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Re: Homos in der Gesellschaft

Verfasst: Montag 17. November 2014, 10:32
von Berlino10
Ich wäre nicht dafür, Homosexuellen Paaren grundsätzlich die Adaption zu verbieten, ceteris paribus ist das Fehlen von Vater und Mutter für mich aber schon ein Malus,
der bei den wenigen Adaotionskindern wohl kaum durch Erfüllen anderer Kriterien ausgeglichen werden könnte ...

Re: Homos in der Gesellschaft

Verfasst: Montag 17. November 2014, 10:42
von Norbert
Genauso sehe ich es auch.

Re: Homos in der Gesellschaft

Verfasst: Montag 17. November 2014, 13:59
von Dietrich
Berlino10 hat geschrieben:ceteris paribus ist das Fehlen von Vater und Mutter für mich aber schon ein Malus,
Ein Malus, der aber hauptsächlich von außen, nämlich von einer immer noch viel zu homophoben Gesellschaft generiert wird.
Einem homosexuellen Paar den Kinderwunsch vorzuenthalten, weil ihr Kind dann Probleme mit anderen Kindern aus homophoben Elternhäusern bekommt ist schon sehr zynisch.

Wie schon (oft) gesagt: Ich halte nichts von dieser "Nur Schwule sind gute Menschen"-Gender-Heroisierung der (linken) Presse, wo jeder zweite interessante Mann in den Daily Soaps Schwul sein muss. Aber genau so verurteile ich die Charakterisierung von homosexuellen Menschen als abnormal oder sogar krank.

Die Gesellschaft im 21. Jahrhundert sollte mit so etwas problemlos leben können. Mich hat zumindest noch kein Schwuler in meinem Leben irgendwie behindert oder eingeschränkt. Die, die ich kenne waren alles ganz normale Menschen.

Ich gebe zu, es ist nicht immer leicht, solche Menschen vorurteilsfrei zu betrachten. Meine Tochter hatte ein Mädchen in ihrer Klasse, die 2 Mütter hatte. Leider waren die Mütter nicht nur lesbisch, sondern auch sehr chaotisch und nachlässig, was die Erziehung angeht. Und da ertappte man sich immer wieder, diese beiden Dinge in Verbindung zu bringen. Mittlerweile ist das Mädchen auf einer anderen Schule.

Re: Homos in der Gesellschaft

Verfasst: Montag 17. November 2014, 16:32
von Berlino10
Du antwortest auf etwas, was ich überhaupt gar nicht geschrieben habe. Solltest du Probleme mit dem Begriff ceteris paribus haben?

Meine Position ist im Gegenteil eben genau die einer fairen Gleichbehandlung. Und von abnormal oder krank habe ich weder etwas geschrieben noch angedeutet.

Lesen würde helfen. Bei einer Adoption werden viele Kriterien auf Seiten potentieller Eltern geprüft und verlangt.
Dazu zählen etwa ein recht junges Alter, die wirtschaftliche Gesamtsituation der Familie .. ja man verlangt gar eine ausgeprägte Persönlichkeit wie Einfühlungsvermögen, Bindungsfähigkeit, Belastbarkeit, Problemlösungskompetenz .... , eine besondere Qualität der Partnerschaft, ... Erziehungsvorstellungen und -ziele der Adoptiveltern werden überprüft, gar die Zugehörigkeit zu weltanschaulichen oder religiösen Gruppierungen ...

Daraus ergibt sich ein Gesamtbild, das die Bewerber um die jährlich ca. freien 4.000 Adoptionen auswählt.
Und dabei bleiben viele willige Paare auf der Strecke, die über 40 sind, die sich im Gegensatz zu anderen Paaren kein Haus mit Garten leisten können, die Zeugen Jehovas sind ... o.v.m.

Es wird also zwangsläufig "diskriminiert" bei diesen Adoptionen - Ärmere, Ältere werden ausgeschlossen ...
Du wirst ja wohl nicht behaupten wollen, dass es für das Kindeswohl - und das steht schließlich einzig und an 1. Stelle - nicht förderlich ist, wenn es Vater UND Mutter hat?
Es ist und bleibt mMn bzgl. des Kindeswohl ein Malus, den die anderen Kriterien ausgleichen können ... aber bei nur 4.000 freien Adoptionen und Zehntausenden Bewerbern eher selten ...

Das bedeutet zB nicht, dass es keine Adoptionen des Partnerkindes geben kann.

Re: Homos in der Gesellschaft

Verfasst: Montag 17. November 2014, 16:43
von Dietrich
Berlino10 hat geschrieben:Du antwortest auf etwas, was ich überhaupt gar nicht geschrieben habe. Solltest du Probleme mit dem Begriff ceteris paribus haben?
Meine Position ist im Gegenteil eben genau die einer fairen Gleichbehandlung. Und von abnormal oder krank habe ich weder etwas geschrieben noch angedeutet.
Ich habe deine Gedanken aufgegriffen, nicht dich kritisiert. (Auch wenn das schwer zu glauben ist!).

Entschuldige, wenn das so rüberkam! Diesmal sind wir einer Meinung!...mehr oder weniger... :twisted:

Auch wenn es von mir kommt, muss es nicht zwangshaft gegen Dich sein!

Re: Homos in der Gesellschaft

Verfasst: Montag 17. November 2014, 17:09
von Berlino10
:) ok, hatte sich so gelesen

Re: Homos in der Gesellschaft

Verfasst: Dienstag 18. November 2014, 02:30
von Haya
Moin Moin,

Lieber Jochen,
Trottel-Papierkorb einrichten. Da kanns noch eine Woche liegenbleiben, zum fremdschämen über den Verfasser.
Nicht das der Schuss für Dich nach hinten losgeht. Sooft, wie Du Dich zu den Themen äußerst, würde dann die Anzahl deiner Beiträge locker um die Hälfte schrumpfen :)

Kinder in Homo-Beziehungen = NoGo.
Ich finde die Eltern dienen den Kindern als Vorbildfunktion und nicht selten vertraut man sich eher einer männlichen Person, als der weiblichen und auch umgekehrt.
Es gab Dinge für mich als Heranwachsender, die Ich niemals meiner Mutter hätte anvertraut oder je nachdem meinem Vater.

Gruß
Haya

Re: Homos in der Gesellschaft

Verfasst: Dienstag 18. November 2014, 03:13
von manuchka
Haya, das Problem haben Kinder von Alleinerziehenden aber möglicherweise auch...

Re: Homos in der Gesellschaft

Verfasst: Dienstag 18. November 2014, 10:05
von Jochen
Haya hat geschrieben: Es gab Dinge für mich als Heranwachsender, die Ich niemals meiner Mutter hätte anvertraut oder je nachdem meinem Vater.
Na siehste, war doch nicht so schlimm dein coming out.

Mütter spüren sowas eh, da brauchteste dich überhaupt nicht verstellen. Durchatmen, nun ist es ja raus!

Re: Homos in der Gesellschaft

Verfasst: Dienstag 18. November 2014, 11:03
von Kultgrieche
Lol, da wird ja einem WARM ums Herz :-)