Tötung eines russischen Piloten durch „syrische Rebellen“ von Bild-Journalist Julian Röpcke gefeiert

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Natascha45
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Tötung eines russischen Piloten durch „syrische Rebellen“ von Bild-Journalist Julian Röpcke gefeiert

Beitrag von Natascha45 » Sonntag 4. Februar 2018, 23:21

Eine journalistische „Glanztat“ durch Julian Röpke (oder sollte man konstatieren der BILD-„Journalismus“ macht seinem Namen wieder alle Ehre?!) als er auf Twitter den Abschuss einer russischen Militärmaschine durch syrische Rebellen feierte. Alleine schon die Behauptung Röpkes der russische Pilot wäre ein „russian child killer“ zeigt seinen Russenhass und seine Einstellung zum Krieg in Syrien. Dabei sollte ein Journalist das doch eigentlich besser wissen – oder?! Nicht so Herr Röpke, der scheint die Tatsachen einfach nicht zur Kenntnis nehmen zu wollen.

Röpcke, enger Vertrauter des Bild-Politikchefs Julian Reichelt und wegen seiner engen Verbindungen zu Nazis sowie seiner bizarren Propagandapamphlete immer wieder in der Kritik, verbreitete das entsprechende Propagandavideo der Terrorgruppe via Twitter weiter und bezeichnete dabei den abgeschossenen russischen Piloten als „russian child killer“, also als „russischen Kindermörder“. Er übernahm damit gleichsam die Propaganda der angegriffenen Al-Qaida-Terroristen.

http://blauerbote.com/2018/02/03/bild-j ... -al-qaida/

Julian Röpke steht nicht zum ersten Mal mit seinen Eskapaden in der berechtigten Kritik!

Unter dem Titel „JihadJulian“Röpke von Bild – gefährlicher Aufschneider und Wichtigtuer“ wurde Röpckes, sagen wir einmal, gespaltenes Verhältnis zur Wahrheit, seine offensichtliche Lust an Gewaltvideos aus dem Internet und seine eindimensionale Sichtweise auf die Welt kritisch hinterfragt.

http://spiegelkabinett-blog.blogspot.de ... g-aus.html

Röpcke von Bild – gefährlicher Aufschneider und Wichtigtuer

„Im Februar 2015 hat mich BILD.de-Chefredakteur Julian Reichelt (https://twitter.com/jreichelt) über Twitter kontaktiert und gefragt, ob ich als Multimedia-Redakteur arbeiten möchte. Ich habe sofort zugesagt, da mich die schonungslose Ehrlichkeit der Berichterstattung, gerade über Konflikte im Ausland, schon seit Jahren begeistert.“

http://spiegelkabinett-blog.blogspot.de ... -bild.html

Schonungslos ja – ehrlich definitiv nein. Das so einen Hetzer Konflikte begeistern können und das auch noch so als Journalismus versteht kann nur noch als nicht mehr normal bezeichnet werden. Im Netz ist deswegen die Art und Weise des Julian-Röpcke-Journalismus unter starker Kritik – nachzulesen beispielsweise auf:

http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=380239

https://www.plattentests.de/forum.php?t ... 0&seite=28

https://urs1798.wordpress.com/2015/09/0 ... rya-idlib/

Ich nenne diesen BILD-Journalismus nur noch Hass-Journalismus! In diesem Zusammenhang stelle ich mir die Frage warum so etwas überhaupt geduldet werden kann…



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Re: Tötung eines russischen Piloten durch „syrische Rebellen“ von Bild-Journalist Julian Röpcke gefeiert

Beitrag von Berlino10 » Montag 5. Februar 2018, 02:29

Bei den beiden BILD-R's hat es man halt weniger mit fühlenden und denkenden Menschen als mehr mit auf Russenjagd abgerichtete Pitbulls zu tun ... 120%ige Goebbels-Kinder ...

im übrigen jubilieren diese beiden BILD-R's über Kindermord, wenn er hunderttausendfach von ihren US-Herrchen oder deren ebenso gezüchteten islamistischen Terroristen verübt wird ... ein überaus ärgerlicher, faulender, aber leider hinzunehmender Bodensatz demokratischer Gesellschaften.

