Nationalhymne

Wer von den seichten Gewässer des Rus-POP in die Tiefen der Wissenschaft vordringen möchte, findet hier sein Terrain. Literatur, Bildende Kunst, Musik, Kinematografie und alles was intellektuellen Background hat kann hier diskutiert werden.

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Re: Nationalhymne

Beitrag von m1009 » Samstag 6. April 2019, 00:21

Warten wir den 20.04. ab. Da wird sich so EINIGES klaeren!



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bella_b33
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Re: Nationalhymne

Beitrag von bella_b33 » Samstag 6. April 2019, 00:23

Wir haben den Text glaub nie in der Schule gehabt....aber das Lied instrumental millionenfach runtergespielt bekommen :)
Dumm sein ist wie tot sein: Man selber merkt nichts, schlimm ist es nur für die Anderen!

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Jenenser
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Re: Nationalhymne

Beitrag von Jenenser » Samstag 6. April 2019, 01:09

Okonjima hat geschrieben:
Freitag 5. April 2019, 12:45
Die russische Hymne hat mich schon zu Sowjetzeiten irgendwie emotional berührt.
Ja und irgendwie hast Du da auch recht. Ich habe die direkt vor Ort vor etwas mehr als 30 Jahren in Kiew im Olympiastadion bei irgend so einem Leichtathletikwettkampf gehört und war da sehr beeindruckt. Noch vor dem Maidan war ich da mal wieder zu einem Punktspiel von Dynamo. Und da fiel mir das wieder ein. Heute streiten sich dort Russlandhasser im Wahlkampf.
Wladimir30 hat geschrieben:
Freitag 5. April 2019, 14:07
Ich bin in Deutschland geboren und aufgewachsen, mit der heute noch gültigen Nationalhymne. Ob ich da als Wessi abgetan werde oder nicht spielt hierbei keine Rolle. Ich fühle mich dieser Hymne und diesem Land verbunden, es ist das Land, das mich groß gezogen hat,
Es gibt Teile der Erlebnisgeneration „Ost“, die hat mit der nun für alle geltenden Nationalhymne so ihre Probleme. Interessierten Russen sollte ich mal erklären, wie das mit den Strophen so zusammenhängt und wie Дойчланд, дойчланд, юбер аллес heute zu verstehen ist. Ich habe versucht, diese Diskussion abzuwürgen.
bella_b33 hat geschrieben:
Samstag 6. April 2019, 00:23
Wir haben den Text glaub nie in der Schule gehabt....aber das Lied instrumental millionenfach runtergespielt bekommen :)
Du meinst bestimmt die DDR-Hymne. Der Text war aus dem Unterrichtsbuch Musik in den 1980ern verschwunden. Bei meinem Vater hatte ich jedoch ein sehr altes Liederheftchen gefunden mit allen 3 Strophen. Warum sie denn nicht mehr gesungen wurde – da hat sich mit uns niemand auseinander gesetzt. Und recht schnell gab es auch zu der Zeit wichtigeres zu tun...

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Re: Nationalhymne

Beitrag von m5bere2 » Samstag 6. April 2019, 06:21

Jenenser hat geschrieben:
Samstag 6. April 2019, 01:09
Ich habe die direkt vor Ort vor etwas mehr als 30 Jahren in Kiew im Olympiastadion bei irgend so einem Leichtathletikwettkampf gehört und war da sehr beeindruckt.
Und ich war sehr enttäuscht, dass sie bei meiner Einbürgerungszeremonie nicht gespielt wurde, als ich den Eid auf Russland schwören musste. :roll: Wobei mir der Text der aktuellen Hymne nicht ganz so gefällt. Zuviel Heiligkeit und Gott in einer Hymne für einen sekulären Vielvölkerstaat mit multikonfessioneller Bevölkerung.

