Möchte eine Russin heiraten. Was muss ich beachten?

Du willst eine russisch-deutsche Ehe eingehen, die allgemeinen Tipps im Internet helfen Dir aber nicht mehr weiter? Oder Du bist schon russisch-deutsch verheiratet und hast einen guten Rat für andere binationale Ehen? Dann melde Dich hier zu Wort!

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Sibirier
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Re: Möchte eine Russin heiraten. Was muss ich beachten?

Beitrag von Sibirier » Freitag 12. Februar 2010, 09:18

Naila hat geschrieben:Aber die Frau ist doch kein Flüchtling aus Mittelafrika und auch nicht mit ihrer ganzen Familie ausgewandert, die alle mal neu anfangen müssen und hart schuften. Die Frau ist eine künftige Ehefrau eines Deutschen, der selbst kein Hilfsarbeiter ist. Warum redet Ihr nur von ihrer Liebe zum Mann? Ich meine, die Frau kann ihren Mann lieben, aber wenn sie normal ist, erwartet sie auch, daß der Mann sie auch liebt. Sie hat ihre Eltern (zu denen man als Tochter in Rußland öfter mal eine innige Beziehung hat) verlassen, sie hat ihre Freundinnen aufgegeben, vielleicht auch eine für russische Verhältnisse gute Arbeit und ist einem Mann gefolgt, der von ihr erwartet, daß sie gleich hart arbeitet und vielleicht noch den Haushalt nebenbei schmeißt (von russischen Frauen erwartet man das oft), möglichst keine Ansprüche stellt und womöglich noch einen Ehevertrag, der sie gerne benachteiligen soll, vorgesetzt bekommt. Wo ist da die Liebe des Partners? Was ist sein Opfer für die Liebe? Was soll die Frau ihren Eltern erzählen, die jahrelang auf vieles verzichtet haben, um ihr das Studium zu finanzieren? Die meisten Studienplätze sind in Rußland jetzt kostenpflichtig und kosten mehrere Tausende von US Dollars.
Was anderes wäre, wenn sie in Deutschland zuerst nur einen Intensivdeutschkurs machen würde und dann eine Ausbildung. Das ist auch Arbeit genug für jemand, der ganz neu im Land ist, von nichts eine Ahnung hat, alles ersteinmal kennenlernen muß, neue Bekanntschaften knüpfen, neues Selbstbewußtsein entwickeln. Die ersten 2 Jahre, auch wenn man "nichts" tut, sind für einen Neuankömling purer Streß. Das verstehen nur die wenigsten, weil als Deutscher mißt man alles an sich selbst, denke ich. So nach dem Motto: "Was für mich nicht schwer ist, kann auch für dich nicht schwer sein". Eine ausländische Ehefrau- egal aus welchem Land-ist nun mal etwas anderes, als eine deutsche. Man hat eben andere Kosten, besonders am Anfang. Das ist normal. Man muß sie sich eben leisten können und von vornerein wissen, worauf man sich da einläßt.
Wie kommst Du hier auf einen Ehevertrag? Das hat der TO-Eröffner nicht geschrieben. Auch hat der TO-Eröffner nicht geschrieben, dass er eine Hausfrau verlangt. Ich denke eher, dass er seinen Haushalt auch jetzt alleine "schmeißt". Die ersten 2 Jahre als "purer Streß" darzustellen, kann ich nicht sagen. Für mich war sogar das 1. Jahr in Russland dass interessanteste, weil man soviel Neues kennengelernt hat. Klar war am Anfang Lauferei mit der Ovir dabei, aber des geht vorüber. Hier kommt es auch auf den Charakter der Freundin an. Für mich wäre es nicht eine "erfüllende Lebensaufgabe" nur Zuhause zu sitzen, den 2-Personen-Haushalt zu führen und nur die Fremdsprache lernen. Da suche ich mir schon Arbeit und da suche ich auch nicht nur nach einer "Traumarbeit", wichtig wäre für mich Arbeit. Auch hat der TO-Eröffner geschrieben, dass er auf der Suche nach einem Intensivsprachkurs für seine Zukünfte ist. Ich weiß nicht, was man bei einer ausländischen Ehefrau mehr Kosten hat als eine andere... Das einzigste vielleicht, dass sie die ersten paar Monate keine Arbeit hat und man den Sprachkurs oder eine Privatlehrerin bezahlt. Das jeder, der in einem anderen Land wohnt, auch mal Heimweh bekommt, das ist klar. Da sollte aber der Partner verstehen, wie man trösten kann....
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guuuude
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Re: Möchte eine Russin heiraten. Was muss ich beachten?

