Homos in der Gesellschaft

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Re: Homos in der Gesellschaft

Beitrag von Kultgrieche » Dienstag 18. November 2014, 13:41

Jochen hat geschrieben:Stößchen! [tunte]
Tihi, Süßäääär, nischt so 'eftisch :lol:
"Eines der zentralen Probleme heutzutage ist, dass die Politik so eine Schande ist. Gute Menschen gehen nicht in die Politik." (Donald Trump)



Jochen
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Re: Homos in der Gesellschaft

Beitrag von Jochen » Dienstag 18. November 2014, 13:44

Hayaeieieiiiii.... [tunte]
Plenken ist eine seltsame Sache . Es machen seltsame Leute , die große Angst haben , dass ihre Satzzeichen übersehen werden oder stolz darauf sind , überhaupt welche zu verwenden . Daher trennen sie dieses stets mit einem Leerzeichen vom Wort .

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Re: Homos in der Gesellschaft

Beitrag von Haya » Donnerstag 20. November 2014, 03:49

Moin Moin,

Liebe manuchka,
Haya, das Problem haben Kinder von Alleinerziehenden aber möglicherweise auch...
Keine Frage! Streite Ich auch nicht ab. Bei einem fehlenden Elternteil allerdings hat das Kind die Möglichkeit den Verlust zu betrauern und es sich konstruktiv zu bearbeiten.
Wird hingegen dem Kind aber das Gefühl vermittelt, es handelt sich um eine intakte (wenn auch eine andere Form) von Familie, dann wird das Kind dahingegen psychisch manipuliert, dass ihm der Realitätsverlust (fehlendes natürliche Elternteil) genommen wird.
Oder einfacher gesagt: Wenn ein Elternteil fehlt, dann setzt sich das Kind damit auseinander und bearbeitet das Problem. Wenn ihm hingegen das Gefühl vermittelt wird alles ist tutti, dann nimmt das Kind es als solches hin.

Lieber Jochen,
Mütter spüren sowas eh....
Das weißt Du sicherlich aus eigener Erfahrung. Anders kann Ich es mir nicht erklären, wie Du zu einer solchen Feststellung kommst (wenn auch fälschlich).
Dennoch wünsche Ich Dir und ggf. Deinem Lebenspartner alles Gute!

Gruß
Haya

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Re: Homos in der Gesellschaft

Beitrag von Norbert » Donnerstag 20. November 2014, 07:44

Haya hat geschrieben:Wenn ihm hingegen das Gefühl vermittelt wird alles ist tutti, dann nimmt das Kind es als solches hin.
Und ...? ... wird schwul? Wohl kaum, sonst hätten wir ja keine Schwulen, die zusammen mit heterosexuellen Eltern aufgewachsen wären.

Wo ist also das Problem, wenn ein Kind seine Adoptiveltern als in Ordnung wahrnimmt? Oder halt als "tutti".

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Re: Homos in der Gesellschaft

Beitrag von Haya » Donnerstag 20. November 2014, 08:01

Moin Moin,

Lieber Norbert,
Und ...? ... wird schwul?
Wie kommst Du jetzt darauf? Hab Ich solches behauptet?
Wo ist also das Problem, wenn ein Kind seine Adoptiveltern als in Ordnung wahrnimmt?
Antwort findest Du im Beitrag zuvor!

Gruß
Haya



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Re: Homos in der Gesellschaft

Beitrag von Norbert » Donnerstag 20. November 2014, 09:02

Haya hat geschrieben:
Wo ist also das Problem, wenn ein Kind seine Adoptiveltern als in Ordnung wahrnimmt?
Antwort findest Du im Beitrag zuvor!
Finde ich leider nicht. Da stand:
Ich finde die Eltern dienen den Kindern als Vorbildfunktion und nicht selten vertraut man sich eher einer männlichen Person, als der weiblichen und auch umgekehrt.
Es gab Dinge für mich als Heranwachsender, die Ich niemals meiner Mutter hätte anvertraut oder je nachdem meinem Vater.
Das mag sicher so sein, dass es noch besser ist, Mutter und Vater zu haben. Aber Du schreibst ja nun:
Wenn ein Elternteil fehlt, dann setzt sich das Kind damit auseinander und bearbeitet das Problem. Wenn ihm hingegen das Gefühl vermittelt wird alles ist tutti, dann nimmt das Kind es als solches hin.
Du sagst also: Das Kind hat ein "Problem", wenn es zwei gleichgeschlechtliche Eltern hat. Welches denn? Ich konnte beispielsweise mit meiner Mutter und meinem Vater immer alle Themen besprechen - ich hätte kein Problem damit gehabt, zwei Väter zu haben.

Du sprichst also von einem Problem, welches ich nicht sehe. Deswegen kam ich wegen Deiner Formulierung "psychisch manipuliert" auf meine im vorherigen Posting geäußerte mögliche Schlussfolgerung. Aber ich will Dir keine Wörter im Mund rumdrehen - ich hatte Dich einfach falsch verstanden. Kann ja vorkommen.

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Re: Homos in der Gesellschaft

Beitrag von Haya » Donnerstag 20. November 2014, 09:39

Moin Moin,

Lieber Norbert,
Antwort findest Du im Beitrag zuvor!
Finde ich leider nicht. Da stand:
Ich finde die Eltern dienen den Kindern als Vorbildfunktion....
Ich hab es mal hervorgehoben wo Dein Fehler liegt.