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Nationalhymne

Beitrag von Tonicek » Samstag 6. April 2019, 18:41

Wladimir30 hat geschrieben:
Donnerstag 4. April 2019, 19:22
Das erste Video ist für meinen Geschmack zu geschwülstig . . . Das zweite Video finde ich sehr schön. Gefilmt, die Instrumentalisierung, und der schnörkellose Gesang.
Mir gefallen beide Videos sehr gut, finde nichts "geschwülstiges" dabei - und mir altem Sack sind dabei sogar die Tränen gekommen . . .
Die russische Hymne hat mich schon zu Sowjetzeiten irgendwie emotional berührt. Und das war komisch, denn zu der Zeit hatte ich noch keine bzw. kaum Berührungen mit Russland. Aber die Melodie ist wirklich schön und verleiht einem ab und zu einfach Gänsehaut.
Geht mir auch so, vor allem wenn ich alleine im Wohnmobil bin, singe ich lautstark mit u. fange an zu gestikulieren, aber nur bei geschlossenen Gardinen!
Zuletzt geändert von Tonicek am Samstag 6. April 2019, 19:01, insgesamt 2-mal geändert.
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Nationalhymne

Beitrag von Tonicek » Samstag 6. April 2019, 18:46

bella_b33 hat geschrieben:
Donnerstag 4. April 2019, 20:46
Also bei uns wurde die Nationalhymne ab der 1. Klasse andauernd rauf und runter gedudelt...war aber „Auferstanden aus Ruinen”
Das gab's bei uns nicht, wurde 1958 eingeschult, glaube, es war Sachsen Anhalt - in einem kathol. Kinderheim, nahe Schönebeck. Da liefen nur den ganzen Tag die Nonnen durch die Gegend - nix da mit Hymne.
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Re: Nationalhymne

Beitrag von m5bere2 » Samstag 6. April 2019, 19:02

Tonicek hat geschrieben:
Samstag 6. April 2019, 18:41
Geht mir auch so, vor allem wenn ich alleine im Wohnmobil bin, singe ich lautstark mit u. fange an zu gestikulieren, aber nur bei geschlossenen Gardinen!
Sind die Gardinen denn auch schalldicht? :D

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Beitrag von Tonicek » Samstag 6. April 2019, 19:07

Nö, aber meist stehe ich alleine auf weiter Flur - und oftmals hab' ich dann auch einen Intus, hier ein Foto:

Bild
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Re: Nationalhymne

Beitrag von Wladimir30 » Samstag 6. April 2019, 19:16

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Re: Nationalhymne

Beitrag von Okonjima » Montag 8. April 2019, 12:55

Jenenser hat geschrieben:
Samstag 6. April 2019, 01:09
Ja und irgendwie hast Du da auch recht. Ich habe die direkt vor Ort vor etwas mehr als 30 Jahren in Kiew im Olympiastadion bei irgend so einem Leichtathletikwettkampf gehört und war da sehr beeindruckt.
Moooment mal... jetzt hab ich gerade sowas wie ein "Deja-Vu"!
1986 war klein Oki zur Schulabschlußfahrt in der SU bzw. eben auch in Kiew. Wir hatten etwas freie Zeit und das Olympiastadion wollten wir uns
da unbedingt ansehen. Im Stadion war Lärm und die Typen am Eingang haben uns sogar reingelassen. Drinnen sahen wir dann eine sowjetische
Leichtathletik-Juniorenmeisterschaft. War ganz interressant, zumal wir in dem Riesenstadion fast alleine waren. Und die Nationalhymne wurde
bei der Siegerehrung auch gespielt. Natürlich sind wir da auch aus Anstand aufgestanden. ;)
Müßte im Juli 1986 gewesen sein. Es waren doch wohl außer uns nicht noch mehr DDR-Touristen im Stadion?
Neee das wär jetzt aber dummes Ding :lol: :lol: :lol:
"Im Wald da steht ein Ofenrohr, nu stellt euch ma die Hitze vor!"



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