der Fachwelt diskutiert. Dies würde erklären, warum sie bei sozialen Tieren relativ weit verbreitet ist.

Eine 2011 veröffentlichte Studie schätzte die Artenzahl auf 8,7 ± 1,3 Millionen
Macht bei einer Gresamtartenzahl von ca. 8.7Mio Tierarten lediglich 0.017% Tierarten bei denen homosexuelles Verhalten dokumentiert wurde.

Wie viele Homos haben Wir nochmal in Deutschland, sagtest Du? :)

Müsste es jetzt eigentlich im Umkehrschluss heißen, dass wenn Ich eine Liste von Tierarten liefere wo kein homosexuelles Verhalten dokumentiert wurde, dass dann diese Liste den Anspruch erheben würde, dass Homosexualität etwas widernatürliches ist, weil es ja dann bei meinen Tierarten nicht vorkommt? :)


Naja, wenn überhaupt solltest du für diesen hinkenden Vergleich Säugetiere (~knapp 5400 Arten) anführen, denn die meisten der 8.7 Mio. Tierarten (Schwämme, Nesseltiere, Muscheln, Insekten ect.) sind in punkto Sozialverhalten und Sexualität (Fragmentation, Jungfernzeugung, Selbstbefruchtung z.B. bei Hermaphroditen ect.) mit dem Menschen schwer vergleichbar.

Bei den Säugetieren wurde homosexuelles Verhalten bei mehr als 200 Arten beschrieben. Da sich die Beobachtungen über alle Ordnungen erstrecken (Beuteltiere (z.B. Koala), Wale (z.B. Grauwal, Belugawal), Raubtiere (z.B. Rotfuchs, Braunbär, Tiger, Walross), Primate (z.B. Bonobo, Gorilla, Schimpanse, Mensch), Rüsseltiere (afr. und asiat. Elefanten), Nagetiere (z.B. Hasen), Fledertiere (z.B. Braunes Langohr, Vampirfledermaus), Insektenfresser (z.B.Langohrigel), Unpaarhufer (z.B. Panzernashorn, Przewalski-Pferd) und Paarhufer (z.B. Hauschwein, Giraffe, Elch)), kann man - wie Berlino auch schon schrieb - getrost davon ausgehen, dass Homosexualität bei den meisten Säugetieren verbreitet ist, aber noch nicht für alle Arten beschrieben wurde.

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Re: Homos in der Gesellschaft

Beitragvon Sachse007 » Sonntag 14. Juni 2015, 10:10

paramecium hat geschrieben: sind in punkto Sozialverhalten und Sexualität (Fragmentation,

... wenn ich in meinem Sexualverhalten zur Fragmentation neige, gehe ich zum Arzt! :D

paramecium hat geschrieben: Als ich mir vorher die Bilder von Haya angeschaut hatte,

... ich habe da noch nicht nachgesehen, aber mich wundert, dass Haya hier Bilder von sich reinstellt... :?

Tut mir leid, mein ernsthafter tag war gestern... :oops:

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Re: Homos in der Gesellschaft

Beitragvon fugen » Sonntag 14. Juni 2015, 11:08

@ haya: lass mal deinen Beissreflex stecken ;-)
Mein post ist wertfrei, oder habe ich da jemanden beschuldigt bzw verteidigt???

Das Problem ist doch, dass es wie Attraktion ist und alle hingehen und lachen und so versucht jeder jeden zu überbieten.

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Re: Homos in der Gesellschaft

Beitragvon Haya » Sonntag 14. Juni 2015, 15:02

Moin Moin,

Lieber Berlino10,

Widernatürlich kann nur etwas sein, was nicht den biologischen Anlagen entspricht.
Und dazu reichen Hunderte Tierarten aus, um zu beweisen, dass Homosexualität bei Tieren biologischen Anlagen entspricht.

Und demnach tierisches Verhalten (so kurios es sein mag) auf den Menschen uneingeschränkt (denn das müsste demnach für alle tierische Verhaltensweisen gelten) übertragbar wäre???

Wenn nein, dann bitte mit Begründung!

der Gegenbeweis ist erbracht.

Ja, wenn dem nur so wäre, aber Du willst oder kannst ja einfach nicht auf meine Fragen eingehen.
Schade! Dabei dachte Ich ausgerechnet bei Dir, dass Du sachlich bleiben kannst.
Solange Du wenigstens nicht erklärst nach welchen Merkmalen man eine genetische und/oder anatomische Veranlagung bei homosexuellen Menschen erkennen kann, solange bleibt es nur eine reine und unbewiesene Behauptung Deinerseits.
Nicht mehr und nicht weniger.

