"Honigfalle" bzw. Scamverdacht

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manuchka
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Beitrag von manuchka » Donnerstag 3. August 2006, 16:01

Ralph hat geschrieben:was speziell brauchst du an Informationen?
1. notwendige Dokumente beiderseits (also gerade so Ehefähigkeitszeugnis, Ledigkeitsbescheinigung etc., welche Art der Beglaubigung, Übersetzung ins Dänische?), was braucht man sonst noch?
2. wieviel Zeit muss man einplanen - also früh nach Dänemark und abends verheiratet wieder heim? Terminvereinbarung? Wartefristen?
3. wohin soll man sich wenden - an welches Standesamt oder welches Amt?
4. verheiratet - wie weiter? Familienbuch, Visum, Aufenthalt...

obwohl Punkt 4 schon wieder ins Visa-Viertel gehört. Na mal sehen.
Danke, Ralph!
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Beitrag von Ralph » Donnerstag 3. August 2006, 16:42

manuchka hat geschrieben:
Ralph hat geschrieben:was speziell brauchst du an Informationen?
1. notwendige Dokumente beiderseits (also gerade so Ehefähigkeitszeugnis, Ledigkeitsbescheinigung etc., welche Art der Beglaubigung, Übersetzung ins Dänische?), was braucht man sonst noch?
2. wieviel Zeit muss man einplanen - also früh nach Dänemark und abends verheiratet wieder heim? Terminvereinbarung? Wartefristen?
3. wohin soll man sich wenden - an welches Standesamt oder welches Amt?
4. verheiratet - wie weiter? Familienbuch, Visum, Aufenthalt...

obwohl Punkt 4 schon wieder ins Visa-Viertel gehört. Na mal sehen.
Danke, Ralph!
also

zu 1
Dokumente sind die klassischen notwendig (Pass, Geburtsurkunde etc),
alle übersetzt auf deutsch, englisch oder dänisch, wichtig ist das Schengen Visum und/oder AE eines Schengen Landes, bei uns war noch die Sterbeurkunde des Vaters wichtig,
zu 2
ich bin von Hamburg mit allen Urkunden im vorwege nach Tondern gefahren und habe dann da auch alles geklärt, besser so als per Post zu schicken, geht aber auch, wenn man dann einen Heiratstermin hat (Donnerstag zu empfehlen) kann man alles weitere planen, so auch den Mindestaufenthalt von 3 Tagen, kann man aber schön als Urlaub einplanen,
zu 3
http://www.toender.dk/default.asp?mnu=78
zu 4
problemlose Anerkennung durch D, obwohl die im Vorfeld (wir wollten eigentlich in D heiraten) Stress gemacht haben, du kannst anschliessend alle notwendigen Papiere beantragen ergo ändern lassen (Familienstammbuch, Ausweispapiere, Lohnsteuerkarte etc.)

sumasumarum

die Heirat ist nicht nur wegen der wirklich einfachen Handhabung der notwendigen Papiere zu empfehlen, sondern auch oder grade wegen der netten Leute dort. Und das man in Dänemark schönen Urlaub machen kann muss ich glaube ich keinem erzählen.

mein Tip:
versucht es terminllich so zu legen das Ihr 14 Tage Urlaub macht und dann kurz vor Ende desselben, sozusagen als i Tüpfelchen, am Donnerstag heiratet, fragt ruhig per Telefon nach in Tondern, die sind sehr nett dort. Oder fragt mich per PN nach speziellen Informationen, ich helf gern wenn ich kann.

Gruss Ralph
(der nächste Woche in Moskau ist :D )
Du weißt so lange nichts von einer Frau, bis du ihr vor Gericht begegnest... (Zitat: Norman Mailer, Norman Kingsley Mailer, amerikan. Schriftsteller, 1969 u. 1980 Pulitzer-Preis, 1923 - 2007)

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Beitrag von Norbert » Freitag 4. August 2006, 10:34

Prinzipiell fände ich es auch sehr gut, wenn in "Visa", "Partnerschaften" und "Reisen" ganz oben jeweils dieses besprochene Standardthema steht.

