deutsch russische Beziehungen

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bauplan
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Re: deutsch russische Beziehungen

Beitrag von bauplan » Donnerstag 15. Juli 2010, 17:47

zimdriver hat geschrieben:http://wissen.manager-magazin.de/wissen ... 280037.PDF
... mehr zum letzten Kanzler
sach ich ja, 5x Vorträge ein Jahr Nordstream. Ansonsten verdient er doch eher mager, wenn man sich andere Managergehälter ansieht. Ackermann würde wohl dafür nicht mal aufstehen.

Mal sehen, warum der Koch jetzt so schnell in die Wirtschaft will, bestimmt nicht für die paar hunderttausend die Schröder verdient.
zimdriver hat geschrieben: Mir will sich einfach nicht erschliessen, weshalb man in D immer wieder die Welt verbessern will, wenn der Rest doch über uns lacht. Es liegt vielleicht an der Überschätzung der eigenen Wichtigkeit. Oder interessiert wen in Warschau, Prag, Paris, London, Bern die Umweltzonen- Plakette???
Es geht nicht nur um verbessern. Regenarative Energie ist ein Zukunftsmarkt und wenn Deutschland nicht immer alles verpennen würde, wären die in Sachen Umwelt weltführend im Exportmarkt. Aber schon kommen aus China billigere Sonnenzellen und bald werden sicher deutlich günstiger überall Windkrafträder gebaut.

Und schon wieder hat man eine Zukunftstechnologie verschlafen. Wenn man anstelle 7 Mrd DM in eine überholte Schneller Brüter Technologie ( Kalkar ) gesteckt hätte, die eher in Erforschung von Sonnenenergie ( 100 Mio DM ) gesteckt hätte, dann wäre Deutschland auch heute da noch deutlich weiter.

Aber so sind die Politiker eben von der Atomlobby abhängig und haben alles andere verpasst.



Uwe
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Re: deutsch russische Beziehungen

Beitrag von Uwe » Freitag 16. Juli 2010, 01:21

Atomkraft- Ausstieg in D macht Sinn. Die Nachbarländer mit ihren AKWs sind weit genug entfernt, um D ökologisch rein zu halten.
Na Zimdriver, so weit nun auch wieder nicht.
Von Cattenom bis Trier sind es z.B. 84 Kilometer. Dort stehen 4 Reaktoren und das Kühlwasser heizt die Mosel auf.
Mit dem Geist ist es wie mit dem Magen: Man kann ihm nur Dinge zumuten, die er verdauen kann.

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Re: deutsch russische Beziehungen

Beitrag von zimdriver » Freitag 16. Juli 2010, 07:09

Uwe, die Kraft des Willens hält Unheil fern ...
Ich hatte vergessen, smileys zu setzen. Natürlich war dies sehr ironisch gemeint. Nur wer Tschernobyl vergessen hat, kann so ignorant sein, auf einzelstaatliche Lösungen zu setzen.

bauplan
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Re: deutsch russische Beziehungen

Beitrag von bauplan » Freitag 16. Juli 2010, 07:28

zimdriver hat geschrieben:Nur wer Tschernobyl vergessen hat, kann so ignorant sein, auf einzelstaatliche Lösungen zu setzen.
Aber muss ich, weil mein Nachbar seinen Müll in seinen Vorgarten wirft, ich meinen Müll auch in meinen Vorgarten werfen?

Mit dem Argument könnten wir in dem kleinen Deutschland auf Katalysatoren verzichten auf Filter für Kohlekraftwerke und, und, und.
Wozu dann überhaubt Umweltschutz in kleinen Ländern.

Sicher wäre eine internationale Lösung besser. Aber die wird es so nicht geben. Daher könnte sich Deutschland da als Vorreiter etablieren und eine exportfähige Technik im Atomkraftwerksrückbau entwickeln, und im Umweltschutz. Bevor uns auch die Californier da überholen.

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Re: deutsch russische Beziehungen

Beitrag von Sibirier » Freitag 16. Juli 2010, 07:30

bauplan hat geschrieben:Aber muss ich, weil mein Nachbar seinen Müll in seinen Vorgarten wirft, ich meinen Müll auch in meinen Vorgarten werfen?
Nee, ich schmeiß dann meinem Müll auch beim Nachbarn in den Vorgarten.... :lol: :lol: :lol:
Ha, Waschmaschine verarscht. Socken einzeln gewaschen....



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Re: deutsch russische Beziehungen

Beitrag von Spätzleskosake » Freitag 16. Juli 2010, 11:39

GastroService hat geschrieben:... und wieviele Stuttgarter wissen wo Samara liegt??
Ich denke, es ist ein Problem, das schon in den Schulen behandelt werden muss. (nicht unter dem Gesichtspunkt der Migration, sondern positiv, als ein normaler Teil unserer jetzigen globalen Beziehungen) . Da muessen noch sehr Viele umdenken
@Günther, ich glaube wirklich, dass viele Stuttgarter nicht wissen, wo Samara liegt. In Bezug auf diese Städtepartnerschaft läuft, wie ich zur Zeit beobachten kann, so gut wie garnichts.
Gruß Ulrich

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Re: deutsch russische Beziehungen

Beitrag von Spätzleskosake » Freitag 16. Juli 2010, 11:39

GastroService hat geschrieben:... und wieviele Stuttgarter wissen wo Samara liegt??
Ich denke, es ist ein Problem, das schon in den Schulen behandelt werden muss. (nicht unter dem Gesichtspunkt der Migration, sondern positiv, als ein normaler Teil unserer jetzigen globalen Beziehungen) . Da muessen noch sehr Viele umdenken
@Günther, ich glaube wirklich, dass viele Stuttgarter nicht wissen, wo Samara liegt. In Bezug auf diese Städtepartnerschaft läuft, wie ich zur Zeit beobachten kann, so gut wie garnichts.
Gruß Ulrich

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Re: deutsch russische Beziehungen

Beitrag von GastroService » Freitag 16. Juli 2010, 12:16

Eben, das meine ich. Wenn in der Presse nicht nur ueber Exporte, wirtschaftliche Beziehungen oder Firmengruendungen im Ausland (Russland), oder Problemsituationen von Migrannten berichtet wuerde, sondern mehr ueber solche Partnerschaften (zum Beispiel: gegenseitige Journalisten - Austausch/ Besuch), dann kaeme wohl eine andere "Denke" in die Bevoelkerung.
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Re: deutsch russische Beziehungen

Beitrag von Hero 1964 » Freitag 16. Juli 2010, 12:29

Endlich sind wir Badener mal etwas beweglicher als die Schwaben....... ;)

http://www.karlsruhe-krasnodar.de/
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Re: deutsch russische Beziehungen

Beitrag von Spätzleskosake » Freitag 16. Juli 2010, 15:29

ich habe mal geschaut wies mit Tübingen und Petrosawodsk aussieht, genau so traurig wie in Stuttgart. Auf der Website von Tübingen habe ich nach lamgem Suchen zu Petrosawodsk was gefunden, der neueste Eintrag ist von 2007. Is natürlich klar, wenn man als Stadt wie Tübingen 10 Städtepartnerschaften hat, verliert man irgendwann die Übersicht.



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