Homos in der Gesellschaft

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paramecium
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Re: Homos in der Gesellschaft

Beitrag von paramecium » Freitag 8. Juli 2016, 13:24

Haya hat geschrieben:Moin Moin,

Sieht nicht gut aus für die Homos.

Mit Recht hat das europäische Gerichtshof entschieden, dass eine gleichgeschlechtliche Ehe kein Menschenrecht ist:
Wer in Europa einen gleichgeschlechtlichen Partner heiraten möchte, kann sich dabei nicht auf die Menschenrechte berufen. Das entschied der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte in einem aktuellen Fall.
http://www.huffingtonpost.de/ahmed-agda ... 48550.html

Gruß
Haya
Das ist zugegebenermaßen keine Verbesserung für die Homosexuellen, aber grundsätzlich bleibt damit doch alles beim alten. Jedes Land kann selbst entscheiden, ob es eine Ehe oder eingetragene Lebenspartnerschaft unter gleichgeschlechtlichen Partnern zulässt. Die beiden französischen Kläger dürfen beispielsweise in Frankreich seit 2013 auch heiraten.

PS: Ich sehe leider jetzt erst, dass du mir damals auf meinen obrigen Beitrag nach einem Monat geantwortet hattest. Obwohl es mir in den Fingern juckt verzichte mal auf eine Antwort, nach jetzt über einem Jahr, da ich sehe, dass wir uns in unseren Positionen sowieso nicht annähern werden. Aber vielleicht noch zum letzten Punkt "Inzest". Ich bin der Meinung, dass es den Staat absolut nichts angeht, was zwei volljährige, mündige Bürger, einvernehmlich miteinander machen (solange nicht die rechte anderer verletzt werden). Inzest ist interessanterweise auch nur in weniger als 10 Ländern strafbar (Deutschland gehört im Gegensatz zu Russland dazu).



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Re: Homos in der Gesellschaft

Beitrag von Haya » Montag 26. September 2016, 01:17

Moin Moin,
Das ist zugegebenermaßen keine Verbesserung für die Homosexuellen
Das ist auch nicht die Aufgabe von Richtern Urteile zu verfolgen, damit es Homosexuellen besser geht, sondern eben nach geltendem Recht zu urteilen und in diesem Falle müssen ggf. ein paar Gays die bittere Pille schlucken müssen, dass eine Homo-Ehe nun mal kein Menschenrecht ist.
M.M.n. kann Ich es eh nicht nachvollziehen warum überhaupt ein solches Recht einer solchen Subkultur, wie den Homosexuellen, legitimiert werden soll!?
So wirklich Bedarf besteht da nicht, da die meißten offensichtlich promiske Lebensweisen haben und die bereits vorhandene Option einer eingetragenen Lebenspartnerschaft schon extrem nahe an eine Gleichstellung mit der Ehe rankommt. Ergo nutzen aber nur die wenigsten Homos diese Möglichkeit.
Viel mehr sollte man ggf. die Mehrheit tolerieren und die Mehrheit sind nun mal religiös-lebende Menschen.
Obwohl es mir in den Fingern juckt

Tu Dir keinen Zwang an ;)
Aber vielleicht noch zum letzten Punkt "Inzest". Ich bin der Meinung, dass es den Staat absolut nichts angeht, was zwei volljährige, mündige Bürger, einvernehmlich miteinander machen
Na, ist doch prima!
Dann sollten Wir mal dazu appellieren, dass endlich mal auch Familienmitglieder miteinander (sexuell) verkehren dürfen sollten.
Soll ruhig mal der Bruder der Schwester besorgen oder eben der Sohn der eigenen Mutter oder der Großvater der Enkelin oder....

Vermutlich ist das diese moralische Grenze in der Gesellschaft (die Norbert andeutete), die im Laufe der Zeit verändert werden kann.
Next Step: Pädophilie? Why not? Unnatürlich kann es auch nicht sein, da -oh wunder- es auch bereits bei Tieren beobachtet werden konnte :D
Oder doch lieber Zoophilie vorher?

Gruß
Haya

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Re: Homos in der Gesellschaft

