Warum wird PUTIN so geliebt?

Das Politische Forum ist nur für "Debattanten" und Gäste sichtbar. Wer mitdiskutieren möchte, der muß sich der Gruppe der Debattanten anschließen. Eine Mitgliedschaft muß beantragt werden.

Moderator: Admix

    
Benutzeravatar
Evgenij
Zar/iza
Zar/iza
Beiträge: 356
Registriert: Donnerstag 23. Juni 2016, 15:44
Wohnort: NSK
Kontaktdaten:

Warum wird PUTIN so geliebt?

Beitragvon Evgenij » Freitag 2. September 2016, 09:17

-- https://premium.zeit.de/aktuelle-zeit?w ... e_headline --

... hätte nun auch (zu) gerne (ohne Scherz) gewusst..,
..kann jemand die aktuelle Print-Ausgabe aus Deutschland mitnehmen und diese mir in den Briefkasten reinwerfen?? ;)
Hatte schon lange 'die Zeit' nicht mehr in den Händen gehabt - vermisse irgendwie auch diesen spez. Geruch (einer frisch gedruckten Zeitung) donnerstags morgen..



Benutzeravatar
Saboteur
Moderator
Moderator
Beiträge: 2936
Registriert: Montag 24. Juli 2006, 23:02
Wohnort: Berlin
Kontaktdaten:

Re: Warum wird PUTIN so geliebt?

Beitragvon Saboteur » Freitag 2. September 2016, 09:26

Die wollte ich mir wegen dem Artikel kaufen. Falls ja,lasse ich ihn dir abfotografiert zukommen ,falls gewünscht.
помню айнц цвай полицай. все там с ума сходили. Под самогон...

Benutzeravatar
Evgenij
Zar/iza
Zar/iza
Beiträge: 356
Registriert: Donnerstag 23. Juni 2016, 15:44
Wohnort: NSK
Kontaktdaten:

Re: Warum wird PUTIN so geliebt?

Beitragvon Evgenij » Freitag 2. September 2016, 09:31

Saboteur hat geschrieben:Die wollte ich mir wegen dem Artikel kaufen. Falls ja,lasse ich ihn dir abfotografiert zukommen ,falls gewünscht.

wäre nicht schlecht.. und ganz nett von Dir mir das anzubieten.., vielen Dank!

Benutzeravatar
Evgenij
Zar/iza
Zar/iza
Beiträge: 356
Registriert: Donnerstag 23. Juni 2016, 15:44
Wohnort: NSK
Kontaktdaten:

Re: Warum wird PUTIN so geliebt?

Beitragvon Evgenij » Freitag 2. September 2016, 12:23

Vielleicht wäre auch dieses interessant: (vor allem in Bezug auf Milchwirtschaftsbetrieb und/oder Qualität der Milchprodukte..)



Das Video hat jetzt (an der Stelle) keinen kausalen Zs.-Hang oder ähnlich mit der oben gewählten Überschrift des Themas!

Benutzeravatar
Saboteur
Moderator
Moderator
Beiträge: 2936
Registriert: Montag 24. Juli 2006, 23:02
Wohnort: Berlin
Kontaktdaten:

Re: Warum wird PUTIN so geliebt?

Beitragvon Saboteur » Freitag 2. September 2016, 18:35

Evgenij hat geschrieben:
Saboteur hat geschrieben:Die wollte ich mir wegen dem Artikel kaufen. Falls ja,lasse ich ihn dir abfotografiert zukommen ,falls gewünscht.

wäre nicht schlecht.. und ganz nett von Dir mir das anzubieten.., vielen Dank!


Ja ist doch kein Thema. Schick mir einfach deine Handynummer. Dann schicke ich es per Whatsapp oder Viber.
помню айнц цвай полицай. все там с ума сходили. Под самогон...



Benutzeravatar
Evgenij
Zar/iza
Zar/iza
Beiträge: 356
Registriert: Donnerstag 23. Juni 2016, 15:44
Wohnort: NSK
Kontaktdaten:

Re: Warum wird PUTIN so geliebt?

