Als Deutsche Früh-Rentnerin an den Baikalsee auswandern

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Moderator: Norbert

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m1009
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Re: Als Deutsche Früh-Rentnerin an den Baikalsee auswandern

Beitrag von m1009 » Sonntag 16. Mai 2010, 18:49

Ihr koennt spinnen wie ihr wollt, der Geschenkebringer kann Hoffungen fuer Euch und Stimmung gegen Forenmitglieder machen wie er will....

Kauft Euch die Bahnfahrkarte, erster Weg zum UFMS. Ich verspreche Dir/Euch, der Traum von ruhigen/strom/wasserlosen Leben in Russland zerplatzt noch im Buero des fuer den Vorgang zustaendigen UFMS Mitarbeiter/in.

Aber vielleicht gehen die Uhren ja auch anders, am Baikal... Dann wuerd ich sogar umziehen.... :lol:
Wenn Du nicht aufisst, kommt der Russe.



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bella_b33
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Re: Als Deutsche Früh-Rentnerin an den Baikalsee auswandern

Beitrag von bella_b33 » Sonntag 16. Mai 2010, 19:12

Ja genau, Heike muss erstmal hinfahren und sich beim UFMS vorstellen, da hat m1009 auf jeden Fall recht......Dann lag ich mit dem Preis für die Bahnfahrkarte geschätzt schon ziemlich richtig. Etwas zu Essen und zum Trinken muss auch noch rein, also ist man dann schon bei knappen 600€!
Soviel zum günstigen Leben in Russland! Heut wieder für die Woche eingekauft....knapp 50€ weg, bei 2 Leuten.....und wir leben auf dem Land, wo wir auch einiges an Gemüse + Eiern billigst von Oma und Tante bekommen ;). Gas kostet der m³ inzwischen auch 2,5rub bald dann sogar 2,95rub(ich brauche ca. 1100 in den kältesten 3 Wintermonaten pro Monat und heize nicht russisch(Mein Nachbar braucht ca. das Doppelte im gleichen Haus ;))). Wenn man da keine Holz/Kohleheizung hat, dann sind das auch mal schnell 100€ im Monat für Strom, Gas und Wasser, die weg sind.

Haltet uns auf jeden Fall auf dem Laufenden, ich bin gespannt
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Baikalheike

Re: Als Deutsche Früh-Rentnerin an den Baikalsee auswandern

Beitrag von Baikalheike » Sonntag 16. Mai 2010, 19:41

Ja Danke, nun ist schluss für heute.

Unsere Partnerstadt ist übrigens Togliatti, ist da einer von Euch?

Grüße aus Wolfsburg
Baikalheike

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werner
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Re: Als Deutsche Früh-Rentnerin an den Baikalsee auswandern

Beitrag von werner » Sonntag 16. Mai 2010, 21:49

http://www.togliatti.de/

Mit besten Gruß von Werner
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bauplan
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Re: Als Deutsche Früh-Rentnerin an den Baikalsee auswandern

Beitrag von bauplan » Montag 17. Mai 2010, 08:00

Baikalheike hat geschrieben:
Grüße aus Wolfsburg
Baikalheike

Schick mir bitte doch mal eine PN mit deiner Mailadresse. Ich hätte da vielleicht einen Vorschlag für euch.

Da ich in diesem Forum auf PN nicht antworten darf, müsstest du mir also eine Mailadresse schicken auf der ich dir antworten kann.



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bella_b33
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Re: Als Deutsche Früh-Rentnerin an den Baikalsee auswandern

Beitrag von bella_b33 » Montag 17. Mai 2010, 09:41

bauplan hat geschrieben: Schick mir bitte doch mal eine PN mit deiner Mailadresse. Ich hätte da vielleicht einen Vorschlag für euch.
Steht unter ihren Beiträgen oder in Ihrem Profil ;)
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manuchka
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Re: Als Deutsche Früh-Rentnerin an den Baikalsee auswandern

Beitrag von manuchka » Montag 17. Mai 2010, 13:13

Baikalheike hat geschrieben:Sie kommt und schafft es in den ersten 3 Monaten die Anträge für die AU zu stellen, Kontakt zur Landbevölkerung her zu stellen und irgendwie auch aufs Land zu kommen. Sie findet eine Wintertaugliche Hütte mit Garten, die sie mieten kann.
Kann sie denn eigentlich sich auf Russisch verständigen und die Anträge in russischer Sprache ausfüllen?

Das klingt alles so naiv... kranke Frau baut sich in der Wildnis eine Existenz auf - "Land beackern, Reparaturen, sibirischer Winter, russische Bürokratie - alles kein Problem."