Beitrag von paramecium » Montag 26. September 2016, 10:36

Haya hat geschrieben:Viel mehr sollte man ggf. die Mehrheit tolerieren und die Mehrheit sind nun mal religiös-lebende Menschen.
Das hängt ganz von der Region bzw. dem Land ab. Ostdeutschland ist beispielsweise der nicht-religiöseste Flecken Europas. Dort findet man kaum einen, der in der Kirche ist oder an irgendeine höhere Macht glaubt. In Tschechien oder Estland sieht es nicht viel anders aus. Zum Glück gibt es die Religionsfreiheit und Trennung von Staat und Kirche. Ich habe als überzeugter agnostischer Atheist auch die Ehe geschlossen ohne an irgendeine höhere Macht zu glauben. Für mich ist die Ehe nichts religiöses oder heiliges (Eheschließungen gab es bereits vor dem Entstehen des Christentums), sondern die rechtliche und soziale Anerkennung der Lebenspartnerschaft. Im übrigen wird doch die Mehrheit toleriert, oder gibt es ernsthaft Bestrebungen von Homosexuellen Rechte von Heterosexuellen einzuschränken?
Haya hat geschrieben:
Aber vielleicht noch zum letzten Punkt "Inzest". Ich bin der Meinung, dass es den Staat absolut nichts angeht, was zwei volljährige, mündige Bürger, einvernehmlich miteinander machen
Na, ist doch prima!
Dann sollten Wir mal dazu appellieren, dass endlich mal auch Familienmitglieder miteinander (sexuell) verkehren dürfen sollten.
Soll ruhig mal der Bruder der Schwester besorgen oder eben der Sohn der eigenen Mutter oder der Großvater der Enkelin oder....
Das ist wie gesagt in den meisten Ländern der Erde (inklusive Russland) bereits erlaubt. Propagieren will ich da nichts. Ich finde die Vorstellung auch nicht angenehm, stehe da aber auf dem Grundsatz "Jeder nach seiner Facon...".
Haya hat geschrieben: Vermutlich ist das diese moralische Grenze in der Gesellschaft (die Norbert andeutete), die im Laufe der Zeit verändert werden kann.
Next Step: Pädophilie? Why not? Unnatürlich kann es auch nicht sein, da -oh wunder- es auch bereits bei Tieren beobachtet werden konnte :D
Oder doch lieber Zoophilie vorher?
Why not? Stichworte: Volljährigkeit, Mündigkeit und gegenseitiges Einvernehmen. Es geht doch bei diesen Beispielen moralisch und rechtlich genau in die andere Richtung. Pädophilie war früher teilweise geduldet, heute ist sie glücklicherweise in den meisten Ländern geächtet und unter Strafe gestellt. Zoophilie (übrigens weit verbreiteter als man denkt) ist in Deutschland seit 2013 durch das Tierschutzgesetzt wieder verboten, falls das Tier dazu gezwungen wird. Die meisten Gesetze gegen Zoophilie wurden (meist mit der Begründung des Tierschutzes) in den letzten 50 Jahren eingeführt. In Russland ist Zoophilie übrigens weiterhin erlaubt. Man darf also ohne Angst Schafe, Ziegen, Hunde oder Hühner vergewaltigen. Gegen Homosexuelle (die zusammen als Liebespaar in einer Lebensgemeinschaft leben und ihre Sexualität einvernehmlich ausüben) wird aber munter gehetzt.

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Re: Homos in der Gesellschaft

Beitrag von zimdriver » Montag 26. September 2016, 14:32

Haya hat geschrieben:....M.M.n. kann Ich es eh nicht nachvollziehen warum überhaupt ein solches Recht einer solchen Subkultur, wie den Homosexuellen, legitimiert werden soll!?
So wirklich Bedarf besteht da nicht, da die meißten offensichtlich promiske Lebensweisen haben und die bereits vorhandene Option einer eingetragenen Lebenspartnerschaft schon extrem nahe an eine Gleichstellung mit der Ehe rankommt. Ergo nutzen aber nur die wenigsten Homos diese Möglichkeit.....
... du scheinst ja ein ganz Besonderer zu sein. Subkultur, promiske Lebensweise- du benutzt hier Begriffe, die nur mit dem Thema sehr eng Vertraute kennen.

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Re: Homos in der Gesellschaft

Beitrag von Haya » Montag 26. September 2016, 18:43

Moin Moin,

Liebes paramecium,

Das hängt ganz von der Region bzw. dem Land ab. Ostdeutschland ist beispielsweise der nicht-religiöseste Flecken Europas.
Nein, tut es nicht, weil Ich mich eben auf Bundesebene bezogen hab, so wie es eben auf Bundesebene verlangt wird, dass ein gewisses Recht legitimiert werden sollte oder wollen Homos neuerdings, dass ihnen das Recht nur auf Landesebene erlaubt sein soll?
Und auf die BRD bezogen haben Wir nun mal die Mehrheit, die religiös sind.
In Tschechien oder Estland sieht es nicht viel anders aus.
Roter Hering? Na dann: In Saudi-Arabien, Pakistan, Afghanistan, usw. sieht es aber vollkommen anders aus und nun?
Ich habe als überzeugter agnostischer Atheist auch die Ehe geschlossen ohne an irgendeine höhere Macht zu glauben. Für mich ist die Ehe nichts religiöses oder heiliges
A) ist eh nicht nachvollziehbar und B) stehst Du ja nicht repräsentativ für die Mehrheit dar.
Was also tun mit solchen, wo man mit der Legitimation zur Homoehe ggf. gegen den Glauben einer Mehrheit handeln würde?
Das steht doch in keiner Relation, wenn solche unbedeutenden Minderheiten, wie Homos ein Recht erwirken wollen, indem sie Toleranz fordern, aber selbst dann durch solche Forderung intolerant ggü. den Glauben von Mehrheiten sind.
sondern die rechtliche und soziale Anerkennung der Lebenspartnerschaft
Und diese Option wird bereits jetzt mit der "eingetragenen Lebenspartnerschaft" eingeräumt. Nur nutzen diese Möglichkeit die wenigsten Homos.
Lt. LSVD haben Wir für das Jahr 2014 nur 41.000 eingetragene Lebenspartnerschaften gehabt bzw. insgesamt nur 87 000 gleichgeschlechtliche Lebensgemeinschaften. 87.000??? Von wie vielen geschätzten Homos?
Es besteht daher noch nicht einmal ein wesentlicher Bedarf überhaupt eine Homoehe einzuführen.

gibt es ernsthaft Bestrebungen von Homosexuellen Rechte von Heterosexuellen einzuschränken?
Kommt drauf an! Solange sie dem eigenen Stream folgen, ist alles "tutti". Üben sie hingegen Kritik aus, dann werden sie durch Titulierungen, wie "Homophober", "Homohasser", etc. diskreditiert und die Meinung solcher "Kritiker" soll nicht für voll genommen werden.

