Alfred stellt sich vor

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Re: Alfred stellt ich vor

Beitrag von m5bere2 » Mittwoch 31. Januar 2018, 14:10

Alfred hat geschrieben:Ich habe aber irgendwo hier im Forum gelesen, dass man das Land waehrend dem Procedere nicht verlassen darf. In diesem Fall waere es ja unmoeglich, die Aufenthaltsgenehmigung zu erlangen.
Das stimmt nicht. Habe selbst das Land mehrmals während des Procederes verlassen.

Ich habe es nicht wahnsinnig eilig. In 2021 haette ich die Angelgenheit gerne durch.
Das hilft aber nicht. Du kannst jetzt noch keine Quote für 2021 beantragen und die Quoten für 2021 werden eher noch weniger als für 2018, da sie tendenziell sinken. Das hat damit zu tun, dass Ausländer in erster Linie als Arbeitskraft gefragt sind und davon immer mehr auch ohne Aufenthaltsgenehmigung hier arbeiten können (durch die Eurasische Wirtschaftsunion und sogenannte "Patente").



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Alfred
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Re: Alfred stellt ich vor

Beitrag von Alfred » Mittwoch 31. Januar 2018, 14:26

m5bere2 hat geschrieben:
Alfred hat geschrieben:Ich habe aber irgendwo hier im Forum gelesen, dass man das Land waehrend dem Procedere nicht verlassen darf. In diesem Fall waere es ja unmoeglich, die Aufenthaltsgenehmigung zu erlangen.
Das stimmt nicht. Habe selbst das Land mehrmals während des Procederes verlassen.

Ich habe es nicht wahnsinnig eilig. In 2021 haette ich die Angelgenheit gerne durch.
Das hilft aber nicht. Du kannst jetzt noch keine Quote für 2021 beantragen und die Quoten für 2021 werden eher noch weniger als für 2018, da sie tendenziell sinken. Das hat damit zu tun, dass Ausländer in erster Linie als Arbeitskraft gefragt sind und davon immer mehr auch ohne Aufenthaltsgenehmigung hier arbeiten können (durch die Eurasische Wirtschaftsunion und sogenannte "Patente").
Danke fuer die Infos.
Dann werden wir uns dieses Jahr erstmal um ein Grundstueck kuemmern, so dass dann bis zum Sommer naechsten Jahres alles fertig ist und dann kuemmern wir uns ab naechstes Jahr um die Aufenthaltsgenehmigungen.

Also an dieser Stelle nochmal an alle vielen Dank fuer den Informationstransfer.
Ich werde mich dann kuenftig wahrscheinlich eher im Sibirien-Bereich tummeln und hoffe dort auf weitere sachliche Unterstuetzung. Der Ton hier im Forum gefaellt mir sehr gut.

Gruss Alfred

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Re: Alfred stellt ich vor

Beitrag von m5bere2 » Mittwoch 31. Januar 2018, 14:29

Alfred hat geschrieben:Dann werden wir uns dieses Jahr erstmal um ein Grundstueck kuemmern, so dass dann bis zum Sommer naechsten Jahres alles fertig ist und dann kuemmern wir uns ab naechstes Jahr um die Aufenthaltsgenehmigungen.
Bitte beachten: ein Grundstück oder Wohneigentum bringt keinerlei Erleichterung für die Erlangung einer Aufenthaltsgenehmigung.

Was manche noch machen: gründen in Russland eine OOO (GmbH) und laden sich dann selbst auf ein Arbeitsvisum ein. Aber dazu kann ich keine Details geben, da fehlt mir die Erfahrung.

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Re: Alfred stellt ich vor

Beitrag von Alfred » Mittwoch 31. Januar 2018, 14:42

m5bere2 hat geschrieben:
Alfred hat geschrieben:Dann werden wir uns dieses Jahr erstmal um ein Grundstueck kuemmern, so dass dann bis zum Sommer naechsten Jahres alles fertig ist und dann kuemmern wir uns ab naechstes Jahr um die Aufenthaltsgenehmigungen.
Bitte beachten: ein Grundstück oder Wohneigentum bringt keinerlei Erleichterung für die Erlangung einer Aufenthaltsgenehmigung.

Was manche noch machen: gründen in Russland eine OOO (GmbH) und laden sich dann selbst auf ein Arbeitsvisum ein. Aber dazu kann ich keine Details geben, da fehlt mir die Erfahrung.
Danke fuer den Hinweis.
Ich gehe mal davon aus, dass es auch dafuer Dienstleister gibt. Man benoetigt ja sowieso jemanden der dann die Bilanzen "auf russisch" macht.

