Arbeit ohne Hochschulabschluss - in D und RU

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kamensky
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Re: Russische Freundin nach D holen

Beitrag von kamensky » Montag 11. Dezember 2017, 13:25

Norbert hat geschrieben: Also ein funktionierender ÖV ist das, auf was ich mich in Deutschland am meisten freue! Echte Fahrpläne! Busse nach 19:00 und am Wochenende! Geheizte Straßenbahnen! Straßenbahnen die nicht vier Mal so lange zum Ziel brauchen. Dazu ein sinnvolles Netz.
Geht mir genauso. Wen ich mal wieder fuer eine laengere Zeit in der CH bin, benutze ich, wenn immer nur moeglich die "Oeffentlichen", obwohl immer ein PW zur Verfuegung steht. Gestern habe ich gelesen, dass nun die neue ICE Strecke Muenchen - Berlin eroeffnet wurde. Meine naechste Reise nach Berlin wird demnach, nach einem Freundesbesuch in Muenchen mit dem ICE gemacht.
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Re: Arbeit ohne Hochschulabschluss - in D und RU

Beitrag von m5bere2 » Montag 11. Dezember 2017, 13:27

kamensky hat geschrieben:Passt doch auf Gehaelter bezogen! Aber stimmt auch nachdenklich.
Interessant, wie die Umfragedaten mit den Daten von Rosstat auseinandergehen. Die haben wohl in den Umfragen ihren оклад genannt, wie das Arbeiter im öffentlichen Dienst (also meine Kollegen) häufig tun. Deshalb glaube ich der Umfrage nicht so richtig.

Soll ich dir verraten, wie hoch mein оклад im russischen öffentlichen Dienst so ist? Unter 8000 Rubel netto im Monat auf einer vollen Stelle. Dazu habe ich noch drei Teilzeitstellen, auch alle im ÖD. Insgesamt komme ich vielleicht auf 10'000 Rubel im Monat. Ja, da fehlt keine Null. Hungern müssen wir trotzdem nicht.
Gestern habe ich gelesen, dass nun die neue ICE Strecke Muenchen - Berlin eroeffnet wurde
Ja, das war ja ein krachender Erfolg. :lol:

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Re: Arbeit ohne Hochschulabschluss - in D und RU

Beitrag von Berlino10 » Montag 11. Dezember 2017, 15:11

Deutschland hat EU-weit mit Abstand die geringste Wohneigentumsquote mit 50% ... in Großstädten unter 30% ... stark sinkend bei den 30-40 Jährigen aufgrund der zunehmend schlechten und prekären Arbeitsbedingungen. Normalverdiener kommen weniger denn je in die Nähe von Wohneigentum.
"An vielen Normalverdienern geht der jüngste Bauboom vorbei. Denn nicht nur die Mieten, auch die Grundstückspreise in den Ballungsräumen und die Baukosten sind enorm gestiegen. " faz.net
In RUS liegt sie offiziell bei über 90% mdz-moskau.eu wie auch in Rumänien mit 96,4% - ein Indikator für Wohlstand ist das dann wohl eher nicht :? Schweiz liegt mit 39% noch hinter DEU.

Gründe?
Wohnraum in DEU ist sehr teuer, die Kreditvergabe der Banken streng, ... u..v.m.
In Russland werden hochgeschossige Mietshäuser gebaut, in DEU Ein- oder Mehrfamilienhäuser
Elena Herzog : Wohnungsbau und Wohnungswirtschaft in Russland 2016
Die Situation und Perspektiven im Vergleich mit Deutschland

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Re: Arbeit ohne Hochschulabschluss - in D und RU