Das ist wie gesagt in den meisten Ländern der Erde (inklusive Russland) bereits erlaubt.
Oh, diese Information muss offensichtlich in einen Deiner Beiträge untergegangen sein.
Wenn Ich mir die Karte anschaue...
Bild
Quelle: Wikipedia

...dann liegt für die meißten Länder keine ausreichende Information vor und die Länder wo es legitimiert wird, halten sich auch in Grenzen.
Eine Inzestehe ist sowohl in Russland verboten, als auch in vielen anderen Ländern. Sollte man dann nicht vorher ggf. eine solche etablieren, bevor man nach Homoehen schreit?
Ich finde die Vorstellung auch nicht angenehm
Musst Du ja auch nicht, da Du, Ich und viele anderen sicherlich nicht das Maß der Dinge sind.
stehe da aber auf dem Grundsatz "Jeder nach seiner Facon...".
Nein, tust Du nicht wirklich, denn sonst würdest Du nicht so vehement gegen die anderen Subkulturen stellen, wie eben Zoophilie, Pädophilie (vermutlich noch Nekrophilie, Objektophilie, usw. usf)
Stichworte: Volljährigkeit, Mündigkeit und gegenseitiges Einvernehmen.
Das sind aber nicht wirklich Argumente, die dagegen sprechen, da ne Volljährigkeit nicht Voraussetzung für einen Geschlechtsverkehr ist und ein mangelndes gegenseitiges Einvernehmen ebenso wenig gegeben sein muss, da Minderjährige doch sehr wohl äußern können, wenn sie etwas wollen oder nicht.
Es geht doch bei diesen Beispielen moralisch und rechtlich genau in die andere Richtung
Und nun? Wenn es dem so sein sollte, wäre es dann auch zwangsläufig richtig? Diese moralischen und rechtlichen Grenzen sind doch variabel, wie es die Geschichte zeigt.
Pädophilie war früher teilweise geduldet, heute ist sie glücklicherweise in den meisten Ländern geächtet und unter Strafe gestellt.
War bei Homosexualität nicht anders und nun? Wer gibt Dir die Garantie, dass Pädophilie vielleicht nicht auch einst denselben Lauf, wie Homosexualität nimmt?
Zoophilie (übrigens weit verbreiteter als man denkt) ist in Deutschland seit 2013 durch das Tierschutzgesetzt wieder verboten
Was heißt denn verboten? Es ist nur noch ne Ordnungswidrigkeit und keine Straftat mehr. Hier hast Du doch bereits ein Bsp., wie so eine Entschärfung vonstatten gehen kann. Wenn Bauer Willi also eines seiner Rinder pimpern darf, dann hat er außer nem Ticket nicht viel zu erwarten.
Abgesehen davon ist es aber auch diskriminierend ggü. Bauer Willi, da ihm sein Recht verwehrt bleibt und Homos hingegen nicht.
Denn, wie sagst Du es selbst? "Jeder nach seiner Facon..." ??? ;)
Also, Ich bin dafür, dass Bauer Willi nun auch das selbe Recht gewährt werden soll, wie Ingo und Detlef, denn alles andere ist nu intolerant, diskriminierend und einfach nur doof!
Die meisten Gesetze gegen Zoophilie wurden (meist mit der Begründung des Tierschutzes) in den letzten 50 Jahren eingeführt.
Bzw. abgeschafft!
Gegen Homosexuelle (die zusammen als Liebespaar in einer Lebensgemeinschaft leben und ihre Sexualität einvernehmlich ausüben) wird aber munter gehetzt
Vollkommener Unsinn! In Rus. können sich die Homos pimpern so viel sie wollen. Die Bedingung ist eben, dass es in den eigenen 4 Wänden erfolgt.
Dass es aber manchen Homos zu wenig ist und sie doch in etwa die Zustände, wie in Europa haben wollen, ist selbstverständlich ihr Problem. Die Russen haben nun mal nicht oft Lust darauf, dass ihre Strassen in Gay-Paraden verwandelt werden, wo Erwachsene dann legal den Kids ihre Hintern zeigen dürfen oder das Seen, Talsperren, Parkplätze zu irgendwelchen Sex-Treffen missbraucht werden.

Ich denke, dass wenn ein Zoophiler sich penetrant in die Öffentlichkeit stellen würde und ebenso Forderung stellen würde, die Russen dann nicht anders reagieren würden oder wo heißt man es gut, wenn jemand in der Öffentlichkeit mit nem Tier rummacht?



Lieber zimdriver,
Subkultur, promiske Lebensweise- du benutzt hier Begriffe, die nur mit dem Thema sehr eng Vertraute kennen.
Findest Du? Eigentlich nehmen die genannten Termini nicht den Anspruch, dass sie nur auf diese Thematik anwendbar sind, aber wenn es Dir besser gehen soll, kann Ich gerne Synonyme dazu nehmen.
Abgesehen davon kannst Du zu dieser "Erkenntnis" (wenn sie so stimmen sollte) nur kommen, wenn Du dann selbst ein "Eng-Vertrauter" bist ;)
(anders kann Ich mir Deine Schlussfolgerung sonst nicht erklären)

Gruß
Haya



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Re: Homos in der Gesellschaft

Beitrag von zimdriver » Montag 26. September 2016, 19:01

Haya hat geschrieben:..... aber wenn es Dir besser gehen soll, kann Ich gerne Synonyme dazu nehmen.
....
... mir geht es prächtig, auch ohne seitenfüllende Abhandlungen eines sich religiös gebenden Eiferers.