Gruss Alfred

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Re: Alfred stellt ich vor

Beitrag von Norbert » Mittwoch 31. Januar 2018, 15:20

Bitte deaktiviere dringend in Deinen Postings "BBCode ausschalten"! Ansonsten lässt sich die Formatierung nicht sauber lesen. Ich habe nun alle früheren korrigiert.

Mir scheint Euer Plan ehrlich gesagt reichlich naiv. Die russische Bürokratie ist deutlich komplexer als die deutsche und Du unterschätzt den Aufwand deutlich. Nur mal als Beispiel: Wenn Du ein Wohnrecht in Russland willst, musst Du hier auch mehrheitlich leben und brauchst Einkommensnachweise. Dieses Einkommen musst Du dann hier aber auch versteuern, denn Du lebst ja hier mehrheitlich. Und Du musst aber auch einen rechtlichen Status haben, um hier überhaupt ein Einkommen haben zu dürfen.

Und ich meine heraus, bei Dir eine gewisse Skepsis über die aktuelle deutsche Politik zu hören. Google sicherheitshalber mal Ramadan Moscow um zu wissen, wie die Lage in Russland so ist.



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Re: Alfred stellt sich vor

Beitrag von Alfred » Mittwoch 31. Januar 2018, 16:00

Norbert hat geschrieben:Bitte deaktiviere dringend in Deinen Postings "BBCode ausschalten"! Ansonsten lässt sich die Formatierung nicht sauber lesen. Ich habe nun alle früheren korrigiert.
Ja super! Bestimmt haette ich mir irgendwo was durchlesen muessen, was das mit dem BBCode auf sich hat.
In technischen Dingen bin ich einfach so unbeholfen. ;)
Danke.
Norbert hat geschrieben: Mir scheint Euer Plan ehrlich gesagt reichlich naiv. Die russische Bürokratie ist deutlich komplexer als die deutsche und Du unterschätzt den Aufwand deutlich. Nur mal als Beispiel: Wenn Du ein Wohnrecht in Russland willst, musst Du hier auch mehrheitlich leben und brauchst Einkommensnachweise.
Dieses Einkommen musst Du dann hier aber auch versteuern, denn Du lebst ja hier mehrheitlich. Und Du musst aber auch einen rechtlichen Status haben, um hier überhaupt ein Einkommen haben zu dürfen.
Ich moechte mein Einkommen erstmal weiter in Dtl. erzielen. Das kann man selbstverstaendlich nachweisen. Ich vermute mal, das auch das genuegt.
Erstmal habe ich nicht vor, ein Einkommen in Russland zu erzielen und somit wird es zumindest erstmal kein Einkommen in Russland zu versteuern geben.
Da es ueber die Zeit sicher sehr langweilig wird, nur von Russland aus fuer meine Firmen in Dtl. zu arbeiten, ist es mittelfristig ganz sicher das Ziel auch in Russland eine Fa. zu gruenden und dort natuerlich Umsatz, Gewinn und Einkommen zu erwirtschaften.

m5bere2 hatte ja schon darauf hingewiesen, dass es u.U. sinnvoll sein kann, das Pferd von hinten aufzuzaeumen.
Norbert hat geschrieben:Und ich meine heraus, bei Dir eine gewisse Skepsis über die aktuelle deutsche Politik zu hören. Google sicherheitshalber mal Ramadan Moscow um zu wissen, wie die Lage in Russland so ist.
Danke, schaue ich mir an.

Ich gehe aber mal davon aus, dass die Unterschiede in der Komplexitaet zu UA nicht gravierend sein werden. Sicher anders.
Und die Buerokratie der UA kenne ich seit ca. 25 Jahren.
Und auch in Russland werde ich das nicht ohne Unterstuetzung angehen.

Gruss Alfred

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Re: Alfred stellt ich vor

Beitrag von Alfred » Mittwoch 31. Januar 2018, 16:09

Norbert hat geschrieben:Und ich meine heraus, bei Dir eine gewisse Skepsis über die aktuelle deutsche Politik zu hören. Google sicherheitshalber mal Ramadan Moscow um zu wissen, wie die Lage in Russland so ist.
OK, habe ich mir angeschaut, ich dachte, Du wolltest mir mit dem Link einen Eindruck von der Buerokratie in Russland verschaffen, aber Du dachtest wahrscheinlich, dass mein Hauptproblem die Auslaenderflut in Deutschland ist.

Das ist sicher auch ein grosses Problem, aber Deutschland hat noch viele weitere Probleme.
Ich will das aber hier nicht vertiefen, dazu waere dann das Politikforum sicher besser geeignet.

