Ein- und Auswanderer (D <-> RUS)

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Grundig

Re: Russlanddeutsche

Beitrag von Grundig » Sonntag 6. Februar 2005, 04:04

Bephep hat geschrieben:Heute aktuell in der Tageszeitung,Westfaelische Rundschau, Seite 2. Ich schreibe nur das Wichtigste.
Bephep ist definitiv aus den Reihen der jüdischen Emigranten aus ex-UdSSR. Deswegen freut er sich so sehr über so einen Artikel.

Mittlererweiler ist es aber bekannt, dass 80% der jüdischen Emigranten auf der Stütze sitzen (egal wie es heißt: Sozialhilfe oder ALGII).
Unter den Aussiedlern sind die Zahlen aber gleich dem BRD-Durchschnitt.

Und die Schreie nach angeblich drastischen Drogenkriminalität der jungen Aussiedler erweisen sich nichts anders als Luftblasen. Die Studien vom Bayrischen Innenministerium beweisen, daß die Drogenkriminalität unter Aussiedler nicht höher als bei "einheimischen" Deutschen ist.



csey

Beitrag von csey » Sonntag 6. Februar 2005, 17:29

Metatron hat geschrieben:stehen da auch zufällig die zahlen für österreich auch drinnen????
Österreich wird bei Deutschland mitgezählt ! :lol:

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Axel Henrich
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Re: Russlanddeutsche

Beitrag von Axel Henrich » Sonntag 6. Februar 2005, 17:46

Grundig hat geschrieben:Und die Schreie nach angeblich drastischen Drogenkriminalität der jungen Aussiedler erweisen sich nichts anders als Luftblasen. Die Studien vom Bayrischen Innenministerium beweisen, daß die Drogenkriminalität unter Aussiedler nicht höher als bei "einheimischen" Deutschen ist.
Die reine Drogenkriminalitaet - also die Konsumenten - ist moeglicherweise wirklich bei beiden Gruppen gleich.
Aber die, die den Stoff anbieten und ueberhaupt erstmal ins Land bringen sind oftmals Auslaender, weil billiges "Hundefutter". Wer wird denn meistens erwischt und hochgezogen ...? ... die Haendler.

Also immer Vorsicht mit irgendwelchen Studien ...
und gerade wenn sie aus Bayern kommen ... :lol:

-ah-

Bephep

Beitrag von Bephep » Montag 7. Februar 2005, 01:41

Aha,alte Disussion wieder ausgegraben.

>>Grundig.
Bephep ist definitiv aus den Reihen der jüdischen Emigranten aus ex-UdSSR. Deswegen freut er sich so sehr über so einen Artikel.<<
Nein ich bin nicht aus der ex-UDSSR,kein Jude,und freue mich nicht ueber so einen Artikel.
Aber die Kriminalitaet unter jugendliche Auslaendern und Emigranten ist leider sehr hoch,ich kenne jemanden der Schoeffe am Gericht ist, der koennte das bestaetigen.


Die Gruende sind viele,aber meist das sie schlecht hier integriert sind,die Deutsche Sprache nicht beherrschen,aber auch nicht lernen wollen ,dadurch schlecht einen Ausbildungsplatz oder Arbeitsplatz finden.
Ich koennte da eine Menge beispiele schreiben wo Hochqualifizierte Leute als Hilfsarbeiter arbeiten.

Und die Emigranten integrieren sich sehr schlecht in Deutschland also werden auch einige wieder zurueck nach Russland gehen.

Sibirier,nach der Statistik in RU waere ich schon tot,Dietrich wir muessen zusammen halten.

Grundig

Re: Russlanddeutsche

Beitrag von Grundig » Montag 7. Februar 2005, 04:41

Axel Henrich hat geschrieben:Die reine Drogenkriminalitaet - also die Konsumenten - ist moeglicherweise wirklich bei beiden Gruppen gleich.
Aber die, die den Stoff anbieten und ueberhaupt erstmal ins Land bringen sind oftmals Auslaender, weil billiges "Hundefutter". Wer wird denn meistens erwischt und hochgezogen ...? ... die Haendler.

Also immer Vorsicht mit irgendwelchen Studien ...
und gerade wenn sie aus Bayern kommen ... :lol: -ah-
nur zum Wissen: die "reine Drogenkriminalität" umfasst nicht nur "also die Konsumenten", sondern alle Drogendelikte - sowohl Konsumenten als auch Dealer.

Bayrische Studien habe ich ausschließlich deswegen erwähnt, weil nur die in Bayern getrennte Statistiken für "einheimischen Deutschen", Aussiedler und Ausländer führen.
In anderen Ländern sind die Aussiedler nicht unter Ausländer-Statistiken (wie Sie meinen möchten), sondern unter Deutschen.[/i]
Zuletzt geändert von Grundig am Donnerstag 10. Februar 2005, 02:27, insgesamt 1-mal geändert.



Grundig

Beitrag von Grundig » Montag 7. Februar 2005, 05:11

Bephep hat geschrieben:Aha,alte Disussion wieder ausgegraben.