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Re: Homos in der Gesellschaft

Beitrag von Haya » Dienstag 27. September 2016, 01:38

zimdriver hat geschrieben:...eines sich religiös gebenden Eiferers.
Wer soll denn das sein?
Oder wolltest Du nur wiederholt den Versuch einer unterschwelligen Personifikation mir ggü. wagen? :)

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Re: Homos in der Gesellschaft

Beitrag von paramecium » Dienstag 27. September 2016, 12:08

Haya hat geschrieben: Das steht doch in keiner Relation, wenn solche unbedeutenden Minderheiten, wie Homos ein Recht erwirken wollen, indem sie Toleranz fordern, aber selbst dann durch solche Forderung intolerant ggü. den Glauben von Mehrheiten sind.
Was ist hier intolerant? Niemand will irgendjemandem ein Recht wegnehmen oder einschränken. Der "Glauben" spielt zudem keine Rolle. Die Ehe wird in Deutschland seit 140 Jahren vom Standesamt und nicht von der Kirche geschlossen. Da du offensichtlich gern mit Wikipedia argumentierst (https://de.wikipedia.org/wiki/Gleichges ... e_note-113). Zweidrittel der Deutschen sind laut einer repräsentativen Umfrage für die Homo-Ehe in Deutschland. Damit läuft deine Argumentation also (trotz der angeblich so religiösen Deutschen) offensichtlich ins Leere.
Haya hat geschrieben:Oh, diese Information muss offensichtlich in einen Deiner Beiträge untergegangen sein.
Wenn Ich mir die Karte anschaue...
Bild
Quelle: Wikipedia

...dann liegt für die meißten Länder keine ausreichende Information vor und die Länder wo es legitimiert wird, halten sich auch in Grenzen.
Eine Inzestehe ist sowohl in Russland verboten, als auch in vielen anderen Ländern. Sollte man dann nicht vorher ggf. eine solche etablieren, bevor man nach Homoehen schreit?
Was soll uns diese unvollständige und teils falsche Karte sagen? Die Legende kannst du im übrigen lesen? Es liegen dem Ersteller der Karte nicht ausreichend Informationen vor, oder es gibt keine Gesetzgebung, Wenn es keine Gesetzgebung gibt, steht Inzest entsprechend nicht unter Strafe.Um nur wenige Beispiele zu nennen: Inzest in China (mit Ausnahme von Hong Kong), den Philippinen, Thailand, Spanien, der Türkei, Argentinien, Brasilien, der Elfenbeinküste und in zahlreichen weiteren Ländern erlaubt. In deiner Karte erscheinen die Länder alle grau. Die USA erscheinen komplett rot, obwohl in einigen Bundesstaaten Inzest nicht unter Strafe steht.
Haya hat geschrieben:
stehe da aber auf dem Grundsatz "Jeder nach seiner Facon...".
Nein, tust Du nicht wirklich, denn sonst würdest Du nicht so vehement gegen die anderen Subkulturen stellen, wie eben Zoophilie, Pädophilie (vermutlich noch Nekrophilie, Objektophilie, usw. usf)
Da verdrehst du bewusst meine Argumentation. Ich sagte "Jeder nach seiner Facon" und im weiteren Volljährig, Mündigkeit und Einvernehmlichkeit. Natürlich zählt auch dazu Rechte anderer nicht einzuschränken. Zoophilie und Nekrophilie (es sei denn an Tieren) sind daher durch Gesetze verboten. Objektophilie kann jeder ausleben so lange sich der Gegenstand in seinem Eigentum befindet.
Haya hat geschrieben:
Stichworte: Volljährigkeit, Mündigkeit und gegenseitiges Einvernehmen.
Das sind aber nicht wirklich Argumente, die dagegen sprechen, da ne Volljährigkeit nicht Voraussetzung für einen Geschlechtsverkehr ist und ein mangelndes gegenseitiges Einvernehmen ebenso wenig gegeben sein muss, da Minderjährige doch sehr wohl äußern können, wenn sie etwas wollen oder nicht.
Minderjährige sind nicht mündig. Gerade im Fall der Pädophilie greift hier das "Schutzalter" (StGB § 174) mit gutem Grund.
Haya hat geschrieben:Also, Ich bin dafür, dass Bauer Willi nun auch das selbe Recht gewährt werden soll, wie Ingo und Detlef, denn alles andere ist nu intolerant, diskriminierend und einfach nur doof!
Du bist dafür, ich aber nicht, da das Tiereswohl (das dir anscheinend vollkommen egal ist) per Gesetz geschützt ist. "Ingo und Detlef" verletzen nicht die Rechte anderer, da sie einvernehmlich agieren.
Haya hat geschrieben:
Gegen Homosexuelle (die zusammen als Liebespaar in einer Lebensgemeinschaft leben und ihre Sexualität einvernehmlich ausüben) wird aber munter gehetzt
Vollkommener Unsinn! ...
Du behauptest also es gibt in Russland keine Hetze oder Diskriminierung von Homosexuellen? Homosexuelle dürfen sich also, wie jede andere Gruppe auch, öffentlich und auf Demonstrationen (ich rede hier nicht von Gay-Paraden mit nackten Hintern) für ihre Rechte einsetzen? Warum haben denn homosexuelle Prominente Angst sich in der Öffentlichkeit zu outen? Selbst ein extrem erfolgreicher Künstler wie Herr Kikorow ging aus Angst eine Business-Scheinehen mit einem alternden Pop-Star ein und suchte sich eine Leihmutter für ein Kind, um den Schein zu wahren.