Dann kann man den zehnten Fragenden zum Thema "will heiraten" einfach dahin verweisen und dann weitere konkrete Fragen abwarten. Wir tippen uns hier ja bald Hornhäute. Oder die Fingernägel fallen ab.

Ich übernehme gern ein Thema, kenne mich soweit bei allen aus. Habe auch journalistische Übung, tippe das also appetitlich zurecht. Gebt mir ein Signal - und ich mache los.

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pro & contra Heirat in DK

Beitrag von Zeppelin » Freitag 4. August 2006, 11:23

Hallo Ralph,
Deinen Ausführungen zu den Vorteilen einer Eheschließung in DK will ich keineswegs widersprechen.

@ all

Dennoch ist dies u.U. alles andere als der Königsweg. Im Grunde sind die Gegenargument eigentlich "Pillepalle", ziehen aber öfter einen Rattenschwanz an nervigen und teuren Zusatzaufwendungen nach sich, auch wenn dies nicht jeden treffen mag.
Ich zitiere daher einen elementaren Beitrag aus einem dt. Ausländer- und Personenstandsrechtsforum, der das Problem etwas tiefergehender erläutert.
Der Autor ist ein Experte auf dem Gebiet, der seit 15 Jahren von berufs wegen u.a. damit beschäftigt ist, im Ausland geschlossene Ehen im dt. Rechtskreis wirksam werden zu lassen (oder wie immer man dies auch nennen mag):
Hallo,

das Problem mit Dänemark ist, dass es eigentlich aus personenstandsrechtlicher Sicht ein Problemstaat ist, weil dort Hinz und Kunz mit fragwürdigen Aufenthaltstiteln und unter Vorlage dubioser Papierfetzen (ich will sie nicht Urkunden nennen) die Ehe schließen können ;)

Die Dänen schert es einen Dreck weil sie das Problem (illegalen Ausländer der einen/ eine Deutsche heiratet) ja eh wieder loswerden. Die prüfen weder hinreichend die Identität (womit auch wenn einer nen Proxypass oder gar keinen hat , noch ausreichend dessen Personenstand.

Ich will Euch nicht da drunter packen sondern versuche das Problem aus Sicht unseres Personenstandsrechts zu erläutern.

Das dänische Personenstandsrecht ist da wesentlich "freizügiger" als das deutsche, weil es dem dänischen Ausländerrecht sch...egal ist ob eine Ehe mit einem Inländer vorliegt. Soll der Nichtdäne das Land verlassen, kann der Däne ja mitgehen.
Das deutsche Personenstandsrecht ist wegen des Hinweises auf das jeweilige Heimatrecht wesentlich "genauer". Auch und vor allem weil wir in allen Rechtsbereichen der Ehe den hohen Stellenwert einräumen, sind wir daran interessiert, eine Ehe nur dann anzuerkennen wenn sie sowohl dem formellen Eheschließungsrecht (Dänemark) als auch den Heimatrechten der beiden Verlobten entsprechend ordnugsgemäß geschlossen wurde.

Mehr sage ich jetzt nicht zu Dänemark, sonst gibt es noch internationale Verwicklungen :lol:

Ich rate Deutschen die einen "normalen" Drittstaater in Dänemark heiraten wollen ausdrücklich davon ab, wers trotzdem riskiert muß es halt besser wissen als ich :wink:

Zum ominösen Beglaubigungsabkommen:

Wenn sich der Butter und Milch Staat endlich entschließen könnte, dem Abkommen über die mehrsprachigen Personenstandsurkunden beizutreten und dann auch mehrsprachige ausstellen würde, dann könnten wir das Abkommen aus der grauen Vorzeit dahin kloppen wo es hingehört :wink:

Denn die sogenannten Internationalen Urkunden wären ohne jede Förmlichkeit wie Apostille und Legalisation anzuerkennen.

Grüße
Ronny ;)
Quelle: http://www.info4alien.de/cgi-bin/forum/ ... 54451590#9

Der Gesamtkontext ergibt sich natürlich nur durch den vollständigen Thread, in dem diese Äußerung getroffen wurde. (siehe Link)

Ich denke jedoch, dass man diese Infos den interessierten Usern nicht vorenthalten sollte.

