Im Alter von 51 nach Russland auswandern?????

Für alle die nicht in Russland leben. Hier können Susi und Klaus über die weißen Nächte in Petersburg sinnen, die russische Seele aus der Ferne transzendieren oder die nächste Russendisko in Sindelfingen planen.

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zimdriver
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Re: Im Alter von 51 nach Russland auswandern?????

Beitragvon zimdriver » Montag 20. März 2017, 20:22

... vielleicht hat sie schon vergessen, welche Freude die russische Bürokratie bereiten kann.



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bella_b33
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Re: Im Alter von 51 nach Russland auswandern?????

Beitragvon bella_b33 » Montag 20. März 2017, 20:42

m5bere2 hat geschrieben:Aber der Arbeitgeber brauch die Erlaubnis, den Ausländer einzustellen.

Genau darauf wollte ich hinaus....das waren damals schon eignartige Fragen an meine Geschäftsleitung.
m5bere2 hat geschrieben:Für den RVP muss man keinen Lebensunterhalt nachweisen.
Ich musste damals auf jeden Fall. Man wollte Kontoauszüge und/oder Lohnbescheinigungen von DE sehen.

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Re: Im Alter von 51 nach Russland auswandern?????

Beitragvon m5bere2 » Dienstag 21. März 2017, 04:53

bella_b33 hat geschrieben:
m5bere2 hat geschrieben:Aber der Arbeitgeber brauch die Erlaubnis, den Ausländer einzustellen.

Genau darauf wollte ich hinaus....das waren damals schon eignartige Fragen an meine Geschäftsleitung.

Für Vid-Ausländer braucht der Arbeitgeber aber diese Erlaubnis nicht. Vid-Ausländer sind auf dem Arbeitsmarkt Russen gleichgestellt.

m5bere2 hat geschrieben:Für den RVP muss man keinen Lebensunterhalt nachweisen.
Ich musste damals auf jeden Fall. Man wollte Kontoauszüge und/oder Lohnbescheinigungen von DE sehen.


Ja, ich glaube, als ich das erste Mal den Gedanken hatte, nach Russland abzuhauen und mich über diese RVP belesen habe, da war das noch so paradox ... dass man ohne das Teil nicht arbeiten darf aber zum Antrag ein Einkommen nachweisen muss... ist ja auch komisch, diese Unterlagen aus DE zu fordern. Schließlich ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass du dieses damit nachgewiesene Gehalt nicht mehr kriegen wirst, wenn du mehr als die Hälfte des Jahres in Russland lebst...

Das ist jetzt schon alles logischer: die RVP kriegt man ohne Sicherung des Existenzminimums, auch im jährlichen Bericht ist es egal, wenn das Einkommen unter dem Existenzminimum liegt. Da wollen die nur sehen, ob du brav Steuern zahlst. Die RVP gibt dem Ausländer quasi einfach 3 Jahre Zeit, sich eine Existens aufzubauen mit gesichertem Lebensunterhalt, Wohnung, usw. Und wenn man das dann hat, dann kann man den Vid beantragen, für den man u.a. gesicherte Existenz und Wohnung nachweisen muss (Wohnung sogar erst nach drei Jahren ab Einreise, welche Einreise auch immer die damit meinen!)

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Re: Im Alter von 51 nach Russland auswandern?????

Beitragvon Norbert » Dienstag 21. März 2017, 07:06

Ich musste vor x Jahren auch für den RVP noch Finanzen vorweisen. Dafür galt er als umfassende Arbeitserlaubnis, ohne dass der Arbeitgeber noch seine Genehmigung einholen musste. Kurz später galt der RVP gar nicht mehr als Arbeitserlaubnis, jetzt wieder halb. Das ändert sich also immer mal wieder.

Wie dem auch sei. Lieber Antragsteller, ich würde jetzt kein Trübsal blasen sondern vorschlagen, dass Deine Frau mal recherchiert, welche Möglichkeiten sie Dir in Russland organisieren kann. Dass sie mal russische Ämter besucht, um die Gegenrichtung zu organisieren. Dabei ist nicht mal so wichtig, ob das wirklich klappt. Sondern einfach, um Migration in beiden Richtungen probiert zu haben. Vielleicht öffnet es auch die Augen.