Beitrag von guuuude » Freitag 12. Februar 2010, 11:29

Naila hat geschrieben:Aber die Frau ist doch kein Flüchtling aus Mittelafrika und auch nicht mit ihrer ganzen Familie ausgewandert, die alle mal neu anfangen müssen und hart schuften. Die Frau ist eine künftige Ehefrau eines Deutschen, der selbst kein Hilfsarbeiter ist. Warum redet Ihr nur von ihrer Liebe zum Mann? Ich meine, die Frau kann ihren Mann lieben, aber wenn sie normal ist, erwartet sie auch, daß der Mann sie auch liebt. Sie hat ihre Eltern (zu denen man als Tochter in Rußland öfter mal eine innige Beziehung hat) verlassen, sie hat ihre Freundinnen aufgegeben, vielleicht auch eine für russische Verhältnisse gute Arbeit und ist einem Mann gefolgt, der von ihr erwartet, daß sie gleich hart arbeitet und vielleicht noch den Haushalt nebenbei schmeißt (von russischen Frauen erwartet man das oft), möglichst keine Ansprüche stellt und womöglich noch einen Ehevertrag, der sie gerne benachteiligen soll, vorgesetzt bekommt. Wo ist da die Liebe des Partners? Was ist sein Opfer für die Liebe? Was soll die Frau ihren Eltern erzählen, die jahrelang auf vieles verzichtet haben, um ihr das Studium zu finanzieren? Die meisten Studienplätze sind in Rußland jetzt kostenpflichtig und kosten mehrere Tausende von US Dollars.
Was anderes wäre, wenn sie in Deutschland zuerst nur einen Intensivdeutschkurs machen würde und dann eine Ausbildung. Das ist auch Arbeit genug für jemand, der ganz neu im Land ist, von nichts eine Ahnung hat, alles ersteinmal kennenlernen muß, neue Bekanntschaften knüpfen, neues Selbstbewußtsein entwickeln. Die ersten 2 Jahre, auch wenn man "nichts" tut, sind für einen Neuankömling purer Streß. Das verstehen nur die wenigsten, weil als Deutscher mißt man alles an sich selbst, denke ich. So nach dem Motto: "Was für mich nicht schwer ist, kann auch für dich nicht schwer sein". Eine ausländische Ehefrau- egal aus welchem Land-ist nun mal etwas anderes, als eine deutsche. Man hat eben andere Kosten, besonders am Anfang. Das ist normal. Man muß sie sich eben leisten können und von vornerein wissen, worauf man sich da einläßt.
Das ist doch emanzen gewäsch vom allerfeinsten! Wieso wird hier die Frau als Opfer hingestellt?? Achja richtig die Frau ist ja immer die benachteiligte und hilfsbedürftige. Mannmann! Ich habe schon in 3 Ländern neu angefangen und ich weis was es heisst die erste Zeit alleine zu sein! Die Frau die zu ihrem Partner nach D zieht setzt sich doch erstmal ins gemachte Nest. Wohnung Möbel Auto alles da. Nur evtl. bissi haushalt und sich zurechtfinden kann ja wohl nicht zu viel verlangt sein. Wenn sie den Kurs macht ist das ein halbtagsjob NICHT MEHR!!!!
Warum gibt den die Frau das ach so tolle Russland den auf?? Weil sie da keine Zukunft sieht, wenn sie den eine von der handvoll Russinen ist die überhaupt weiter denkt als 2 Tage. Warum studieren viele? Weil sie keinen Job finden und sich von dem gekauften Studium in Russland vorteile verspricht. Nur das zieht in D halt nicht. Aber keine Sorge das ist nicht nur in D so. Australien z.b. erkennt das auch nicht an!

