Problem mit der Befreiung vom Ehefähigeitszeugnisses

Du willst eine russisch-deutsche Ehe eingehen, die allgemeinen Tipps im Internet helfen Dir aber nicht mehr weiter? Oder Du bist schon russisch-deutsch verheiratet und hast einen guten Rat für andere binationale Ehen? Dann melde Dich hier zu Wort!

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Norbert
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Re: Problem mit der Befreiung vom Ehefähigeitszeugnisses

Beitrag von Norbert » Mittwoch 19. Februar 2020, 11:39

Arthur86 hat geschrieben:
Dienstag 18. Februar 2020, 11:33
Sie hat auch ziemlich zeitnah eine Aufenthaltsgenehmigung für 3 Jahre bekommen, aber sie musste eine Verpflichtungserklärung unterschreiben dass sie in dieser Zeit einen Intergrationskurs (700 Stunden) besucht. Natürlich auf eigene Kosten.
Auch das ist Quatsch. Wer eine Aufenthaltsgenehmigung als Elternteil deutscher Kinder erhält, kann zu diesem Kurs NICHT verpflichtet werden, insofern minimale Deutschkenntnisse (A1) vorhanden sind. Und wenn ausreichende Deutschkenntnisse vorhanden sind, dann besteht nicht einmal ein (freiwilliger) Anspruch auf diesen Kurs.

Da bei 7 Monaten täglichem Kurs keine Möglichkeit bestanden hätte, das Jobangebot anzunehmen, welches meine Frau hatte, und wir zudem auch diese über 1000 Euro völlig sinnfrei gewesen wären, haben wir Einspruch eingelegt. Als dieser abgelehnt wurde, haben wir uns im Büro des Oberbürgermeisters beschwert, warum die Mitarbeiter der ABH eine hochqualifizierte MINT-Fachkraft entgegen der Gesetzeslage zu so einem Kurs schicken. Plötzlich kam eine Vorladung zum Behördenleiter, welcher sich entschuldigte, dass meine Frau nicht nur nicht verpflichtet werden durfte, sondern als Hochqualifizierte nicht einmal eine Berechtigung hatte.
bella_b33 hat geschrieben:
Dienstag 18. Februar 2020, 14:47
700 Stunden? Alter Schwede
Das sind meines Wissens 600 Stunden Sprachkurs und 100 Kultur, Recht und Geschichte.



Arthur86
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Re: Problem mit der Befreiung vom Ehefähigeitszeugnisses

Beitrag von Arthur86 » Donnerstag 5. März 2020, 20:13

In meinem Fall ist jetzt übrigens einbischen Bewegung gekommen. Das OLG schlägt jetzt als weitere Option vor, dass meine Lebensgefährtin eine Erklärung in Form einer Eidesstattlichen Versicherung bei einem deutschen Standesamtbeamten abgibt.

Sie muss glaubhaft darlegen wie sie an das Schreiben kam und das es tatsächlich aus der Gerichtsakte stammte.

Ich hoffe damit hat sich die Sache dann erledigt.

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Bobsie
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Re: Problem mit der Befreiung vom Ehefähigeitszeugnisses

Beitrag von Bobsie » Donnerstag 5. März 2020, 20:18

Dann heitatet schnell, bevor sie es sich anders überlegt. :shock:

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