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AN 602 - Zar-Bome - Кузькина мать

Verfasst: Montag 24. August 2015, 22:22
von Axel Henrich
Weltweit stärkste Wasserstoffbombe in Moskau ausgestellt
Die russische Atomenergiebehörde Rosatom stellt in Moskau eine Kopie der AN602, der stärksten jemals gezündeten Wasserstoffbombe, aus. Die Attrappe, die aus dem Föderalen Atomzentrum Sarow mit Spezialtransport gebracht wurde, soll bei der Ausstellung „70 Jahre russische Atomindustrie“ Hauptattraktion werden.
[youtube]f-Hud1H7zVY[/youtube]

Hier mal noch ein interessanter Artikel dazu aus 2011:
"Zar"-Bombe Die Alles-weg-Maschine
Ihre Sprengkraft entsprach dem Äquivalent von rund 50 Millionen Tonnen TNT. Würde man diese enorme Menge an Sprengstoff zu einem Würfel pressen, hätte dieser eine Kantenlänge von rund 300 Metern - die Höhe des Pariser Eiffelturms.

Die "Zar"-Bombe selbst war mit 27 Tonnen Gewicht, einer Länge von acht Metern und einen Durchmesser von mehr als zwei Metern so groß, dass der Frachtraum der Tupolew TU-95 modifiziert werden musste, um den Koloss aufzunehmen. [...]
Um 11.29 Uhr wurde die Bombe in 10.500 Metern Höhe über Nowaja Semlja abgeworfen. Ein Fallschirm drosselte den Sturz des Kolosses, um dem Flugzeug genug Zeit zu geben, die Gefahrenzone zu verlassen. [...]
Die Druckwelle riss den Luftstrom unter den Flügeln der Tupolew ab, die zum Zeitpunkt der Explosion 45 Kilometer von Ground Zero entfernt war. Das Flugzeug stürzte tausend Meter in die Tiefe, bevor es von den Piloten wieder abgefangen werden konnte.
Der Feuerball dehnte sich bis in eine Höhe von zehn Kilometern aus. Der Atompilz wuchs auf eine Höhe von 64 Kilometern.
In einem Radius von 55 Kilometern machte die "Zar"-Bombe alles dem Erdboden gleich. Noch in 270 Kilometern Entfernung fühlten Beobachter die Hitze der Bombe auf ihrer Haut. In Norwegen und Finnland, mehr als tausend Kilometer entfernt, zerbrachen Fensterscheiben. Die Druckwelle der Explosion konnte noch bei ihrer dritten Umrundung des Erdballs gemessen werden.
Jede Tonne ueber 100 Megatonnen "verpufft unnuetzt" im Weltraum, also ist bei 100 physikalisch nutzbar irgendwo Schluss. Trotzdem Sacharow die Sprengkraft der Wumme durch Austausch des Urans mit Blei fast halbierte, ensprach sie immer noch fast 4000 Hiroshima-Bomben ... :shock:

-ah-

Re: AN 602 - Zar-Bome - Кузькина мать

Verfasst: Dienstag 25. August 2015, 12:10
von bella_b33
Wenn man das Ausmass der Druckwelle betrachtet, einfach gigantisch :shock: :shock: :shock:

Re: AN 602 - Zar-Bome - Кузькина мать

Verfasst: Dienstag 25. August 2015, 12:53
von Wladimir30
Ich versuch mir das schon eine Weile lang vorzustellen. Übersteigt einfach jedes Vorstellungsvermögen, was das Ding anrichtet.

Und alles eine Folge von E = mc2. Wahnsinn.