Als Russe in Deutschland?

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herlit
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Re: Als Russe in Deutschland?

Beitrag von herlit » Sonntag 23. Januar 2011, 20:10

m1009 hat geschrieben:
herlit hat geschrieben:Nein, mein Lieber, das glaube wer will, ich jedenfalls nicht!
Ich bin kein Lieber und Deiner schon gar nicht. ><
Und ehrlich, ich würde sie für meine Kinder lieber als Russischlehrerin haben wollen.
[sensationell]

Setzt Euch in eine Ecke, trinkt einen Matetee , und kommt runter von der Palme. ;)

Hab ich einen Satz von Behoerdengaengen, Schulbank druecken, Pruefungen, WO sie unterrichten darf (Nachtrag) etc. geschrieben? Nein. :roll:
Warum? Genau, weil ich keine Details kenne. Halt das, was man in einem kurzem Gespraech erfahren kann.

Wenn ich naeheres weiss, meld ich mich auch bei Euch noch einmal. Es darf nicht sein was .... usw.... ;)
Dann erwähne doch nicht solch irreführenden Unsinn! Du solltest Dich an das zuständige deutsche Ministerium wenden, falls Dich dieses Thema ernsthaft interessiert - mein Lieber!



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m1009
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Re: Als Russe in Deutschland?

Beitrag von m1009 » Montag 24. Januar 2011, 00:05

Locker bleiben....

........
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Saboteur
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Re: Als Russe in Deutschland?

Beitrag von Saboteur » Montag 24. Januar 2011, 04:30

...genau! Und immer Sicherheit und Ruhe ausstrahlen...
помню айнц цвай полицай. все там с ума сходили. Под самогон...

pippie

Re: Als Russe in Deutschland?

Beitrag von pippie » Montag 24. Januar 2011, 19:43

Ganz nach dem Motto, sicheres Auftreten bei völliger Ahnungslosigkeit - oder was meint ihr?

kaktus
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Re: Als Russe in Deutschland?

Beitrag von kaktus » Dienstag 25. Januar 2011, 18:16

warum kann eine Deutschlehrerin aus Ru nicht lehren, wenn sie die entsprechende Qualifikationen hat? Oder gibt so was überall nur in DE nicht??

Kein Wunder, dass hierzulande mit so einer Überschätzung/Überheblichkeit/ Überbewertung 'schlag mich tot' keiner von den so-genannten Hochqualifizierten hierher möchte! (ref. GreenCard!)

Am Rande zum Randthema: Deutsche aus Russland fühlen sich diskriminiert
http://www.youtube.com/watch?v=qQtW0tcNodA
"daß diese Furcht zu irren schon der Irrtum selbst ist." (Georg Wilhelm Friedrich Hegel)



pippie

Re: Als Russe in Deutschland?

Beitrag von pippie » Dienstag 25. Januar 2011, 19:45

kaktus hat geschrieben:warum kann eine Deutschlehrerin aus Ru nicht lehren, wenn sie die entsprechende Qualifikationen hat?
Darum geht es doch, hat sie die Qualifikation, oder nicht?!

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Norbert
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Re: Als Russe in Deutschland?

Beitrag von Norbert » Donnerstag 27. Januar 2011, 07:48

pippie hat geschrieben:
kaktus hat geschrieben:warum kann eine Deutschlehrerin aus Ru nicht lehren, wenn sie die entsprechende Qualifikationen hat?
Darum geht es doch, hat sie die Qualifikation, oder nicht?!
So sehe ich das auch. Die Bildungssysteme von Deutschland und Russland unterscheiden sich stark - ohne dass ich dies nun irgendwie qualitativ bewerten will. Aber man kann einen russischen Lehrplan und russische Lehrmethoden nicht 1:1 in Deutschland anwenden. Insofern finde ich es schon richtig, dass dafür Aufbaukurse etc. nötig sind. Leider gibt es diese kaum bzw. ist die Anerkennung dennoch schwer bis unmöglich (je nach Bundesland).

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Re: Als Russe in Deutschland?

Beitrag von kaktus » Donnerstag 27. Januar 2011, 12:11

Schon klar. Aber die Haltung, dass 'sie' sich erst einleben müssen und zwar nicht mit einem Aufbaukurs getan sondern am besten von Grund aus, finde i' übertrieben. Noch dazu die Unterschiede zwischen den Bundersländern... Da helfen keine Römerverträge:
http://ec.europa.eu/youreurope/citizens ... dex_de.htm
Irgendeiner hat gemeint als Ausländer in RU oder DE oder sonstwo hat man erst einen Behinderten -Ausweis sicher nach was anderem zu streben, kann man dann langsam aber sicher angehen.. vielleicht kurz vorm Abkratzen :-) (erstmal 20 Jahre Taxi-Fahrer/oder Kassiererin in einem Magazin und nebenbei neu-studieren und mit 62 promovieren oder vielleicht erst nach der Rente mit 67) Da hat man ja Zeit und Erfahrung.. man soll es gelassen sehen...
:x genug geschwaffelt.. [kaffee]
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Re: Als Russe in Deutschland?

Beitrag von Norbert » Donnerstag 27. Januar 2011, 12:35

"Von Grund auf" finde ich auch vollkommen übertrieben. Ich schrieb ja von "Aufbaukurs". Und sorry, auch Russland verlangt von mir, dass ich meine Theorieprüfung wiederholen muss, wenn ich einen dauerhaften Führerschein möchte. Weil es eben genau solche Abweichungen gibt, die man dann doch mal gehört haben sollte. In den Verkehrsregeln, wie auch in den Lehrplänen und -methoden.

kaktus
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Re: Als Russe in Deutschland?

Beitrag von kaktus » Donnerstag 27. Januar 2011, 13:00

Ich kenne fälle, wo es genau so passiert ist. Abgeschlossenes Studium; Hier anerkennen lassen. Eingestuft: Semester 2-3 [frust]
Verständlich, dass keiner hier bleiben möchte... Lieber NL oder wenn man Knette hat USA oder UK!! In DE dann Urlaub machen oder AUTO kaufen.
1 oder 2 Semester Abgleich ist vollkommen ok aber von 'Grund Auf - aus ist auch gut!) net! Ich bin froh, dass ich nicht wieder und noch dazu nirgendwo anders studieren muss... Höchstens vielleicht ein Fern Studium wie der Kohl :-) noch besser ein Ehren Dr. der Uni XianGu o. ä wie der Schrödy
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