Nein ich bin nicht aus der ex-UDSSR,kein Jude,und freue mich nicht ueber so einen Artikel.
Aber die Kriminalitaet unter jugendliche Auslaendern und Emigranten ist leider sehr hoch,ich kenne jemanden der Schoeffe am Gericht ist, der koennte das bestaetigen.

Die Gruende sind viele,aber meist das sie schlecht hier integriert sind,die Deutsche Sprache nicht beherrschen,aber auch nicht lernen wollen ,dadurch schlecht einen Ausbildungsplatz oder Arbeitsplatz finden.
Ich koennte da eine Menge beispiele schreiben wo Hochqualifizierte Leute als Hilfsarbeiter arbeiten.
Tja, Beephep, ich muss mich wohl entschuldigen , ich habe mich durch Ihre eins zu eins Argumentation der jüdischen Emigranten täuschen lassen..

Ich kenne auch viele Beispiele davon, wo hochqualifizierte Leute weniger qualifizierte Tätigkeiten ausüben, dies ist aber keineswegs "das sie schlecht hier integriert sind,die Deutsche Sprache nicht beherrschen,aber auch nicht lernen wollen" , sondern daß sie keinen Tag auf der Stütze sitzen wollen und nehmen jede Arbeit an, nur um möglichst schnell aus der "Mitesserschicht" rauszukommen.

Ihr Bekannte möge seine subjektive Meinung haben, ich habe aber die objektive statistischen Zahlen erwähnt.

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Beitrag von Kultgrieche » Montag 7. Februar 2005, 13:57

Ich sage es mal so: Wer sich in Deutschland nicht sprachlich intergriert, ist selbst Schuld daran. Es gibt genügend Deutschkurse, für gewisse Personengruppen sogar teilweise kostenlos, für Mütter werden sogar Kinderbetreuungsmöglichkeiten angeboten, damit sie in Ruhe lernen können. Wer nicht will, der hat wohl schon.
Meine Schwester hat neben ihrem Germanistikstudium noch die Zusatzqualifikation "DfA" ("Deutsch für Ausländer") erworben und Kurse für ausländische Frauen, 100%ig gesponsort von der kath. Kirche, geleitet. In ihrem Kurs waren vor allem Leute aus der ehemaligen UdSSR und Musliminnen aus allen möglichen Ländern. Und was haben die Frauen getrieben? Anstatt Deutsch zu lernen, haben die keifenden Weiber sich in fast jeder Stunde gezofft, wer in der ersten Reihe sitzen darf, "Russinnen" gingen auf "Muslimminnen" los und umgekehrt. Meine Schwester meinte, die kostenlosen Kurse sollten abgeschafft werden, weil ihrer Ansicht nach ihre Schülerinnen wohl gedacht hatten: "Wat nix kost, dat taucht nix."

Zum Thema Ausländer in Russland: Da hat sich in der Tat derjenige am besten intergriert, der einen guten Arschtritt von irgendeiner Behörde erhält und sich dann nicht typisch-deutsch aufregt und beschwert, sondern demütig spasibo sagt und abzwitschert.
Zuletzt geändert von Kultgrieche am Montag 14. März 2005, 16:50, insgesamt 1-mal geändert.

Bephep

Beitrag von Bephep » Dienstag 8. Februar 2005, 02:59

Grundig
>>sondern daß sie keinen Tag auf der Stütze sitzen wollen und nehmen jede Arbeit an, nur um möglichst schnell aus der "Mitesserschicht" rauszukommen<<
das ist richtig,Uebersiedler und Russen wollen arbeiten.

>>Ihr Bekannte möge seine subjektive Meinung haben, ich habe aber die objektive statistischen Zahlen erwähnt.<<
Diese objektiven Zahlen gibt es nicht,es sind ja Deutsche in der Statistik.

Kultgrieche.
Leider ist das richtig was Du schreibst aber vielfach werden solche Kurse auch von weniger qualifizierten Lehrern gegeben.Uns gemischte Klassen sind meiner Meinung nach auch Unsinn.

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Beitrag von AnGro » Dienstag 8. Februar 2005, 16:57

Bephep hat geschrieben:Uns gemischte Klassen sind meiner Meinung nach auch Unsinn.
Ich finde ungemischte Klassen sinnlos, da dort die Schueler nicht gezwungen sind zu lernen umwas zu verstehen. Meine Frau wird ganz sicher nicht in einer Klasse Deutsch lernen, in der nur Leute russischsprachigenUrsprungs sind. Nicht weil ich dagegen waere, sondern weil sie keinen Sinn drinn sieht. Mehr Sinn macht dann z.B. ein Koch- oder Bauchtanzkurs :wink: unter Deutschen.

Gruss!

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Beitrag von Dietrich » Dienstag 8. Februar 2005, 17:24

AnGro hat geschrieben:Mehr Sinn macht dann z.B. ein Koch- oder Bauchtanzkurs :wink: unter Deutschen.
Du denkst auch immer nur an dich!!!



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