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Re: Homos in der Gesellschaft

Beitrag von Haya » Mittwoch 28. September 2016, 00:30

Moin Moin,

Liebes paramecium,

Langsam solltest Du Dich evtl. mal entscheiden, ob Du für Deine Argumentationsweise die bindenden Gesetze gebrauchst und Dich dann deswegen gegen bestimmte Minderheiten, wie Pädophilie, Zoophilie, usw. aussprichst oder ob eben bindende Gesetze nicht als Argumentation gebraucht werden können, da Bestrebungen von Nöten sind Gesetze aufzuheben oder als nichtig zu erklären, wie es bei Homosexuellen und Inzestuösen der Fall sein sollte.
Niemand will irgendjemandem ein Recht wegnehmen oder einschränken.
Das hatten Wir bereits. Mit der dann zusätzlichen Legitimierung der Adoption würden bspw. Rechte an Kindern (Recht auf Vater und Mutter) verwehrt bleiben und Schäden, die eintreffen könnten, wären durchaus denkbar (Manipulation des Ursprungs i.V.m. gestörter Selbstfindung).
Da du offensichtlich gern mit Wikipedia argumentierst (https://de.wikipedia.org/wiki/Gleichges ... e_note-113). Zweidrittel der Deutschen sind laut einer repräsentativen Umfrage für die Homo-Ehe in Deutschland. Damit läuft deine Argumentation also (trotz der angeblich so religiösen Deutschen) offensichtlich ins Leere.
Aha, sehr interessant! Dein Link führt zu einer Fußnote des Wikipediaeintrages. Da hättest Du gleich den Link zum FOCUS-Artikel liefern können (was ja schon irgendwo für sich spricht, aber gerne möchte Ich diesen mal zitieren:
"Laut einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Emnid im Auftrag von „Bild am Sonntag“"
Auftraggeber ist „Bild am Sonntag“??? :D
Na, gut! Ich würde sehr gerne sehen, dass meine Argumentation ins Leere läuft. Kannst Du mir diese "Umfrage" von der Firma mal zeigen oder bleibt es einfach mal bei einem FOCUS-Artikel?
Was soll uns diese unvollständige und teils falsche Karte sagen?
Das, was Ich bereits Dir zuvor schon gesagt habe, und zwar dass Deine Behauptung nicht nachvollziehbar ist.
.Um nur wenige Beispiele zu nennen: Inzest in China (mit Ausnahme von Hong Kong), den Philippinen, Thailand, Spanien, der Türkei, Argentinien, Brasilien, der Elfenbeinküste und in zahlreichen weiteren Ländern erlaubt.
Quelle + Ergänzung um "zahlreiche weiteren Ländern" !?
Gilt dort ausnahmslos die Legitimierung von Inzest 1. Grades oder wird ggf. auch mal differenziert und bspw. nur am dem 2.Grad erlaubt?
Natürlich zählt auch dazu Rechte anderer nicht einzuschränken.
Und diese Einschränkungen müssen eben weder bei den Nekrophilen, den Zoophilen, den Pädophilen oder sonstigen erwähnten gegeben sein.
Deine Einschränkung muss also nicht auf die anderen Randgruppen zutreffen.
Zoophilie und Nekrophilie (es sei denn an Tieren) sind daher durch Gesetze verboten.
Das meinte Ich eben mit der "Rosinenpickerei" von oben. Ist doch vollkommen egal, ob es nun gesetzlich verboten ist und solches kannst Du eben nicht als Argument anführen.
Homo-Ehen sind auch verboten, Inzest ist auch verboten,... und dennoch gibt es Bestrebungen die Interessen dieser einzelnen Subkulturen ungeachtet der geltenden Gesetze durchzusetzen.
Ansonsten mache Ich das gleiche: Homoehen, Homoadoptionen, Inzest, usw. usf. sind gesetzlich verboten und PUNKT!