Beitrag von saransk » Montag 11. Dezember 2017, 15:17

paramecium hat geschrieben:[Das wäre umgekehrt in Russland in vielen Bereichen (z.B. für den ausgebildeten deutschen Buchhalter) nicht anders. Und zur Lebenshaltung: Meine Frau (Buchhalterin mit Diplom ;-)) verdient hier in Deutschland, trotz niedriger Einstiegsposition, etwa das dreifache von dem, was sie in Russland in einer höheren Position verdient hätte. So groß ist der Unterschied bei unserem Konsumverhalten in der Lebenshaltung nicht. Ich würde übrigens in Russland in meinem Beruf (mangels High-Tech-Biotech-Unternehmen) überhaupt nicht tätig sein können und müsste auch "umschulen".
Ist bei uns ähnlich. Wobei ich in Russland trotz anerkanntem Diplom keine Stelle bekommen würde. Bei meiner Frau wurde noch nicht mal das Diplom als Ökonomin anerkannt. Als "Ausgleich" bot man ihr damals den Realschulabschluß an. Endgültig umziehen können wir daher erst, wenn einer von uns beiden die Rente erreicht hat. Sie hat zwar zwischendurch auch im Moskau gearbeitet, aber die ewige Trennung von der Familie und das Pendeln am Wochenende nach Saransk, um Sonntags wieder zurück zu fahren sind einfach nur eine Belastung für die Familie. Und so hoch war der Lohn im goldenen Moskau ja auch nicht, wenn man die dortigen Wohnkosten in Relation stellt.

Natürlich hast du als Vermieter ein anderes Bild, da es natürlich Leute gibt, die Wohnungen mieten, aber der Regelfall ist das nicht.
m5bere2 hat geschrieben:In meinem Bekanntenkreis ist es genau eine Familie, die zur Miete wohnt. Alle anderen haben eine oder mehrere Eigentumswohnungen. Und das muss zahlenmäßig ja auch so sein, da meist privat vermietet wird. Auf jede Familie, die mietet, kommt also eine Familie, die eine Wohnung hat, die sie selber nicht nutzt und vermieten kann.
In Saransk haben auch fast alle Verwandten eine eigene Wohnung. Nur Schwiegervater lebt noch in einer Mietwohnung. Selber haben wir aber auch eine Wohnung vermietet, ist aber an eine Studentin, die sich aus naheliegenden Gründen kein Eigentum dort leistet.

m5bere2 hat geschrieben:Ja, das war ja ein krachender Erfolg.
Besonders in Coburg :lol:

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Re: Russische Freundin nach D holen

Beitrag von Norbert » Montag 11. Dezember 2017, 15:18

m5bere2 hat geschrieben:
Norbert hat geschrieben:Also ein funktionierender ÖV ist das, auf was ich mich in Deutschland am meisten freue! Echte Fahrpläne! Busse nach 19:00 und am Wochenende!
Marschrutkas fahren doch dauernd, auch abends? Ich vermisse keinen Fahrplan. :lol: Im Gegenteil, Fahrpläne machen doch nur Stress ... jedenfalls in Berlin: "Scheiße, jetzt ist der Bus schon 5 Minuten zu spät!!"
In Dresden fahren die Busse und Bahnen die ganze Nacht durch. In Novosibirsk fährt der Bus unten auf meiner Straße gegen 19 Uhr. Marschrutka ebenso. Nachdem alle Buslinien privatisiert wurden, wird nur noch gefahren, wenn es sich richtig lohnt. Nach Akademgorodok nach 22:30 ist auch mit Marschrutka ein Risiko. Vom Fahrstil und der räumlichen Enge mal ganz abgesehen.

Nein, also der russische ÖV ist ganz sicher kein Argument für Russland. Nicht einmal preislich - wochentäglich einmal Marschrutka + Metro in Novosibirsk hin und zurück kostet in etwa wie eine Monatskarte in Dresden mit Vorort. Die kann ich aber auch am Wochenende und Nachts nutzen, mit vernünftigen und sicheren Fahrzeugen.



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Re: Arbeit ohne Hochschulabschluss - in D und RU

Beitrag von saransk » Montag 11. Dezember 2017, 15:29

paramecium hat geschrieben:Wer auf einen Beruf festgelegt ist, oder mit einem Hochschulabschluss zu hohe Erwartungen hat, kann bei der Jobsuche eher leer ausgehen. Wenn man deutsche Sprachkenntnisse hat und bereit ist am Anfang Abstriche zu machen, also erstmal in einer niedrigen Position einzusteigen, sind die Chancen sicherlich höher, als wenn man versucht mit seinem russischen "Diplom-Ekonomist" an die Chefbuchhalterstelle ranzukommen.
Bei mir auf der Arbeit in D gibt es zwei Putzfrauen. Eine aus Afrika (keine Ahnung woher) und in der anderen Abteilung eine aus Belarus. Beide haben studiert und auch ein Diplom. Die aus Weißrussland sogar ein rotes. Wird aber nicht anerkannt, also müssen sie nehmen was da ist. Nicht jeder studiert halt MINT-Fächer und kann sich später daran freuen, überall mit Kusshand genommen zu werden.