Beitragvon Evgenij » Freitag 2. September 2016, 18:53

Saboteur hat geschrieben:Ja ist doch kein Thema. Schick mir einfach deine Handynummer. Dann schicke ich es per Whatsapp oder Viber.


Mag nun vllt. altmodisch klingen - ich nutze aber weder Whatsapp noch Viber.. ;-)..
.. schicke Dir natürlich meine E-Mail-Adresse..

lausi
Zar/iza
Zar/iza
Beiträge: 404
Registriert: Freitag 26. Februar 2010, 22:09
Wohnort: Oberlausitz/Kirovskaja Obl.

Re: Warum wird PUTIN so geliebt?

Beitragvon lausi » Sonntag 4. September 2016, 21:41

Evgenij hat geschrieben:-- https://premium.zeit.de/aktuelle-zeit?w ... e_headline --

... hätte nun auch (zu) gerne (ohne Scherz) gewusst..,

Aber du erwartest nicht ernsthaft eine Antwort gerade von der ZEIT? :lol:
Ich glaube, daß Banken gefährlicher für unsere Freiheiten sind als stehende Armeen.
(Thomas Jefferson)

Benutzeravatar
Saboteur
Moderator
Moderator
Beiträge: 2936
Registriert: Montag 24. Juli 2006, 23:02
Wohnort: Berlin
Kontaktdaten:

Re: Warum wird PUTIN so geliebt?

Beitragvon Saboteur » Sonntag 4. September 2016, 23:44

Ich finde die Zeit nicht schlicht. Der Artikel war jetzt eigentlich auch okay. Nur eher ein Versuch sich dem Phänomen zu nähern.
помню айнц цвай полицай. все там с ума сходили. Под самогон...

lausi
Zar/iza
Zar/iza
Beiträge: 404
Registriert: Freitag 26. Februar 2010, 22:09
Wohnort: Oberlausitz/Kirovskaja Obl.

Re: Warum wird PUTIN so geliebt?

Beitragvon lausi » Montag 5. September 2016, 01:04

Saboteur hat geschrieben:Ich finde die Zeit nicht schlicht. Der Artikel war jetzt eigentlich auch okay. Nur eher ein Versuch sich dem Phänomen zu nähern.

Schlicht find ich sie auch nicht ;-)
Ich hab den Artikel nicht gelesen, mein Kommentar ist aus meiner Erwartungshaltung in Bezug "ZEIT" entstanden.
Meine Meinung zur ZEIT deckt sich mit diesem Beitrag.
Ich würde mich freuen, wenn ich sie korrigeren könnte.
Ich glaube, daß Banken gefährlicher für unsere Freiheiten sind als stehende Armeen.
(Thomas Jefferson)

Benutzeravatar
Evgenij
Zar/iza
Zar/iza
Beiträge: 356
Registriert: Donnerstag 23. Juni 2016, 15:44
Wohnort: NSK
Kontaktdaten:

Re: Warum wird PUTIN so geliebt?

Beitragvon Evgenij » Montag 5. September 2016, 17:26

lausi hat geschrieben:Aber du erwartest nicht ernsthaft eine Antwort gerade von der ZEIT? :lol:


Bei solchen Nicknames wie „lausi“ und qualitativ hochwertigen Beiträgen, müsste man doch gleich aufpassen, ob sich dahinter nicht ein Uwe Krüger selbst verbergen würde (denn beide aus Sachsen – ist irgendwie eine Analogie eindeutig zu viel). ;)

(Scherz beiseite)

Ich würde das Ganze nicht so kategorisch sehen..,

.. hätte jetzt zwar echt viele Gedanken/was zu sagen können, jedoch sei die „Materie“ – generell solche Fragestellungen wie: „Wahrheit“, „Gerechtigkeit“, „unabhängiger Journalismus“ oder Journalismus an sich als Vierte Gewalt/Machtsäule etc.., sind für sich alleine schon eine Dissertation wert [wobei manch eine Dissertationsschrift echt glatt für „nichtig“ erklärt werden könnte/sollte] – nicht nur schwierig, sondern auch komplex und daher es nicht so einfach wäre, vor allem der Wichtigkeit/Bedeutsamkeit halber (zumindest für mich), diese ganzen „Gedanken“ an der Stelle korrekt und in Kürze wiederzugeben, zumal man dabei ja viel ausholen müsste, was aber dann für einen zu langwierig erscheinen möge..