Grundsätzlich bist Du mit Deiner Frau gerade mit dem typischen Fall konfrontiert, der sich bei solchen Umzügen wegen Heirat einstellt - die Person unterschätzt vollkommen den Faktor, plötzlich in einem völlig neuen Umfeld ohne Freunde (außer dem Partner und dessen Freundeskreis) zu sein, ohne die bisherigen Freunde. Die berufliche Existenz muss bei Null gestartet werden, die Mentalität der Leute ist anders, keiner (außer dem Partner) hat auf einen gewartet. Plötzlich ist die bisherige Heimat ideal und die neue Heimat der Feind. Und dann trifft man in der vielen neuen Freizeit auch noch andere unzufriedene Landsleute, die dies genauso sehen. (Das beziehe ich nicht nur auf Russen in Deutschland. So geht es oft auch den mitreisenden Ehepartnern von Diplomaten, die meist viel Schlechtes über das Gastland erzählen können und sich untereinander in diesem Vorurteil auch noch bestärken.)

zimdriver hat geschrieben:IT- Leute sind im Land der Hacker und kostenlos-Downloader, -Gucker und -Hörer ausreichend vorhanden und preiswert. Das ist nicht abwertend oder gar urteilend gemeint. Entweder ein DAX- Konzern leistet sich einen europäischen CIO für Russland oder, wenigstens, einen ex- Kaspersky- Angestellten oder es wird nach einem lokalen Freak gesucht, der Hard- und Software für die Firma für ziemlich kleines Geld pflegt.


Bezüglich eines Überangebots an IT-Kräften habe ich meine Zweifel. Beispielsweise sucht eine deutsche karitative Organisation in Sibirien einen wirklich kompetenten und zuverlässigen Systemadministrator, der Netzwerk mit Netzlaufwerk und Patientendokumentationssystem aufbauen kann - und findet keinen. Und solche Fälle gibt es häufig. Die Frage bleibt natürlich: Wie findet man diesen Bedarf und wie klärt man mit 51 die sprachliche Hürde? Diesen Pessimismus teile ich also durchaus!

m5bere2 hat geschrieben:
zimdriver hat geschrieben:Allergien oder blosse Empfindlichkeit?

Allergien sind ein weiterer Grund, warum ich hier bin. Nächste Woche auf Deuschlandbesuch haue ich mich wieder mit Antihistaminika voll... :roll: Und helfen werden sie wie immer kaum ...

Aber Moskau ist schon ein anderes Kaliber für die Gesundheit. Der Vorteil des kurzen Frühlings, welcher Dir in Novosbirsk entgegen kommt, fehlt in Moskau. Aber Dreck, Stress, Massenabfertigung ... das sollte man nicht unterschätzen. Ich fand ein Jahr Moskau als Student cool, aber als Lebensmittelpunkt würde es mir schwer fallen. (Dich stresst ja schon das Stadtzentrum von Novosibirsk ... und das ist im Vergleich zu Moskau ein Dorf.)

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Re: Im Alter von 51 nach Russland auswandern?????

Beitragvon saransk » Dienstag 21. März 2017, 12:35

Norbert hat geschrieben:Ich musste vor x Jahren auch für den RVP noch Finanzen vorweisen.

Ging mir genauso. Aber es musste damals kein geregeltes Einkommen sein, es reichte der Nachweis eines prall gefüllten Bankkontos bei einer örtlichen Bank. :D
bmasi25 hat geschrieben:Meine Frau kommst aus Moskau, sie ist von Deutschland sehr entäuscht, wobei ich denke das sie zu sehr verallgemeinert. Sie denkt das was sie erlebt hat wäre immer und überall so. Ihre Gefühle kann ich verstehen, diesen Radikalen Schritt aber nicht. Das es in Deutschland schön sein kann , will sie nicht mehr sehen. Bei diesen Worten stellt sich mir selber die Frage warum wollte sie erst aus Russland fort. Früher war immer klar , in Deutschland heiraten und leben.

