Deutschrussen auf die Krim?

Die Krim hat eine Fläche von 26.844 Quadratkilometern und 2.353.100 Einwohner (2014) und wird laut Putin ab sofort zum russischen Staatsgebiet dazugerechnet. Aber vielleicht sieht das ja irgendjemand ganz anders ...
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saransk
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Deutschrussen auf die Krim?

Beitrag von saransk » Mittwoch 24. Februar 2016, 01:42

Kam heute In Rossia24: Angeblich sitzen die deutsch-Russen hier schon alle auf gepackten Koffern, weil yas Leben in D. zu gefährlich geworden sei, und es hier zu viele schwarze gebe.
Ziel sei die Krim, da sie dort ein sicheres Ldbdn, eine proyperierende Wirtschaft (odrr so etwas) und billiges Land erwarte.
Kann das jemand bestätigen?



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Re: Deutschrussen auf die Krim?

Beitrag von Magdeburg-Moskva » Mittwoch 24. Februar 2016, 04:21

Klingt eher nach postillion.ru )))))))))))

Es gibt übrigens einen Webchannel, der die klassischen Nachrichten durch den Kakao zieht, und ein ähnliches Logo hat. Weil es ja auf der Krim prosperiert. V. a. die Staatsanwaltschaft )))))))))))))))))))))

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Re: Deutschrussen auf die Krim?

Beitrag von Alex KA » Mittwoch 24. Februar 2016, 06:08

Aber auf die Krim wird keine Harz IV ausbezahlt, deswegen ist es noch nicht soweit

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Re: Deutschrussen auf die Krim?

Beitrag von saransk » Mittwoch 24. Februar 2016, 11:20

Magdeburg-Moskva hat geschrieben:Es gibt übrigens einen Webchannel, der die klassischen Nachrichten durch den Kakao zieht, und ein ähnliches Logo hat.
Ne, warn schon die richigen Nachrichten, wobei ich dies selbst auch eher in den Bereich des Wunschdenkens verschieben würde, oder halt gezielte Propaganda, um die Stimmung unter den Deutschussen weiter zu verschlechtern.
Kenne auch schon zwei Familien (Bekannte), die sich gestern bei meiner Frau erkundigt haben.
Alex KA hat geschrieben:Aber auf die Krim wird keine Harz IV ausbezahlt, deswegen ist es noch nicht soweit
Dann lasst euch was einfallen. Es wird sowieso nur die gescheiterten Existenzen zur Krim ziehen. Das passt dann zu den "blühenden Landschaften" auf der Krim.
Wer hier arbeitet, eventuell ein Haus hat, wird sich auch langsam integrieren. Anfällig sind doch vorallem die, welche in Gedanken immer noch Sowjetmenschen sind.
Da es sich aber um ursprüngliche Kasachen handelt, und nicht um "richtige" Russen, werden diese dort auch nur Ausländer sein. Na dann viel Spaß.

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Re: Deutschrussen auf die Krim?

Beitrag von Alex KA » Mittwoch 24. Februar 2016, 11:55

saransk hat geschrieben:
Alex KA hat geschrieben:Aber auf die Krim wird keine Harz IV ausbezahlt, deswegen ist es noch nicht soweit
Dann lasst euch was einfallen. Es wird sowieso nur die gescheiterten Existenzen zur Krim ziehen. Das passt dann zu den "blühenden Landschaften" auf der Krim.
Wer hier arbeitet, eventuell ein Haus hat, wird sich auch langsam integrieren. Anfällig sind doch vorallem die, welche in Gedanken immer noch Sowjetmenschen sind.
Da es sich aber um ursprüngliche Kasachen handelt, und nicht um "richtige" Russen, werden diese dort auch nur Ausländer sein. Na dann viel Spaß.
Was heißt "lasst euch was einfallen" ? Ich bin mir nicht sicher, ob wir überhaupt dort Deutschen brauchen.. egal ob aus Kasachstan oder sonst wo.. Die Deutschen aus meine Erfahrung bilden geschlossene Gemeinden, und bleiben meistens unter sich.. Ich persönlich mag so was nicht.. Wenn sie auf die Krim umsiedeln wollen, wird kein Mensch was sagen, aber ob das gut ist für Russland - das weiß ich nicht..
Wenn so eine Gemeinde dort etabliert wird.. dann gute Nacht.. Jede neue nicht Deutsche wird gemobbt..



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Re: Deutschrussen auf die Krim?

Beitrag von m1009 » Mittwoch 24. Februar 2016, 12:25

Alex, Du bist ein echter Komiker... Im positiven Sinne... Du solltest ueber ein Buehnen- Programm nachdenken...

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Re: Deutschrussen auf die Krim?