Wären Russen bei uns ähnlich geschützt wie Juden, würde man die beiden BILD-R's wegen anti-semitischer Lügen, Hetze und Pogromaufforderungen schon längst aus der Gesellschaft ausgeschlossen haben.
Zuletzt geändert von Berlino10 am Montag 5. Februar 2018, 02:29, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Tötung eines russischen Piloten durch „syrische Rebellen“ von Bild-Journalist Julian Röpcke gefeiert

Beitrag von Axel » Montag 5. Februar 2018, 02:29

Mein Mitleid hält sich da ehrlich gesagt in Grenzen. Da die russischen Jagdflugzeuge einfach willkürlich Bomben über von Rebellengruppen besetzten Gebieten abfeuern, kann der Außenstehende glaube ich auch mit gutem Gewissen behaupten, dass auch Zivilisten, unter denen wohl auch Kinder sein werden, verwundet oder getötet werden. Da ist der Begriff ``child killer´´ eventuell auch nicht so fehl am Platz, auch wenn es die tendenziöse und unwissenschaftliche Berichterstattung nicht rechtfertigt.

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Re: Tötung eines russischen Piloten durch „syrische Rebellen“ von Bild-Journalist Julian Röpcke gefeiert

Beitrag von Berlino10 » Montag 5. Februar 2018, 02:36

Axel: so ein ekelhafter propagandistischer Schwachsinn! :shock:
Jeder Soldat ist ein potentieller Kindermörder. Und jede Bombe kann willkürlich Unschuldige treffen.
Und in Syrien gibt es nur in der Westpropaganda Rebellengruppen. In der Realität sind das zu 99% islamistische Terroristen.
Und den Tod eines einfachen Soldaten zu feiern, bleibt menschenunwürdig - und so auch ein Kriegsverbrechen - bei allen politischen Gegensätzen.

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Re: Tötung eines russischen Piloten durch „syrische Rebellen“ von Bild-Journalist Julian Röpcke gefeiert

Beitrag von Axel » Montag 5. Februar 2018, 02:53

Ich sehe das eher sachlich im Gegensatz zu Dir. Mir geht es rein um den Begriff ``Child murderer´´ Ich glaube nicht, dass die russischen Bomben ferngesteuert werden also werden unter den Opfern wohl auch Zivilisten sein, darunter wohl auch Kinder, also ist am Wahrheitswert der Aussage ``Child murderer´´ wohl erstmal auch nichts anzuzweifeln. Natürlich kann man mit solchen provokanten und tendenziösen Ellipsen keinen seriösen Journalismus betreiben, aber das habe ich schon im vorherigen Post angemerkt. Was die Islamisten verzapfen oder wie viele Kinder die Amis gebombt haben ist egal, mir geht es formal nur um die Aussage, dass russische Piloten am Tod von syrischen Kindern beteiligt sind, und ganz an den Haaren vorbei gezogen ist diese Aussage nicht.



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Re: Tötung eines russischen Piloten durch „syrische Rebellen“ von Bild-Journalist Julian Röpcke gefeiert

Beitrag von Berlino10 » Montag 5. Februar 2018, 04:45

Nichts von dem, was du schreibst, ist auch nur in den Ansätzen sachlich.
Entweder sind alle Soldaten Mörder oder keine ... russische wie andere ...

Und selbst wenn es so wäre, dass Soldaten Mörder seien, jubelt kein halbwegs anständiger Mensch, wenn ein am Fallschirm hängender Mensch abgeknallt wird.

Keine Bomben, auch unsere nicht, und schon gar nicht die der USA oder ihrer Drohnen verschonen Kinder, Zivilisten. Die Hetze von BILD+ u.a. kranken Goebbels-Propagandisten, dass RUS gezielt Krankenhäuser, Kinder, Zivilisten .. bombadieren würde, ist nur für hirnlose Propaganda-Affen.

Und rus. Bomben auf Aleppo hätte es ohne die USA+ und unsere Interventions-Politik zum Sturz von Assad und die Propaganda von BILD+ gar nicht erst gegeben.

Und die beiden BILD-2 R's sind die grössten Kriegstreiber und Hetzer und Betreiber von Kindesmord, wenn es um "ihre" "Sache" geht.
Oder weinen diese Bestien eine Träne um die Hunderttausenden Kinder, die im Irak, Libyien, Ost-Ukraine, ... gemordet wurden?

Was wäre wohl passiert, wenn ein rus. Journalist so gejubelt hätte, als die islamistischen Terroristen einen westlichen Gefangenen geköpft haben????