Es ist natürlich ernüchternd, wenn man direkt zu Beginn einen solchen Dämpfer in der neuen "Heimat" bekommt. da stellt sich mir aber auch die Frage, ob Sie sich wirklich ausreichend vorbereitet hatte.
Ohne Dir zu nahe zu treten, sehe ich dies aber eventuell bei Dir auch.
Du schreibst in Deinem Eingangsthread:
Ich bin nicht jung, habe nichts "besonderes" gelernt. Also kein Studium, keine Hochqualifikation. Auf Grund des Verhaltens der EU denke ich auch , des es Russland wirtschaftlich nicht so gut geht. Ich denke das Russland selber genug ausgebildete Leute hat und auf einen "einfachen Techniker" im alter von 51 Jahren nicht wartet.
Sehe ich das zu schwarz, oder wäre da eine Chance einen Job zu finden. Sprachkenntnisse sind sehr ausbaufähig, und nichts wäre schlimmer als nicht für meine Frau zu sorgen. Fraglich ob sie so schnell etwas findet.
Sie wäre hier weiter als ich dort, aber das glaubt sie nicht mehr. Da aktuell jetzt im Maerz 2017 nicht einmal eine Geldsendung mit Western Union klappt (die Banken sagen immer das sie aktuell nicht mit WU arbeiten) ist mein Vertrauen in ein Leben dort nicht sehr groß. Das ist aber keine allgemeine Abneigung gegen Russland, sonder auf derzeitige Situation bezogen.

Vertrauen und Mut zu diesem Schritt solltest Du schon haben. Lass Dich nicht von den Meldungen in den Medien leiten. Da wird leider (je nach politischer Gesinnung der Redaktionen) auf beiden Seiten gelogen und die andere Seite wo es nur geht durch den Dreck gezogen. Man muß ja das Weltbild der eigenen Leser/Zuschauer befriedigen.
Gehe realistisch an die Sache ran. Auch wenn Du Deine RVP in der Tasche hast, wird es wohl die erste Zeit darauf hinauslaufen, das Du ein "Alfons" sein wirst. Also ein Mann, der zu Hause rumhängt, und sich von frau und Verwandtschaft durchfüttern lässt. Oder Du hast den Mut, und machst als Bisnesmeni Dein eigenes Ding. Und wenn Du halt MonCherie importierst. und ohne ausreichende Sprachkenntnisse wird auch das sehr schwer werden.
Kannst mich aber gerne auch per PN kontaktieren. Unsere Frauen sind doch ähnlich gestrickt. :lol:



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Re: Im Alter von 51 nach Russland auswandern?????

Beitragvon Wladimir30 » Dienstag 21. März 2017, 13:36

Endlich komme ich dazu, auch mal meinen Senf dazuzugeben.

bmasi25 hat geschrieben:ich bin 51 Jahre und seit zwei Jahren mit einer Russin (50) in Deutschland verheiratet.


Nach zwei Jahren fangen in jeder Beziehung Probleme an, das ist erstmal nichts Ungewöhnliches.

Nachdem meine Frau eine (nur eine, die erste) mündliche Prüfung vor der Industrie und Handelskammer nicht beim ersten Anlauf geschafft hat, packte sie ihre Koffer und ging nach Moskau zurück.

Aber Hallo, ist nach zwei Jahren von der Liebe (von der ich einfach mal ausgehe) nichts mehr übrig geblieben? Das ist ja nicht nur ein Umzug in eine andere Straße um die Ecke, sondern schon was richtig Großes. Frage: War es denn dann Liebe??? Fällt mir schwer zu glauben.

Sie glaubt das sie hier nie eine Chance hat. Sie ist sehr klug, und sicher ist es in einem fremden Land nicht einfach.

