Camping in Georgien

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Tonicek
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Camping in Georgien

Beitragvon Tonicek » Mittwoch 19. Juli 2017, 17:37

@ Hallo, Jens & Norbert, vielen Dank f. d. Beiträge. Schaue mir alles in Ruhe an und werde dann planen, aber keine Einzelheiten, entscheide gerne operativ vor Ort.
Ist denn in Gauduri und Kasbegi mit Schnee zu rechnen? Wenn ja, ab wann etwa? Nov. oder Dez.? Dann kann ich auf gar keinen Fall da hoch fahren. - Sicher werde ich Leute in Tblissi finden, die mir sagen können, wie die momentane Wetterlage sich verhält.

Vielen Dank und böhmische Grüße . . . [welcome] [Danke]

P.S.: Was mir vermehrt aufgefallen ist, viele Herbergen haben keine Webseite, ist das so normal?
Mit Buchungsagenturen wie booking.com usw. hab' ich's nicht so, die mag ich nicht, lieber immer direkten Kontakt.



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Norbert
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Re: Camping in Georgien

Beitragvon Norbert » Donnerstag 20. Juli 2017, 08:26

Tonicek hat geschrieben:Ist denn in Gauduri und Kasbegi mit Schnee zu rechnen? Wenn ja, ab wann etwa? Nov. oder Dez.? Dann kann ich auf gar keinen Fall da hoch fahren. - Sicher werde ich Leute in Tblissi finden, die mir sagen können, wie die momentane Wetterlage sich verhält.

Auf jeden Fall gibt es in einem Skigebiet im Winter Schnee. Ich meine es ist ein Hochgebirge, da kann auch im Herbst oder Frühjahr mal Schnee fallen!

Tonicek hat geschrieben:Was mir vermehrt aufgefallen ist, viele Herbergen haben keine Webseite, ist das so normal? Mit Buchungsagenturen wie booking.com usw. hab' ich's nicht so, die mag ich nicht, lieber immer direkten Kontakt.

Das ist normal. Eine eigene Webseite ist wesentlich aufwändiger als ein Konto bei booking.com, bringt aber wesentlich weniger Buchungen. Auch bei booking.com hast Du ja direkten Kontakt zur Unterkunft, denn das ist ja keine echte Agentur, sondern nur eine Art digitaler Katalog.

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Camping in Georgien

Beitragvon Tonicek » Donnerstag 20. Juli 2017, 11:12

Hallo Norbert, das mit booking.com ist vielleicht richtig, aber ich versuche möglichst, solche "Buchungsagenturen" zu vermeiden. Diese kassieren 15 - 20 % des Übernachtungspreises als Provision, das Geld fehlt also den Eigentümern. Ich möchte schlicht und einfach, daß mein Geld bei den Herbergseigentümern ankommt, denn diese machen die eigentliche Arbeit. - Es gab schon riesige Beschwerden über solche Agenturen, wie z.B. vom Chef des Block-House-Hotels in HH: https://www.grand-elysee.com/ - diese sollten schon bis zu 25 % Provisionen zahlen.-
Ich war jetzt 5 Wo. im südl. Afrika mit Rucksack unterwegs, in 3 Ländern, habe alles selbst gebucht über die Webseiten, teils auch über Whatsapp, auf denen man einen wesentlich besseren Überblick über das Herbergs-Unternehmen hat. Daß ich bei verschiedenen Unterkünften einen DIREKTBUCHERRABATT bekam, ist ein positiver Nebeneffekt, und die Eigentümer, die die eigentliche Arbeit f. d. Touristen tun, freuen sich.

Natürlich kann man sich bei z.B. booking.com erst einmal einen Überblick holen, dann ein dort beschriebenes Hotel bei Frau Google eingeben, zu 90 % kommt man dann auf die Webseite - das wollen natürlich die Buchungsagenturen nicht, deswegen verschweigen sie die Webseiten wohlwissentlich.

Um meine Argumentation besser zu verdeutlichen: Ich kaufe auch lieber meine Nahrungsmittel für das Wohnmobil bei den Bauern auf dem Hof, oder auch bei den Babuschkas am Straßenrand - statt im Riesen-Supermarkt, deren Besitzer eh schon steinreich sind. Die Babuschka am Straßenrand hat mit ihrer Familie + dem Hof die eigentliche Arbeit + ist in der Regel bettelarm, gepaart mit dem Kampf um's Überleben, mit dem Geld für einen Eimer Kartof. + Zwiebeln + Kirschen + Äpfeln kann sie eine Woche minimum zu Hause überleben - der reiche Chef des Riesen-Supermarktes braucht meine paar Lari + Rubel eigentlich nicht so sehr, ebenso wie die Buchungsagenturen - daher: besser bei den Besitzern buchen. Deswegen versuche ich immer, im Netz eine Webseite zu finden und das ist bei Georgien bissl schwierig.