Daher bitte Ich Dich, dass Du das, was Du anderen Usern sonst selber unterstellst (Propaganda, fälschliche Informationen, etc.), zu unterlassen, wenn Du Deine Thesen nicht untermauern kannst, denn das das Fehlen solcher disqualifiziert dich sonst nur als seriösen Diskussionspartner.

Und dass sie beim Menschen zumindest teilweise veranlagt ist, kann niemand bestreiten, der Studien offen verfolgt.

Dann her mit den Studien, die homosexuelle Veranlagungen bewiesen haben sollen!
Ich sage, dass bis jetzt niemand Deine Behauptung wissenschaftlich bewiesen konnte und bestreite daher nach wie vor, dass Homosexualität veranlagt sei.

Öffentliche Zurschaustellung von SM lehne auch ich ab. Das ist aber keine homosexuelle Spezialität.

Warum lehnst Du es ab?
Unnatürlich kann es ja, laut Deiner Argumentation nicht sein, denn diese Menschen auf den Bildern demonstrieren lediglich Gehorsam.
Findest Du ebenfalls bei Tierarten, wie bspw. Hunden, Pferden und ist doch demnach auch biologisch veranlagt oder siehst Du das anders? :)

Aber gut! Kennst Du etwa vergleichbare Bspe., wo Menschen (nicht Homosexuelle) SM-Praktiken in ähnlicher oder gleicher Weise öffentlich zur Schau stellen, so dass man davon ausgehen kann, dass diese Art der Präsentation kein Alleinstellungsmerkmal der Homosexuellen ist?

Wie findest Du eigentlich, wenn es solche Seiten gibt?
Ist es OK, wenn Homosexuelle ihre sexuelle Auslebungen in der Öffentlichkeit ausüben, wo ggf. Du zum Pausieren anhälst und Deine Tochter kurz zum Pipimachen ins Gebüsch schickst? Etwas, was widernatürlich ist, sollte sie ja nicht erblicken können.
Wie würde Dir Dein Brot schmecken, wenn Du eine männliche Person erblickst, die gerade ejakuliert?
Und jetzt komm mir bitte nicht, dass Du hingehen würdest und die "Rudelbumser" (übrigens auch ein natürliches Verhalten aus der Tierwelt) darauf aufmerksam machen würdest weniger "natürlich" zu sein.


Die dargestellten Szenen sind in Deutschland nach § 183a StGB eine Straftat, die mit bis zu einem Jahr Gefängnis geahndet werden können.
Ob der § 183 beim CSD ausser Kraft gesetzt wird .... keine Ahnung.

Sind Dir Verurteilungen nach §183a StGB von Homosexuellen bekannt, die sich in ähnlicher Weise verhielten, wie auf den Bildern oben?
Fändest Du es denn selber angebracht, wenn auf den Veranstaltungen Polizeivollzugsbeamte Massenverhaftungen von halbnackten homosexuellen Menschen vornehmen würde?
Wenn JA, warum? Schließlich ist es doch lediglich ein "natürliches" Verhalten solcher Menschen, das man ebenfalls in der Tierwelt vorfindet ;)


Lieber paramecium,

Ich weiß, dass Ich Dir diese Frage schon einst gestellt habe.
Da Du aber wieder dieselbe unbelegte Behauptung heranführst, dass Homosexualität veranlagt sei, erlaube Ich mir ebenfalls dieselbe Frage Dir nochmals zu stellen, ob Du ggf. Kenntnisse hast nach welchen genetischen und/oder anatomischen Merkmalen man schließen kann, dass jemand homosexuell veranlagt ist?

Über eine eindeutige Antwort wäre Ich Dir nach wie vor sehr verbunden.



Das pränatale hormonellen Milieu in Kombination mit genetischen sowie epigenetischen Ursachen werden momentan in der Fachwelt als wesentliche Faktoren zur Bildung der sexuallen Orientierung angesehen. Als Einstieg dient jedes x-beliebige halbwegs aktuelle Review zur Thematik. Service: (http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21693676 und http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25172350)

Theorien aufstellen bedeutet nicht, dass es auch wissenschaftlich bewiesen wurde, denn das geben Deine beiden Links nicht her und von daher kann man nicht davon ausgehen, dass Homosexualität veranlagt sei, denn sie ist es nach dem heutigen Stand nicht.
Da kann man nun weiterhin zig Mal das Gegenteil behaupten, aber wahrer wird es nicht.

Wie kann etwas, dass in der Natur vorkommt "widernatürlich" sein?

Du hast Recht! Ich hätte "auf den Menschen bezogen" hinzufügen sollen. Dachte, dass es im Kontext ersichtlich war.
Die Frage kann Ich allerdings genauso Dir und anderen Diskussionspartnern, wie Berlino10 in Bezug auf andere tierische Verhaltensweisen stellen, die ggf. nicht Deinem/Eurem Weltbild entsprechen werden.
Eure Einstellung mit der selbigen Argumentation wäre allerdings dann eine andere.
Warum und wonach ihr Differenzierungen trefft, konnte mir bis dato niemand erörtern.