Einfach ist es auch im eigenen Land nicht, insbesondere, wenn es um die Bürokratie in Russland geht. Wenn sie so klug ist (angeblich), dann weiß sie das auch. Sie wird das hinreichend kennen, und ich glaube nicht, dass sie das schon vergessen hat.

Sicher wird man auch immer auf Menschen treffen die im allgemeinen mehr als distanziert zu Ausländern sind. Doch ich denke sie hat zu schnell aufgegeben.

Hat sie zu schnell aufgegben, oder hat sie es nie so richtig versucht? Russen sind in Extremsituationen oft rechte Kämpfernaturen, da wacht was in ihnen auf, was sie dann es wieder und wieder versuchen läßt. Deshalb wirkt es komisch, dass sie nun die Flinte ins Korn wirft und ihren Ehemann verläßt.

sie will ihren Aufenthaltstitel verfallen lassen , sich in Moskau einen Job suchen (Bereich Ökonomie, Buchhaltung) und ich soll nachkommen.

Sehr atypisch für Russen, dass die Frau die Bedingungen in der Familie stellt. Und eigentlich sollten solche schwerwiegenden Entscheidungen gemeinsam getroffen werden.

Auf Grund des Verhaltens der EU denke ich auch , des es Russland wirtschaftlich nicht so gut geht.

Wie schon gesagt hier: stimmt nicht.

Ich denke das Russland selber genug ausgebildete Leute hat und auf einen "einfachen Techniker" im alter von 51 Jahren nicht wartet.

Wie ebenfalls hier schon gesagt: stimmt so in dieser kategorischen Aussage auch nicht. Sprache und Mentalitätskenntnisse wären schon wichtig.

Sehe ich das zu schwarz, oder wäre da eine Chance einen Job zu finden. Sprachkenntnisse sind sehr ausbaufähig,

Jeder ist seines Glückes Schmied. Der Weg ist lang und steinig. Aber begehbar. Sprachkenntnisse und, was immer wieder vergessen wird, Mentalitätskunde sollten allerdings zuerst erheblich ausgebaut werden, sonst wird es extremst schwer.

Fraglich ob sie so schnell etwas findet.

Dann wird es ja noch nebulöser, warum sie Hals über Kopf weg will, wenn nicht sicher ist, ob sie was findet.

ist mein Vertrauen in ein Leben dort nicht sehr groß. Das ist aber keine allgemeine Abneigung gegen Russland, sonder auf derzeitige Situation bezogen.

Na na na, wie ist denn die derzeitige Situation in Russland? Kennst Du die? Ob das Vertrauen in ein Leben in einem anderen Land da ist oder wie groß es ist, hängt von einem selber ab. Läßt man sich ein auf das Leben dort, oder will ich mein kleines Deutschland in Russland (oder wo auch immer) haben? Das ist die Ballermann-Urlaubmach-Mentalität. Gesundheitswesen, ja, das ist hier im Vergleich zu Deutschland sehr verschieden. Hat aber rein gar nichts mit Embargo, Sanktionen, EU-Politik oder sonstwas zu tun.

Klar, es gibt Leute, die dir belegen, was hier alles schlecht ist in Russland. Alles eine Frage der eigenen Ansprüche.

Fazit: Du musst für Dich entscheiden, wie groß Dein Vertrauen darin ist, dass Du mit Deiner Frau in Moskau (oder auch woanders in Russland) glücklich wirst, oder ob sie Dir dann nicht Vorwürfe macht, dass Du gekommen bist und sie nun für Dich die ganze Ämterrennerei machen machen muss oder was weiss ich. Bist Du Dir da wirklich sicher? Wenn Du hier für Dich ein klares Ja sagen kannst und wenn Du Dir sicher bist, dass es der richtige Weg für ein langfristig erfüllendes Zusammensein sein wird, dann mach es.
Schwarze Milch der Frühe wir trinken sie abends wir trinken sie mittags und morgens wir trinken sie nachts

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Re: Im Alter von 51 nach Russland auswandern?????