Und was meinst Du eigentlich mit "es sei denn an Tieren"? Ist Nekrophilie nicht grundsätzlich verboten?
Objektophilie kann jeder ausleben so lange sich der Gegenstand in seinem Eigentum befindet.
Definiere "ausleben"! Darf denn ein Objektophiler auch Gegenstände heiraten? Wenn nein, dann sollten Wir sie mit auf den Zug nehmen und gemeinsam mit der Homo-Ehe die Objekt-Ehe etablieren (man soll ja nicht intolerant, diskriminierend und objektophob sein ^^)
Minderjährige sind nicht mündig. Gerade im Fall der Pädophilie greift hier das "Schutzalter" (StGB § 174) mit gutem Grund
Was meinst Du genau mit "mündig"? Mündig im Sinne von volljährig? Geschäftsfähig? Handlungsfähig? ...?
Außerdem gilt auch hier, dass es eigentlich vollkommen egal ist, da Minderjährige selbstverständlich zwar nicht zu 100% "mündig" sind, aber dennoch gewisse (eingeschränkte) Freiheiten diesbzgl. genießen.
Die Kids können doch bereits heute Geschlechtsverkehr ausüben, obwohl sie nicht volljährig sind. Nicht selten werden sogar bei den ganz kleinen Doktorspiele beobachtet.
Dein Argument mit dem Verweis auf geltende Gesetze geht auch hier, wie bereits erwähnt ins Leere.
Deinen "guten Grund" hätte Ich aber gerne noch erfahren, ob es wirklich ein "Guter" ist!
Du bist dafür, ich aber nicht, da das Tiereswohl (das dir anscheinend vollkommen egal ist) per Gesetz geschützt ist. "Ingo und Detlef" verletzen nicht die Rechte anderer, da sie einvernehmlich agieren.
Was bitte soll nun das sein?
Von mir aus kannst Du mir ruhig vorwerfen, dass mir das Tierwohl gleichgültig ist, wenn Bauer Willi meint eines seiner Rinder penetrieren zu müssen. Und jetzt? Was ist denn schon dabei? Ob er das Loch eines Rindes pimpert oder der Ingo den des Detlefs spielt doch keine Geige.
M.M.n. ist beides im wahrsten Sinne Schexxe!

Aber eigentlich zieht hier das Wohl eines Tieres nicht wirklich, denn A) was soll denn für ein Schaden bei solch einem Rind überhaupt entstehen, wenn Bauer Willi es befriedigt? Da gibt es welche, die den ganzen Arm im Rektum verschwinden lassen. Das Würstchen von dem Bauern wird sicherlich keine physischen Verletzungen bewirken. Oder geht es bei dem Rind etwa um einen seelischen Schaden? :)
Komm, klär mich bitte auf warum hier das "Tierwohl" verletzt werden sollte!
B) Wie viele Schlachtungen nehmen Wir eigentlich alltäglich vor? Wieviele Tiere verenden als Verpackungen in Tiefkühltheken? Als medizinische Produkte? Als kosmetische Produkte? Als Kleidung? Als Sitzbezüge in Deinem Auto? ...?
Du willst mir echt jetzt etwas vom Wohl eines Tieres erzählen? Das Wohl der Tiere interessiert die Gesellschaft so sehr, wie der berühmte Sack Reis in China. Ein Rind wäre vermutlich in Bauer Willis Händen besser aufgehoben, als bei einem Schlachtbetrieb, wo es früher oder später dann als konsumiertes Endprodukt landen wird.
Und wo ist hier diese Einvernehmlichkeit gegeben? Wie viele Tiere sind Dir bekannt, die damit einverstanden waren in schlechten Bedingungen zu hausen, um dann geschlachtet zu werden? Keine? Hmmm...
C) wenn Ingo und Detlef meinen, dass Kinder ihre nackten Hintern sehen müssen, dann verletzen sie ebenso die Rechte der Kids und jeder, der es legitimiert und gutheißt trägt ne Mitschuld.

Außerdem bin Ich weder für die einen, noch für die anderen. Ich führe nur Schlussfolgerungen heran, indem Ich eben mit dem Maß messe, der einem vorgelegt wird und wenn Wir nun mal Pro-Argumente haben die konkludent mit anderen Subkulturen sind, dann kommen Wir eben zu solchen Ergebnissen, wo Wir letzten Endes dann den restlichen Rattenschwanz hinter uns herziehen müssen
Homosexuelle dürfen sich also, wie jede andere Gruppe auch, öffentlich und auf Demonstrationen (ich rede hier nicht von Gay-Paraden mit nackten Hintern) für ihre Rechte einsetzen?
Welche Rechte? Ihr Recht ist es, dass sie ihre Neigungen ausleben dürfen. Dann aber mit der Einschränkung, dass es eben ohne eine homosexuellen Propaganda vonstatten geht. Vielen ist das aber natürlich zu wenig, wenn sie nur in den eigenen vier Wänden pimpern dürfen.
Du sagst, dass in Rus. auch Inzest erlaubt sei. Wo sind denn solche Gruppierungen? Wo gibt es ähnliche Bestrebungen, wie bei den Homosexuellen, wo sich Randgruppen dann auch versuchen in den Mittelpunkt zu zwängen und ständig irgendwelche Rechte einzufordern?
Warum haben denn homosexuelle Prominente Angst sich in der Öffentlichkeit zu outen?
Schön, sind Wir jetzt so weit, wo Wir die Homosexuellen in eine Opferrolle zwängen wollen?
Keine Ahnung warum. Frag doch die Betroffenen. Ich kann doch nicht für sie selbst antworten. Vielleicht haben sie ein mangelndes Selbstbewusstsein!? Vielleicht psychische Erkrankungen!? Vielleicht kriegen die ne Milchpackung nicht auf!? I do not know!
Warum meinen eigentlich ständig die Homos sich überhaupt outen zu müssen? Machen das die Inzestuösen, Nekrophilen, Zoophilen, usw. auch?
Und kriegen diese dann auch ihr standing-ovation?
Nein?
Was mit den zahlreichen Heterosexuellen? Ich bin "natural" und nun? Soll Ich das an die große Glocke hängen, damit die Leute mich dann auch als "Helden" feiern?