Möchte aber dennoch paar Sachen dazu sagen (dürfen), nämlich:

(1) Heute kann grundsätzlich von keinem völlig „unabhängigen Journalismus“ mehr ausgegangen werden, und zwar nirgends!

-> Übrigens, in diesem Zusammenhang ist aber (zwar „nur“ Kriegsphotographie bzw. Kriegsreportage betreffend – immerhin ein Teil der journal. Tätigkeit) auch ganz interessant, im Susan Sontags Buch: „Das Leiden anderer betrachten“, zu lesen - wie Bilder auf einen einwirken und/oder was man damit so alles „manipulativ“ bewirken könne..

(2) Es darf niemandem das Recht „sein eigenes Narrativ zu haben/bilden/erzählen“ entzogen werden!

Auch die Top-five: „FAZ“, „SZ“, „Die ZEIT“, „Der Spiegel“, „die Welt“ aber auch BILD-Zeitung (da die ersterwähnten gelegentlich darauf Bezug nehmen/zitieren – zumindest in der jeweiligen Online-Ausgabe) dürfe man nicht unter Generalverdacht stellen!!
Denn es ja auch ganz natürlich, wenn man in einem bestimmten Kulturkreise z.B. sei es „amerikanisch“, „deutsch“ oder sonstwas geboren wird, eine dort mehr oder wenige übliche (gesellschaftliche Verinnerlichung) Sozialisierung erfährt und dabei gleichzeitig als „Resultat“ (diejenigen) gleiche/ähnliche Werte teilt (nach außen vertritt). So in etwa, als wenn man z.B. als Moslem in einem „muslimisch“ geprägten Land (bspw. Türkei) geboren würde -, so ist doch gleichzeitig stark davon (mit großer Wahrscheinlichkeit) auszugehen, dass derjenige auch (später) – seine(r)m Brauch/Tradition entsprechend/heraus, fünf Mal am Tag beten und kein Schweinefleisch essen oder auch sonstige Werte (für ihn üblichen) teilen wird (es sei denn, natürlich: einer heißt „Salman Rushdie“ oder so).
So ist/würde es dann auch SO bleiben, und zwar unabhängig davon, ob wir (als „Europäer) es dann für richtig oder falsch halten oder gar ihm (dieses) zum Vorwurf machen würden.

Denn es ist ja keine Kategorie des Falsch- oder Richtigseins (mehr), sondern eher die der Zweckmäßigkeit.
Nur man sollte halt immer (sich selber) vor Augen halten, dass das - was auch immer - was man selber/persönlich für „richtig“ (oder allg. ein Recht auf „sein Narrativ“ zu haben) halte, auch dieses „jene Recht“ den Anderen zu gewähren wäre/müsste (ob man sich dabei eine oder auch keine Manipulation bedingte Meinung bilde(t) - ist gewiss ganz andere Frage).
Um aber „insgesamt“ ein „korrektes Weltbild“ darstellen zu können, wäre echt viel Bildung, Lebenserfahrung etc. nötig.., aber nicht nur das – der Wille „nicht befangen zu sein“, solle aber eindeutig eine der wichtigen Voraussetzungen hierfür sein..

--> Ich würde auch jedem, der (in seinem) Lande zum Präsidenten/Premier werden möchte/kandidiert, um dieser Hürde (meist in vielen Ländern so) bzgl. des Eintrittsalters „ab 40 Jahren erst erlaubt“ gerecht zu werden, zusätzlich eine weitere „anbinden“, nämlich (als Beispiel) die Faustregel: 10 J. in den USA, 10 Jahre in DE, 10 Jahre in RUS und jeweils 5 Jahre in CHINA/JAPAN mindestens gelebt zu haben – zur Anwendung kommen zu lassen, abverlangen.

(3) Nicht „Alles“ im Leben nur durch „Politik-Prisma“ zu sehen, auch mal die Achtung anderen Ressorts in der Zeitung etwa: Feuilleton, Reisen etc. zu schenken, wäre ja gar nicht verkehrt!

