Zwiebel- und Flammkuchen

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Oletsch
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Re: Russische Milchprodukte

Beitrag von Oletsch » Mittwoch 15. Oktober 2008, 12:51

Spätzleskosake hat geschrieben:
Zwischen Zwiebel- und Flammkuchen (den ich allerdings auch sehr gerne mag) liegen Welten.
das stimmt, St.Germain hat wohl was verwechselt. Zum Flammkuchen hätte ich keine Fragen, der Ursprung ist bestens bekannt.

Gruß
Oletsch



Zeppelin
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Zwiebel- und Flamkuchen

Beitrag von Zeppelin » Mittwoch 15. Oktober 2008, 14:09

7punkt hat geschrieben:Danke fuer die Einladung, Zeppelin. Vielleicht mal im naechsten Jahr ;)
Keine Ursache.
Dein Besuch wäre ja sicher eine Gelegenheit, gewissen Missklängen in Zukunft vorzubeugen - sofern ich natürlich Deine Geschmacksnerven nicht völlig verfehle. ;)
Sonderwünsche bei der jeweiligen Rezeptur (z.B. rein vegetarisch oder anderes als Weizenmehl etc.) würde ich selbstverständlich berücksichtigen.

Also bis irgend wann vielleicht einmal.
Z.
"Wir brauchen Bürokratie, um unsere Probleme zu lösen. Aber wenn wir sie erst haben, hindert sie uns, das zu tun, wofür wir sie brauchen." (Ralf Dahrendorf)

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Re: Russische Milchprodukte

Beitrag von Saboteur » Donnerstag 16. Oktober 2008, 01:32

Bitte kein Pollonium untermischen! :roll:

könntest du dein vergetarisches Rezept vielleicht bei Gelegenheit posten ? Das wäre klasse!
помню айнц цвай полицай. все там с ума сходили. Под самогон...

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Re: Russische Milchprodukte

Beitrag von wolk0815 » Donnerstag 16. Oktober 2008, 13:19

St. Germain hat geschrieben:Zwiebelkuchen ist eine Elseasser Spezialitaet und wird dort auch als "Flammkuchle" bezeichnet.
ts ts ts. Und eine Crêpe ist einfach ein Pfannkuchen bzw Blin ? Und womöglich sind dann Spätzle auch nur missratene Spaghetti ?? Wo soll das nur hinführen..... :roll: :lol: :lol: :lol:
Учись, студент! Кто не работает - тот ест

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Re: Russische Milchprodukte

Beitrag von Zeppelin » Donnerstag 16. Oktober 2008, 15:15

Saboteur hat geschrieben:könntest du dein vergetarisches Rezept vielleicht bei Gelegenheit posten ? Das wäre klasse!
Ich weiß nicht, wie man in diesem Forum *.doc oder *.pdf direkt hochladen kann.
"Wir brauchen Bürokratie, um unsere Probleme zu lösen. Aber wenn wir sie erst haben, hindert sie uns, das zu tun, wofür wir sie brauchen." (Ralf Dahrendorf)



achim

Re: Zwiebel- und Flammkuchen

Beitrag von achim » Donnerstag 16. Oktober 2008, 15:18

Zeppelin hat geschrieben:Ich weiß nicht, wie man in diesem Forum *.doc oder *.pdf direkt hochladen kann.
Gar nicht.
Aber Copy&Paste sollte auch für Dich kein Fremdwort sein ...

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Re: Zwiebel- und Flammkuchen

Beitrag von manuchka » Donnerstag 16. Oktober 2008, 15:25

Zeppelin, das geht leider gar nicht... es sei denn, du speicherst die Datei irgendwo im Netz auf einem kostenlosen Server und legst einen Link her.
Du erntest, was du säst.

Zeppelin
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Re: Zwiebel- und Flammkuchen

Beitrag von Zeppelin » Donnerstag 16. Oktober 2008, 16:25

Danke Achim und Manu,

die Umwege sind mir schon klar.
Aber ich wollte weder den Thread hier zutexten, noch mich bei irgend welchen Servern im www anmelden.

