Unwahre Angaben Visumantrag?

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bella_b33
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Re: Unwahre Angaben Visumantrag?

Beitrag von bella_b33 » Donnerstag 18. Oktober 2018, 00:35

Ja, mit einem Businessvisum bekomme ich auch meine 90 Tage pro Halbjahr, daher sah ich nie nen Sinn in dem umständlichen Prozedere für ein Privatvisum, in welchem ich noch russische Gastgeber mit meinen Problemchen nerven muss. Visaagentur, Businessvisum beantragen, fertig ;)
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Re: Unwahre Angaben Visumantrag?

Beitrag von m5bere2 » Donnerstag 18. Oktober 2018, 05:53

Privatvisa für Ehepartner gibt es kostenlos. Außerdem: zu privatem Reisezweck ein Businessvisum oder Touristenvisum machen ist Visumsmissbrauch. Wird man zwar schwer nachweisen können, aber die Diskussionen an der Grenze oder in Kaliningrad (die ich da auch kenne) hat man halt trotzdem. Die hat man mit dem Privatvisum nicht. Zudem werden gerade die Gesetze verschärft, dass die einladende oder aufnehmende Seite des Visums verpflichtet ist, den Aufenthaltszweck des Ausländers zu überprüfen.
Packerowski hat geschrieben: Privatvisa maximal 90 Tage.
Nu nu... ich möchte dich in deinem Glauben nicht erschüttern... meine Eltern haben 5-Jahres-Privatvisa und dabei nur die Gebühr des Visazentrums entrichtet. ;) Und davor hatten sie genau so ein 3-Jahres-Privatvisum.

All sowas kriegt man nicht über ein Reisebüro, da muss man schon direkt mal mit den Auslandsvertretungen in Kontakt treten... :twisted:

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Re: Unwahre Angaben Visumantrag?

Beitrag von m5bere2 » Donnerstag 18. Oktober 2018, 05:56

bela_b33 hat geschrieben: in welchem ich noch russische Gastgeber mit meinen Problemchen nerven muss
Das muss der Themenstarter in diesem Fall ja nicht. Er kreuzt da einfach mit seiner russischen Ehepartnerin auf und fertig, dann kriegt er ohne Einladung aus Russland ein Privatvisum "по решению посла" (so wird es dann im Visum stehen).

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Re: Unwahre Angaben Visumantrag?

Beitrag von Bobsie » Donnerstag 18. Oktober 2018, 11:15

m5bere2 hat geschrieben:
Donnerstag 18. Oktober 2018, 05:56

Das muss der Themenstarter in diesem Fall ja nicht. Er kreuzt da einfach mit seiner russischen Ehepartnerin auf und fertig, dann kriegt er ohne Einladung aus Russland ein Privatvisum "по решению посла" (so wird es dann im Visum stehen).
Wenn er denn in der Nähe eines Konsulates oder der Botschaft wohnt. Da diese Einrichtungen auch nur in der Woche tätig sind, ist der Verlust eines Arbeitstages vorprogrammiert. Da nehme ich dann doch den Visaservice eines Reisebüros und die Deutsche Post in Anspruch. Das kostet auch weniger Nerven.
Hätte ich vorher gewusst, wie schön das Rentnerleben ist, ich wäre als Rentner auf die Welt gekommen! :D

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Re: Unwahre Angaben Visumantrag?

Beitrag von m5bere2 » Donnerstag 18. Oktober 2018, 11:22

Mich hat der Antrag eines Privatvisums bisher weder Arbeitstage noch Nerven gekostet. Vielleicht sind meine Nerven aber auch einfach robuster als die anderer Forenteilnehmer. ;)



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Re: Unwahre Angaben Visumantrag?

Beitrag von Bobsie » Donnerstag 18. Oktober 2018, 11:52

Dann hast Du in Reichweite einer dieser Institionen gewohnt und hast flexibele Arbeitszeiten gehabt. Wir wohnten nur 80 km von Bonn entfernt, für den Besuch des Konsulats ging immer ein Vormittag drauf. Obwohl ich, Rentner, sagte der Arbeitgeber: Heute Nachmittag kann ich dich auch micht mehr gebrauchen.
Hätte ich vorher gewusst, wie schön das Rentnerleben ist, ich wäre als Rentner auf die Welt gekommen! :D

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Re: Unwahre Angaben Visumantrag?

Beitrag von bella_b33 » Donnerstag 18. Oktober 2018, 12:27

m5bere2 hat geschrieben:
Donnerstag 18. Oktober 2018, 11:22
Mich hat der Antrag eines Privatvisums bisher weder Arbeitstage noch Nerven gekostet.
Mich(in DE tiefster Thüringer) auf jeden Fall! Man muss erstmal mit viel Zeit und Geld nach Berlin zur Botschaft hin und dann dort seine Zeit verplempern....oder sehe ich daran irgendwas falsch?
Daher für mich die einfachste Variante: Visum über Agentur, kostet(egalb ob Privat oder Business) für 90 Tage 84Eur + 5Euro Post und 20min Arbeit für Dokumentenbereitstellung.....billiger geht es imho nicht! 84Eur.....da kostet wohl ne Bahnfahrt nach Berlin oder ne Autofahrt schon mehr.
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Re: Unwahre Angaben Visumantrag?

Beitrag von saransk » Donnerstag 18. Oktober 2018, 17:35

Bobsie hat geschrieben:
Donnerstag 18. Oktober 2018, 11:52
Dann hast Du in Reichweite einer dieser Institionen gewohnt und hast flexibele Arbeitszeiten gehabt. Wir wohnten nur 80 km von Bonn entfernt, für den Besuch des Konsulats ging immer ein Vormittag drauf.
Beim Thema Bonn kann ich Dir nur zustimmen. Wir wohnten damals in Rheine, ganz oben an der Ems und mussten morgens um vier losfahren, um in der Schlange vor dem Eingang überhaupt noch einen sicheren Platz zu ergattern. Und dann hieß es stundenlang warten. Der kleine Imbiss in dem Wohnwagen neben der Visastelle hat bestimmt jeden Tag ein Bombengeschäft gemacht. Und wer aus der Nähe kam, und dort wegen eines Visums oder sonstiger konsularischer 15 Minuten Angelegenheiten meinte, das er das zwischendurch machen könne, wurde meist ab 8 Uhr schon wieder nach Hause geschickt.

Frage an Bobsie: Kannst Du dgenauer sagen, was die 80 Kilometer bedeuten. Meine Eltern (und wir zuerst auch) wohnen auch 80 Kilometer von Bonn entfernt.

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Re: Unwahre Angaben Visumantrag?

Beitrag von Bobsie » Donnerstag 18. Oktober 2018, 17:50

Weissenthurm :D
Hätte ich vorher gewusst, wie schön das Rentnerleben ist, ich wäre als Rentner auf die Welt gekommen! :D

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Re: Unwahre Angaben Visumantrag?

Beitrag von saransk » Donnerstag 18. Oktober 2018, 19:06

Bobsie hat geschrieben:
Donnerstag 18. Oktober 2018, 17:50
Weissenthurm
"dat kenn ich ooch". Wir haben damals in Betzdorf gewohnt. Wobei ich Weißenthurm in nicht so guter Erinnerung habe, da meine Ex damals dorthin gezogen ist, und ich ihr, da sie kein eigenes Auto besaß, jeden Freitag die Kinder gebracht, und Sonntags wieder dort abgeholt habe.



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