Liebe Baikalheike, mir scheint, du überliest manche Details einfach:
Keine private Auslandskrankenversicherung der Welt wird deine Freundin mit ihrer MS versichern. Der Tarif wäre auch ohne chronische Erkrankung viel höher (Alter und Geschlecht sind hier beide "von Nachteil", ich zahle mit Anfang 30 und gesund schon 112,50 Euro pro Monat).
Die Aufenthaltserlaubnis gilt nicht unbefristet, sondern 1 Jahr, dann braucht man eine Verlängerung. Wo kriegt sie jedes mal alle Unterlagen, neglaubigte Übersetzungen usw her? Selbst die Daueraufenthaltserlaubnis, die man nach einem Jahr dann beantragen kann, gilt nur für 5 Jahre.
Es gibt in der russischen Pampa weder an jeder Ecke einen Supermarkt, noch einen Baumarkt, wo man Essen und Werkzeug herkriegt. Nicht mal eine Bank, wo man die Rente abholen kann.
Krankenversorgung kann man dort so gut wie vergessen, mal ganz abgesehen davon, dass Heike ja allein und ohne Telefon leben wird und im Falle eines Falles einfach niemand da ist, der helfen oder Hilfe holen kann.

Statt den Tatsachen ins Auge zu sehen - und hier haben sich viele echt Mühe gemacht, euch diese zu beschreiben - schmollst du "Keiner versteht mich, alle sind böse zu mir." Wenn du hier Antworten gesucht hast, dann darfst du dich nicht beschweren, wenn die nicht so sind, wie du dir erhofft hast ("oh, alles leicht und locker").
Du erntest, was du säst.

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Re: Als Deutsche Früh-Rentnerin an den Baikalsee auswandern

Beitrag von vvodkanasaftrak » Montag 17. Mai 2010, 13:51

Re: Als Deutsche Früh-Rentnerin an den Baikalsee auswandern
Norbert hat geschrieben:Sorry, aber so blauäugig nach Russland zu gehen ist entweder eine Legende oder endet in einer Katastrophe.
Baikalheike hat geschrieben:Heike hat Erspartes, welches zu 50% für die ganze Bürokratie draufgehen wird. Die anderen 50% würde sie brauchen um sich dort vor Ort neu ein zu kleiden, sowie evtl. Mietkaution und sonstige Anschaffungen.
Die Bürokratie kostet in diesem Fall de facto nix - Führungszeugnis ein paar Euro, Wohnrecht 30 Euro, Übersetzungen 50 Euro, Gesundheitstests 30 Euro. Alles kein Vergleich zu den Kosten, um sich ein neues Leben aufzubauen! Schon mal überlegt, von welchem Geld sich Heike das Holz und die Kohlen für den Winter kaufen will, das Vieh und das Saatgut für das Überleben, wenn es schon an Geld für eine Vorab-Reise scheitert"?
Selbst wenn ich davon ausgehe, dass wir hier nicht auf den Arm genommen werden sollen : :roll:

1. Frau war noch nie in Russland;

2. Frau kommt schon in D mit Hartz 4 nicht hin und braucht laufend Cash von 'vermoegender Tante';

3. Frau hat MS, ist noch nie geflogen und hat Angst, dies koenne einen MS-Schub ausloesen;

4. Frau glaubt IRRIG, dass irgendeine Krankenversicherung auf diesem Planeten ihre MS von den Behandlungskosten nicht ausschloesse;

5. Frau hat noch nicht einmal eine akademische Ausbildung, sie ist Arzthelferin;

6. Frau will keinen Russen heiraten;

7. Frau nimmt, erneut IRRIG, an, beim russischen Gesundheitscheck werde ihre MS nicht erkannt werden. (...)

JA GEHTS DENN NOCH ?????????????????? :evil: :evil: :evil: :evil: :evil:

ICH MEINE ES NUR GUT MIT IHR UND KANN BUECHER FUELLEN, WAS FUER EIN ZIRKUS DAS WAR, MEINEN VID ZU ERHALTEN.

Und ich bin gesund und habe Cash genug gemacht fuer die naechsten 30 Jahre !!

LG aus Piter
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Re: Als Deutsche Früh-Rentnerin an den Baikalsee auswandern

Beitrag von werner » Montag 17. Mai 2010, 14:08

Habe gerade ein "Frühlingsfoto" vom Baikal gefunden als kleine Stimu:

http://www.fotocommunity.de/pc/pc/mypic ... y/20861369
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Baikalheike

Re: Als Deutsche Früh-Rentnerin an den Baikalsee auswandern

Beitrag von Baikalheike » Montag 17. Mai 2010, 17:01

Hey Forum

Es ist schon wieder passiert, da schreibt Vodkanasafttrak in seiner Auflistung so viele Unwahrheiten ( Lügen ), und da sollen wir uns nicht aufregen.
Auch Manuschka liegt etwas daneben. Wir haben gerade heute mit Versicherungen!! KV für Russland gesprochen und nichts verschwiegen, die Beträge sind geringer als gedacht.

Leute Heike hat seit 30 Jahren ihre MS und hat noch nie irgendwas dagegen von ihrer KV gebraucht.
Glaubt mir, sie kennt sich gut mit ihrer Krankheit aus und lebt da ganz normal mit.
Sie macht viel Sport und das verhindert wohl vieles.

Baikalheike



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