Beitrag von Jenenser » Mittwoch 24. Februar 2016, 13:24

saransk hat geschrieben:Kam heute In Rossia24: Angeblich sitzen die deutsch-Russen hier schon alle auf gepackten Koffern, weil yas Leben in D. zu gefährlich geworden sei, und es hier zu viele schwarze gebe.
Ziel sei die Krim, da sie dort ein sicheres Ldbdn, eine proyperierende Wirtschaft (odrr so etwas) und billiges Land erwarte.
Kann das jemand bestätigen?
Ja gestern in den Nachrichten von Россия 24. Wer ein bisschen Russisch kann, zieht sich seine Informationen heraus und entscheidet selbst, ob es Propaganda ist oder nicht:[youtube]YRAknh6XDG4[/youtube]
saransk hat geschrieben:... Es wird sowieso nur die gescheiterten Existenzen zur Krim ziehen. Das passt dann zu den "blühenden Landschaften" auf der Krim.
Wer hier arbeitet, eventuell ein Haus hat, wird sich auch langsam integrieren. Anfällig sind doch vorallem die, welche in Gedanken immer noch Sowjetmenschen sind.
Da es sich aber um ursprüngliche Kasachen handelt, und nicht um "richtige" Russen, werden diese dort nur Ausländer sein. Na dann viel Spaß.
Wenn das persönliche Umfeld nicht mehr stimmt, spielt „Mein Haus, mein Boot, mein Pferd“ irgendwann eine unwichtige Rolle im Leben.

Auf der Krim besteht übrigens schon lange eine Gemeinschaft der Krimdeutschen. Alexandra Nosova, als eine ihrer Vertreter, gestaltet wöchentlich auf dem ersten Krimkanal eine Sendung unter der Bezeichnung „Хоффнунг - Hoffnung“. Die gab es auch schon zu der Zeit, als die Krim noch zur Ukraine zählte. Am Ende lädt sie in einer kurzen Lektion noch zum Deutschlernen ein...

Aus dem Archiv habe ich mal wahllos einen Beitrag herausgesucht:[youtube]jUWgexbkFrg [/youtube]

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Re: Deutschrussen auf die Krim?

Beitrag von Magdeburg-Moskva » Mittwoch 24. Februar 2016, 16:33

Bei dem Clip von Rossija24 platzt mir Putinversteher der Kragen, aba mal so richtich!

- "Эти варвары" schreit der Vogel auf einem öffentlichen Platz in Deutschland. Mit öffentlicher Anwendung der russischen Sprache ist er nicht besser als ein Syrer, der auf Arabisch herumplärrt.
- Willi Zdor: 'Früher konnte ich am See auf dem Bänkchen sitzen, übernachten, mich kulturvoll erholen.' In verständlichem Deutsch heißt das: Mucke an, Alibi-Angel in den Teich halten, rauchen, saufen, grillen und das Biersubstrat wurde ebenfalls in den See oder die Büsche gekippt. Womit wäre er damit besser als ein Syrer oder sonstiger Flüchtling.

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Re: Deutschrussen auf die Krim?

Beitrag von Plotnik86 » Donnerstag 25. Februar 2016, 14:30

Magdeburg-Moskva hat geschrieben:Bei dem Clip von Rossija24 platzt mir Putinversteher der Kragen, aba mal so richtich!

- "Эти варвары" schreit der Vogel auf einem öffentlichen Platz in Deutschland. Mit öffentlicher Anwendung der russischen Sprache ist er nicht besser als ein Syrer, der auf Arabisch herumplärrt.
- Willi Zdor: 'Früher konnte ich am See auf dem Bänkchen sitzen, übernachten, mich kulturvoll erholen.' In verständlichem Deutsch heißt das: Mucke an, Alibi-Angel in den Teich halten, rauchen, saufen, grillen und das Biersubstrat wurde ebenfalls in den See oder die Büsche gekippt. Womit wäre er damit besser als ein Syrer oder sonstiger Flüchtling.
Du kannst dich doch freuen, wenn ein paar ausgebildete Deutschrussen mit gutem Lebensstandart wegzeihen und dafür ein GROßER HAUFEN [shitstorm] Kulturbereicherer zu uns kommt. :lol:

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Re: Deutschrussen auf die Krim?

Beitrag von Dietrich » Donnerstag 25. Februar 2016, 15:55

Die Wahl des Hintergrundes bei dem Interview der drei Vögel auf der Krim ist ja für sich schon Comedy-Show-Verdächtig.

Aber die Botschaft "(Sogar) auf der Krim ist es besser als in Deutschland" ist natürlich durchaus verständlich. Aus Sicht der russischen Propaganda zumindest.
"Each one hopes that if he feeds the crocodile enough, the crocodile will eat him last."
W. Churchill (1940)



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