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Re: Russische Freundin nach D holen

Beitrag von Berlino10 » Montag 11. Dezember 2017, 15:35

Norbert hat geschrieben: Also ein funktionierender ÖV ist das, auf was ich mich in Deutschland am meisten freue! Echte Fahrpläne! Busse nach 19:00 und am Wochenende! Geheizte Straßenbahnen! Straßenbahnen die nicht vier Mal so lange zum Ziel brauchen. Dazu ein sinnvolles Netz.
In Berlin funktioniert das (meist) auch recht gut ... bis auf einzelne völlig unverschämte und sehr ärgerliche Taktungen von bis zu 20min für Tram mitten im Zentrum - etwa Alexanderplatz zur Oranienburger. Und teuer natürlich.

In VOL erlebe ich es so, dass es nicht bzw. nur mit gehöriger Geduld funktioniert - meist sind es dann doch kombinierte Marschrutkas.
Ich bin dazu übergegeangen, dann eher Taxi zu fahren. Das kostet hier nichts. Für 2,8km zahle ich 61RUB für einen angerufenes Taxi!

Marschrutkas sind zwar spannend ;) aber oft auch unangenehm. In Berlin kann ÖV aber auch Horror werden.
Samstag Mitternacht stehen Dutzende internationale Fluggäste am Bahnhof Schönefeld und warten auf den regulären Zug ins Zentrum.
Der fuhr aber an diesem WE zwischen 18:00 bis 2:00 nicht bzw nur eine Station weit. Ein winziger Zettel in irgendeinem Glaskasten weit weg von den gelben Fahrplänen weist darauf hin. Nur auf Deutsch natürlich - und völlig unverständlich, ich musste das alles 5mal lesen.
Und niemand - nicht ein einziger Angestellter am Flughafen oder Bahnhof wies daraufhin oder stand für Infos zur Verfügung.
Angezeigt war der Zug aber - schließlich fuhr er ja noch eine Station. Auf diesem Gleis fährt der Zug nun ein. Alle rein - war aber ein völlig anderer - ich also alle wieder rausgeholt - die Zugbegleiterin (endlich mal eine Angestellte) - empfahl uns auf den Zug zu warten und von dort aus mit der S-Bahn ... wann der angezeigte Zug käme, könne sie aber auch nicht sagen, ... Nach weiteren 20 Minuten warten ... lotse ich alle 50 Spanier und Russen und Kasachen in die S-Bahn zum Ostkreuz, wo wir von wild randalierenden, besoffenen, rauchenden Gruppen Jugendlicher empfangen wurden .... umsteigen in andere S-Bahn, genauso randalierende, besoffene, rauchende Rüpel ... spuckend, schlafend, grölend ... es war ekelhaft und bedrohlich.
Die Frau aus Kasachstan war völlig entsetzt und verängstigt.
Aber bis auf Schönefeld und die Zeit am WE zwischen 23:00-3:00 kann man den ÖV in Berlin gut nutzen. Tagsüber ist man schneller und bequemer als mit dem Auto.

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Re: Arbeit ohne Hochschulabschluss - in D und RU

Beitrag von kamensky » Montag 11. Dezember 2017, 16:33

Berlino10 hat geschrieben:
...... Schweiz liegt mit 39% noch hinter DEU.
Und hast du eine Ahnung weshalb dies so ist? Die Antwort: Bei einem Auslaenderanteil von nahezu 25% ist es faktisch unmoeglich einen hoehere Eigentumsquote zu erlangen. Ich wuerde mal behaupten, dass 85% der 25% Auslaender in Miete leben und ein Grossteil sicherlich auch noch Sozialhilfe beziehen. Ist doch in D nicht viel anders mit einem Auslaenderanteil von 22.5%. Deshalb auch in D eine geringere Eigentumsquote.
ATTN @all: Ich bin weder der Verfasser noch ein Redaktionsmitarbeiter von der/den vorstehenden Verlinkung/en.

