Liebe Rhein-Mainler.. Projekt "Transnationale Familiariät"

Für alle die nicht in Russland leben. Hier können Susi und Klaus über die weißen Nächte in Petersburg sinnen, die russische Seele aus der Ferne transzendieren oder die nächste Russendisko in Sindelfingen planen.

Moderator: Dietrich

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polinka

Liebe Rhein-Mainler.. Projekt "Transnationale Familiariät"

Beitrag von polinka » Freitag 6. Februar 2009, 17:58

Hallo liebe Rhein-Mainler!
Ich wende mich an euch mit der Bitte um Unterstützung. Ich bin wissenschaftliche Hilfskraft an der Philipps-Universität Marburg (Institut für Europäische Ethnologie/Kulturwissenschaften) und bin für das DFG-Forschungsprojekt „Transnationale Familiarität“ auf der Suche nach Familien, die über einen längeren Zeitraum auf großer räumlicher Distanz voneinander getrennt leben oder gelebt haben. Es geht (grob gesagt) um die Frage, wie unter solchen Umständen das Familienleben aufrecht erhalten wird. Vielleicht finden sich unter euch Menschen, die Erfahrung mit solchen Situationen haben und bereit sind, mir von ihren Erfahrungen zu berichten, sprich mir ein Interview geben. Oder vielleicht kennt jemand jemanden..? Ich freue mich sehr über Antworten! Liebe Grüße, Polina



Muesli

Re: Liebe Rhein-Mainler.. Projekt "Transnationale Familiariät"

Beitrag von Muesli » Freitag 13. Februar 2009, 03:18

Hallo Polinka,
was verstehst Du unter einem längeren Zeitraum. Die Problematik, die Du beschreibst ist ja nicht nur eine Frage der "Transnationalen Familiaität", sondern sicherlich eine grundsätzliche Frage der heutigen Zeit. Ich habe lange Zeit in Hessen gearbeitet und bin nach Bayern gependelt. Dies bedeutet Freitag abend nach Bayern (Bahn oder Mietwagen) und Sonntag abend nach Hessen. Wochenende ( was davon übrig bleibt Familie). Dies war sicherlich nicht der Grund das die Ehe geschieden wurde, war nur ein kleiner Teil davon. Wenn ich zu meiner Frau ( ab dem 21.2.) nach Moskau fliege, ist der zeitliche Aufwand fast der gleiche. Aus meiner Sicht gibt es da wenig Unterschiede grundsätzlicher Art.
Wenn ich die in irgend einer Form behilflich sein kann, lass es mich einfach nur wissen. Ich bin nach meiner Hochzeit ab dem 26.2. wieder in Deutschland.
Gruß York

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