Visum zur Eheschließung: Krankenversicherung?

Du willst eine russisch-deutsche Ehe eingehen, die allgemeinen Tipps im Internet helfen Dir aber nicht mehr weiter? Oder Du bist schon russisch-deutsch verheiratet und hast einen guten Rat für andere binationale Ehen? Dann melde Dich hier zu Wort!

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Dietrich
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Re: Visum zur Eheschließung: Krankenversicherung?

Beitrag von Dietrich » Freitag 7. Mai 2010, 10:20

Auch bei einem FZF-Visum musst du in D dann noch mal zur ABH laufen.
Wir hatten damals beim FZF-Visum die ABH in meinem Geburtsort angegeben, die AE hat dann aber die ABH hier in Wiesbaden ausgestellt, weil wir hier angemeldet waren. Und die haben dann erst die Dokumente angefordert etc. etc.
Und die wollten dann auch noch mal Mietvertrag, Einkommensnachweis, etc. sehen... (Heiratsurkunde etc. hatten sie ja in den anderen Dokumenten bereits drin).
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W. Churchill (1940)



cdev
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Re: Visum zur Eheschließung: Krankenversicherung?

Beitrag von cdev » Freitag 7. Mai 2010, 12:27

Wenn Heirat mit FZF beantragt wird, dann wir alles vorher überprüft und Ihr habt weniger Schwierigkeiten "danach". Nach Überprüfung des Konsulaes und der ABH wird das Visum erteilt, Deine Braut reist nach DE, Ihr heiratet dort und nach Eheschließung bekommt Deien Frau "umgehend" die Aufenthaltsgenehmigung in den russischen Reisepass gestempelt...(keine Rückreise erforderlich....).
@Sibirier und alle
Genauso ist es. Ich war heute auf dem Ausländeramt, das mir folgende Auskunft erteilte: Die Beantragung des Visums zur Eheschließung umschließt die Folgeprozedur der Familienzusammenführung, zumindest in unserem Fall, wo die russische Partnerin niemals verheiratet war, keine Kinder hat und die Heirat sowie der Wohnort (in) Deutschland sein wird. Nach der Erteilung des Visums zur Eheschließung folgt die Heirat in Deutschland und unmittelbar danach die erneute Vorsprache beim Ausländeramt, das dann die FZF-Prozedur erledigt. Wie schon in den Antworten erwähnt, ist dazu keine Rückreise der russischen Ehefrau nach Russland notwendig.

Ich möchte an dieser Stelle nochmals darauf hinweisen, daß die Formulierung im Dokument http://www.moskau.diplo.de/Vertretung/m ... =Daten.pdf im Abschnitt "Beantragung eines Visums bei beabsichtigter Eheschließung" auf Seite 2 oben nebulös ist und missverstanden werden kann. Es handelt sich dabei nach Auskunft der ABH (die die Formulierung auch merkwürdig fand) nicht etwa um eine formlose Bestätigung der deutschen Seite, sondern um eine "ganz normale" Verpflichtungserklärung, die samt allen dafür notwendigen Belegen (Gehaltsnachweis, Mietvertrag, etc.) beim Ausländeramt beantragt wird. Die Kosten betragen 25 EUR und die Bearbeitungszeit dauert 8-10 Tage. Die Beglaubigung der Unterschrift des Verlobten bzw. eine Passkopie ist dann nicht erforderlich.

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