Falls du krankhaftes Verhalten meinst: Über einen möglichen evolutionären Nutzen von Homosexualität wird in der Fachwelt diskutiert. Dies würde erklären, warum sie bei sozialen Tieren relativ weit verbreitet ist.

Welcher Nutzen wäre es denn?
In der Fachwelt wird auch über den Nutzen von bspw. Koprophagie nicht nur diskutiert, sondern ist auch wissenschaftlich bewiesen, dass es einen Nutzen hat.
Wäre es demnach ein vollkommen natürliches Verhalten, wenn Menschen (öffentlich) Exkremente verspeisen würden, denn schließlich tuen Tiere es doch auch?
Um nur ein paar Bspe. von Säugetieren zu nennen, die man u.a. ebenfalls in Deiner Auflistung oben findet:
Nagetiere (Hasen, Kaninchen, Meerschweinchen, Chinchillas,...), Paarhufer (Equidae), Primaten (Gorillas, Mensch,...), Hunden, usw.

Bevor Ich mit einem solchen Vergleich wieder als "Hetzer" tituliert werden sollte, würde Ich gerne wissen warum dieser Vergleich nicht angebracht wäre und welche Differenzierung es in diesem Argument zu dem von Berlino10 gibt.

Naja, wenn überhaupt solltest du für diesen hinkenden Vergleich Säugetiere (~knapp 5400 Arten) anführen, denn die meisten der 8.7 Mio. Tierarten (Schwämme, Nesseltiere, Muscheln, Insekten ect.) sind in punkto Sozialverhalten und Sexualität (Fragmentation, Jungfernzeugung, Selbstbefruchtung z.B. bei Hermaphroditen ect.) mit dem Menschen schwer vergleichbar.

Wenn überhaupt hätte Ich gar nicht diesen hinkenden Vergleich von Berlino10 weiter ausführen sollen, denn tierische Verhaltensweisen lassen sich nun mal nicht auf den Menschen übertragen, da die einen instinktiv handeln, während die anderen gedankliches Bewusstsein haben.

kann man - wie Berlino auch schon schrieb - getrost davon ausgehen, dass Homosexualität bei den meisten Säugetieren verbreitet ist, aber noch nicht für alle Arten beschrieben wurde.

1. hat Berlino10 nirgens von Säugetieren gesprochen. Er benutze wiederholt den Terminus "Tierarten". Daher habe Ich mich ebenfalls auf den Oberbegriff bezogen
und
2. Danke Ich Dir für die Auflistung. Ebenfalls findet man viele dieser Tiere, die Du auflistest in anderen tierischen Verhaltensweisen wieder, so z.B. bzgl. der Infantizid:
Löwen, Bären, Vögeln, Nagetiere, Primaten, Delphine, usw.

Wäre demnach die Kindstötung (in Einzelfällen i.V.m. Kronismus) als eine natürliche Sache auf den Menschen übertragbar?
Wenn nein, warum nicht?

Lieber fugen,
Mein post ist wertfrei, oder habe ich da jemanden beschuldigt bzw verteidigt???

Gegensätzliches hat Dir auch niemand unterstellt oder etwa doch?
Ich hab Deine Frage dahingegen interpretiert, dass Du wissen wolltest, ob die Auslebung der Homosexualität über die privaten Wände hinausgeht.
Ich hoffe mein Post oben war eine hinreichende Antwort.

Das Problem ist doch, dass es wie Attraktion ist und alle hingehen und lachen und so versucht jeder jeden zu überbieten.

Heißt es jetzt, dass es bei den Homosexuellen bei solchen Paraden darum geht, was Du mir unterstellt hast und zwar um "Aufmerksamkeitshascherei"???

Ich sehe das Problem eher, wenn dann sowas bei rauskommt
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Aber vermutlich ist das ja OK. Einen physischen Schaden dürfen die Kids sicherlich nicht bekommen.
Psychisch sollten sie gefälligst lernen, dass es "natürlich" ist, wenn Erwachsene halbnackt mit Tiermasken auf Knien an einer Leine gezogen werden, denn Homosexuelle verursachen ja, laut mancher Diskussionsteilnehmer, keine Schäden an Kindern. Das tuen nämlich ausschließlich andere Subkulturen (auch wenn es nicht immer der Fall ist).
Und das solche Veranstaltungen nicht nur kostenlos, sondern am helligten Tage für alle Altersgruppen zugänglich sind, dürfte ja kein Geheimnis sein.



Gruß
Haya




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