BG
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Re: pro & contra Heirat in DK

Beitrag von manuchka » Freitag 4. August 2006, 11:38

Zeppelin hat geschrieben:Hallo Ralph,
Deinen Ausführungen zu den Vorteilen einer Eheschließung in DK will ich keineswegs widersprechen.
Dennoch ist dies u.U. alles andere als der Königsweg.
Zeppelin, das wissen wir auch. Es geht um die FAQ zur Heirat von russisch-deutschen Paaren, und da gibt es nun mal - neben Deutschland und Russland - noch eine dritte Möglichkeit, die auch vielleicht nicht die allerempfehlenswerteste ist, aber die wenigstens in Grundzügen mit genannt werden soll. Mehr nicht. Ob sich dafür dann jemand entscheidet, ist nicht unser Bier, genauso wie wir auch keine Garantie, Verantwortung und Haftung für die 100%ige und ewig gültige Richtigkeit unserer Auskünfte geben können. Wir stellen nur unsere persönlichen Erfahrungen als Information für Interessierte zur Verfügung - auch die zu Heiraten in Dänemark. Die Notwendigkeit von eigenständiger Informationseinholung - auch zu möglichen Konsequenzen und Zusatzkosten - wird dadurch nicht ausgehebelt. :wink:


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Re: pro & contra Heirat in DK

Beitrag von Zeppelin » Freitag 4. August 2006, 12:35

manuchka hat geschrieben: Zeppelin, das wissen wir auch. Es geht um die FAQ zur Heirat von russisch-deutschen Paaren, und da gibt es nun mal - neben Deutschland und Russland - noch eine dritte Möglichkeit, die auch vielleicht nicht die allerempfehlenswerteste ist, aber die wenigstens in Grundzügen mit genannt werden soll. Mehr nicht. Ob sich dafür dann jemand entscheidet, ist nicht unser Bier, genauso wie wir auch keine Garantie, Verantwortung und Haftung für die 100%ige und ewig gültige Richtigkeit unserer Auskünfte geben können. Wir stellen nur unsere persönlichen Erfahrungen als Information für Interessierte zur Verfügung - auch die zu Heiraten in Dänemark. Die Notwendigkeit von eigenständiger Informationseinholung - auch zu möglichen Konsequenzen und Zusatzkosten - wird dadurch nicht ausgehebelt. :wink:

Manu
Manuchka, ich weiß, um welche Paarkonstellationen es geht. Aber vielen Dank noch mal für die Mitteilung.

Was Du mir allerdings mit Deinem Beitrag mitteilen wolltest, entzieht sich meinem Verständnis.
Was es gegen die Ausführungen aus i4a einzuwenden geben sollte, kapiere ich ebenso wenig, da es sich hierbei ganz klar um eine FAQ handelt, auch wenn die in der RF nicht gar so häufig gestellt werden (mögen), wie hier in D
Wen meinst Du mit wissen WIR..., WIR stellen...?
Es mag schon sein, dass meine Beiträge hier von einigen als unerwünscht etc. betrachtet werden. Habe ich ja hinreichend zur Kenntnis nehmen dürfen.
Und EURE Kreise will ich gewiss nicht stören.
Doch bedenke bitte, dass es noch eine erheblich höhere Anzahl russisch-deutscher Paare außerhalb des internen Kreises dieses Forums gibt, denen ich mich nicht minder verpflichtet fühle, sie vor möglichen Untiefen zu warnen, die man nicht gar so leicht erkennt...

BTW: Neben den von Dir erwähnten drei Möglichkeiten (heiraten in D, RUS oder DK) gibt es noch viele viele andere Staaten, in denen man heiraten kann - egal welche Staatsangehörigkeit man hat.