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Re: Arbeit ohne Hochschulabschluss - in D und RU

Beitrag von Berlino10 » Montag 11. Dezember 2017, 18:18

kamensky hat geschrieben:dass 85% der 25% Auslaender in Miete leben und ein Grossteil sicherlich auch noch Sozialhilfe beziehen. Ist doch in D nicht viel anders mit einem Auslaenderanteil von 22.5%. Deshalb auch in D eine geringere Eigentumsquote.
Natürlich wirkt sich ein hoher Ausländer- und Flüchtlingsanteil zunächst negativ auf die Eigentumsquote aus.
Dein monokausales "Deshalb" ist aber unsinnig.
Selbst wenn 100% statt 0% deiner 22,5% Ausländer Wohneigentum hätten, ergäbe das gerade unterdurchschnittliche 72%.
Und Spätaussiedler etwa erreichen mit 50% Eigentumsquote mindestens urdeutsches Niveau.

Wir haben in DEU eben auch nicht 22,5% Ausländer, sondern etwa10%
22,5% mit ausländischen Wurzeln. Davon sind viele (seit Jahrzehnten) Deutsche Staatsbürger.
Mit 5,7 Millionen stammt die Mehrheit der 2017 registrierten ausländischen Staatsbürger aus Nicht-EU-Staaten, ein Großteil infolge der Flüchtlingsströme. zeit.de
Und natürlich werden solche Daten auch getrennt erhoben,
Nach Daten des Statistischen Bundesamts aus dem Jahr 2002 waren 15% der befragten ausländischen Haushalte Eigentümer, knapp 80% Hauptmieter und rund 6% lebten in Untermietverhältnissen oder in Wohnheimen10.
Im Vergleich dazu die Zahlen der deutschen Bevölkerung: 43% Wohneigentümer, 54% Hauptmieter und knapp 3% Untermieter oder Wohnheimbewohner.
Bei beiden Gruppen steigt der Anteil der Eigentümer tendenziell, bei den Ausländern jedoch überproportional
(+64% gegenüber +20% bei den Deutschen; Statistisches Bundesamt, 2004, S. 21)
schader-stiftung.de
Der Hauptgrund für die in DEU/CH wesentlich geringere Eigentumsquote dürfte doch wohl darin begründet sein,
dass Wohnraum in DEU/CH einfach teurer, aufwändiger aber natürlich auch besser, moderner zu bekommen ist.
In RUS, Bulgarien, Italien, ... haben arme Menschen oft eigene Wohnungen, Hütten ... in DEU/CH haben arme Menschen das eher nicht.

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Re: Arbeit ohne Hochschulabschluss - in D und RU

Beitrag von Dietrich » Montag 11. Dezember 2017, 18:39

Berlino10 hat geschrieben:Der Hauptgrund für die in DEU/CH wesentlich geringere Eigentumsquote dürfte doch wohl darin begründet sein,
dass Wohnraum in DEU/CH einfach teurer, aufwändiger aber natürlich auch besser, moderner zu bekommen ist.
Weitere Gründe sind der Mieterschutz und die in den letzten Jahren immer weiter gestiegenen Erwerbskosten.
http://www.faz.net/aktuell/finanzen/mei ... 43908.html

Außerdem spielen in meinen Augen auch solche Dinge wie die relativ sicheren Renten mit rein. Wenn ich sicher sein kann, dass es im Alter wenigstens für die Miete reicht, dann mache ich mir keinen Kopf draum, wie ich im Alter wohnen werde.

Russland schiebt ja sehr viele Probleme mit den ganzen Wohneigentümern eigentlich immer vor sich her. Jetzt wurden in den letzten Jahren viele Häuser gedämmt und kosmetisch von außen in Schuss gebracht. Aber es ist ja nur eine Frage der Zeit, wann nach den Chrustschovkas auch die vielen anderen Häusern aus den 70ern und 80ern wirklich generalüberholt oder sogar neu gebaut werden müssen.
Rücklagen dafür dürften die allerwenigsten Wohneigentümer haben. Und wie schwer sich der Staat/die Stadt mit sowas tut, sieht man ja an dem Hickhack um die 5-Etager. Wobei sich der Staat bzw. die Stadt da sogar noch querfinanzieren könnte, wenn man anstelle von 5 dann 12 oder mehr Etagen baut und die anderen Wohnungen verkauft.

Wenn irgendwann mal im großen Stil 9-Etager und höhere Gebäude zu ersetzen sind, aber von den Bewohnern nicht viel zu holen ist, dann wird es richtig teuer.

Allein in dem Sinne kann man russsiche Wohneigentümer und deutsche eigentlich schon nicht vergleichen.
"Each one hopes that if he feeds the crocodile enough, the crocodile will eat him last."
W. Churchill (1940)



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