Kurzvorstellung

Wer nicht wie ein Elefant ins Glashaus trampeln möchte, hat hier die Möglichkeit dezent auf sich aufmerksam zu machen. (ist keine Pflichtveranstaltung) Herzlich Willkommen!
Ausländerrecht

Kurzvorstellung

Beitrag von Ausländerrecht » Sonntag 26. Oktober 2014, 18:28

Hallo, ich bin Uwe aus Thailand!

Ich werde in zwei Monaten 60, bin verheiratet und lebe am 08.11.2014 seit 12 Jahren in Thailand, habe hier mein Law Office.

Nach der Schule habe ich in einem großen Warenhaus-Konzern (nein, nicht der, der Pleite ist) Einzelhandelskaufmann gelernt, danach auf dem Abendgymnasium mein Abi nachgemacht und dann Jura studiert. Ursprünglich hatte ich mich auf Strafrecht (Revision) spezialisiert, kam aber durch meine Heirat mit einer Thai in Gesellschaft, und hatte fortan mehr Ausländerrechtssachen usw.

In gewissem Umfang will ich mich auch hier im Forum einbringen, allerdings ohne die gewissen Tricks usw. zu thematisieren. Ich gehe für meine Fälle sehr weit, aber nicht weiter, als es das Gesetz erlaubt, was auch gerichtlich bescheinigt wurde. Jemandem, dem meine Arbeitsweise nicht paßte und der mich einen "Ganoven" nannte, schrieb das damit befaßte Gericht in die Urteilsgründe, daß ich mich gelegentlich in der "Grauzone" bewege.

Und noch etwas: Wenn ich Rechtsrat erteile, brauche ich keine Belehrungen, ich handelte "unmoralisch" oder in ähnlicher Form. Moral ist nicht justiziabel und wenn ich das Gesetz anwende - eventuell auch weil es schweigt -, dann handel ich ausschließlich im Rahmen geltenden Rechts.

In dem Sinne, gut Holz.
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Ausländerrecht

Re: Kurzvorstellung

Beitrag von Ausländerrecht » Sonntag 26. Oktober 2014, 18:49

Ach ja, ich vergaß: Natürlich arbeite ich neben dem deutschen Recht mit östereichischem und Schweizer Recht (DACH).

So habe ich vor Kurzem einer Thailänderin, die ihren Verlobten in der Schweiz besuchen und deren selbst beantragte Visum abgelehnt wurde, im Wege der Einsprache (deutsch: Remonstration) das Visum doch noch beschafft.
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Re: Kurzvorstellung

Beitrag von bella_b33 » Sonntag 26. Oktober 2014, 19:06

Hallo Uwe,
Herzlich Willkommen hier im Forum und viel Spaß beim Mitmischen.

Gruß
Silvio
“Wow, eine superleichte Profi-Angel für 10Euro! Wo ist der Haken?"
"Es gibt keinen Haken..."

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Re: Kurzvorstellung

Beitrag von Saboteur » Sonntag 26. Oktober 2014, 22:22

Herzlich Willkommen! Bin gespannt wie du dich hier einbringst. Viele Grüße nach Thailand :)
помню айнц цвай полицай. все там с ума сходили. Под самогон...

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Re: Kurzvorstellung

Beitrag von manuchka » Montag 27. Oktober 2014, 02:34

Ausländerrecht hat geschrieben:Und noch etwas: Wenn ich Rechtsrat erteile, brauche ich keine Belehrungen, ich handelte "unmoralisch" oder in ähnlicher Form. Moral ist nicht justiziabel und wenn ich das Gesetz anwende - eventuell auch weil es schweigt -, dann handel ich ausschließlich im Rahmen geltenden Rechts.
Der Ton macht die Musik, und in einer Vorstellung finde ich solche vorauseilenden verbalen "Watschn" (so nennt man das im Süden) für potentielle Kritiker deiner Arbeitsweise etwas ... nennen wir es mal: herausfordernd. Aber immerhin weiß man so auch gleich, woran man ist.
Nichts für ungut... und willkommen im Forum.
Du erntest, was du säst.



