Paragliding im Kaukasus....

Wer nicht wie ein Elefant ins Glashaus trampeln möchte, hat hier die Möglichkeit dezent auf sich aufmerksam zu machen. (ist keine Pflichtveranstaltung) Herzlich Willkommen!
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Packerowski
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Re: Paragliding im Kaukasus....

Beitrag von Packerowski » Samstag 17. Februar 2018, 01:36

Was das versehentliche Überfliegen der russischen Grenze angeht, sehe ich das ähnlich wie Norbert. Aber die Grenzprobleme sind noch nicht alles: Aufpassen müsstet Ihr auch in der Teilrepublik Nordossetien nördlich des russisch-georgischen Grenzübergangs. Das ist eines der wenigen russischen Teilgebiete (das einzige?), in dem ohne erkennbaren Grund noch immer große Flächen für den Besuch von Ausländern gesperrt sind. Im Netz finden sich immer mal wieder Berichte von Reisenden, die ernste Probleme bis hin zu Gerichtsverfahren und Ausweisung bekamen, weil sie dort im falschen Tal wandern waren.

Ich würde Euch bei einem so komplexen Reisevorhaben dringend empfehlen, Euch direkt vor Ort zu informieren. Es gibt im Kaukasus viele spezialisierte örtliche Reisebüros, die z.B. Bergtouren auf den Elbrus oder Kasbek anbieten. Dort würde ich mich einmal umhören. Die Betreiber müssten auch ein wenig auf Englisch kommunizieren können.



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Axel
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Re: Paragliding im Kaukasus....

Beitrag von Axel » Samstag 17. Februar 2018, 02:48

Jodelair hat geschrieben:
Wenn wir ein russisches Visum beantragen und es dabei haben, sollten wir mal einen "Flugfehler" machen und in Russland stehen, meint Ihr das das helfen könnte.... auch wenn kein Einreisestempel vorhanden ist...

Danke Robert
Du kannst auch fragen, ob es schlimm wäre, wenn Du versehentlich in Nordkorea gelandet bist, aber keinen Einreisestempel hast. Die Konsequenzen sind die selben. Du solltest Dich vom Gedanken verabschieden, dass man es mit Grenzkontrollen in Russland ähnlich lasch sieht wie in Europa beziehungsweise Deutschland. Den Post von Norbert kann ich nur bestätigen. Lass den gefährlichen Unsinn.

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Re: Paragliding im Kaukasus....

Beitrag von Saboteur » Samstag 17. Februar 2018, 09:15

Jodelair hat geschrieben:
Wenn wir ein russisches Visum beantragen und es dabei haben, sollten wir mal einen "Flugfehler" machen und in Russland stehen, meint Ihr das das helfen könnte.... auch wenn kein Einreisestempel vorhanden ist...

Danke Robert
Natürlich hilft das. Alles kein Problem. Mache dir mal keine Sorgen. Wie überall in der Welt sind die jungen Grenzsoldaten tiefenentspannt wenn die Grenze illegal überquert wird und eine Situation entsteht die es vorher nicht gab und die Grenzschützer und damit verbunden Apparat nervös macht, beschäftigt und Befehlsketten in Gang setzt. Wahrscheinlich werden sie euch an einen Ort eurer Wahl fahren und ihr werdet zusammen über dieses Missgeschick herzlich lachen. Kann doch mal passieren. Wir sind doch alles nur Menschen....

Tatsächlich kann man sich diese Frage doch gut selbst beantworten wenn man sich fragt was denn der gesunde Menschenverstand dazu sagt. Gute Reise!
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Re: Paragliding im Kaukasus....

Beitrag von Wladimir30 » Samstag 17. Februar 2018, 12:37

Na, wenn er denn unbedingt in sein Verderben fliegen will, soll er doch. Es scheint ja auch der ultimativ schönste Ort der Welt zu sein, den man unbedingt von oben gesehen haben muss. Kaukasus sehen und sterben oder wie hieß dieser alte Spruch?

Chakasien ist auch sehr schön, ja auch die Rhön. Alpen. Die Anden.
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Re: Paragliding im Kaukasus....

Beitrag von Packerowski » Samstag 17. Februar 2018, 12:37

Diese Gleitschirmflieger aus dem Kaukasus hier könnten u.U. auch mit Infos weiterhelfen:

http://poletna5.ru



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Paragliding im Kaukasus....

Beitrag von Tonicek » Sonntag 18. Februar 2018, 19:04

Bluewolf hat geschrieben:Da is nix mit ins Lächerliche ziehen. Das ist Kulturgut. https://de.wikipedia.org/wiki/Radio_Jerewan
Hab' das jetzt erst gelesen - vielen Dank, find ich Klasse - hätte ich nicht für möglich gehalten.

Im Prinzip ja . . . aber . . . !

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Paragliding im Kaukasus....

Beitrag von Tonicek » Sonntag 18. Februar 2018, 19:17

Wladimir30 hat geschrieben: ... Kaukasus sehen und sterben oder wie hieß dieser alte Spruch? ...
Wladimir, ich korrigiere Dich mal wie folgt: Statt Kaukasus muß es Venedig heißen, gesehen hab' ich es schon, also jetzt lieber sterben - ein zweites Mal muß ich dort nicht hin - dann doch lieber den Kaukasus.

Übrigens, die georg. Heerstraße führt nach meinen Büchern an einigen Stellen direkt an der Grenzlinie Südossetiens vorbei, und das in Sichtweite - ob es da für so Neugierige wie mich etwas zu sehen gibt? Es wäre zu schöööön für mich, eine solche Gelegenheit zu nutzen . . .

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Re: Paragliding im Kaukasus....

Beitrag von Wladimir30 » Sonntag 18. Februar 2018, 21:49

Tonicek hat geschrieben:
Wladimir30 hat geschrieben: ... Kaukasus sehen und sterben oder wie hieß dieser alte Spruch? ...
Wladimir, ich korrigiere Dich mal wie folgt: Statt Kaukasus muß es Venedig heißen
Ja danke schön. Hab ich irgendwie verwechselt. Wie das wohl passieren konnte...
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Re: Paragliding im Kaukasus....

Beitrag von Okonjima » Montag 19. Februar 2018, 01:40

Wladimir30 hat geschrieben: Ja danke schön. Hab ich irgendwie verwechselt. Wie das wohl passieren konnte...
Weil man natürlich die Stadt bzw. das Land beliebig austauschen kann. Der Satz ist ja zum geflügelten Ausspruch geworden.
Venedig war wohl Thomas Mann, aber auch bei Goethe in der "italienischen Reise" heißt es glaube ich schon "Neapel sehen
und sterben...". Nicht das einer denkt ich hab Goethe gelesen, das hab ich aus "Go Trabi Go" :lol: :lol:
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Re: Paragliding im Kaukasus....

Beitrag von m5bere2 » Montag 19. Februar 2018, 05:41

Tonicek hat geschrieben:Heerstraße führt nach meinen Büchern an einigen Stellen direkt an der Grenzlinie Südossetiens vorbei, und das in Sichtweite - ob es da für so Neugierige wie mich etwas zu sehen gibt?
Nee, da gibt es nix zu sehen. Jedenfalls nichts, was nach Grenze aussieht. Die Grenze dort ist einfach unpassierbares Gelände, keine Grenzanlagen; tiefe Täler und Bergkämme. Diese fand ich wiederum beeindruckend, aber unabhängig davon, dass dort eine Grenze ist.



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