Deine Frage:
Wo ist also das Problem, wenn ein Kind seine Adoptiveltern als in Ordnung wahrnimmt?
Die Antwort zuvor:
Bei einem fehlenden Elternteil allerdings hat das Kind die Möglichkeit den Verlust zu betrauern und es sich konstruktiv zu bearbeiten.
Wird hingegen dem Kind aber das Gefühl vermittelt, es handelt sich um eine intakte (wenn auch eine andere Form) von Familie, dann wird das Kind dahingegen psychisch manipuliert, dass ihm der Realitätsverlust (fehlendes natürliche Elternteil) genommen wird.
Du sagst also: Das Kind hat ein "Problem", wenn es zwei gleichgeschlechtliche Eltern hat. Welches denn?
Ich versuche es mal einfacher.
Einem Kind werden nun mal nicht die klassischen Beziehungformen bei der Geburt mitgegeben. Es lernt die Konstellation im Laufe seines Lebens näher kennen.
Idealerweise ist natürlich Mutter und Vater, da biologisch die nächsten Menschen.
Nun kam der Verweis mit Alleinerziehenden, wo Ich einen Unterschied zu den Homos sehe, da bei den Singleeltern, dass Kind damit selbst lernen muss, dass es einen Elternteil weniger hat und ihm die Möglichkeit gegeben ist solches zu bedauern. Ja, man wünscht sich normalerweise, dass Kinder glücklich sind, aber Trauer gehört zum Leben nun mal dazu.
Bei den Homos hingegen wird für das Kind der Anschein erweck, dass es in einer normalen intakten Familie ist, da eben die Möglichkeit zum Bedauern nicht gegeben sind.
Das Kind nimmt die 2 Daddys oder Mammis als normal wahr, obwohl es natürlich nichts natürliches ist.

Soweit OK?
Gruß
Haya

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Re: Homos in der Gesellschaft

Beitrag von Norbert » Donnerstag 20. November 2014, 10:13

Haya hat geschrieben:Bei den Homos hingegen wird für das Kind der Anschein erweck, dass es in einer normalen intakten Familie ist, da eben die Möglichkeit zum Bedauern nicht gegeben sind. Das Kind nimmt die 2 Daddys oder Mammis als normal wahr, obwohl es natürlich nichts natürliches ist.
Kinder sind ja nicht dumm. Wenn es das Kind bedauern möchte, dass es nur zwei Mütter hat, so kann es das ja dennoch. Meine Söhne haben zwar einen Papa, aber der mag kein Fussball spielen. Und sie finden das sogar schade, obwohl wir eine intakte Familie sind.

Das ist doch bei Kindern, wo die Eltern mit neuen Partnern zusammenleben nicht anders: Dort wird für das Kind auch oft der Anschein erweckt, dass es in einer normalen intakten Familie ist. Hat es deswegen etwa keine Möglichkeit zum Bedauern, dass es eben doch nur der Stiefvater ist und der natürliche Vater in einem anderen Stadtviertel lebt?

Es sollte doch darum gehen, dass die Eltern ein Vorbild für ein friedliches Zuhause, gutes Miteinander, gute Sitten, etc. sind - das alles kann auch ein lesbisches oder schwules Elternpaar erfüllen. (Und genau das wird ja auch vor einer Adoption geprüft, wie Berlino ausführlich erläutert hatte.) Und das ist doch, was für ein Kind wichtig ist. Und wie schon betont - die eigene sexuelle Prägung hängt nicht von den Eltern oder der Erziehung ab, das kann ich in meinem Freundeskreis sehr deutlich sehen.

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Re: Homos in der Gesellschaft

Beitrag von Leo Myschkin » Donnerstag 20. November 2014, 12:14

Nur mal so als Zwischenbemerkung:
Diese Eure Diskussion ist nicht gerade geeignet, Euch besonders klug erscheinen zu lassen.
Ist nicht böse gemeint, aber es gibt Themen, da sollte man besser ein paar Sekunden länger überlegen, ob man auf "Absenden" klickt. :blumen2:
Mit freundlichen Grüßen,
Leo.

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Re: Homos in der Gesellschaft

Beitrag von Berlino10 » Donnerstag 20. November 2014, 15:03

Hier werden weit verbreitete Vorurteile geritten, dass Homosexualität durch Erziehung, Erfahrung entsteht ...

Addiert man dann noch die (Russischen) Vorstellungen dazu, dass Homosexualität zumindest gesellschaftlich schädlich sei - was immer begründet wird, dass Homosexuelle keine Kinder bekommen - ...
dann bekommt man am Ende raus, dass man Kinder vor Homosexuellen schützen muss, zum eigenen und gesellschaftlichen Wohl ...

Nun, wissenschaftlich ist es sicher bestätigt, dass Homosexualität nicht zu 100%, aber zu einem grossen Teil genetisch, veranlagt ist ...
Aus einer homosexuellen Beziehung oder durch offene, tolerante Erziehung, Erfahrungen erwachsen aber nicht überdurchschnittlich auch homosexuelle Kinder,
höchstens werden diese Kinder ermutigt, ihre Veranlagungen später auch auszuleben ... worin ich zum Kindes- und Menschenwohl nichts Schlechtes finden kann,
besser jedenfalls als dass diese ihre Veranlagungen aufgrund Diskriminierung und Repressionen unterdrücken (müssen).

Und gesellschaftlich, demographisch haben wir ganz andere Probleme als 1-2% Homosexuelle, nämlich dass auch bei uns immer weniger Kinder geboren werden,
durch wirtschaftliche Probleme, das neoliberal wachsende Prekariat, aber auch durch gesellschaftlich geförderten Egoismus ...



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