Doch wenn es gewünscht ist, bitte schön:
Zwiebelkuchen (fast vegetarisch)
Zutaten für 6 Portionen:

200 g Quark (Magerquark),
400 g Mehl,
4 Ei(er)
1 Prise Salz
8 EL Öl
6 EL Milch
1 Pkt. Backpulver
7 große Zwiebel(n)
40 g Margarine
300 ml saure Sahne
300 g Gouda*)
300 g Emmentaler
Prise Pfeffer, evtl. auch eine Prise Muskat
300 g Joghurt

Zubereitung:
Teig:

Den Quark, das Mehl, 1 Ei, Salz, Öl, Milch und Backpulver zu einem glatten Teig verarbeiten und in auf einem gefetteten Backblech 'ausrollen'.

Den Teig mische ich dabei zunächst in einer großen Schüssel und ab der nötigen Konsistenz per Kneten mit den Händen auf einer gut gemehlten Unterlage, wo der dann auch per Hand zu der Fläche des Backbleches ausgebreitet werden kann.
Das Blech wird dann mit Margarine eingefettet und mit Semmelbröseln ausgestreut. So läst sich der Kuchen nach dem Bachen leicht herauslösen und aufschneiden und sieht lecker aus.

Belag:
Die Zwiebeln in Scheiben schneiden und glasig dünsten. Erkalten lassen und mit der Sahne, dem Joghurt und der weichen Margarine verrühren. (Die Margarine lasse ich auf kleinster Stufe in der Mircowelle schmelzen oder auf einer sonstigen milden Wärmequelle. Sie sollte fast flüssig sein.)
Gouda und Emmentaler in feine Streifen reiben. Zusammen mit den restlichen verrührten Eiern dazugeben und nochmals vermischen.
Mit Salz und Pfeffer gut würzen. Eine Spur Muskat kann auch nicht schaden. (Geschmackssache)

Den Belag auf dem Teig verstreichen, noch etwas geriebenen Käse oder verquirltes Eigelb oben drauf geben und im, auf 200° vorgeheizten Backofen auf der mittleren Schiene 30 - 40 Min. backen!

*) Wem das mit so viel Käse zu fett ist, kann die Hälfte auch mit Scheiben von bissfest gekochten Pellkartoffeln ersetzen.
Auch leicht angebratene Streifen von Lachsfilets sind eine gute Ergänzung für den Belag, wenn man dies mit seiner Einstellung vereinbaren kann.

Für 4 Personen muss man die Mengen nur entsprechend runterrechnen. Dann passt das ganze auch locker in eine Springform mit 28, besser 30 cm Durchmesser und lässt sich wie eine Torte servieren.

Das Rezept ist sehr simpel, aber des schmeckt, duftet und sieht super aus.
Mit der Backzeit sollte man etwas aufpassen. Wenn die Oberfläche nach 25 Min. schon leicht goldbraun ist und der Teig sehr flach ausgerollt wurde, kann dies auch schon ausreichen.
Eine etwas dickere Schicht dieses Quark-Öl-Teigs braucht aber etwas länger, um locker zu werden.
Viel Erfolg beim Ausprobieren und guten Appetit!
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Re: Zwiebel- und Flammkuchen

Beitrag von manuchka » Donnerstag 16. Oktober 2008, 18:04

Danke Zeppelin! Klingt lecker! Ich probiere es bei Gelegenheit. Aber ich hau wahrscheinlich doch ein bisschen Schinken drauf... und melde dann das Ergebnis. (Wir haben wieder einen Backofen... hurra!)
Du erntest, was du säst.

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Re: Zwiebel- und Flammkuchen

Beitrag von Zeppelin » Donnerstag 16. Oktober 2008, 18:56

manuchka hat geschrieben: Aber ich hau wahrscheinlich doch ein bisschen Schinken drauf... und melde dann das Ergebnis. (Wir haben wieder einen Backofen... hurra!)
Saboteur hatte mich ja um eine vegetarische Variante gebeten.
Das Originalrezept ist natürlich auch mit angebratenen Kochschinkenwürfeln, die ebenfalls erst mit dem Belag vermengt werden, bevor der Kuchen in den Ofen kommt (anstatt der angegebenen 300 g Gouda.) Ausgebratener Speck macht den Kuchen noch herzhafter.
Es darf auch gern die eine oder andere Zwiebel mehr sein.
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