Nationalität und Staatsbürgerschaft

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Re: Nationalität und Staatsbürgerschaft

Beitragvon Berlino10 » Freitag 6. Oktober 2017, 17:52

Dietrich hat geschrieben:
m5bere2 hat geschrieben:Deswegen sind da ein Drittel der Einwohner staatenlos, dürfen nicht wählen und keine öffentlichen Ämter bekleiden.
Haben aber im Normalfall die Möglichkeit, auch die Staatsbürgerschaft anzunehmen. Das geht natürlich über der Erlernen das Landessprache, aber das ist ja auch z.B. in Russland nicht anders.


Toller Artikel :lol: ... "sie können ja gehen" ... oder als Ausländer geduldet leben ... :shock:
Lächerlicher Vergleich mit Türken in Deutschland ... Wenn Länder gar keine einheitliche Landessprache haben?
Dann werden sie eben dazu gezwungen? Auch wenn es 40% sind oder gar mehr wie in der UKR?
Genfer dürfen nur noch Schweizer bleiben, wenn sie Deutsch lernen ... Kanadier ... was? Nur Englisch?
Lächerliche Rechtfertigung für Diskriminierungen, Unterdrückungen und kulturellen Genozid.



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Re: Nationalität und Staatsbürgerschaft

Beitragvon m5bere2 » Freitag 6. Oktober 2017, 18:25

Dietrich hat geschrieben:Haben aber im Normalfall die Möglichkeit, auch die Staatsbürgerschaft anzunehmen. Das geht natürlich über der Erlernen das Landessprache.


Im Normalfall haben Länder mit einem derartig hohen Anteil an Nichtsprachlern mehrere Landessprachen. Zum Beispiel die Schweiz, Belgien, Kanada, und auch Russland. Länder, in denen ein Drittel der Leute keine Staatsangehörigkeit haben, sind sicher nicht der Normalfall.

Aber mal ehrlich - unmöglich ist das nicht. Zumindest dann nicht, wenn ich in dem Land lebe und auch dort in Zukunft leben nöchte.

Manche Leute möchten das vielleicht gar nicht? Viele wurden vielleicht einfach da hingeboren und haben keine Wahl. Nicht jeder kann einfach mal so auswandern.

Die Staatsbürgerschaftsgesetze dieser beiden baltischen Länder wurden gezielt diskriminierend angelegt und nicht realpolitisch, denn sie verkennen die Realität, dass Estland und Lettland nunmal Vielvölkerstaaten sind. Zwei Amtssprachen einführen und die Einwohner anständig einbürgern wäre eine Lösung gewesen. Geht ja auch in der Schweiz, in Belgien, geht auch in Russland (bei weitem nicht alle Burjaten und Jakuten können russisch!)

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Re: Nationalität und Staatsbürgerschaft

Beitragvon m5bere2 » Freitag 6. Oktober 2017, 18:29

Berlino10 hat geschrieben:Lächerliche Rechtfertigung für Diskriminierungen, Unterdrückungen und kulturellen Genozid.

Vor allem kann man so jede Vertreibung rechtfertigen ... "Gefällt euch nicht? Haut halt ab!" ... haben die Krimbewohner ja auch gemacht, haben halt ihr Land mitgenommen. :lol:

Stell dir vor, da wäre jetzt Schulunterricht auf russisch verboten wie in der Restukraine. Die würden da nicht mal mehr Lehrer finden auf der Krim...

Oder man wird als Bürgermeister verurteilt, weil man an einer russischen Schule mit russischen Kindern in ihrer Muttersprache spricht, wie in Riga. Letztens war wieder so ein Fall, wo ein Bürgermeister bestraft wurde, weil er zu schlecht lettisch spricht. Natürlich ist das Diskriminierung einer ganz großen Bevölkerungsschicht.

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Re: Nationalität und Staatsbürgerschaft

Beitragvon Berlino10 » Freitag 6. Oktober 2017, 19:32

Verstehen kann ich die Balten schon, ... dass sie Russen als ehemalige Besatzer empfinden ... und sich von deren Beeinflussung "schützen" wollen ... ich kann auch die Abchasen verstehen, dass sie die Georgier nach deren Ethnozid nicht mehr im Land haben wollen ...
Nur im Rahmen einer gesitteten Politik müsste man andere Lösungen finden als Rache, als den eigenen Ethnozid ...
zumal im Rahmen unsere Wertegemeinschaft EU .. :lol: ... ok, beim letzten Halbsatz muss ich jetzt selbst lachen :lol: :lol:
Die EU, unsere Regierung sieht ja auch in Katalonien keine Gewalt der Polizei ... :lol: ... verlogene, doppelmoralisierende Bande.


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