Eine Frau leisten können??? weia dazu gibt es nichts mehr zu sagen. Machs gut Alice

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Re: Möchte eine Russin heiraten. Was muss ich beachten?

Beitrag von bella_b33 » Freitag 12. Februar 2010, 12:09

Egal wer von beiden zum anderen zieht, man muss ja nichts direkt aufgeben, ein wenig vernachlässigen aber schon! Freunde, Familie eben alles aus dem persönlichen Umfeld lässt man hinter sich und bleibt über Telefon oder Chat in Kontakt. Meine Familie ruft mich alle paar Tage mal an und wir tratschen übers Neuste aus dem Dorf :lol:. Dann fahr ich auch nach Möglichkeit 2mal im Jahr für 10-14 Tage rüber nach DE. Freunde.....nunja, ich hab seit 2002 einen Job, der die Spreu vom Weizen getrennt hat unter den Freunden(war nie sehr lange daheim). Somit sind es jetzt schon eher solide Freundschaften, die von so nem bisschen Abwesenheit nicht erschüttert werden können :D.

A propos Studium finanzieren.......wer gut ist bekommts eigentlich komplett vom Staat bezahlt(Stipendium gibts ab einem bestimmten Notendurchschnitt)! War zumindest vor ein paar Jahren so. Eltern müssen also nichts davon bezahlen.

Wie schon angemerkt, ich halte nichts davon, daß die Angetraute dann nur Deutsch lernt und daheim sitzen würde, selbst wenn man einen Job für sie findet. Das hat schon recht viel mit dem "gemachten Nest" zu tun in meinen Augen. Wenn ich einmal so pauschal 1500€ Nettoeinkommen in DE verrechnen würde, dann bleibt nichtmehr viel übrig am Ende des Monats(Wohnung warm mit allem drum und drin sind schonmal 600€, Essen 200, Sprit 200, Versicherungen, Kleidung usw.....).
Naila hat geschrieben:Die ersten 2 Jahre, auch wenn man "nichts" tut, sind für einen Neuankömling purer Streß.

Ein bisschen Schule und daheim sitzen, was soll daran stressig sein?.....müsste ja für mich in jedem Land sonst extrem stressig sein, oder? Ich kann kaum französisch und war trotzdem Monate lang in Marokko, kann kaum vietnamesisch und war trotzdem 1 Jahr dort, in Russland sitz ich seit 2006 mehr oder weniger oft.....ohne Übersetzer oder sonstiges. Nennt sich "learning by doing" und klappt eigentlich am besten......aber WO IST DER STRESS??? Hat der Schlingel sich wieder irgendwo versteckt? :lol:
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Naila

Re: Möchte eine Russin heiraten. Was muss ich beachten?

