Passagierflugzeug stürzt in der Ukraine ab

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kamensky
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Re: Passagierflugzeug stürzt in der Ukraine ab

Beitrag von kamensky » Montag 21. Juli 2014, 15:33

Egal wer und wie auch immer (Die Opfer werden nicht auferstehen, wie auch die Angehörigen nie vergessen werden). Meiner Meinung nach wird die Öffentlichkeit über das tatsächliche und hoffentlich wahre und bewiesene Ergebnis NICHT informiert werden. Das wird mit irgendwelchen Intrigen vertuscht und geheimgehalten, solange bis ein paar Lenze und Sommer genügend Gras darüber gewachsen ist, sprich nicht mehr pendent im Gros der Köpfen der Weltbevölkerung. Danach wird es dann zwischen den verschiedensten Parteien irgendwann einmal politische und oder wirtschaftliche Vereinbahrungen, Abkommen und oder Zugeständnisse geben, welche man sich just now niemals denken könnte. Gut möglich, dass es auch noch zum Austausch von Inhaftierten bspw. Snowden vs Bout kommen könnte, jedoch eben wie schon erwähnt, ein paar Lenze Gras müssen zuerst darüber wachsen.
ATTN @all: Ich bin weder der Verfasser noch ein Redaktionsmitarbeiter von der/den vorstehenden Verlinkung/en.



Gunnar
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Re: Passagierflugzeug stürzt in der Ukraine ab

Beitrag von Gunnar » Montag 21. Juli 2014, 17:54

Kultgrieche hat geschrieben:Ich habe erst auf der 10. Kachel hier angefangen zu lesen. Mal eine ernsthafte Frage: Könnte es nicht auch sein, dass eine Bombe in Flieger losgegangen ist? Oder müssten dann das Warck/die Warackteile bzw. die Leichen anders aussehen ("zerfetzter"...?)
Ich denke, in Holland eine Bombe in so einen Flieger zu schmuggeln, die das Flugzeug derart zerfetzen kann, dass die Teil auf 20-30 qkm verstreut sind, ist kaum vorstellbar. Das BUK System hat ja einen 70 kg Sprengkopf, das ist schon eine Menge Holz, und entsprechend scheinen auch die Splitter weit verteilt zu sein. Außerdem gäbe es dann wohl vermutlich eine Bekennernachricht, in der sich irgendwer dafür brüstet. Davon ist bislang nichts gesagt worden.

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harald63
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Re: Passagierflugzeug stürzt in der Ukraine ab

Beitrag von harald63 » Montag 21. Juli 2014, 19:56

Kultgrieche hat geschrieben:Ich habe erst auf der 10. Kachel hier angefangen zu lesen. Mal eine ernsthafte Frage: Könnte es nicht auch sein, dass eine Bombe in Flieger losgegangen ist? Oder müssten dann das Warck/die Warackteile bzw. die Leichen anders aussehen ("zerfetzter"...?)
So ne große Bombe wäre nur schwer in eine Maschine zu bekommen. Siehe die Lockerbie-Maschine. Es ist ja auch nicht viel Sprengstoff in einer Bombe im Innern einer Maschine notwendig, um sie so zu beschädigen, dass sie abstürzt. Wenn man dann endlich Trümmerteile untersuchen kann und Splitterlöcher findet, dann sieht man, ob deren Kanten nach innen oder nach aussen gebogen sind. Und dann weiss man, ob drinnen oder draussen was explodierte.
Auf die Unschuld der Separatisten gebe ich mittlerweile keinen Pfifferling mehr. Wären es die Ukrainer gewesen, hätte der russische Geheimdienst schon längst die entsprechenden Beweise präsentiert, anstatt absurde Verschwörungstheorien zu produzieren. Und die Separatisten hätten nix eiligeres zu tun gehabt, als die Flugunfalluntersuchungsexperten zur Absturzstelle zu bringen.