Beitragvon Okonjima » Dienstag 21. März 2017, 16:45

@bmasi25
Zwischen uns gibts einige "Parallelen" - bin 47, das Weibchen in RU- ich noch in D, allerdings nicht verheiratet und halt auch
"nur" einfacher Techniker im Tiefbau. Also auch nach mir kräht in RUS kein Hahn ;)
Ich kann deine Gedanken(Bedenken) nachvollziehen. Ohne festen Ansatz, also Job oder zuminsdesten eine Aussicht auf
einen Job geht man nicht so ohne weiteres mal nach RUS. Mit 20 oder 25 vielleicht noch, aber nicht mehr in unserem Alter.
Die Sprache ist ganz wichtig. Natürlich kann man alles lernen, aber wenn Du ganz "unbeleckt" in Bezug auf russisch bist,
wird es in unserem Alter schwerer es neu zu lernen. Ist jedenfalls meine persönliche Erfahrung. Und bei mir war die
russische Sprache erstmal "nur"vergessen, da ich Russisch in der Schule hatte.
Wie kommunizierst Du mit Deiner Frau? Zum Sprache lernen wäre russisch natürlich gut.
Du must Dir klar werden, ob Du mit dem Land, den Menschen und allem was mit RUS zusammenhängt auf Dauer leben
könntest. Das geht nur durch "learning by doing". Du hast den "Vorteil" als Ehepartner, wenn auch mit Bürokratie verbunden,
eine Aufenthaltserlaubnis zu bekommen. Das würde Dir zumindestens etwas Zeit verschaffen, um dich vor Ort z.B. nach
einem Job umzusehen. Aber eins ist in dieser Situation auch klar - schön ist was anderes. Und - einen alten Baum
verpflanzt man nicht so einfach!
(Heute ist Tag der Poesie - haben sie gerade im Radio gesagt :lol: )

Gruß Oki!
"Die gefährlichste Weltanschauung ist die derer die die Welt nicht gesehen haben..."

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Re: Im Alter von 51 nach Russland auswandern?????

Beitragvon Magdeburg-Moskva » Mittwoch 22. März 2017, 00:20

Ähm, warum soll Deine Frau im Sicherheitsgewerbe malochen?! Sprache hin, Sprache her - will sie mit ihrer recht hohen Quali Busfahrscheine prüfen und sich von Schwarzfahrern ins Gesicht rotzen lassen? Sich im Werksschutz oder Empfangsdienst blöd kommen lassen? Oder hat das Amt sie (Euch verdonnert)? Prüfung nicht bestanden? Aufstehen und was anderes machen oder es noch mal versuchen.

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Re: Im Alter von 51 nach Russland auswandern?????

Beitragvon bmasi25 » Montag 27. März 2017, 00:57

@Magdeburg-Moskva
ja dazu verdonnert da hier erst einmal NICHTS anerkannt wird (mit syrischen Pass geht alles).
Sie fand die Idee dort zu arbeiten auch mal gut, für den Anfang.

@Okonjima
ich hatte auch russisch in der Schule, 5 Jahre lang und auch alles vergessen, nur die Schrift war noch im Kopf
Sie legte auf deutsch Wert, kein russisches Fernsehen und ähnliches , so das sie lernen muss. Am Schluß konnte sie sogar Lauftexte auf N24 perfekt lesen, wenn ich das auf russisch versuche, gehe ich unter.

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Re: Im Alter von 51 nach Russland auswandern?????

Beitragvon Saboteur » Montag 27. März 2017, 08:45

bmasi25 hat geschrieben: mit syrischen Pass geht alles


Das ist falsch. Ob bewusst oder unbewusst. Auf jeden Fall eine Lüge.

Unabhängig davon, bin ich mehr und mehr froh dass aus Russland nicht alles sofort anerkannt wird umso mehr ich so höre. Wie vor kurzem, berufsbegleitendes Studium: den Studenten wird eine Handynummer per Mail mitgeteilt an die man sich wenden kann wenn man seine Note bestellen möchte.

Welche Grundausbildung/Studium hat Sie denn?
помню айнц цвай полицай. все там с ума сходили. Под самогон...




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