Führerschein zum privat Fahren für Residenten in Russland

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Wladimir30
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Re: Führerschein zum privat Fahren für Residenten in Russland

Beitrag von Wladimir30 » Freitag 30. Oktober 2020, 13:40

Die ganze Diskussion an sich zeigt ja schon, dass sich in der Gesetzeslage immer wieder mal was ändert. Es scheint also nicht verkehrt zu sein, wenn sich evtl. Betroffene vielleicht lieber doch einmal dieser Prozedur (bei der ja keiner gebissen wird) unterziehen und dann wirklich auf der sicheren Seite sind. Damit vermeidet man evtl. auch lange Diskussionen mit uneinsichtigen Verkehrspolizisten, bei denen man zwar letztendlich Recht bekommt, aber viele Nerven und auch Zeit verloren hat. Klar, es gibt Leute, denen gerade sowas im Gegenteil diebische Freude bereitet. Nun ja, aber ich halte das Erlangen eines russischen Führerscheins langfristig für sicherer.
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m5bere2
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Re: Führerschein zum privat Fahren für Residenten in Russland

Beitrag von m5bere2 » Freitag 30. Oktober 2020, 14:11

Wladimir30 hat geschrieben:
Freitag 30. Oktober 2020, 13:40
Die ganze Diskussion an sich zeigt ja schon, dass sich in der Gesetzeslage immer wieder mal was ändert. Es scheint also nicht verkehrt zu sein, wenn sich evtl. Betroffene vielleicht lieber doch einmal dieser Prozedur (bei der ja keiner gebissen wird) unterziehen
Diese Prozedur ist einmal komplett durch die theoretische und praktische Prüfung! Tut mir Leid, da habe ich Besseres zu tun, denn kontrolliert wurde ich in Russland erst zwei Mal. Und nur einmal gab es Rückfragen. Und selbst als ich einen Auffahrunfall verursacht habe, gab es keine Probleme mit dem deutschen Führerschein.

Und dann ist da noch ein Punkt: mein deutscher Führerschein ist unbefristet gültig, ausgestellt 2005. Wenn ich einen Russischen kriege, dann muss ich den ja immer wieder erneuern. ;-)
Nun ja, aber ich halte das Erlangen eines russischen Führerscheins langfristig für sicherer.
Der Trend geht wohl da hin. Zum Beispiel sind jetzt bei ausländischem Führerschein die OSAGO deutlich teurer, man wird als Fahranfänger eingestuft.
Zuletzt geändert von m5bere2 am Freitag 30. Oktober 2020, 14:12, insgesamt 1-mal geändert.

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Bobsie
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Re: Führerschein zum privat Fahren für Residenten in Russland

Beitrag von Bobsie » Freitag 30. Oktober 2020, 16:21

m5bere2 hat geschrieben:
Freitag 30. Oktober 2020, 14:11
Und dann ist da noch ein Punkt: mein deutscher Führerschein ist unbefristet gültig, ausgestellt 2005. Wenn ich einen Russischen kriege, dann muss ich den ja immer wieder erneuern. ;-)
Heute auch nicht mehr dein Führerschein ist gültig bis 2032. Führerscheine die nach 2014 ausgestellt sind haben eine Laufzeit von 15 Jahren Das ist im Führerschein unte r4d vermerkt.
Im Jahr 20.32 werden dann auch die alten DDR Führerscheine ungültig.
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Re: Führerschein zum privat Fahren für Residenten in Russland

Beitrag von m5bere2 » Freitag 30. Oktober 2020, 17:08

Bobsie hat geschrieben:
Freitag 30. Oktober 2020, 16:21
Heute auch nicht mehr dein Führerschein ist gültig bis 2032.
In Deutschland, ja. In Russland nein, denn laut genfer Konvention ist ein Führerschein ohne Gültigkeitsdatum als unbeschränkt gültig zu betrachten. :lol: Und noch erlaubt das russische Gesetz die Führerscheine nach genfer Konvention.