Gruß
Haya

paramecium
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Re: Homos in der Gesellschaft

Beitrag von paramecium » Donnerstag 29. September 2016, 02:18

Haya hat geschrieben:Mit der dann zusätzlichen Legitimierung der Adoption würden bspw. Rechte an Kindern (Recht auf Vater und Mutter) verwehrt bleiben und Schäden, die eintreffen könnten, wären durchaus denkbar (Manipulation des Ursprungs i.V.m. gestörter Selbstfindung).
Gibt es ein Recht auf Vater und Mutter überhaupt? Ich meine BGB und UN-Kinderechtskonventionen sprechen von "Eltern". Gibt es einen wissenschaftlichen Konsens der zeigt, dass Kinder die bei homosexuellen Eltern eben schaden nehmen können? Hat nicht gerade das österreichische Verfassungsgericht das Verbot der Adoption von Homosexuellen gekippt, weil es eben keine Belege hierfür gibt?
Haya hat geschrieben:Na, gut! Ich würde sehr gerne sehen, dass meine Argumentation ins Leere läuft. Kannst Du mir diese "Umfrage" von der Firma mal zeigen oder bleibt es einfach mal bei einem FOCUS-Artikel?
Ruf doch da an und frag bezüglich der Methodik nach. ;-) Nicht nur Emnid, auch Forsa oder Yougov (http://d25d2506sfb94s.cloudfront.net/cu ... oTrack.pdf) und weitere Meinungsforschungsinstitute kommen seit Jahren zu ähnlichen Ergebnissen in Deutschland. Oder kennst du Umfragen bzw. Studien die in den letzten Jahren gegenteiliges in Deutschland zeigen?
Haya hat geschrieben:
Was soll uns diese unvollständige und teils falsche Karte sagen?
Das, was Ich bereits Dir zuvor schon gesagt habe, und zwar dass Deine Behauptung nicht nachvollziehbar ist.
Sie ist für dich nicht nachvollziehbar, weil es keinen entsprechenden Wikipedia-Artikel gibt. Wow.
Haya hat geschrieben:
Um nur wenige Beispiele zu nennen: Inzest in China (mit Ausnahme von Hong Kong), den Philippinen, Thailand, Spanien, der Türkei, Argentinien, Brasilien, der Elfenbeinküste und in zahlreichen weiteren Ländern erlaubt.
Quelle + Ergänzung um "zahlreiche weiteren Ländern" !?
Gilt dort ausnahmslos die Legitimierung von Inzest 1. Grades oder wird ggf. auch mal differenziert und bspw. nur am dem 2.Grad erlaubt?
Bei den genannten Ländern ist sind sowohl der 1. als auch der 2. Grad des Inzest erlaubt. Ich hab weder Zeit noch Lust dir jetzt alle Länder samt Quelle herauszusuchen, vor allem da dies für die Diskussion von begrenzter Bedeutung ist. China und einige weitere Länder werden hiervon abgedeckt (https://www.mpicc.de/shared/data/pdf/05 ... achten.pdf). Üblicherweise gibt es zwar ein Tabu, aber kein Gesetz in diesen Ländern, das Inzest verbietet. Genau das spiegelt sich auch in vielen grauen Ländern auf der Wikipedia-Karte (Ersteller hat nichts gefunden) wieder. Beispiel Argentinien wo Inzest im Strafgesetz nicht verboten ist (http://servicios.infoleg.gob.ar/infoleg ... act.htm#17). Im Familien Codex der Philippinen ist nur die Heirat nicht erlaubt. Falls du wirkliches Interesse hast, kannst du die Strafgesetzbücher der Länder die dich interessieren selbst durchsuchen.
Haya hat geschrieben:
Zoophilie und Nekrophilie (es sei denn an Tieren) sind daher durch Gesetze verboten.
Das meinte Ich eben mit der "Rosinenpickerei" von oben. Ist doch vollkommen egal, ob es nun gesetzlich verboten ist und solches kannst Du eben nicht als Argument anführen.
Homo-Ehen sind auch verboten, Inzest ist auch verboten,... und dennoch gibt es Bestrebungen die Interessen dieser einzelnen Subkulturen ungeachtet der geltenden Gesetze durchzusetzen.
Ansonsten mache Ich das gleiche: Homoehen, Homoadoptionen, Inzest, usw. usf. sind gesetzlich verboten und PUNKT!

