Projekt Phase IV

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boldy
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Projekt Phase IV

Beitrag von boldy » Dienstag 14. Juni 2016, 13:42

Als ich gestern an dem Forum Mitglied "Zimdriver" meine Antwort gab, sagte ich das ich am 23.06.2016 weitermache. Doch als ich das Internetcafe verlassen habe, dachte ich doch, wieso erst dann? Also entschloß ich mich gleich mit meinem schon länger geplantes Projekt zu beginnen. Heute geht es also für mich ums "Eingemachte". Also beginn ich mit der Phase I . (Mein Beitrag über die möglichen 3 Orte, sind auch so zu verstehen, eine kurze Rückschau, mehr nicht. Ich werde in den nächsten Beiträgen also nicht mehr anfangen mit der alten "Tüddelei"! (über das ganze Themenkomplex B.Z. & Co.) Also starte ich heute und die nächsten Termine lege ich auch gleich fest. Am 5 July mein Beitrag Phase II , am 12 July Phase III und dann zum Abschluß am 22 July das Ende mit Phase IV .
Ich schreibe alle Ortsbezogenen Namen aus der alten Zeit auf Deutsch. Der Weg das auf den heutigen Status zu setzen, nämlich Russische Orts und Flurnamen zu benennen, ist für mich aktuell nicht sinnvoll und hier wo ich solche Beiträge ins Forum stelle auch zeitlich nicht möglich. Denn ich habe all die Jahre kein Internetanschluß in meiner Wohnung und besitze auch kein modernes SmartPhone Handy. Ich bin auch nicht in anderen Internetportalen tätig, wie Facebook und Co. Das was ich Herrn "Zimdriver" am Ende mitteilte, mit dem beginn ich dann: Phase I

Gut eine Autostunde von Kaliningrad enfernt liegt kurz vor der Ostseeküste nahe des alten Palmnicken (heute Jantarny) die höchste Erhebung des alten Samlandes, der Große Hausenberg. Das ist unsere erste Zieletappe. Dorthin führt der erste Ausflug. Damals vor über 70 Jahren konnte man von diesem Berg ganz oben ein prachtvollen Panoramaausblick genießen. Von da oben schauet man weit in das Land und genoß den Blick auf die nahe Ostsee.
Wie sieht es dort heute aus. Kann der Große Hausen einfach so erklommen werden? Sind die alten Pfade, Wanderwege noch vorhanden und wie sieht es aus mit den Pflanzenwuchs nach so vielen Jahren. Die Landschaft dort hat sich ja nich wesentlich verändert, es gab keine Naturkatastrophen usw. Aber es wird dort Veränderungen geben, welche? Den Hausenberg werde ich in den nächsten Kapiteln immer wieder miteinbeziehen. Er ist ein wichtiger Bezugsort.
Personen die das jetz lesen und dorthin fahren, sollte also gut mit Schuhwerk und "OutdoorKleidung" versehen sein. Die kleinen Spinntiere, die Zecken sind nicht nur lästig sondern auch giftig. Also aufgepasst. Andere Gift-Tiere oder gefährliche Tiere werden nirgens erwähnt.

Mich interessiert also die heute Situation dort vor Ort. Unabhängig davon, ob sich jemand aus dem Forum tatsächlich dorthin auf dem Weg macht, schreibe ich natürlich am 5 July weiter. Fotos oder auch nur aktuelle Berichte, darüber würde ich mich freuen.

Ersteinmal , tschüss und bestes Gelingen -- von Robert



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Re: Projekt Phase IV

Beitrag von Okonjima » Dienstag 14. Juni 2016, 14:16

Geil - Bernsteinzimmersuchen ohne Internet. Reicht eigentlich ne Schaufel oder brauch ich noch ne Büroklammer?
Also los Jungs, wir haben bis 4.Juli Zeit - bis dahin haben wir die paar Klunkern locker gefunden und keiner hats gemerkt :lol:
"Die gefährlichste Weltanschauung ist die derer die die Welt nicht gesehen haben..."

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Re: Projekt Phase IV

Beitrag von Dietrich » Dienstag 14. Juni 2016, 15:03

Ob es da nicht aussichtsreicher ist, an der Küste einfach so nach Bernstein zu suchen?

Und Phase IV? War das nicht was mit Ameisen?
"Each one hopes that if he feeds the crocodile enough, the crocodile will eat him last."
W. Churchill (1940)

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Re: Projekt Phase IV

Beitrag von domizil » Dienstag 14. Juni 2016, 17:25

Dietrich hat geschrieben:Ob es da nicht aussichtsreicher ist, an der Küste einfach so nach Bernstein zu suchen?
... in Jantarny (Palmnicken), also der Bereich der hier beschrieben wird, befindet sich das Kaliningrader Bernsteinkombinat. Was glaubst Du denn Dietrich, wo der ganze Bernstein herkommt, den Du jetzt sammeln willst? Das sind die seit 1945 freigespülten kleinen Fragmente des versteckten Bernsteinzimmers ... Und dieser Bereich (also diese konkrete Anhöhe) ist auch Sonderzone und darf durch Ausländer nicht betreten werden. Klar, dass die Russen nicht mit Ausländern den Schatz teilen wollen ...