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Re: Passagierflugzeug stürzt in der Ukraine ab

Beitrag von lausi » Montag 21. Juli 2014, 22:01

Gunnar hat geschrieben: Die BUK kann ja von Russen vom russischen Territorium abgefeuert worden sein. Bevor die Russen in der Ukrain BUK's zählen können Sie ja mal bei sich selbst anfangen. Wer an Vorsatz bei dieser Tat glaubt, der glaubt an Verschwörungen und der muss Russland dazu für genauso fähig halten.
Es gibt also keine Beweise, dass die BUK an die Separatisten geliefert wurde. Dummes Geschwafel Ihrerseits also.
Und weil der erste Versuch nicht funktioniert hat jetzt der zweite. Die Russen waren es, vom eigenen Territorium...
Wie blöd muss man eigentlich sein, so etwas zu verfassen und dann zu hoffen, dass es jemand glaubt?
Da wird´s wohl eine Prämienkürzung geben... tut mir aber nicht leid [feed]
Das ist z.B. in Deutschland genauso. Lesen Sie einfach die "Qualitätsmedien", dort sind die Zustimmungswerte noch höher.
Gunnar hat geschrieben: Ich rede nicht von Deutschland, sondern von dem weltweiten (!) Echo. Der Geisterfahrer auf der Autobahn ruft auch, hier gibts nicht einen Geisterfahrer sondern hunderte!
Wer ist denn der Geisterfahrern? Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen:
z.B: Die Manipulations-Tools des GCHQ:
http://ondemand-mp3.dradio.de/file/drad ... 9894ed.mp3
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Re: Passagierflugzeug stürzt in der Ukraine ab

Beitrag von lausi » Montag 21. Juli 2014, 22:08

Gunnar hat geschrieben:Die Theorie eines BUK Schusses verdichtet sich. Der Times Journalist Coghlan hat auf Twitter Fotos von Trümmerteilen gepostet, die stark auf Splittereinwirkung schliessen lassen. Das BUK System funktioniert genau so, es explodiert in der Nähe des Zielobjektes und zerfetzt dieses dabei.

https://twitter.com/TomCoghlan?original ... tweetembed
Wer ist Coghlan, ein Spezialist für Ferndiagnosen?
Die Theorie des Abschusses durch ein Jagdflugzeug verdichtet sich ebenso:
http://friedensblick.de/12462/abschuss- ... gzeug-hin/
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Re: Passagierflugzeug stürzt in der Ukraine ab

Beitrag von Kultgrieche » Montag 21. Juli 2014, 22:10

@Gunnar, harald63: Danke für Eure Statements, die Argumente, warum es sich nicht um einen Bombe handeln könnte, machen nachvollziehbar Sinn.

Mein Bauchgefühl sagt mir, dass wir nie wissen werden, wer es war, Ukrainer oder Russen. Mit tun die Angehörigen unendlich Leid, deren zukünftiges Leben in ein "vorher" und "nachher" zerfällt, die nun jahre-/lebenslang trauern werden und ihr Leben lang danach dürsten werden, die Wahrheit erfahren zu wollen.
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Re: Passagierflugzeug stürzt in der Ukraine ab

Beitrag von Alex KA » Montag 21. Juli 2014, 23:43

Das könnte auch inoffizielle private Racheakt gewiesen sein.. In Slovjansk, Lugansk, und anderen Orten, sterben Zivilisten, und wir wissen alle wer Situation in Ukraine destabilisiert hatte.. Möglicherweise jemand macht EU dafür verantwortlich.. Und deswegen Flugzeug abgeschossen hatte. Und noch dazu habe ich gehört, diese alte System BUK nicht kompatibel mit modernen Signalen die militärische und zivile Ziele unterscheiden.. Dafür es gibt modernere Systeme..

