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Re: Einzahlungen auf russische Konten

Verfasst: Montag 1. April 2019, 11:11
von Norbert
Wie schon von vielen gesagt: Konto als Ausländer eröffnen, geht faktisch in jeder Bank. Dauert nur etwas, da unüblich.
Magdeburg-Moskva hat geschrieben:
Freitag 29. März 2019, 23:25
Es scheitert aber zumeist am Unwillen der Empfänger, die als Valutaresidenten viel Papierkram haben, sich dem Fiskus offenbaren müssen, glauben, der FSB hätte sie fortan auf dem Kieker und vor allem Steuern zahlen müssen. Auch fehlt vielen tatsächlich die Erfahrung in solchen Angelegenheiten.
Wir hatten die Frage hier schon einmal: Soweit wir es besprochen haben, ist es bei Privatpersonen nicht so kompliziert mit dem Empfang von Valuta. Nur bei Unternehmen muss man durch die Valutny Kontrol.
Magdeburg-Moskva hat geschrieben:
Freitag 29. März 2019, 23:36
Wichtig ist, Du wirst bei allen Banken eine funktionierende russische SIM-Handy-Karte brauchen. Das ist ein wenig eine Crux, wenn man nicht so häufig nach RUS reist und die Karte verwendet.
Nein, ich kenne Leute, die haben ihre europäische Mobilnummer hinterlegt. Selbst die SMS nach Zahlung mit Kreditkarte kommen da problemlos an.
freqtrav hat geschrieben:
Montag 1. April 2019, 03:31
"Wie in jedem anderen auch" stimmt eben nicht. In DE macht man das online und hält gegebenfalls beim Videochat den Pass vor die Kamera, in Lettland und der Ukraine ebenso. Nix mit Übersetzung des gesamten Passes.
Für Dich als EU-Bürger ja. Aber versuche mal als russischer Tourist in Deutschland mit einem russischen Reisepass ein Konto zu eröffnen. Ich kenne einige russische Studenten und Aspiranten in Deutschland, die damit ein ernsthaftes Problem hatten, weil sie keine Bank nimmt.

Die DKB hat mich sogar als Deutschen gekündigt, nur wegen Wohnsitz außerhalb der EU.

Re: Einzahlungen auf russische Konten

Verfasst: Montag 1. April 2019, 11:22
von freqtrav
Norbert hat geschrieben:
Montag 1. April 2019, 11:11
Wie schon von vielen gesagt: Konto als Ausländer eröffnen, geht faktisch in jeder Bank. Dauert nur etwas, da unüblich.

Die DKB hat mich sogar als Deutschen gekündigt, nur wegen Wohnsitz außerhalb der EU.
Das ist wohl so bei allen Banken in DE. Deswegen hat mich ja von Anfang an gewundert, dass ich als Ausländer ohne Wohnsitz in der RF und nur mit Migrationskarte und Registrierung ein Konto bekommen könnte.

Re: Einzahlungen auf russische Konten

Verfasst: Montag 1. April 2019, 12:09
von bella_b33
freqtrav hat geschrieben:
Montag 1. April 2019, 03:31
Was soll eigentlich Dein ewiges Zerreißen meiner Posts (auch an anderer Stelle)?
Soll ich etwa nen Vollzitat machen? Oder meinst Du, wir nicken hier alles ab, über was Du Dich beklagst, springen stillschweigend mit geschwollener Brust auf Deinen Jammerzug(mimimi ;)) mit auf und stimmen Dir völlig zu. Mach ne Übersetzung und alles wird gut, ich verstehe das Problem daran ehrlich nicht. Dauert ein paar Stunden, kostet eine Hand voll Euros...fertig.
freqtrav hat geschrieben:
Montag 1. April 2019, 03:31
In DE macht man das online und hält gegebenfalls beim Videochat den Pass vor die Kamera,
Ja, natürlich. Amtssprache ist ja auch im Pass für die Behörden einfach lesbar. In Russland muss man eben den Pass erstmal in Amtssprache, welche nunmal aus kyrillischen Buchstaben besteht, übersetzen....damit er offiziell anerkannt wird.
freqtrav hat geschrieben:Das Visum ist im übrigen ein deutlich amtlicheres Dokument als das vom Übersetzungsbüro
Nun, das mag sein....aber Moment: wollte die Bank eine Kopie des Visums oder eine Übersetzung des Passes? Merkste was? :lol:
freqtrav hat geschrieben:Dass im übrigen russische Unternehmen nicht in der Lage sind, lateinische Buchstaben in ihr Computersystem einzugeben und zu verwalten, stimmt ebenfalls nicht.
Das hast Du messerscharf erkannt, meine Glückwunsch dazu! Richtig, man hat ja sogar im rus. Reisepass und auf dem rus. Führerschein seinen Namen in lateinischen Buchstaben stehen. Auch das online-Einchecken bei der Aeroflot gestern MUSSTE mit lateinischen Buchstaben passieren. Trotzdem ist die Amtssprache hier nunmal Russisch...sorry.
freqtrav hat geschrieben:Ich trage bei Aeroflot, S7, UIA, Bek Air, und sonstigen GUS Airlines auch alles in lateinisch ein und zeige meinen Pass ohne Übersetzung vor. Gleiches bei der RZD. Das sind alles keine offiziellen Dokumente?
Ja....nur sind das eben "nur" Transportfirmen(die als Flugunternehmen natürlich auch in der IATA mitarbeiten und AFAIR allein dafür wohl lateinische Buchstaben nutzen müssen) und keine Banken bzw. staatliche Behörden(welche hier vergleichsweise mit genannt worden).