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Re: Projekt Phase IV

Beitrag von Dietrich » Dienstag 14. Juni 2016, 18:12

domizil hat geschrieben:Klar, dass die Russen nicht mit Ausländern den Schatz teilen wollen ...
Was ist das denn für eine blöde Idee? Anstelle das man über Jahrzehnte Millionen mit Touristen einnimmt, verdient man kurzfristig Zehntausende indem man die ganzen kleinen Steinchen über ebay vertickt. ;-)

Obwohl... Eigentlich hört sich genau das nach einem typisch russischen Plan an.
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Re: Projekt Phase IV

Beitrag von Haya » Dienstag 14. Juni 2016, 21:14

Moin Moin,

Lieber boldy (oder doch Higgins?),

Doch als ich das Internetcafe verlassen habe, dachte ich doch, wieso erst dann? Also entschloß ich mich gleich mit meinem schon länger geplantes Projekt zu beginnen. Heute geht es also für mich ums "Eingemachte".

Gute Entscheidung! Wir dürfen keine Zeit verlieren. Diese arbeitet nämlich gegen uns!

Wie sieht es dort heute aus. Kann der Große Hausen einfach so erklommen werden? Sind die alten Pfade, Wanderwege noch vorhanden und wie sieht es aus mit den Pflanzenwuchs nach so vielen Jahren
Schwierig, schwierig! Auf dem Weg nach oben mussten schon viele Expeditionsteam ihr Leben lassen.
Viele Gefahren werden Dich auf Deine Reise nach oben begleiten, kleiner Jedi.
Kaufe Dir beim örtlichen Kamelhändler ein paar nützliche Lasttiere, die Deine/Eure Ausrüstung transportieren. Sie haben sich bei solchen Expeditionen bewährt, da unerschöpflich und vergesse keines Falls die Machete einzupacken damit Du Dir den Weg durch's Gebüsch freikämpfst.
Die Landschaft dort hat sich ja nich wesentlich verändert, es gab keine Naturkatastrophen usw. Aber es wird dort Veränderungen geben, welche?
Wende Dich dazu an Dr. Henry Walton Jones Jr.
Er wird Dir als Einziger mehr Informationen dazu geben können.
Die kleinen Spinntiere, die Zecken sind nicht nur lästig sondern auch giftig. Also aufgepasst. Andere Gift-Tiere oder gefährliche Tiere werden nirgens erwähnt
Doch! Schlangen (vor allem Kobras), Pfeilgiftfrösche, Skorpione, usw. soll es da auch zu Hauf geben. Ebenso Wölfe, Bären und sogar der Amurtiger soll mal in Russland nicht selten gesichtet worden sein.
Daher höchste Vorsicht!!!
Fotos oder auch nur aktuelle Berichte, darüber würde ich mich freuen.
Aktuelles:
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Wilde Tiere:
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Solltest Du auf Ureinwohner stoßen, versuche nen großen Bogen um sie zu machen. Die Russen sind ein äußerst aggressives Volk
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Hoffe geholfen zu haben.

Gruß
Haya

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Projekt Phase IV-Fortsetzung

Beitrag von boldy » Donnerstag 16. Juni 2016, 12:14

Heute morgen scheint endlich mal wieder die Sonne in Hamburg, aber schon ab Mittag ziehen neue Regenschauer durchs Land.
Also denke ich, verschiebe das alles nicht auf Morgen, sondern mach heute einfach schon weiter. Und gleich im Doppelpakt mit Phase II und Phase III .

Wenn ich heute in Kaliningrad wäre und ich hätte schon eine Geländebesichtigung dort am Großen Hausenberg gestartet, ja dann müßte ich eigentlich mir in der Stadt Techniker suchen, die aus dem Gewerbe der Vermessung oder Landvermessung kommen. Ich würde die wohl auch finden, nur man wäre dann schon mit viel Material dabei. Denn ich plane eine ganz bestimmte Messung dort vorzunehmen, vom Berg hinunter zu einem bestimmten Punkt oder Ort. Vor über 70 Jahren waren in den umliegenden Dörfern dort sichtbar vom Hausen herab die Kirchturmspitzen zu sehen, der dortigen Kirchen. Ich suche dann heute die (nicht mehr vorhandene Kirche, im Krieg zerstörrt) Kirchturmspitze von dem alten Dorf Germau. Von dieser Kirche möchte ich ersteinmal sichtbar eine gerade Meßlinie aufzeigen. Üblicherweise würden dann Vermessungstechniker mit Ihren Instrumenten (Okulare,kleine Fernrohre, Teodolithen etc.) eine Meßlatte anwisieren und Helfer würden dann Markierungsstangen setzten. Das würde dann alles ausgelotet werden und eine sichtbare Markierungsliene würde man dann vom Berg aus sehen. Es würde auch gleich Kosten endstehen. Geht das nicht auch anders, so grübelte ich vor längerer zeit schon und dann sah ich die Kinder mit Ihren kleinen LaserPointern so spielen und ich meine das ist doch das richtige Hilfmittel, um sich ersteinmal vertraut zu machen ohne großes Geld zu investieren und man hinterläßt ja auch keine Spuren. Wenn das Licht wieder ausgeschaltet wird, ist alles wieder friedlich. Das Laserlicht in Rot oder Grün ist auch so kräftig, das es am Tage sichtbar ist. Solches "Spielzeug" gibt es heute auch in Rußland, allerdings in Deutschland nicht überall erlaubt.
Vom großen Hausenberg hinunter müßte es doch möglich sein , auch heute, einen Laserlichstrahl zu erzeugen, der ungefähr in Richtung der "Kirchturmspitze" von der ehemaligen Kirche von Germau führt. So hätten wir also unsere erste sichtbare Markierungslinie aufgebaut.
Und dann braucht man noch vom Berg herab einen zweiten Punkt, denn wir wollen nicht nur eine gerade Linie sichtbarmachen, sondern ein DREIECK.
Und ein Dreieck hat ja wie man weiß drei Punkte, a plus b und dann c .