Beitrag von Naila » Freitag 12. Februar 2010, 13:18

Ok, für eine, die gar kein Deutsch kann, ist vielleicht sogar weniger Streß, weil sie da natürlich "reinwächst". Ich konnte Deutsch von Anfang an, so wie ich es jetzt kann. Ich konnte alles vom ersten Tag an verstehen, absolut alles. Und da habe ich unter anderem auch Dinge verstanden, die ich hätte lieber nicht verstehen sollen. Mein Ex Mann hatte sehr neugiereige Bekannte, die mich laut begutachtet haben und festgestellt, daß ich doch erstaunlich europäisch aussehen würde usw. Ich war vorher niemals "Ausländerin", und noch weniger eine aus dem "armen, bedauerenswerten Rußland". Einmal habe ich mich mit meiner Bekannten in einem Park auf Russisch unterhalten. Wir waren makellos jung und machten auf die Außenwelt, hoffe ich doch, einen zufriedenen Eindruck. Plötzlch blieb ein Mann vor uns stehen und fragte uns, ob wir bei ihm zu Hause sauber machen wollten. Weil wir uns auf Russisch unterhalten haben! Ich mußte erst müsam lernen, wie ich mich gebe, wie ich auf was reagiere. Ich habe angefangen zu studieren, und die deutsche Universität war so viel anders! Es hat echt gedauert, bis ich mich da in jedem Sinne orientieren konnte. Später habe ich es gut in den Griff bekommen, aber halt nicht sofort.
Abgesehen davon, betrachtet eine russische Ehefrau in Deutschland das Land nicht als irgendein Touristikobjekt, heute hier- morgen dort, sondern als ihr Nest, und da sind ihr viele Dinge nicht egal. Ich habe auch schon die Welt gesehen, ohne alle Sprachen zu sprechen, und da war es mir auch schnuppe, ob die Leute sich mich mochten oder was sie von meiner gesellschaftlichen Stellung hielten.
Ich habe kostenlos studiert drüben (da mein Studium angefangen) und erhielt ein gutes Stipendium, aber heute hat sich alles geändert. Die Budgetplätze sind sehr begrenzt, und ob jede Universität sie hat, weiß ich nicht. Mein Cousin hat keinen bekommen. Basta. Meine Tante und Onkel haben nur für sein Studium gearbeitet. Es war eine sehr schwere Zeit für sie. Und jetzt arbeitet mein Cousin in den USA, weil er so gut ist, daß man ihn abgeworben hat. Ihr verbreitet hier das Bild, daß die meisten Menschen in Rußland ihre Diplome gekauft haben. Das ist idiotisch.
Zuletzt geändert von Naila am Freitag 12. Februar 2010, 13:34, insgesamt 3-mal geändert.

Naila

Re: Möchte eine Russin heiraten. Was muss ich beachten?

Beitrag von Naila » Freitag 12. Februar 2010, 13:22

@guuuude
Du bist ja aber ein Frauenhasser! Verbitterung aus jeder Pore. Mit Deinem Posting hast Du behauptet, daß jede Russin, die einen Deutschen heiratet, tut es, um ihrer Armut und Perspektivlosigkeit zu entkommen. Männer, die mit russischen Frauen verheiratet sind, warum reagiert Ihr nicht? Seid Ihr einverstanden mit dieser Äußerung? Dann muß es Euch weh tun, daß Eure Frauen Euch nur wegen Eurer Wahnsinnskohle wollten.



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Re: Möchte eine Russin heiraten. Was muss ich beachten?

Beitrag von Sibirier » Freitag 12. Februar 2010, 13:25

@ Naila: Wir warten auf Deine Antwort....

Aber ich kann da nicht mitreden, weil bei mir es andersrum gelaufen ist. Ich bin aus den verarmten DE in die reiche RF gezogen.... :lol: :lol: :lol:
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Re: Möchte eine Russin heiraten. Was muss ich beachten?

Beitrag von bella_b33 » Freitag 12. Februar 2010, 13:27

Naila hat geschrieben:Plötzlch blieb ein Mann vor uns stehen und fragte uns, ob wir bei ihm zu Hause sauber machen wollten. Weil wir uns auf Russisch unterhalten haben!
Ja, das sind halt so die meistverbreiteten Bilder, die einige Deutsche von den armen "Ausländern" in DE haben. Bekommt man auch nicht von heut auf morgen weg. Wenn dann die ersten Deutschen bei den Russen putzen müssen, wirds dann auch der Letzte merken :lol:

Mich haben schon Eltern von langjährigen Singles gefagt, ob ich nichtmal "Eine" aus Russland für ihren Sohn mitbringen könnte.

Womit wir beim nächsten Vorurteil wären :lol:

Gruß
Silvio
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Re: Möchte eine Russin heiraten. Was muss ich beachten?