Re: Einzahlungen auf russische Konten

Verfasst: Montag 1. April 2019, 12:15
von Wladimir30
freqtrav hat geschrieben:
Montag 1. April 2019, 03:31
Das Visum ist im übrigen ein deutlich amtlicheres Dokument als das vom Übersetzungsbüro.
Kommt darauf an. Wenn die Übersetzung notariell beglaubigt ist, wird es kaum was Offizielleres geben.

Re: Einzahlungen auf russische Konten

Verfasst: Montag 1. April 2019, 12:23
von m5bere2
Richtig, etwas Offizielleres als eine notariell beglaubigte Übersetzung gibt es nicht. Was im Visum steht hat kaum Relevanz. Da steht heute eins, morgen was anderes.

Re: Einzahlungen auf russische Konten

Verfasst: Montag 1. April 2019, 12:39
von m1009
Norbert hat geschrieben:
Montag 1. April 2019, 11:11
ich kenne Leute, die haben ihre europäische Mobilnummer hinterlegt. Selbst die SMS nach Zahlung mit Kreditkarte kommen da problemlos an.

Ging 2018 bei Alfa-Bank nicht.... zumindest war das die Aussage am Schalter.....

Aber, da gibts ja einen User aus Riga... :lol: ... der bekommt seine Nachrichten inzwischen auch auf eine +37XX Nummer, statt +7....

Re: Einzahlungen auf russische Konten

Verfasst: Montag 1. April 2019, 18:49
von Magdeburg-Moskva
m1009 hat geschrieben:
Montag 1. April 2019, 09:10
Man braucht die Uebersetzung doch alle Nase lang.... Bank, Zoll, MVD, Aschan (! :lol: ).... Neulich im Aschan an einem Regal haengen geblieben, Dreiangel in der neuen Camel.... Kein Problem, Aschan ist ja versichert.... Aba.... Uebersetzungs des Pass bitte, fuer die Versicherung.... Wie gesagt.... Liegt immer im Rucksack.....
Also, das habe nicht mal ich geschafft, die Übersetzung ständig im Rucksack zu haben. OK, meine Wege waren kurz, ich hätte ruck- zuck ins Büro laufen können. Dann hätte ich die eher in der Cloud zum Verschicken oder auf einem Mobilgerät. Gerade bei einem Versicherungsfall kann man das nachreichen.

OK, da einige Verträge meiner Gattin noch auf ihren Mädchennamen laufen, hat sie unsere Heiratsurkunde nebst Übersetzung am Mann.

Dazu beim FMS, Registrierstelle: Junge Beamtin - Haben Sie eine Übersetzung des Passes? Ältere Beamtin - Ist nicht erforderlich.

Re: Einzahlungen auf russische Konten

Verfasst: Montag 1. April 2019, 19:05
von m1009
Magdeburg-Moskva hat geschrieben:
Montag 1. April 2019, 18:49
die Übersetzung ständig im Rucksack zu haben. OK, meine Wege waren kurz,
Pass Uebersetzung. Heiratsurkunde inkl. Uebersetzung. Kopien der Geburtsurkunden beider Kinder. Kopie meiner Geburtsurkunde (DDR Familienbuch :lol: ), Kopie Arbeitsvertrag, ADAC Versicherung Russland usw....

Meine Dokumententasche im Rucksack.... :lol:

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Re: Einzahlungen auf russische Konten

Verfasst: Montag 1. April 2019, 19:19
von Wladimir30
Magdeburg-Moskva hat geschrieben:
Montag 1. April 2019, 18:49
hat sie unsere Heiratsurkunde nebst Übersetzung am Mann.
Ertappt: ein sprachlich durchaus Aufmerksamer spricht davon, dass die Gattin was am Mann hat.....

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Re: Einzahlungen auf russische Konten

Verfasst: Montag 1. April 2019, 19:22
von Magdeburg-Moskva
Wie auch die anderen Beteiligten, ich für meinen Teil habe die Situation dargestellt, die Gründe dafür beleuchtet, auf potenzielle Fallstricke hingewiesen und Auswege gezeigt. Ach ja, besser,man lässt die Übersetzung in einem ruhigen Moment machen, als in Eile. Denn dann kann auch notarielle viel Unsinn (Falschübersetzung) beglaubigt werden.