Genau hier würde ich jetzt eigentlich aufhören, mit Phase II, aber ich mach gleich weite mit Phase III .

Also der zeite Punkt, der heute auch nicht mehr, kriegsbedingt sichtbar ist, ist die Burg von Germau, die in der Nachbarschaft der ehemaligen Kirche lag.
Die Entfernung ist eigentlich nicht so groß, aber folgendes:
Es exestiert ein langer fast gerader unterirdischer Geheimgang zwischen der Kirche/Burg von Germau und dem Großen Hauesenberg. Entweder ist der Anfang dieses Ganges in den Gewölben der Kirche einst gewesen oder Der Burg. Wenn man aber ein Dreieck sichtbar aufbaut, dann liegt der Gang genau dazwischen, oder mehr zur Kirche hin, oder eben zur Burg. Da ich vor vielen jahren Literaturhinweise fand und ich alte Ostpreußen befragen konnte, die mir das bestätigt haben, so behaupte ich eben , ja dort befindet sich ein gut gemauerter alter unterirdischer Geheimgang, den man eigentlich mit guten Instrumenten, wie Bodenradar oder ähnliches auffinden wird.

Und das war`s ? Nein noch nicht alles gesagt. Es folg noch bald mein letzter Beitrag dazu in Phase IV .

Kurz zu den anderen Orten: Der eine liegt mitte unter den dort lebenden Bewohnern, es geht hier nicht. Und der ander lieg nach 70 Jahren in einem tiefen wildem Waldstück, da kann ich keinen einfach so hinführen. Brauch ich auch nicht, denn am Großen Hausen-Berg liegen die Russischen Sachen, was sonst.

bis bald, nicht mehr so lange hin ........ Grüße von Robert (irgentwann habe ich etwas Zeit Fragen zu beantworten)

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Re: Projekt Phase IV

Beitrag von Norbert » Donnerstag 16. Juni 2016, 13:27

Ich habe mir mal erlaubt, die zwei Threads zusammenzuführen.

Wird ja immer spannender hier. Achim, haben wir bei im Forum geposteten literarischen Werken eigentlich automatisch die Urheberrechte?

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Re: Projekt Phase IV

Beitrag von zimdriver » Donnerstag 16. Juni 2016, 15:52

... gut, dass ich meinen Chemie- Baukasten aufgehoben habe. So kann ich ganz unbemerkt Untersuchungen vornehmen.
Ich bringe dann noch mit
- Klappspaten (die Witterung hat sicher Sand und Erde herüber getragen)
- Trinkflasche (nichts wäre schlimmer als wegen Dehydrierung kurz vor dem Ziel zusammen zu brechen)
- Zeltbahn zum Drauflegen (oder muss man tagsüber mit den Laserpointern arbeiten?)
- rot- weisses Absperrband (das macht man so zur Baustellensicherung)

Es ist noch zu früh, einen KrAZ zu bestellen, oder? Wenn der Fund erst einmal frei gelegt ist, müssen wir ihn schnell sichern.

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Re: Projekt Phase IV

Beitrag von Dietrich » Donnerstag 16. Juni 2016, 16:08

Dazu passend:
http://www.bild.de/geld/wirtschaft/bern ... .bild.html
„Die Preise für Bernstein sind innerhalb von fünf Jahren um bis zu 800 Prozent gestiegen“, erklärt Ewa Rachon von der Danziger Messegesellschaft. Für ganz gewöhnlichen Bernstein müssten pro Gramm mittlerweile 18 Euro gezahlt werden. Für hochwertige Steine oder seltene Färbungen seien die Preise schwindelerregend gestiegen.

„Weißer Bernstein wird für 2000 Euro und mehr pro Gramm gehandelt“, erzählt Yang Lin, der mit seinem polnischen Partner Sebastian Tajl in Yunan zwei Schmuckgeschäfte betreibt. „Bernstein ist nicht mehr nur das Gold aus der Ostsee – Bernstein ist teurer als Gold.“
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W. Churchill (1940)



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