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Re: Tötung eines russischen Piloten durch „syrische Rebellen“ von Bild-Journalist Julian Röpcke gefeiert

Beitrag von m5bere2 » Montag 5. Februar 2018, 05:19

Axel hat geschrieben:Ich sehe das eher sachlich im Gegensatz zu Dir.
An deiner Argumentation ist nichts sachlich. Den ihrer nach müsste jeder Bomberpilot in den Medien als Kindermörder bezeichnet werden. Ich habe aber noch nie davon gelesen, dass Deutschland amerikanischen Kindermördern beim Bombardieren der Rebellen in Afghanistan hilft.

Die "Rebellen", die den russischen Piloten abgeschossen haben, gehören zur Al-Nusra-Front, einem Ableger der Al-Qaida. Zur Erinnerung: das sind die Rebellen, gegen die Deutschland am Hinudkusch verteidigt wird. Von deutschem Boden aus werden Drohnen gesteuert, die diese "Rebellen" töten. Oft werden dabei Hochzeitsgesellschaften oder Beerdigungen ausgelöscht. Trotzdem schreibt niemand "Deutschland hilft Hochzeitsbombardierern bei Schlägen gegen afghanische Rebellen".

Ich habe bei der BILD auch noch nie von israelischen Kindermördern im Gazastreifen gelesen.

Übrigens hat der russische Soldat sicher auch schonmal eine Suppe gekocht. Gegen die Schlagzeile "Islamist schlachtet russischen Suppenkoch ab" hättest du demzufolge auch nichts? Alle Bezeichnungen in der Schlagzeile sind ja schließlich alle wahr?

Es geht bei Schlagzeilen nicht nur darum, ob sie wahr sind oder nicht. Das hier ist ganz klar Hetze und Propaganda, als wäre das Töten von Kindern das vorrangige Ziel des Piloten gewesen, um Russen als potentiellen Gegner zu entmenschlichen, die man bald mal präventiv überfallen sollte. So wie die Brutkastenlüge und Ähnliches.

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Re: Tötung eines russischen Piloten durch „syrische Rebellen“ von Bild-Journalist Julian Röpcke gefeiert

Beitrag von Axel » Montag 5. Februar 2018, 05:59

Worüber die Bild schreibt oder nicht und wie sie ihre Überschrift gestaltet ist dann ihre Agenda und nicht mein Bier, abgesehen davon lese ich dieses Propagandablatt sowieso nicht. Ich bin nur auf die Aussage ``Child murderer´´ eingegangen, dass wohl Kinder durch russischen Bomben in der Tat getötet worden sind, mehr habe ich nicht gesagt. Aber nett, dass man direkt in die transatlantische Ecke gedrängt wird, obwohl ich der USA ebenso kritisch gegenüber stehe. Das macht euch m. M kaum besser als den Bild-Reporter. Genauso tendenziös.

Und wenn man schon dabei ist; Russland kämpft ganz gewiss nicht nur gegen ``Islamisten´´, sondern generell gegen alle Kontrahenten des Assadregimes. Das sieht man gerade in Afrin, ohne dem Grünen Licht aus Moskau hätten die Türken ihre Niedermetzelungsphase nicht gegen die Kurden (Gegner von Assad) beginnen können, da man eine Konfrontation mit russischen Verbänden gescheut hätte.

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Re: Tötung eines russischen Piloten durch „syrische Rebellen“ von Bild-Journalist Julian Röpcke gefeiert

Beitrag von Norbert » Montag 5. Februar 2018, 07:06

Berlino10 hat geschrieben:Nichts von dem, was du schreibst, ist auch nur in den Ansätzen sachlich.
Wie man in den Wald ruft, so schallt es heraus. Kein Posting ohne den Herrn G. - da frage ich mich schon, ob das inzwischen zwanghaft ist. Was willst Du damit erreichen? Sachliche (?) Diskussionen. Nee, bei mir aktivieren sich da sofort Beißreflexe, obwohl unsere Meinungen an sich doch sehr nahe aneinanderliegen.

Dass, was Du anderen vorwirfst, machst Du selbst - Ernst nehmen kann man das leider nicht wirklich.

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Re: Tötung eines russischen Piloten durch „syrische Rebellen“ von Bild-Journalist Julian Röpcke gefeiert

Beitrag von m5bere2 » Montag 5. Februar 2018, 07:54

Axel hat geschrieben:Aber nett, dass man direkt in die transatlantische Ecke gedrängt wird, obwohl ich der USA ebenso kritisch gegenüber stehe.
Ich dränge nicht dich in diese Ecke sondern die BILD-Zeitung, bzw den Springerverlag allgemein. Aber da muss man sie eigentlich auch nicht extra hindrängen, die haben sich ja in ihrer Satzung selbst dem Transatlantismus verpflichtet.



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