Seite 1 von 4

Unwahre Angaben Visumantrag?

Verfasst: Mittwoch 17. Oktober 2018, 16:08
von Matthias
Hallo!!

Verheiratet mit einer Russin, war ich schon über 30x in Russland. Zunächst im Rahmen unserer Fernbeziehung, dies ausschließlich mit Touristenvisum. Auch nach unserer Hochzeit vor neun Jahren und ihrem Umzug zu mir nach Deutschland war ich beim Besuch ihrer Familie immer mit einem Touristenvisum in Russland.

Beim Ausfüllen des Visumantrags habe ich bei der Frage: "Haben Sie Verwandtschaft in Russland" immer mit "Nein" geantwortet. Anfangs hatte ich ja keine, dann dachte ich zunächst, das bezieht sich auf Blutsverwandte. Tatsächlich habe ich aber Verwandtschaft, nämlich Schwiegereltern etc. Ich habe trotzdem weiterhin bei dieser Frage immer mit einem Nein geantwortet. Jetzt wollen wir gerne so langsam ein Privatvisum beantragen, da müsste ich ja angeheiratete Verwandtschaft angeben.

Was ich wissen möchte: bezieht sich die Frage "Haben Sie Verwandtschaft in Russland" nur auf Blutsverwandte? Falls nein, habe ich für die russischen Behörden ja unrichtige Angaben gemacht. Drohen Konsequenzen und hat jemand Erfahrungen diesbezüglich?

Re: Unwahre Angaben Visumantrag?

Verfasst: Mittwoch 17. Oktober 2018, 19:48
von inorcist
Ich hab beim Antrag fürs Privatvisum ebenfalls "keine" angegeben, obwohl meine Situation vergleichbar mit deiner ist. Hatte niemanden interessiert.

Re: Unwahre Angaben Visumantrag?

Verfasst: Mittwoch 17. Oktober 2018, 19:52
von m5bere2
Ich habe auch immer "keine" angegeben. Die Geschwister meiner Frau sind für mich keine Verwandten. Und meine Frau selbst wohnte damals ja nicht in Russland sondern mit mir in Deutschland. ;)

Auch später bei Beantragung der russischen Aufenthaltstitel und Staatsangehörigkeit wurden als Verwandte im Formular explizit aufgelistet: Eltern, Geschwister, Kinder, Ehepartner. Von den Verwandten der Ehepartner wurde nie etwas verlangt.

Re: Unwahre Angaben Visumantrag?

Verfasst: Mittwoch 17. Oktober 2018, 20:39
von Bobsie
Ich hatte es schon einmal geschrieben, meine Visa bekam ich immer über ein Reisebüro in Offenburg, Formloser Zettel: Wann, wohin, wie lange, Geschäft oder Touri, Passbild, Reisepass. Krankenversicherun machen sie auch. Kein ausfüllen eines Visumantrags.
Das nächste russische Konsulat liegt in Frankreich, in Strasbourg, da werden die Formalitäten erledigt.Firma: PN, ich soll keine Werbung machen. :shock:

Re: Unwahre Angaben Visumantrag?

Verfasst: Mittwoch 17. Oktober 2018, 20:45
von m5bere2
Diese Büros machen dir aber kein Privatvisum.

Re: Unwahre Angaben Visumantrag?

Verfasst: Mittwoch 17. Oktober 2018, 20:50
von Bobsie
Da kan man aber aneufen und nachfragen....

Re: Unwahre Angaben Visumantrag?

Verfasst: Mittwoch 17. Oktober 2018, 22:08
von Packerowski
Hallo Matthias, ich würde mir da keine Sorgen machen. Wer soll sich den in so einer Visumabteilung die Mühe machen zu erforschen, ab welchem Moment Du russische Verwandtschaft hattest? Dass Dir daraus rückwirkend jemand einen Vorwurf strickt, kann ich mir kaum vorstellen.

Re: Unwahre Angaben Visumantrag?

Verfasst: Mittwoch 17. Oktober 2018, 22:57
von bella_b33
Ich wollte heut morgen schon schreiben, hat sich dann aber irgendwie verlaufen: Wofür braucht man eigentlich ein Privatvisum? Ich seh da ad hoc keine Vorteile

Re: Unwahre Angaben Visumantrag?

Verfasst: Mittwoch 17. Oktober 2018, 23:17
von Bobsie
Ich hatte immer für meine privaten Spässchen, auch fürs Heiraten in Russland, ein Geschäftsvisum. Es gab nur einmal ein Problemchen, das war in Kaliningrad. Da ging es ums registrieren.

Re: Unwahre Angaben Visumantrag?

Verfasst: Mittwoch 17. Oktober 2018, 23:52
von Packerowski
bella_b33 hat geschrieben:
Mittwoch 17. Oktober 2018, 22:57
Ich wollte heut morgen schon schreiben, hat sich dann aber irgendwie verlaufen: Wofür braucht man eigentlich ein Privatvisum? Ich seh da ad hoc keine Vorteile
Der größte Unterschied: Touristenvisa haben eine Gültigkeit von maximal 30 Tagen, Privatvisa maximal 90 Tage.