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Re: Kurzvorstellung

Beitrag von lausi » Montag 27. Oktober 2014, 02:58

Ausländerrecht hat geschrieben: Und noch etwas: Wenn ich Rechtsrat erteile, brauche ich keine Belehrungen, ich handelte "unmoralisch" oder in ähnlicher Form. Moral ist nicht justiziabel und wenn ich das Gesetz anwende - eventuell auch weil es schweigt -, dann handel ich ausschließlich im Rahmen geltenden Rechts.
Ich erlaub mir trotzdem eine Bemerkung.
Abgesehen von der Werbung in eigener Sache, über die die Mods/Admins entscheiden müssen, ist professioneller Rechtsrat in einem Forum ist generell nicht seriös.
Wie ist denn die Haftung geregelt, wenn sich für den von Dir Beratenen ein Schaden einstellt???
Muss man sich dann an ein thailändisches Gericht wenden?
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- Immanuel Kant

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Re: Kurzvorstellung

Beitrag von Norbert » Montag 27. Oktober 2014, 07:33

Hallo. Rat ist gern gesehen, wobei Du damit leben müsstest, dass wir dennoch vorrangig den regulären Weg ohne Ausnutzung irgendwelcher Grauzonen empfehlen werden.

Das ist dann keine Belehrung für Dich sondern ein Rat für die Ratsuchenden.

Ganz subjektiv ist meine Meinung schlicht, dass ich eine Ehe nicht in Form von Stress mit Behörden starten würde. Die vier Wochen mehr für eine geregelte Eheschließung sind bei einem Bund fürs Leben kein Problem. Und da russische Apostillen auch in Deutschland anerkannt sind, sehe ich bei allen Visafragen in Deutschland an sich keine wirklich hohe Hürde.

Aber die Entscheidung kann ja zum Glück jeder selber treffen. Und wenn Du andere Wege empfehlen möchtest - gern!

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Re: Kurzvorstellung

Beitrag von you2peter » Montag 27. Oktober 2014, 09:22

Hallo Uwe,
auch ich als Neuling erlaube mir wegen ein paar Stunden Vorsprung dich willkommen zu heißen.

Für mich ist es nichts neues borarderline zu gehen. Das gehört zu jedem erfolgreichen Business.
Zudem muss mann immer die Grenzen ausloten um zu wissen ob man in der Mitte geht. Entscheiden über das was man tut und wie muss jeder für sich selbst und es auch verantworten (wie ich sagen würde, besser jemand der den Arsch in der Hose hat als ein Umeinanderdruggser) [Du musst wissen ich stamme aus Franken und dort bedeutet es das jemand nicht zu seinem Handeln und Worten steht].

Ich denke mal deine Zielgruppe hier im Forum sind ehr die Russen, die sich in irgendeiner Weise (nicht grad Urlaub) in Thailand engagieren wollen. So gesehen wünsch ich dir Erfolg - obwohl ich hoffe, dass dies hier nicht ein kommerziell orientiertes Forum ist.
Bring dich positiv und gebührenfrei ein hier!

Peter

Ausländerrecht

Re: Kurzvorstellung

Beitrag von Ausländerrecht » Montag 27. Oktober 2014, 10:26

manuchka hat geschrieben:
Ausländerrecht hat geschrieben:Und noch etwas: Wenn ich Rechtsrat erteile, brauche ich keine Belehrungen, ich handelte "unmoralisch" oder in ähnlicher Form. Moral ist nicht justiziabel und wenn ich das Gesetz anwende - eventuell auch weil es schweigt -, dann handel ich ausschließlich im Rahmen geltenden Rechts.
Der Ton macht die Musik, und in einer Vorstellung finde ich solche vorauseilenden verbalen "Watschn" (so nennt man das im Süden) für potentielle Kritiker deiner Arbeitsweise etwas ... nennen wir es mal: herausfordernd. Aber immerhin weiß man so auch gleich, woran man ist.
Nichts für ungut... und willkommen im Forum.
An Alle erst einmal Dank für die Begrüßung.

Bei meinem Anliegen handelt es sich um keine "Watschn" (der Begriff ist mir bekannt), sondern darum, mich argumentativ auseinander zu setzen. Rechtsanwendung ist eben Anwendung des Rechts und keiner wie auch immer empfundenen Moral. Es geht mir auch um die Beibehaltung des roten Fadens! Was Recht ist und was Unrecht, bestimmt allein das Gesetz - kein Moralapostel. Im Übrigen verunsichern solche unsachlichen Einwürfe den, der um Rat nachsucht. Ich kenne das nicht zuletzt gelegentlich aus privaten Diskussionen: Da beginnen Leute mit mir ein Rechtsgespräch und wollen im schlechtesten Fall wider Recht und Gesetz "Recht behalten", holen also die Moralkeule raus und wollen mich damit in die Ecke des Armleuchters schieben.

