"Demokratischer Aufstand" in der Ukraine

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cheburashka
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Re: "Demokratischer Aufstand" in der Ukraine

Beitrag von cheburashka » Sonntag 26. Januar 2014, 00:07

Dietrich hat geschrieben:
cheburashka hat geschrieben:http://de.ria.ru/society/20140125/267709518.html
Und was hatten die mit dem Atomkraftwerk vor?
Hochjagen... was sonst?
Die wollen sich, die Ukraine und halb Europa radioaktiv verseuchen.

...mindestens!

Aber wahrscheinlich hätten sie auf Westwind gewartet, damit die Wolke gen Russland zieht.
Du findest das Witzig?



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Dietrich
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Re: "Demokratischer Aufstand" in der Ukraine

Beitrag von Dietrich » Sonntag 26. Januar 2014, 00:45

Ich dachte die Ironie war offensichtlich...
Entschuldige, wenn du dachtest, ich hätte das ernst gemeint!

Du hattest doch die Frage gestellt, was die wohl mit den AKWs wollten. Mir fällt da bei einer solchen Räuberpistole nichts ein. Vielleicht wollten sie den Strom abdrehen? Aber was würde es ihnen bringen. Als Druckmittel? Um ganz Europa gegen sich aufzubringen? Unklug.

Aber aus deiner Frage heraus, scheinst du ja eine klare Ahnung zu haben. Würdest du uns also aufklären... bitte.
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W. Churchill (1940)

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cheburashka
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Re: "Demokratischer Aufstand" in der Ukraine

Beitrag von cheburashka » Sonntag 26. Januar 2014, 00:55

Nein ich hab da keine Ahnung was die damit vor hatten. Ich denke mir dass dies Idioten geplant haben für Zurechnungsfeig kann man diese nicht halten.

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Re: "Demokratischer Aufstand" in der Ukraine

Beitrag von Tuersteher Ivan » Sonntag 26. Januar 2014, 02:23


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cheburashka
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Re: "Demokratischer Aufstand" in der Ukraine

Beitrag von cheburashka » Sonntag 26. Januar 2014, 03:12

Tuersteher Ivan hat geschrieben:Fast wie Goebbels-Propaganda 8) :

http://www.heute.de/ukraine-opposition- ... 25746.html
Sie hat „Ruhm der Ukraine“ von Klitschko übersetzt aber warum hat sie das „Ruhm den Helden“ von den Demonstranten nicht übersetzt? Na? Wer von euch weis von wo dieser Slogan kommt? Richtig von der UPA den Nazi-Kollaborateuren.



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Re: "Demokratischer Aufstand" in der Ukraine

Beitrag von Tuersteher Ivan » Sonntag 26. Januar 2014, 03:24

Tja, von SS-Maersche in Estland ist in den deutschen Medien auch kaum was zu sehen (und zo hoeren) 8) .

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Re: "Demokratischer Aufstand" in der Ukraine

Beitrag von Berlino10 » Sonntag 26. Januar 2014, 04:05

Jeder aufgeklärte Demokrat muss bei diesem Swoboda-Gesindel das grosse Kotzen bekommen.
Und nicht nur der Jüdische Weltkongreß fordert das Verbot dieser antisemitischen Nazi Partei,
die sich selbst sozialnationalistisch nennt, nur ethnisch saubere Ukrainer aufnimmt und auf "Blut und Gesinnung" aufbaut.
In der Westukraine haben die um Lemberg herum bis zu 35% Anhänger, da züchtet sich der Westen die nächste Taliban heran.

Es ist wohl so, dass Janukowitsch ein korruptes Regime betreibt, das nicht nur seinen Sohn zum Oligarchen macht, und dass er auch in der Ost-Ukraine wohl nicht mehr dieselbe Unterstützung hat.