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Re: Passagierflugzeug stürzt in der Ukraine ab

Beitrag von lausi » Dienstag 22. Juli 2014, 00:07

Gunnar hat geschrieben:Das sind auf jeden Fall interessante Fragen...allerdings an alle, die in der Gegend mit BUK Raketen rumhantieren. Und bevor man seine Zeit damit verbringt, Fragenkataloge für andere auszuarbeiten und diese dann in den eigenen Staatsmedien auszubreiten könnte man ja einfach mal mit leuchtendem Beispiel vorangehen? Oder haben die Russen inzwischen keine eigenen BUK mehr sondern alle an die Separatisten und die Ukrainer verkauft? :roll:
Die Version der Russen als leuchtendes Beispiel: http://www.liveleak.com/view?i=3b8_1405955404
Auf die Versionen UA/NATO warten wir ja noch.
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Re: Passagierflugzeug stürzt in der Ukraine ab

Beitrag von Gunnar » Dienstag 22. Juli 2014, 01:24

lausi hat geschrieben: Die Version der Russen als leuchtendes Beispiel: http://www.liveleak.com/view?i=3b8_1405955404
Auf die Versionen UA/NATO warten wir ja noch.
Ja wirklich, ein russischer Qualitâtsbeitrag :D Was bitte ist an den Erzählungen der beiden Herren in Uniform anders als an den Darstellungen der bekannten Fakten eines John Kerry? Sollen mich jetzt diese Animationen auf der Leinwand mehr beeindrucken? Die kann man vermutlich mit einem Atari aus 1980 zusammenbasteln. Hat immerhin 4 Tage gedauert, bis es fertig war. Bis dahin hat man vor Ort schön jede Faktengewinnung zu verhindern gewußt. Wär auch ärgerlich, wenn dann plötzlich was nicht zusammenpasst, z.B. dass ein Flugschreiber gar nicht die Routenabweichungen bestätigt. Ich hab so das Gefühl, dass wir mit den Flugschreibern noch einige Überraschungen erleben werden, vielleicht verschwinden sie, oder sind plötzlich unleserlich, oder jemand hat aus Versehen schonmal das Siegel gebrochen ....

Ich würd auch noch gerne erfahren, wer von dem -hier wohl inzwischen allen bekannten Wackelfilm zu dem BUK Transport - auf dem Plakat im Hintergrund die Adresse des Autohauses lesen konnte. Man sieht nicht mal genau, ob nun nur noch 3 BUK's auf dem Werfer sind oder alle vier, obwohl diese Dinger jeweils 5 Meter (!) lang sind aber das russische Militär hat natürlich die Adresse von dem Plakat entziffert. Tolle Leistung.

Achja, um noch auf diesen tüchtig ausgearbeiteten Fragenkatalog zurückzukommen, den das Ukrainische Militär beantworten soll einschließlich Gewährung des Zugangs zu allen Daten für internationale Kontrolleure, habe ich das überhört oder haben das die Russen in ihrem Diavortrag für sich zu Hause angeboten? Ne, klar, geht gar nicht, ist ja alles so Geheim, dass die russischen Beamten dieses Jahr mal auf der Krim Urlaub machen müssen, weil sie nicht mal aus Russland ausreisen dürfen.... :roll:

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Re: Passagierflugzeug stürzt in der Ukraine ab

Beitrag von Gunnar » Dienstag 22. Juli 2014, 01:44

Ach ja, noch was, die beiden freundlichen Herren wollen uns (besser gesagt dem russischen Fernsehpublikum) ja mit ihren so harmlos vorgetragenen rhetorischen Fragen glauben machen, die Ukrainer dürften das gezielt getan haben, also vorsätzlicher 300-facher Mord. Die Guten sind also in dieser Sache die Russen. Da fragt sich doch der außenstehende Beobachter, wie Russland dieser würdelosen Behandlung der Opfer durch die Russland nahe stehenden Separatisten so umkommentiert, ja geradezu ungerührt hinnehmen konnte. Auf der Krim geriet Putin ja schon bei dem Gedanken außer sich, ein Russe könnte sich dort einen Schnupfen holen. Hier jetzt, guckt er gelassen zu, wie die Separatisten mit abgeschossenen Zivilistenleichnamen umgehen als wären sie bei der Gartenarbeit, wie es der australische Präsident so treffend formuliert hat.

Das Maß der Anteilnahme ist natürlich kein Beweismittel, aber es ist gerade bei einem Fuchs wie Putin ein sehr feiner Gradmesser.



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