Zum Anderen: Oftmals wird eine CC-Nummer bei den Agenturen verlangt - und das gibt's bei mir gar nicht !!!

Hoffe, mich verständlich genug ausgedrückt zu haben . . .

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Re: Camping in Georgien

Beitragvon Norbert » Donnerstag 20. Juli 2017, 12:28

Ich kann dies inhaltlich alles nachvollziehen. Ich finde die Idee von Dir auch vollkommen richtig, mache ich nach Möglichkeit (!) auch so.

Aber für ein sehr kleines Hotel sind die 20 % dennoch günstiger als der Aufbau und die Pflege einer eigenen Webseite. Die fällt ja auch nicht vom Himmel. (Im Übrigen hängen die Prozente bei booking.com massiv davon ab, wie weit oben man in der Liste erscheinen möchte.)

Randinfo: Richtig übel finde ich, dass booking.com Bestprice fordert. Ein Hotel darf Dir also direkt keinen besseren Preis bieten als via booking.com - und das ist in meinen Augen wirklich unverschämt. Aktuell wurde dies wohl verboten, aber das Thema ist noch nicht durch alle Instanzen durch.

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Re: Camping in Georgien

Beitragvon keksonline » Donnerstag 20. Juli 2017, 14:28

Unser Hotel in Adler, in dem wir vor zwei Wochen übernachtet haben, hat uns beim Check-In 7,5% Rabatt angeboten, wenn wir die Booking.com-Reservierung stornieren :D



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Re: Camping in Georgien

Beitragvon Wladimir30 » Donnerstag 20. Juli 2017, 14:52

Tonicek hat geschrieben:п Ich kaufe auch lieber meine Nahrungsmittel für das Wohnmobil bei den Bauern auf dem Hof, oder auch bei den Babuschkas am Straßenrand - statt im Riesen-Supermarkt, deren Besitzer eh schon steinreich sind. Die Babuschka am Straßenrand hat mit ihrer Familie + dem Hof die eigentliche Arbeit + ist in der Regel bettelarm, gepaart mit dem Kampf um's Überleben, mit dem Geld für einen Eimer Kartof. + Zwiebeln + Kirschen + Äpfeln kann sie eine Woche minimum zu Hause überleben - der reiche Chef des Riesen-Supermarktes braucht meine paar Lari + Rubel eigentlich nicht so sehr

Klingt gut. Ist aber leider etwas oberflächlich.
Es gibt nicht nur Riesen Supermärkte, sondern auch kleinere Geschäfte oder örtliche Verbünde von 3 bis 5 Geschäften, deren Besitzer sich gerade so über Wasser halten können, im Kampf gerade gehen die Riesen. Die ihre Waren erst auf Qualität prüfen, bevor sie sie verkaufen. Die keine Wucherpreise haben.

Die Omas, die ihr Zeug aus dem Eigenanbau verkaufen. Bist du dir sicher, dass sie ihr eigenes Zeug verkaufen? Oft werden sie dafür bezahlt, dass sie so tun als ob. Die Waren werden von örtlichen Gemüsegroßhändlern direkt vom Hersteller aufgekauft und unter anderem mittels "bezahlten Omas" verkauft.

Es ist beileibe nicht alles Gold was glänzt. Und der Versuch, Großhändler zu umgehen, scheitert dann eben doch.
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Re: Camping in Georgien

Beitragvon m5bere2 » Donnerstag 20. Juli 2017, 15:40

Wie haltet ihr es eigentlich allgemein mit Obst und Gemüse am Straßenrand? Hier ist das oft besser als das Obst und Gemüse im Laden...

Allerdings habe ich Bedenken, Obst und Gemüse zu kaufen, das in einem Kiosk am Straßenrand liegt ... diese ganzen Ausdünstungen von Autos usw, lagert sich das nicht in dem Obst und Gemüse ab?

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Re: Camping in Georgien

Beitragvon Wladimir30 » Donnerstag 20. Juli 2017, 16:06

Eben deshalb kaufe ich es nicht.
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Re: Camping in Georgien

Beitragvon m5bere2 » Donnerstag 20. Juli 2017, 16:10

Wladimir30 hat geschrieben:Eben deshalb kaufe ich es nicht.

Ich bin auch dagegen, aber meine Frau möchte es gerne kaufen, weil es in den Läden immer nur gammeliges Obst und Gemüse gibt ...

Am Straßenrand gibt es immer leckere Weintrauben, Kirschen, Melonen für die Kinder ... aber ich kann mir nicht vorstellen, dass das Zeug nicht belastet ist.

Aber was soll man machen? Kein Obst und Gemüse essen?

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Re: Camping in Georgien

Beitragvon Wladimir30 » Donnerstag 20. Juli 2017, 16:44

Es gibt mit Sicherheit Geschäfte wo die Sachen frisch sind. Wenn es die bei uns gibt, dann bei Euch gleich dreimal.
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