Aber so, wie sich die Opposition jetzt darstellt, sind sie schlicht Kriegstreiber, die sich nicht nur auf verabscheuungswürdige Allianzen einlassen,
sondern auch in den Provinzen zeigen, was sie von Demokratie und Freiheit halten, nämlich nichts ...
das ach so friedlich erstürmte Regional-Parlament in Poltava verbot auch gleich nicht nur die Partei der Regionen, sondern auch noch die Kommunisten mit,
ein kluger Weg zur Befriedung des Landes.

http://www.youtube.com/watch?v=stK3YPz6 ... e=youtu.be

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Re: "Demokratischer Aufstand" in der Ukraine

Beitrag von Alex KA » Sonntag 26. Januar 2014, 12:24

Westliche Propaganda berichtet dass Klichko und andere vollen eintritt von Ukraine in der EU, obwohl Klichko selbst so direkt das nie gesagt hatte.. Er sagte dass er will europäische Lebens- Qualität in der Ukraine..
Propaganda in russischen Medien, berichtet über pro-ukrainische Nazis, die Russen und alles russische hassen, und wollen legitime Macht von Janukowytsch stürzen..
Ich vermute, dass beides in Grunde nicht stimmt, Ich habe auch verschiedene Meinungen aus Ukraine gelesen, von Menschen die dort leben, man kann vermuten dass Bevölkerung in Ukraine einfach die Nase voll hat von Janukowytsch und seinen Klan, und will einfach ihn weg haben, einen Exempel statuieren, so das Nachfolger von Janukowytsch weiss das ihn das gleiche passieren kann, egal wer das sein wird, Klichko oder Andere.

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Re: "Demokratischer Aufstand" in der Ukraine

Beitrag von Berlino10 » Sonntag 26. Januar 2014, 15:20

Alex KA hat geschrieben:.. und wollen legitime Macht von Janukowytsch stürzen..
Ich vermute, dass beides in Grunde nicht stimmt, Ich habe auch verschiedene Meinungen aus Ukraine gelesen, von Menschen die dort leben, man kann vermuten dass Bevölkerung in Ukraine einfach die Nase voll hat von Janukowytsch und seinen Klan, und will einfach ihn weg haben,
Sicher gibt es von beiden Seiten Propaganda.
Legitim ist Janukowitsch gewählt, dass sagt selbst die OSZE ... es sind unterschiedliche Wertungen, ob und wie er diese Legitimität durch Korruption, Repression ... verloren hat.
Über die Nazi-Banden der Swoboda kann es keine 2 Meinungen geben, je nach Standpunkt wird das heruntergespielt bzw. betont.
Problematisch bleibt aber, dass die Nazis im Westen des Landes 15-20%, in 2 Oblasten gar 25 bzw 35% haben.
Bei dem Zustand des Landes wundert es nicht, dass die Präsidenten nach einigen Jahren jeweils ihre Unterstützung verlieren,
der letzte Präsident hatte 2010 noch ganze 5% bekommen.

Unter anderem in Donezk, Lugansk, auf der Krim, in Denepropetrowsk und Odessa sind die Bürger für den Präsidenten auf die Straße gegangen.
In einigen Oblasten wehrten Bürger die Erstürmungen ab. Das Parlament der Krim forderte gar die Zentralregierung auf, die Anarchie im Land zu beenden und den Ausnahmezustand zu verhängen.
Dennoch sollte klar sein, dass der Westen der Ukraine Janukowitsch in keinem Amt mehr akzeptieren wird. Und dass auch der Osten nicht mehr geschlossen hinter Janukowitsch steht.
Anfangs hatten die Rebellen noch Angst, jetzt aber haben sie durch ihre sanktionslosen Randale und durch die gemeinsame Solidarität Selbstvertrauen und Stärke getankt.

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Re: "Demokratischer Aufstand" in der Ukraine

Beitrag von Berlino10 » Sonntag 26. Januar 2014, 16:34

Endlich wird das auch bei uns gebührend thematisiert.

Der Mob aus der Gruschewski-Straße

Im ukrainischen Machtkampf gibt es Bewegung, doch die Randale in Kiew geht weiter. Oppositionspolitiker wie Vitali Klitschko verlieren die Kontrolle über Hunderte aufgehetzte Stadt-Krieger und rechte Schlägertrupps.


http://www.spiegel.de/politik/ausland/u ... 45597.html

Bild
Längst hat sich der Mob der Straße, ein gefährliches Gemisch aus Hooligans, Frustrierten, Vorstadtschlägern und rechten Krawalltrupps, verselbstständigt. Im Stile einer Stadtguerilla herrschen Hunderte junger Männer über die Barrikaden, kontrollieren Ausweise von Journalisten und suchen gezielt die Provokation mit der Polizei. Politische Ziele stehen für viele von ihnen nicht im Fokus.



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