Bankkonto bei Bank Sovietski

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Bankkonto bei Bank Sovietski

Beitrag von trabajador » Montag 11. Februar 2013, 14:56

Hallo,
bei den bekannten Banken in Russland gibt es weniger Guthabenzinsen uns hoehere Kosten als bei etwas weniger bekannten.
Wie hoch ist das Risiko, einer geldanlage bei einer weniger bekannten Bank in Russland? Gibt es dort soetwas wie eine bankensicherung?
Mir ist da eine bestimmte Bank ins Auge gefallen, die gute Konditionen bietet, aber vergleichsweise noch unbekannt ist, obwohl der neurusse Richard Depardieu für sie wirbt:
http://www.sovbank.ru/
Was meint ihr zu dieser Bank? Dort bekommt man 11,5% Guthabenzins.



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Re: Bankkonto bei Bank Sovietski

Beitrag von bella_b33 » Montag 11. Februar 2013, 15:39

Bevor jetzt wieder Einer kommt und beklagt, daß er sein ganzes Geld bei den russischen Banken verloren hat, hier meine Einschätzung:
Wenn die Bank in der Einlagensicherung ist(solltest Du bei der Bank herausfinden können) und nicht erst seit gestern am Markt ist, dann würd ichs machen. Ich hab seit einigen Jahren Geld in RU angelegt(auch nicht bei Raiffeisen ;)) und die Zinsen sind schon ganz nett bisher :). Wenn eine Bank für Kredite 15-20% verlangt, dann kann sie auch 10% Zinsen aufs Angelegte geben.....zumal in Russland nach meinem Gefühl ein Vielfaches mehr an Krediten als an Sparbuchinhabern existiert ;).

Gruß
Silvio
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Re: Bankkonto bei Bank Sovietski

Beitrag von Sibirier » Montag 11. Februar 2013, 20:42

Ich persönlich schätze bei einer russ. Bank, dass sie auch Kreditlinien an Ausländer (speziell an Dt.) einräumt. Also, ich benötige auch mal eine Bank, wo ich kurzfristig Geld brauche und es auch bekomme und nicht nur, wo ich als Gläubiger und nie als Schuldner auftreten darf....Das ist für mich wichtiger, als horrende Guthabenzinsen, wo ich nicht weiss, ob der Einlagensicherungsfond wirklich auch für Ausländer arbeitet....
Ha, Waschmaschine verarscht. Socken einzeln gewaschen....

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Re: Bankkonto bei Bank Sovietski

Beitrag von bella_b33 » Montag 11. Februar 2013, 21:25

Sibirier hat geschrieben:Ich persönlich schätze bei einer russ. Bank, dass sie auch Kreditlinien an Ausländer (speziell an Dt.) einräumt.
Okay, das ist nun was, was mich überhaupt nicht interessieren würde, ich wollt ja was dabei verdienen und nicht Die nur an mir :)
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Re: Bankkonto bei Bank Sovietski

Beitrag von domizil » Montag 11. Februar 2013, 22:51

... im Rahmen meiner InformationsAgentur habe ich ein Material "Russische Banken und Risiken" erarbeitet, welches ausführlich und in leicht verständlicher Form Antwort auf alle Fragen gibt. Bei Bedarf kann ich dieses Material per email übersenden.
Uwe Niemeier
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Re: Bankkonto bei Bank Sovietski

Beitrag von trabajador » Montag 11. Februar 2013, 23:02

Die Einlagensicherung in Russland wurde nach der Finanzkrise auf 700.000 Rubel angehoben. Also bis 700.000 scheint mir ein 3-jähriges festgeld bei der sovjetskibank genauso sicher zu sein wie bei WTB oder Sberbank.. Und sie haben relativ viele Filialen in Peterburg. Nicht, dass ich das brauche, aber schaden kann es nicht. Ich könnte auch mit einer reinen Internetbank leben. Aber in Russland ist dieser gedanke noch nicht so verbreitet. Die Russen trauen ihren eigenen Banken nicht so. Ich bin da allerdings anderer meinung. Auch was die Zukunft des Rubel gegenüber Euro betrifft. man vergleiche nur die Staatsverschuldungen.

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Re: Bankkonto bei Bank Sovietski

Beitrag von bella_b33 » Dienstag 12. Februar 2013, 08:09

trabajador hat geschrieben:Die Einlagensicherung in Russland wurde nach der Finanzkrise auf 700.000 Rubel angehoben
Ja, ich würde pro Nase und Bank diesen Anlegebetrag auch nicht überschreiten.
trabajador hat geschrieben:Ich könnte auch mit einer reinen Internetbank leben. Aber in Russland ist dieser gedanke noch nicht so verbreitet. Die Russen trauen ihren eigenen Banken nicht so. Ich bin da allerdings anderer meinung.
Ja okay, bei irgeneiner klitzekleinen Klitsche mit 2 Filialen würd ich nichts anlegen wollen.

Gruß
Silvio
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Re: Bankkonto bei Bank Sovietski

Beitrag von trabajador » Donnerstag 13. Juni 2013, 12:49

Hallo,

wie sieht es in Russland mit Quellensteuer/Kapitalertragsteuer aus? Was muss man für Zinserträge, Festgeld abführen und welche Freibeträge gibt es? Weiss das jemand?

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Re: Bankkonto bei Bank Sovietski

Beitrag von domizil » Donnerstag 13. Juni 2013, 13:00

... die Besteuerung von Zinserträgen in Russland ist anders gelöst wie in Deutschland. Sie selber brauchen sich darüber keinerlei Gedanken zu machen. Sie schließen mit der Bank einen Vertrag ab über eine Geldanlage (am meisten verbreitet ist die Form "Deposit" - vergleichbar mit dem Festgeld in Deutschland). In dem Vertrag wird die Verzinsung vereinbart (in Prozent) und genau diese Summe erhalten Sie am Ende der Laufzeit ausbezahlt. Ich gehe davon aus, dass sie weder Millionenbeträge noch in spekulativen Wertpapieren arbeiten wollen - somit vergessen Sie das Wort "Ertragssteuer" für Russland.
Beachten Sie bitte auch, das der Einlagensicherungsfond für Russland einheitlich bei 700.000 Rubel liegt (ca. 17.000 Euro). Sollten Sie einen größeren Betrag anlegen wollen, so empfehle ich ein Splitting auf mehrere Banken.
Sie können auch kostenlos Informationsmaterial von unserem Informationsportal zu diesem Thema herunterladen.
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Re: Bankkonto bei Bank Sovietski

Beitrag von trabajador » Donnerstag 13. Juni 2013, 13:03

vielen Dank. es geht nicht um Millionen, nur um ein paar tausend. es läuft über einen Russen. Also interessieren mich die steuerlichen Aspekte von Inländern. Als Ausländer sind mir die Hürden für ein Konto zu gross. Ich müsste eine Anmeldbescheinigung von der Ausländerbehörde vorlegen. Dazu müsste ich mich länger im Land aufhalten.



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