Aber was soll's? :roll:

BG
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Re: pro & contra Heirat in DK

Beitrag von manuchka » Freitag 4. August 2006, 14:38

Zeppelin hat geschrieben: Was Du mir allerdings mit Deinem Beitrag mitteilen wolltest, entzieht sich meinem Verständnis.
Was es gegen die Ausführungen aus i4a einzuwenden geben sollte, kapiere ich ebenso wenig, da es sich hierbei ganz klar um eine FAQ handelt...
Wen meinst Du mit wissen WIR..., WIR stellen...?
Es mag schon sein, dass meine Beiträge hier von einigen als unerwünscht etc. betrachtet werden. Habe ich ja hinreichend zur Kenntnis nehmen dürfen.
Und EURE Kreise will ich gewiss nicht stören.
Zeppelin, alte eingeschnappte Leberwurst, dann blätter doch mal eine Seite zurück in diesem Beitrag, da kannst du lesen, dass einige Forummitglieder - darum also nicht "ich", sondern "wir" - gemeinsam FAQs zu verschiedenen Themen wie Visafragen, Heiratsfragen, Scamproblem basteln wollen. Da ist jeder eingeladen mitzuhelfen, entgegen deiner Vermutung ist das kein elitärer "interner Kreis".
Deine Beiträge sind übrigens gar nicht unerwünscht, denn sie sind ja meistens recht nützlich, ich finde es nur manchmal komisch, wie du dich äußerst. Der Ton macht halt die Musik. Und dein übermäßiger Aufstand, als es um den "vermeintlichen" Scam einer Kazanerin ging, hat mich halt etwas genervt, genau wie deine Ausfälligkeit gegen 7punkt, die nicht mitdiskutiert hatte. Für mich ist inzwischen das Schnee von gestern, ich habe dir ja schließlich seitdem auch auf deine Fragen zum Meldeproblem und hier normal und mit Smilie geantwortet, um auszudrücken, dass ich gar nix gegen dich habe. Jetzt schnapp also mal wieder aus. Deine Warnung wird natürlich mit berücksichtigt, wenn auch nicht als einzelne FAQ und in der Länge, sondern eben vielleicht als kurzer Hinweis mit Link zum anderen Forum. Ist das recht?
Zeppelin hat geschrieben:Doch bedenke bitte, dass es noch eine erheblich höhere Anzahl russisch-deutscher Paare außerhalb des internen Kreises dieses Forums gibt, denen ich mich nicht minder verpflichtet fühle, sie vor möglichen Untiefen zu warnen, die man nicht gar so leicht erkennt...
Ok, und warum willst du die dann ausgerechnet hier warnen, wenn sie doch gar nicht zum Forum gehören? Oder hab ich da was missverstanden? Wie gesagt, deine Warnung wird ja hier nicht ignoriert...
Zeppelin hat geschrieben:BTW: Neben den von Dir erwähnten drei Möglichkeiten (heiraten in D, RUS oder DK) gibt es noch viele viele andere Staaten, in denen man heiraten kann - egal welche Staatsangehörigkeit man hat.
Das weiß ich doch, Dänemark ist doch auch nur ein Beispiel. Leg doch nicht jedes Fiepselchen auf die Goldwaage. Außerdem war meine Aufzählung, wenn du weiter oben mal nachliest:
PS: Hat eigentlich jemand Infos zu binationalen Hochzeiten in Drittstaaten, also weder D, noch RUS, sondern zB. Dänemark?
Und da wir nur unsere persönlichen Erfahrungen zusammenfassen und keine umfassenden Auskünfte geben können und wollen und hier einige Leute Erfahrungen mit Dänemark haben, eben Dänemark. Manno!!! :oops:

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Beitrag von Xottabych » Freitag 4. August 2006, 14:52

Mmm, vielleicht mal was konstruktiveres:

Zeppelin, Du bist doch eigentlich - so mein Eindruck - recht gut informiert über Formalitäten bzgl. Heirat. Fasse doch einfach noch ein paar wichtige Informationen zu diesem Thema zusammen, poste Deine Vorschläge hier; oder schließe Dich sonst irgendwie mit Manu kurz, die diesen Teil der FAQ gerade behandelt. Wie wärs damit? Ich meins ganz im Ernst.
Zuletzt geändert von Xottabych am Freitag 4. August 2006, 15:33, insgesamt 1-mal geändert.

