Auswandern als Wolgadeutsche nach Russland

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Nellina
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Auswandern als Wolgadeutsche nach Russland

Beitrag von Nellina » Dienstag 3. November 2015, 15:27

Guten Tag
Ich hab ne frage was brauche ich für auswandern nach Russland als Wolgadeutsche für Papiere...



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Norbert
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Re: Auswandern als Wolgadeutsche nach Russland

Beitrag von Norbert » Dienstag 3. November 2015, 16:22

Ich würde immer empfehlen, erst einmal längere Zeit vor Ort zu leben, um zu prüfen, ob sich dieser Schritt wirklich lohnt.

Daneben: Wohneigentum vorhanden? Russischer Pass noch vorhanden? Die Seiten der russischen Botschaft schon gelesen?

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Re: Auswandern als Wolgadeutsche nach Russland

Beitrag von bella_b33 » Dienstag 3. November 2015, 19:04

Ich lass die Wolga jetzt mal weg, da ich nicht weiß, was Ihr für Dokumente habt. Bei Deutschen gehe ich von einem deutschen Pass aus. Ich weiß nicht, ob es spezielle Programme seitens Russland für Rückkehrer gibt.

Das mal so als grobe Info, was wir als Deutsche benötigten, für eine Aufenthaltserlaubnis.
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Yeshe
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Re: Auswandern als Wolgadeutsche nach Russland

Beitrag von Yeshe » Mittwoch 2. Dezember 2015, 14:08

Dann können wir unsere Pläne nach Russland übersiedeln wohl begraben ...........

Jetzt als Rentner mit 63 Jahren Russisch sprechen, schreiben und lesen (müsste ich alles lernen) zu können sowie Kenntnisse in der Geschichte nachweisen schaffe ich nicht mehr.
Der Aufwand ist mir echt zu viel, schade ............

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Re: Auswandern als Wolgadeutsche nach Russland

Beitrag von Axel Henrich » Mittwoch 2. Dezember 2015, 14:24

Yeshe hat geschrieben:Dann können wir unsere Pläne nach Russland übersiedeln wohl begraben Jetzt als Rentner mit 63 Jahren Russisch sprechen, schreiben und lesen (müsste ich alles lernen).
Nix für Ungut, schreiben lasse ich mal weg, aber sprechen, lesen, hoeren der Sprache eines Landes in das ich übersiedeln moechte ... Oder kann das dein(e) Partner(in) ?
Sorry, wenn du das schon Mal irgendwo geschrieben hast.

-ah-



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Yeshe
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Re: Auswandern als Wolgadeutsche nach Russland

Beitrag von Yeshe » Mittwoch 2. Dezember 2015, 14:32

@Axel

Ich bin seit 2004 mit Anna, einer Russin verheiratet. Seit März d.J. bin ich Rentner wegen völliger Erwerbsunfähigkeit. Wir dachten daran, in das Haus der Schwiegereltern in Peredovaja (Kaukasus, 1 1/2 Fahrstunden von Stavropol) zu ziehen.
Aber wie ich jetzt gelesen habe, könnte der Sprachtest etc. pp. für Rentner entfallen. Natürlich geht das Ganze nicht von heute auf morgen, ist mir schon klar und ich würde mich bemühen, vor diesem Schritt wenigstens Russisch zu lernen, ansonsten bin ich dort doch isoliert. Frühestens ist dieser Schritt in 2 Jahren geplant, also noch Zeit.

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Re: Auswandern als Wolgadeutsche nach Russland

Beitrag von m1009 » Mittwoch 2. Dezember 2015, 14:58

Yeshe hat geschrieben:Dann können wir unsere Pläne nach Russland übersiedeln wohl begraben ...........

Jetzt als Rentner mit 63 Jahren Russisch sprechen, schreiben und lesen (müsste ich alles lernen) zu können sowie Kenntnisse in der Geschichte nachweisen schaffe ich nicht mehr.
Der Aufwand ist mir echt zu viel, schade ............

Ich habe es irgendwo schon einmal geschrieben... Mir etwas mehr als rudimentären Kenntnissen der Sprache und Geschichte plus ein wenig Vorbereitung ist der Test zu schaffen. Voraussetzung, man laesst die Geiz ist Geil Mentalität in Deutschland.

Gibt spezialisierte Bueros, die Dich an die Materie heranführen, an die Hand nehmen und durch die Pruefung lotsen.

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Re: Auswandern als Wolgadeutsche nach Russland

Beitrag von Wladimir30 » Mittwoch 2. Dezember 2015, 15:15

Sehe ich ganz genauso. Der Wunsch, nach Russland überzusiedeln, sollte nicht an solchen durchaus mit normalem Aufwand lösbaren administrativen Hürden scheitern. Vor Ort sehen die Probleme immer viel viel kleiner aus als sie auf den Blick aus der Ferne scheinen mögen.
You know nothing Jon Snow.....

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Re: Auswandern als Wolgadeutsche nach Russland

Beitrag von Yeshe » Mittwoch 2. Dezember 2015, 15:22

Na ja, als ich meine Frau 2004 aus Russland zu mir holte war der Papierkrieg ja auch nicht ohne - und sie hat perfekt Deutsch gelernt, den FS gemacht, hat Arbeit und eigenes Auto..........warum sollte es mit ihrer Hilfe also nicht möglich sein ........da habt Ihr schon recht.

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Re: Auswandern als Wolgadeutsche nach Russland

Beitrag von Magdeburg-Moskva » Mittwoch 2. Dezember 2015, 17:06

Soweit ich weiß, müssen Männer ab 65 nicht mehr zur Prüfung. Noch etwas warten... Unabhängig davon ist es natürlich gut, dass Du die Sprache dennoch lernen willst. Sprache können und Prüfung bestehen sind zwei Paar Schuhe.



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