Und was meinst Du eigentlich mit "es sei denn an Tieren"? Ist Nekrophilie nicht grundsätzlich verboten?
Zoophilie ist verboten, wenn das Tier gezwungen wird (Tierschutz). Nekrophilie ist verboten, weil hierbei die Totenruhe (postmortales Persönlichkeitsrecht -> gibt es bei Tieren nicht) gestört wird. Homoehen sind nicht verboten, sondern man hat bisher kein Recht darauf in Deutschland. Das ist ein Unterschied. Sowohl bei einvernehmlichem Inzest als auch bei Homoehen gibt es im Gegensatz zu den vorherigen keinen unmittelbar Geschädigten. Deshalb wird eine Legalisierung früher oder später in Deutschland kommen.
Haya hat geschrieben:
Objektophilie kann jeder ausleben so lange sich der Gegenstand in seinem Eigentum befindet.
Definiere "ausleben"! Darf denn ein Objektophiler auch Gegenstände heiraten? Wenn nein, dann sollten Wir sie mit auf den Zug nehmen und gemeinsam mit der Homo-Ehe die Objekt-Ehe etablieren (man soll ja nicht intolerant, diskriminierend und objektophob sein ^^)
Das wird mir zu abwegig, genauso wie die Diskussion zur Pädophilie.
Haya hat geschrieben:Von mir aus kannst Du mir ruhig vorwerfen, dass mir das Tierwohl gleichgültig ist, wenn Bauer Willi meint eines seiner Rinder penetrieren zu müssen. Und jetzt? Was ist denn schon dabei? Ob er das Loch eines Rindes pimpert oder der Ingo den des Detlefs spielt doch keine Geige.
M.M.n. ist beides im wahrsten Sinne Schexxe!
...
Aber eigentlich zieht hier das Wohl eines Tieres nicht wirklich, denn A) was soll denn für ein Schaden bei solch einem Rind überhaupt entstehen, wenn Bauer Willi es befriedigt? Da gibt es welche, die den ganzen Arm im Rektum verschwinden lassen. Das Würstchen von dem Bauern wird sicherlich keine physischen Verletzungen bewirken. Oder geht es bei dem Rind etwa um einen seelischen Schaden? :)
Komm, klär mich bitte auf warum hier das "Tierwohl" verletzt werden sollte!
Dem Rind mag das wahrlich egal sein, kleinerem Getier jedoch nicht. Und ja auch Tiere können psychische Schäden nehmen. Die Diskussion über Zoophilie ist hier allerdings müßig, weil sie wie mehrfach geschrieben keinen Bezug zur im Einvernehmen ausgelebten Homosexualität hat.
Haya hat geschrieben:B) Wie viele Schlachtungen nehmen Wir eigentlich alltäglich vor? Wieviele Tiere verenden als Verpackungen in Tiefkühltheken? Als medizinische Produkte? Als kosmetische Produkte? Als Kleidung? Als Sitzbezüge in Deinem Auto? ...?...
Da bin ich sicherlich in allen Punkten der falsche Adressat. ;-) Im Gegenteil, als Molekularbiologe sorge ich sogar dafür, dass wir in Zukunft wahrscheinlich nicht mehr auf tierische Inhaltsstoffe in Medikamenten angewiesen sind.
Haya hat geschrieben:C) wenn Ingo und Detlef meinen, dass Kinder ihre nackten Hintern sehen müssen, dann verletzen sie ebenso die Rechte der Kids und jeder, der es legitimiert und gutheißt trägt ne Mitschuld.
Und was ist dabei der Unterschied zwischen einem heterosexuellen Hintern und einem homosexuellen Hintern? Zeigen sich Homosexuelle häufiger nackt in der Öffentlichkeit als Heterosexuelle?
Haya hat geschrieben:Welche Rechte? Ihr Recht ist es, dass sie ihre Neigungen ausleben dürfen. Dann aber mit der Einschränkung, dass es eben ohne eine homosexuellen Propaganda vonstatten geht. Vielen ist das aber natürlich zu wenig, wenn sie nur in den eigenen vier Wänden pimpern dürfen.
Was für einen Quatsch. Bei den Demonstrationen geht es um Gleichberechtigung. Laut deiner Argumentation dürfte niemand in Russland demonstrieren oder in Gewerkschaften sein. Man sollte schön mit dem zufrieden sein was man hat und gefälligst die Klappe halten.
Haya hat geschrieben:Du sagst, dass in Rus. auch Inzest erlaubt sei.
Nicht "sei", Inzest ist erlaubt.
Haya hat geschrieben:Wo sind denn solche Gruppierungen? Wo gibt es ähnliche Bestrebungen, wie bei den Homosexuellen, wo sich Randgruppen dann auch versuchen in den Mittelpunkt zu zwängen und ständig irgendwelche Rechte einzufordern?
Keine Ahnung ob es entsprechende Gruppierungen und Bestrebungen gibt. Inzest kommt bei Säugetieren mit ausreichendem Partnerangebot viel seltener vor als Homosexualität. Aber keine Sorge, sobald die medienwirksam auftauchen gibt es in Russland bestimmt ein "Gesetz gegen Inzest-Propaganda". Diese Anti-Propagandagesetze könnte man sowieso ausweiten, damit Leute nicht dauernd ihre Rechte einfordern oder? Wie wäre es zum Beispiel mit einem "Gesetz gegen Wahlfäschungsvorwurfs-Propaganda"?
Haya hat geschrieben:
Warum haben denn homosexuelle Prominente Angst sich in der Öffentlichkeit zu outen?
Schön, sind Wir jetzt so weit, wo Wir die Homosexuellen in eine Opferrolle zwängen wollen?
...
Warum meinen eigentlich ständig die Homos sich überhaupt outen zu müssen?
Natürlich sind Homosexuelle in Russland die Opfer, weil die eben nicht ohne Repressionen und Anfeindungen befürchten zu müssen mit ihrem Freund/in oder Ehemann/Ehefrau Händchenhalten in Russland über die Straße laufen können. Es geht nicht darum sich zu outen und sich feiern lassen (wofür auch?) sondern sich normal in der Öffentlichkeit bewegen zu können.
Haya hat geschrieben:Ich bin "natural" und nun? Soll Ich das an die große Glocke hängen, damit die Leute mich dann auch als "Helden" feiern?


Wieso an die große Glocke hängen? Bei dem Befund "natural" wissen wir immer noch nicht, ob du homosexuell oder heterosexuell bist. Interessiert mich im übrigen auch nicht.



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