Liest man Remarque auch heute?

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ikez
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Re: Liest man Remarque UND ZWEIG auch heute?

Beitrag von ikez » Donnerstag 22. März 2012, 10:47

Hallo,

Vielen Dank für eure Meiningen. Es war sehr interessant die lesen.
Doch will ich noch was fragen.
Jetzt lese ich Stefan Zweig. Am Anfang war es mir viel schwieriger als Remarque, da es (im Brief einer Unbekannten, 24 Stunden aus dem Leben einer Frau, Der Amokläufer) um psychologischen und emotionellen Schilderungen geht.
Ich würde hier gerne eure Meinungen über Zweigs Bücher auch hören. Vor allem die Meinung der Männer, wie ihr Zweigs Bücher wahrnehmen.

Herzlichen Dank und Gruß aus Moskau,
Ina



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ikez
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Re: Liest man Remarque auch heute?

Beitrag von ikez » Samstag 24. März 2012, 11:04

Guten sonnigen Morgen!

Da ich keine Antwort über Stefan Zweigs Bücher bekommen habe, muss ich schließen, Stefan Zweig ist heute von Deutschen weniger beliebt als Remarque…

Einen schönen Tag, :D

Ina

_RGP_

Re: Liest man Remarque auch heute?

Beitrag von _RGP_ » Sonntag 25. März 2012, 12:35

Daß "Im Westen nichts Neues" in vielen Bundesländern/Schulen (zumindest an Gymnasien) zum Pflichtprogramm gehört, kann ich bestätigen.

Weitere Werke von Remarque fallen mir aber spontan auch nicht ein.
Andererseits: Wenn jeder seine Liste von Büchern, die man unbedingt gelesen haben muß, veröffentlichen würde...da käme sicher eine ziemlich gute und große Bibliothek zusammen. Und alles kann man nicht gelesen haben. Da ist dann auch nichts Verwerfliches dran, wenn man keine weiteren Remarque-Werke gelesen hat.

(Bedenlicher wird es sicherlich dann, wenn man mit dem Namen Remarque oder dem Titel "Im Westen nichts Neues" nichts anfangen kann. Das sollte zumindest in Deutschland doch zur Allgemeinbildung gehören.)

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Re: Liest man Remarque auch heute?

Beitrag von Norbert » Montag 26. März 2012, 06:17

Ina, Zweig sagt mir in der Tat nichts. Aber ich bin definitiv kein Literaturliebhaber.

kalmyk
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Re: Liest man Remarque auch heute?

Beitrag von kalmyk » Dienstag 29. Mai 2012, 03:29

Ist ja Wahnsinn. "Remarque kenne ich nicht" .. "Zweig sagt mir nichts" ... Ich habe weder Germanistik studiert, noch lese ich besonders viel. Aber das sind doch in etwa die zwei bekanntesten und meistgelesenen Autoren der deutschen Literaturgeschichte überhaupt!
Zweigs "Schachnovelle" liest man in 2 Stunden durch - beim Warten auf den ICE!



pippie

Re: Liest man Remarque auch heute?

Beitrag von pippie » Dienstag 29. Mai 2012, 09:46

kalmyk hat geschrieben:Ist ja Wahnsinn. "Remarque kenne ich nicht" .. "Zweig sagt mir nichts" ... Ich habe weder Germanistik studiert, noch lese ich besonders viel. Aber das sind doch in etwa die zwei bekanntesten und meistgelesenen Autoren der deutschen Literaturgeschichte überhaupt!
...
Der war gut! :lol:
Schon mal was von Goethe, Schiller, Heine, etc. gehört?
Ich habe manchmal den Eindruck, Dozenten die im Ausland Germanistik lehren, haben so ihre "Lieblingsschriftsteller" und diese werden dann als das "Non plus ultra" verkauft.
Nur damit wir uns nicht falsch verstehen, Zweig findet sich auch in meinem Bücherschrank, weil mein Mann ihn gekauft hat. Ich mag nicht, wie er schreibt. Muß ich mir ihn nun antun, weil es sich so gehört, ihn gelesen zu haben? Ich denke eher nicht. Ich schätze die Freiheit, selbst zu entscheiden. Deshalb bin ich noch lange kein Kulturbanause.

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Re: Liest man Remarque auch heute?

Beitrag von Dietrich » Dienstag 29. Mai 2012, 13:24

Dann sollten aber auch alle Germanistiker einen Bronstein oder den Sedgewick im Bücherschrank haben....
"Each one hopes that if he feeds the crocodile enough, the crocodile will eat him last."
W. Churchill (1940)

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Re: Liest man Remarque auch heute?

Beitrag von MarcelBremen » Mittwoch 15. August 2012, 19:51

Natürlich wird Remarque auch heute noch gelesn und wird so schnell auch nicht ändern. Ich selbst habe es in der Schule im Unterricht behandelt und seitdem immer wider in die hand genommen.

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