Gruss Alfred

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Re: Alfred stellt sich vor

Beitrag von m5bere2 » Mittwoch 31. Januar 2018, 17:05

Alfred hat geschrieben:Ich moechte mein Einkommen erstmal weiter in Dtl. erzielen. Das kann man selbstverstaendlich nachweisen.
Ein ausländischer Einkommenssteuerbescheid oder Lohnnachweis wird hier in den Ausländerbehörden keiner akzeptieren. Um dein ausländisches Einkommen hier wirksam nachzuweisen (was du jedes Jahr tun musst, wenn du die Aufenthaltsgenehmigung hast), musst du darüber eine russische Steuererklärung abgeben. Die (abgestempelt vom russischen Finanzamt) dient dann als Einkommensnachweis. Wenn du kein Einkommen nachweisen kannst, wird die Aufenthaltsgenehmigung annulliert.
Erstmal habe ich nicht vor, ein Einkommen in Russland zu erzielen und somit wird es zumindest erstmal kein Einkommen in Russland zu versteuern geben.
Wenn du mehr als 183 Tage pro Jahr in Russland wohnst, bist du in Russland unbeschränkt steuerpflichtig und musst sämtliches im Ausland erhaltene Einkommen beim russischen Finanzamt deklarieren. Die Strafen sind ordentlich. Was davon dann noch zu besteuern ist und was nicht, dass entscheidet dann das russische Finanzamt.

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Alfred stellt ich vor

Beitrag von Tonicek » Mittwoch 31. Januar 2018, 17:07

m5bere2 hat geschrieben: ... Beim Zitieren scheint bei dir allgemein etwas im Argen zu sein. Ich habe jedenfalls noch kein richtiges Zitat von dir gesehen.
Geht mir so ähnlich. Das einfache Zitieren geht ja ganz normal, mit dem Zeichen " oben rechts.
ABER: Wie kann ich denn nach meinem Text dann eine weitere Stelle aus dem vorhergehenden Text zitieren? Das hab' ich noch nicht herausgefunden.

So, wie hier z.B., das fettgedruckte ist Alfreds Text, dann wieder nach dem "Danke" kommt ein Zitat von Norbert, wie macht man das hier?

Norbert hat geschrieben:

Bitte deaktiviere dringend in Deinen Postings "BBCode ausschalten"! Ansonsten lässt sich die Formatierung nicht sauber lesen. Ich habe nun alle früheren korrigiert.

Ja super! Bestimmt haette ich mir irgendwo was durchlesen muessen, was das mit dem BBCode auf sich hat.
In technischen Dingen bin ich einfach so unbeholfen. ;)
Danke.


Norbert hat geschrieben:

Mir scheint Euer Plan ehrlich gesagt reichlich naiv. Die russische Bürokratie ist deutlich komplexer als die deutsche und Du unterschätzt den Aufwand deutlich. Nur mal als Beispiel: Wenn Du ein Wohnrecht in Russland willst, musst Du hier auch mehrheitlich leben und brauchst Einkommensnachweise.
Dieses Einkommen musst Du dann hier aber auch versteuern, denn Du lebst ja hier mehrheitlich. Und Du musst aber auch einen rechtlichen Status haben, um hier überhaupt ein Einkommen haben zu dürfen.

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Re: Alfred stellt ich vor

Beitrag von Ramenia » Mittwoch 31. Januar 2018, 17:16

m5bere2 hat geschrieben:
Ramenia hat geschrieben:Moin dann wird das hier seeeehr unterschiedlich gehandhabt.
Gesetzlich gibt es keine Grundlage dafür, deinen deutscher Führerschein zu akzeptieren, wenn du einen Vid hast. Kann sein, dass man regional trotzdem damit durch kommt. Riskant ist es aber auf jeden Fall. Sie können dir dafür völlig rechtmäßig eine Strafe reinwürgen und dich nach zwei Strafen völlig rechtmäßig aus dem Land schmeißen.

Derzeit ist es sogar so, dass es zum Umschreiben des Führerscheines nicht reicht, nochmal eine Theorieprüfung zu machen. Verlangt wird Theorie- und Praxisprüfung (und noch die ganzen Psychotests). Nur das Nehmen von Fahrstunden wird einem also erspart.
Hmm mach mir keine Angst )))
Ich war doch nun selbst auf diesem Fuehrerscheinamt....
Habe denen erklaert das ich schon lange in Ru wohne arbeite , und nun den russischen Fuehrerschein machen moechte / bzw. umschreiben lassen moechte.Was ich fuer Papiere brauch und welche Fahrschulen berechtigt sind Auslaender zu schulen , sollte es da Auflagen geben.

Die Antwort war woertlich ich brauch keinen russischen Fuehrerschein.
Das werde ich wohl dann dochnochmal nachhaken.
Bis jetzt hatte ich wohl Glueck gehabt , bei allen Kontrollen reichte immer Uebersetzung und deutscher Fuehrerschein. Auch bei der Versicherung gab es nir Probleme.....

Hmmmm....
--
Sylvio
m.i.n.d.e.S.w.m.s.s.f.S.h. :-)



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