Beitrag von Zeppelin » Freitag 12. Februar 2010, 13:31

bella_b33 hat geschrieben:A propos Studium finanzieren.......wer gut ist bekommts eigentlich komplett vom Staat bezahlt(Stipendium gibts ab einem bestimmten Notendurchschnitt)! War zumindest vor ein paar Jahren so. Eltern müssen also nichts davon bezahlen.
Da hast Du zwar im Prinzip Recht, aber ganz so verallgemeinern kann man das leider nicht.
Es sollte zwar wohl nicht so sein, aber an zahlreichen "Unis"*) werden die Studienplätze tatsächlich nur an zahlungsfähige Bewerber vergeben oder aber an solche, deren Eltern den Rektoren ernsthaften Ärger bereiten könnten.
Das war jedenfalls die traurige Erfahrung meiner Frau und zahlreiche ihrer Bekannten. Ich habe keinen Grund daran auch nur im Geringsten zu zweifeln, zumal die entsprechenden Berichte ziemlich detailliert beschrieben, was sich da jeweils so abgespielt hat.
Will man dennoch unbedingt eine Hochschule besuchen, bleibt oftmals nur das Ausweichen auf weniger begehrte Studiengänge und "Unis"
Und zum Thema Stipendium: Meine Frau war nebst einem Kommilitonen die beste ihres Jahrgangs. Dafür bekamen die beiden jeweils "Leistungsstipendien" von umgerechnet ca. 10,- € pro Monat. Und obwohl beide durch Nebenjobs kleine Einkommen hatten, mussten die Eltern natürlich den größten Teil der Kosten für Unterkunft, Verpflegung, Kleidung, Bücher etc. aufkommen. (Das war von 1998 bis 2003)


*): Die Anführungszeichen beziehen sich darauf, dass sich so ziemlich jedes lächerliche Institut als "Uni" bezeichnet. Entsprechend werden deren Diplome dann hier deutlich geringer gewertet.
"Wir brauchen Bürokratie, um unsere Probleme zu lösen. Aber wenn wir sie erst haben, hindert sie uns, das zu tun, wofür wir sie brauchen." (Ralf Dahrendorf)

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Re: Möchte eine Russin heiraten. Was muss ich beachten?

Beitrag von Sibirier » Freitag 12. Februar 2010, 13:39

... und im Gegenzug wurde ich schon des öfteren gefragt, ob ich nicht einen deutschen Mann für eine russische Frau parat hätte....

....und hier schon auf der Straße, ob ich nicht ein "für mich" überteuertes Zimmer mieten möchte.... Als ich dann sage, was ich jetzt für eine 2-Zimmer-Wohnung bezahle, dass es bedeutend weniger ist, fielen die Oma's bald aus allen Wolken... ;)
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Re: Möchte eine Russin heiraten. Was muss ich beachten?

Beitrag von bella_b33 » Freitag 12. Februar 2010, 14:18

Zeppelin hat geschrieben: Da hast Du zwar im Prinzip Recht, aber ganz so verallgemeinern kann man das leider nicht.
Hallo Zeppelin,
ich kann leider nur von meiner eigenen Frau hier in Mordowien sprechen. Russland ist groß, das kann also gut in Moskau(oder wo Deine Frau herkommt) etwas anders sein. Meine geliebte Frau hat aber auch von 98-02 studiert ;). Als, wie sehr begehrt, man den Studiengang Jurist jetzt sehen muss, weiß ich leider nicht. Ich seh eher "Ekonomist" zu deutsch also BWL als einen der begehrtesten, oder?
Sibirier hat geschrieben:... und im Gegenzug wurde ich schon des öfteren gefragt, ob ich nicht einen deutschen Mann für eine russische Frau parat hätte....
Das sind in meinen Augen aber auch nur die vorurteilsbeladenen Leute.....deutsch=Geld :lol:
Sibirier hat geschrieben:....und hier schon auf der Straße, ob ich nicht ein "für mich" überteuertes Zimmer mieten möchte....
Ha, Erwischt......obig erwähntes Vorurteil mal wieder versucht anzuwenden :lol:

Gruß
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