Deswegen wollen sie das jetzt hin und wieder ändern, weil die ganzen Ausländer unbefristet mit ihrern Führerscheinen hier rumfahren.

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Re: Führerschein zum privat Fahren für Residenten in Russland

Beitrag von Jobst » Freitag 30. Oktober 2020, 18:13

Bobsie hat geschrieben:
Donnerstag 29. Oktober 2020, 19:37
Da wir am Stadtausgang eine ДПС Kontrollstelle haben, wird man öfter mal herausgeholt. Meinen deutschen Führerschein hat noch nie jemand beanstandet.
Zugegeben Du bist dort öfter unterwegs als ich. Ich wurde jedoch in Sambek schon Jahre nicht mehr aufgehalten. Muss an Deinem Fahrstil liegen... :lol:



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Re: Führerschein zum privat Fahren für Residenten in Russland

Beitrag von m1009 » Freitag 30. Oktober 2020, 18:39

genfer Konvention
Wiener Abkommen. 1968. Oder so...

Genf war in den vierzigern....

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Re: Führerschein zum privat Fahren für Residenten in Russland

Beitrag von m5bere2 » Freitag 30. Oktober 2020, 19:15

m1009 hat geschrieben:
Freitag 30. Oktober 2020, 18:39
Wiener Abkommen. 1968. Oder so...

Genf war in den vierzigern....
:lol: :lol: Ja, irgendein Kaff in den Bergen bei den Kühen halt.

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Re: Führerschein zum privat Fahren für Residenten in Russland

Beitrag von knutella2k » Donnerstag 12. November 2020, 19:48

Sputnik News ist zwar so eine Sache, und der folgende Link kommt obendrein noch von Sputnik Uzbekistan, aber zumindest schein da eine Änderung im Gespräch zu sein, die alle Migranten OHNE russischen Lappen im Auge behalten sollten:

https://uz.sputniknews.ru/migration/202 ... prava.html

Explizit sprechen die über Migranten mit VID oder russischem Pass.

Den zitierten RIA-Artikel hab ich leider nicht gefunden.

Drive on!
ALAARRM! ALAAAAARRMM!!

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Re: Führerschein zum privat Fahren für Residenten in Russland

Beitrag von Wladimir30 » Donnerstag 12. November 2020, 20:33

Ich kann mich nur wiederholen. Lieber einmal den Führerschein in Russland machen, als ständig rumzueiern. Es ist keine Hexerei, und die ewigen Diskussionen, dass es doch irgendwo steht, dass es geht und so entfallen dann.
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Re: Führerschein zum privat Fahren für Residenten in Russland

Beitrag von kamensky » Donnerstag 12. November 2020, 20:49

Wladimir30 hat geschrieben:
Donnerstag 12. November 2020, 20:33
Ich kann mich nur wiederholen. Lieber einmal den Führerschein in Russland machen, als ständig rumzueiern. Es ist keine Hexerei, und die ewigen Diskussionen, dass es doch irgendwo steht, dass es geht und so entfallen dann.
Habe den "russischen Lappen " im Jahre 2008 gemacht. Theorie 50 Fragen und ich meinte 5 Fehler waren erlaubt. Das ganze auf einem alten Computersystem, welches pro gegebene, angeklickte Antwort beinahe 20 Sek. zur Sicherung dieser benoetigte. :lol: :lol: :lol: Praxis dann mit einem IZH 2126. Nostalgie pur im August bei ca. 34 Grad Aussentemperatur. Ein Autodrom der neuesten Generation, also schon wieder am zusammenbrechen. Die ganze praktische Pruefung war einfach nur laecherlich, wenn man zuvor schon knapp 30 Jahre den "Lappen "des Heimatlands inne hatte. Deshalb bin ich auch deiner Meinung fuer Daueraufenthalter in RU ist es sicherlich vorteilig, denn russischen "Lappen " zu machen.
ATTN @all: Ich bin weder der Verfasser noch ein Redaktionsmitarbeiter von der/den vorstehenden Verlinkung/en.



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