Ich habe nun wirklich fast 30 Jahre Praxis hinter mir, aber erst einmal, 1996, erlebt, daß der gegnerische Anwalt in der mündlichen Hauptverhandlung mein rechtliches Vorgehen (obwohl seine Seiter die angreifende war) als "unmoralisch" abqualifizieren wollte. Damit rief er den Richter auf den Plan, der ihn erst eimal darauf hinweisen mußte: Moral ist nicht justiziabel. Ja, ich hatte ihn an die Wand genagelt und er steckte fest, denn es ging darum, was meine Partei gesagt oder nicht gesagt hatte. Da standen Aussage gegen Aussage, aber er war in der Beweislast, wir mußten nur bestreiten. Ein solches Szenario hätte er kommen sehen müssen. Nachdem die Moralkeule nicht zog, meinte er eine Beweislastumkehr zu entdecken. Richter: "Herr Rechtsanwalt, von Beweisrecht haben Sie auch keine Ahnung" - womit wir wieder beim vorherigen Absatz sind.

Der Rechtssuchende will ein Ergebnis in seinem Sinne, keine moralischen Bedenken vorgehalten bekommen (dazu zählt auch, mal nein sagen zu können, wenn kein Anspruch besteht).

Ich will das mal an einem ganz praktischen Beispiel festmachen: Ich habe kürzlich für eine deutlich unter 30-jährige Thai eine Kleine Witwenrente erstritten. Ich persönlich meine, daß ein so junger Mensch noch selbst in der Lage ist, für seinen Lebensunterhalt zu sorgen. Aber das Gesetz billigte ihr die Kleine Witwenrente zu. Was also tun? Soll ich sie in die Ecke der Unmoral schieben oder einfach meinem gesetzlichen Auftrag folgen? Für mich war das nie eine Frage, auch hatte sie nicht nach meiner moralischen Sicht gefragt, sondern danach, was das Gesetz hier zubilligt!

Ausländerrecht

Re: Kurzvorstellung

Beitrag von Ausländerrecht » Montag 27. Oktober 2014, 10:35

you2peter hat geschrieben:Hallo Uwe,
auch ich als Neuling erlaube mir wegen ein paar Stunden Vorsprung dich willkommen zu heißen.

Für mich ist es nichts neues borarderline zu gehen. Das gehört zu jedem erfolgreichen Business.
Zudem muss mann immer die Grenzen ausloten um zu wissen ob man in der Mitte geht. Entscheiden über das was man tut und wie muss jeder für sich selbst und es auch verantworten (wie ich sagen würde, besser jemand der den Arsch in der Hose hat als ein Umeinanderdruggser) [Du musst wissen ich stamme aus Franken und dort bedeutet es das jemand nicht zu seinem Handeln und Worten steht].

Ich denke mal deine Zielgruppe hier im Forum sind ehr die Russen, die sich in irgendeiner Weise (nicht grad Urlaub) in Thailand engagieren wollen. So gesehen wünsch ich dir Erfolg - obwohl ich hoffe, dass dies hier nicht ein kommerziell orientiertes Forum ist.
Bring dich positiv und gebührenfrei ein hier!

Peter
Auch Dir vielen Dank!

Richtig, jeder ist für sein Handeln eigenverantwortlich. Nur meinen Beruf sehe ich eher als Berufung (wie bereits geschrieben, hatte ich vorher einen anderen gelernt und dabei Interesse für das Recht entwickelt und an den Tag gelegt: Kaufmännisch - Recht, lag irgendwie nahe). Und wer seinen Beruf als Berufung versteht, der lotet auch gern Grenzen aus. Ich könnte Dir Knaller aus meiner Assesorenzeit erzählen.

Nein, ich richte meinAngebot an Leute wie Dich bzw. solche, die ihren Partner nach DE holen wollen nebst allen in meiner Leistungsbeschreibung aufgeführten Sachen.

Hier kann ich nur ganz allgemeine Ratschläge geben, beim zu entscheidenden konkreten Einzelfall geht es aber in die umfassende Prüfung, stets unter Hinzuziehung der vorhandenen Dokumente. Das ist im Forum - schon wegen der erforderlichen Anonymität - nicht machbar.

Beispiel: Heirat in Dänemark oder DE?

Antwort: Generell in DE, wenn kein A 1 vorhanden, denn hier kommen subjektiver und objektiver Tatbestand ins Spiel.

Kommt sie mit einem Schengen-Visum nach DE, kann sie sich in dieser Zeit (subjektiver Tatbestand) verlieben und zum Bleiben entschließen. Sie ist mit der Vorstellung nach DE eingereist, als Tourist zu kommen und nach Ablauf des Visum zu gehen. Geht sie zum Heiraten nach Dänemark, weiß sie bei der Wiedereinreise nach DE, dauerhaft bleiben zu wollen, muß also das Land wieder verlassen, in Rußland ein neues Visum (Familienzusammenführung) beantragen. Alles für die Katz... Heiratet sie dagegen in DE: Siehe oben.
Zuletzt geändert von Ausländerrecht am Montag 27. Oktober 2014, 11:03, insgesamt 1-mal geändert.



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