(4) Eine gewisse (gesunde) Konkurrenz (unter einzelnen Ländern/Sichtweisen etc.) kann ja nicht nur fördernd sein/wirken, sondern in bestimmten Gebieten schlicht vonnöten sein, um gewisse „Gebilde“ nicht zum Schlechten hin (zu) verzerren (lassen). Und ein Land sollte IMMER eigene Interessen/-Felder samt Einflusssphären haben/besitzen, welche dann dem „eigenem Volke“ zugute kämen und zwecks diesem ja „ausgenützt“ werden sollten, sofern gleichzeitig es nicht das „Leid“ anderer zu bedeuten hätte. Es sollte halt schon das Ganze irgendwie insgesamt zu „fairen Konditionen“ ablaufen (können).

Dass Menschen (auch Journalisten) was zu essen/zu trinken im Leben haben und gelegentlich ihre Familien „durchbringen“ müss(t)en, steht wohl außer Frage.
Und dass die Amerikaner einem diese Leiter, um „Bedürfnispyramide“ (nach A. Maslow) hochklettern zu können, viel eher (schneller) hinstellen können, ist ja in erster Linie nichts „schlechtes“; sondern eher ein Verdienst der Amerikaner (sprich: konkurrenzfähiger zu sein als zB Russen), oder nicht??

Nur nicht jeder ist dann „käuflich“ einzustufen (idealerweise wünschenswert so etwas).
Manch einer kann ja eben dieser „Verlockung“ nicht (lange) widersetzen/widerstehen!!

Bei solchen Fällen aber (als Vermutung), wie beim Daniel Mitow - Außenminister Bulgariens z.B., der ja an diesem „German Marshall Fund“ Programm teilgenommen hatte und (nun) die „proamerikanische Sichtweise“ vertritt – kann dann „solch ein“ Ursache-Wirkungs-Verhältnis leicht gefunden werden - ist dann einem aber auch ganz offensichtlich („sowas“) und kann natürlich nicht (mehr) „für etwas Besonderes“ gehalten werden!
Ich z.B. würde schon gerne, sofern man (vonseiten des Herstellers) mir einen Porsche schenkt, Werbung für die (Porsche AG) machen und an allen „Ecken“ erzählen, wie gut die Wägen so sind (nebenbei bemerkt: bin auch so von deren Qualität überzeugt).
Würde man mir aber bspw. was anderes schenken, im Gegenzug ich dann um „etwas werben“ müsste, und/oder wovon ich selber nicht überzeugt bin – so würde ich den echt fragen, ob er es denn ernst damit meine??
Jedenfalls, so oder so, fände ich echt „nett“, wenn sich jemand aus dem Porsche-UN dazu verpflichtet fühlte, mir so ein tolles Produkt/aus dessen Produktion zu schenken. :lol:


Als Resümee:

Wäre aber ebenfalls echt naiv zu glauben, dass z.B. für die Unterstützung im Rahmen des damaligen „Marshallplans“ vonseiten der Amerikaner, die Deutschen nun (heute) keine „Zeche“ an die (zurück zu)zahlen müssten/bräuchten.

Allgemein ist schon richtig, gebe Dir da vollkommen Recht – dass bspw. „Der Spiegel“ unter Rudolf Augstein, „FAZ“ unter Frank Schirrmacher um „Vieles“ besser aufgestellt war und seit deren „Ausscheiden“ so Einiges an „Qualität“ eingebüßt hatte.
In der ZEIT hat man ja den „feinen“ Kerl - Giovanni di Lorenzo – aber (noch) nicht ganz „fressen“ können.

Oder auch generell Journalismus an sich unter Peter Scholl-Latour echt viel bessere Zeiten erleben durfte.

Aber auch beim ARD/ZDF mit solchen „Titanen“ wie Gert Ruge, Fritz Pleitgen, Dirk Sager und Klaus Bednarz – sah die Welt „viel anders“ aus!

Finde doch ebenso richtig, dass Thomas Roth nun die Entscheidung: „Tagesthemen“ zu verlassen -, getroffen hatte..

MfG,

Evgeny




    Antworten

Zurück zu „Politisches Forum“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 6 Gäste