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Beitrag von manuchka » Freitag 4. August 2006, 15:07

Norbert_ hat geschrieben:Ich übernehme gern ein Thema, kenne mich soweit bei allen aus. Habe auch journalistische Übung, tippe das also appetitlich zurecht. Gebt mir ein Signal - und ich mache los.
Norbert, ich mach die HeiratsFAQ, bin gegen Zuarbeit nicht abgeneigt. Deine Homepage hast du ja schon zur Verfügung gestellt.
Ansonsten weiß ich nicht, ob schon jemand die Visa- und Aufenthaltsfragen bearbeitet - wär das was?

Schön, dass du mitmachst. :blumen2:

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Beitrag von Zeppelin » Freitag 4. August 2006, 15:56

waldmeister hat geschrieben:Mmm, vielleicht mal was konstruktiveres:

Zeppelin, Du bist doch eigentlich - so mein Eindruck - recht gut informiert über Formalitäten bzgl. Heirat. Fasse doch einfach ein paar wichtige Informationen zu diesem Thema zusammen, poste Deine Vorschläge hier; oder schließe Dich sonst irgendwie mit Manu kurz, die diesen Teil der FAQ gerade behandelt. Wie wärs damit? Ich meins ganz im Ernst.
Danke für den Tipp Waldmeister. Nichts anderes als Du vorschlägst, hatte ich mit dem aus i4a übernommenen Beitrag beabsichtigt. Das Zitat habe ich eben deshalb verwendet, weil ich es nicht hätte vergleichbar gut auf den Punkt bringen können und auch nicht vergleichbare Referenzen vorzuweisen habe, wie der Autor.
Aus meiner (deutschen) Binnenperspektive stellt sich das Problem wirklich häufig in der Form dar: Wir sind zwar verheiratet und haben alles beachtet, was uns gesagt wurde, aber mit der Anerkennung unserer Ehe machen die dt. Behörden Schwierigkeiten. (Nicht selten sind daran auch Behörden bzw. Gesetze von Drittstaaten beteiligt.

Ich habe auch an mehreren anderen Stellen hier im Forum geäußert, dass ich nur empfehlen kann, eine Eheschleißung stets in dem Staat vorzunehmen, in dem die so begründete Familie(-enzelle - gemeint ist nach dt. Rechtsauffassung das Ehepaar) seinen Lebensmittelpunkt - sprich Wohnsitz nehmen möchte. Andernfalls ergeben sich erfahrungsgemäß oft Probleme.
Wohlgemerkt: Ich kann nur für diejenigen sprechen die zwar nach drittstaatlichem Recht 'ordnungsgemäß' verheiratet sind, aber in D auf unerwartete Probleme treffen. - Insofern sind meine Frau und ich noch immer unserer Standesbeamtin sehr dankbar, die uns ausgiebig alle möglichen Rechtsfolgen auseinanderklamüsert hat...

Das Ergebnis lautete schlicht und ergreifend: "Bringen Sie im Vorfeld alle erforderlichen Unterlagen bei, die auch für eine Eheschleißung in D erforderlich wären - falls Sie gedenken, die Ehepriviligien in D in Anspruch zu nehmen.
Ein zentrales Problem in dem Kontext ist die hier im Forum schon häufig diskutierte Frage, in welcher Form die RF eine Bescheinigung ausstellt, dass der / die Verlobte nicht bereits anderweitig verheiratet (gewesen) ist.
Offenkundig scheint ja kein föderationsweites Standesregister zu existieren, dem man eineindeutig entnehmen kann, ob evtl. Einwände gegen eine Eheschließung vorliegen.

Dennoch ist es uns irgendwie gelungen eine Bescheinigung zu erwirken, die besagt dass meine Gattin nie zuvor verheiratet gewesen ist, nicht mit mir verwandt oder verschwägert ist oder das sonstige Gründe vorlägen, die einer Heirat entgegen stünden.

Wir haben somit den "Segen" D's bekommen und konnten uns Umwege ersparen.

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