Verpflichtungserklärung für Bürger aus KZ

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Re: Verpflichtungserklärung für Bürger aus KZ

Beitrag von m5bere2 » Samstag 3. März 2018, 17:37

Tonicek hat geschrieben:Apropós Aserbaidshan: Habe vor, Richtung Grenze GEO - AZ zu fahren, glaube, da ist das berühmteste Kloster des Kaukasus'. Das ist so dicht an dieser Grenze, daß man leicht mal schnell mit einem Bein in AZ ist, sollen aber überall Grenzer stehen, die aufpassen.
Genau das meine ich. Von dort aus kann man auch viele solche rausstehenden Gesteinsplatten sehen. Der offizielle Wanderweg um das Kloster verläuft übrigens hinterm Bergkamm, führt also durch Aserbaidschan. Grenzer sind dort ein paar, haben uns aber einfach laufen lassen.



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Verpflichtungserklärung für Bürger aus KZ

Beitrag von Tonicek » Samstag 3. März 2018, 21:17

m5bere2 hat geschrieben: . . . Grenzer sind dort ein paar, haben uns aber einfach laufen lassen.
Na, dann ict doch alles o.k.
Glaube nicht, daß ich mir noch auf die Schnelle ein AZ-Visum besorgen kann, braucht man nach meinen Info's wieder solch eine LOI = letter of invitation. Hab' mich aber diesbezüglich noch um nichts gekümmert.

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Re: Verpflichtungserklärung für Bürger aus KZ

Beitrag von m5bere2 » Sonntag 4. März 2018, 07:49

Ja, wir hatten auch kein Visum für Aserbaidschan. Ich glaube, das wird auf dem Wanderweg wohl toleriert. Daneben ist dann eh der Abhang, ich glaube, so schnell und heil kann keiner von diesem Bergkamm ins Innere von Aserbaidschan vordringen. :lol:

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Re: Verpflichtungserklärung für Bürger aus KZ

Beitrag von Norbert » Sonntag 4. März 2018, 11:32

Tonicek hat geschrieben:Diese VE für Bürger KZ's ist nicht die Erste, die ich beantragt habe, bin mir bewußt, was ich mache.
Und die Schwester meiner Freundin u. ihr kleines, niedliches Töchterchen v. 12 J. mag ich sehr. Mama hat tollen Job in Almaty, schöne Eigentumswohnung usw., nur der Ehemann + Papa ist ihr bei Nacht + Nebel weggelaufen.
Das Problem ist ja ein anderes: In Deutschland kann man für ziemlich viel haftbar gemacht werden. Schräg über die Straße gelaufen, Unfall provoziert, verklagt. Das muss nicht einmal böswillig sein, aber Unwissen schützt nicht vor Strafe. Und mit VE bezahlst Du diese Strafe dann!

Eine Abschiebung kostet mindestens dreistellig. Das muss also abgedeckt sein!

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Verpflichtungserklärung für Bürger aus KZ

Beitrag von Tonicek » Sonntag 4. März 2018, 13:49

Norbert hat geschrieben: ... Eine Abschiebung kostet mindestens dreistellig. Das muss also abgedeckt sein!
Norbert, das weiß ich doch alles, ist mir doch alles klar - aber was wäre die Alternative?
Es macht für mich auch einen Unterschied, ob ich wildfremde Flüchtlinge aus dem schwärzesten Afrika vom hinterletzten Dorf einlade oder diese Dame mit ihrem lieben Töchterchen - muß man doch auch mal sehen. Diese Leute wollen eben mal unsere neue Wohnung sehen, und auf der anderen Seite bißchen durch West - Schengen - Europa herumreisen - verstehe ich alles, u. es gibt keine Alternative zur VE.

Ich kenne Fälle, wo die eingeladenen Damen plötzlich unauffindbar waren u. die Volkspolizei sie im nächsten Bordell aufgegabelt hat - weiß ich, ist mir alles klar. aber was soll ich machen.

Die Mutter der Dame hat vor 2 Jahren mit einer tschech. VE KEIN Visum bekommen - unbegründet abgelehnt in Almaty auf der CZ-Botschaft.
Daher versuchen wir es jetzt von Anfang an mit einer DE-VE - das ist alles . . .



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Re: Verpflichtungserklärung für Bürger aus KZ

Beitrag von m5bere2 » Sonntag 4. März 2018, 13:54

Tonicek hat geschrieben:es gibt keine Alternative zur VE.
Natürlich gibt es die:
Tonicek hat geschrieben:Mama hat tollen Job in Almaty, schöne Eigentumswohnung usw.,

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Verpflichtungserklärung für Bürger aus KZ

Beitrag von Tonicek » Sonntag 4. März 2018, 15:00

m5bere2 hat geschrieben:
Tonicek hat geschrieben:es gibt keine Alternative zur VE.
Natürlich gibt es die:
Tonicek hat geschrieben:Mama hat tollen Job in Almaty, schöne Eigentumswohnung usw.,
Kann leider Deinen Gedanken nicht folgen. Gemeint ist "keine Alternative zur VE betr. Besuch + Spazierenfahren in Westeuropa!"

Hat doch mit dem Job u. Wohnung in KZ nichts zu tun - das bleibt doch alles bestehen. So schwer zu verstehen + nachzuvollziehen?

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Re: Verpflichtungserklärung für Bürger aus KZ

Beitrag von inorcist » Sonntag 4. März 2018, 15:33

Gemeint ist, dass deine Gäste keine VE benötigen, wenn sie über ausreichend Mittel verfügen und glaubhaft darlegen können, dass sie wieder zurück nach Kasachstan Reisen (Job, Wohnung, Familie).

Bevor wir geheiratet haben, hatte meine Freundin all ihre Visa ohne Verpflichtungserklärung bekommen.

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Re: Verpflichtungserklärung für Bürger aus KZ

Beitrag von m5bere2 » Sonntag 4. März 2018, 15:56

Genau. Meine Kollegin hat auch gerade erst ein Visum für Deutschland gekriegt und für sie hat auch keiner eine VE abgegeben. Sie hat einfach Kontoauszüge dem Visumsantrag beigelegt. Und reich ist sie nicht. Eine arme Wissenschaftlerin, wie ich.

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Re: Verpflichtungserklärung für Bürger aus KZ

Beitrag von Norbert » Sonntag 4. März 2018, 15:59

Genau: Es ist ebenso möglich, ein eigenfinanziertes Visum zu beantragen. In diesem Fall muss der Reisende 50 Euro pro Tag und Person auf einem Konto nachweisen, einen festen Job und glaubhafte Rückkehrgründe (eigene Wohnung, Kinder in Schulausbildung, Auto, Haustiere, etc.)

Dabei muss nicht zwingend eine Hotelbuchung vorliegen, es kann auch ein privater Gastgeber genannt werden - Adresse und im Idealfall Telefonnummer für Rückfragen.



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