Günstiger Internetprovider in Russland gesucht

Endlich mal wieder Tatort anschauen. Hier sind Themen rund um den Empfang und die Konservierung der bewegten Bilder zu finden.
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Günstiger Internetprovider in Russland gesucht

Beitrag von Vaniek » Samstag 16. November 2013, 17:33

Hallo,

nach den Enthüllungen von Snowden wollte ich mich mal umhören welche Internetprovider aus Russland zu empfehlen sind. Ich würde mich für Webspace, vServer (Linux) und Server (Linux) interessieren.

Wichtig ist mir:
- guter Preis
- seriöser Anbieter
- evtl. Support mit Englisch da mein Russisch aus der Schulzeit nicht mehr das Beste ist

Da Russland das einzige Land ist welches Snowden beigestanden hat
erscheint es mir durchaus sinnvoll 1,2 Anbieter aus Russland zu kennen.

Gruß



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Re: Günstiger Internetprovider in Russland gesucht

Beitrag von Admix » Samstag 16. November 2013, 17:35

Vaniek hat geschrieben:Hallo,

nach den Enthüllungen von Snowden wollte ich mich mal umhören welche Internetprovider aus Russland zu empfehlen sind. Ich würde mich für Webspace, vServer (Linux) und Server (Linux) interessieren.
Damit Deine Daten die Russen anstatt der Amis abgreifen? ;)
Spaß beiseite: Agava ist ein bekannter und verbreiteter Hoster. Das Thema Support auf Englisch kannst Du wahrscheinlich vergessen.

PS: RU-CENTER bietet zumindest eine englische Website: http://nic.ru/en/index.html

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Re: Günstiger Internetprovider in Russland gesucht

Beitrag von Vaniek » Samstag 16. November 2013, 18:11

Danke ich habe mich bei Agava mal zu den VPS durchgeklickt (mein Russisch hat da noch gereicht ^^).
Die bieten sogar Test-VPS an für jeweils 7 Tage um sich von dem Angebot zu überzeugen (kann man im Bestellvorgang anklicken). Ich probier das jetzt mal aus und dann mal schauen ob ich da bleibe. Bin im Prinzip niemand der viel Support braucht )))

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Re: Günstiger Internetprovider in Russland gesucht

Beitrag von Norbert » Samstag 16. November 2013, 19:28

Du solltest Dir bewusst sein, dass in Russland alle Provider per Gesetz verpflichtet sind, dem Geheimdienst einen direkten Zugriff auf alle abgerufenen Daten zu geben. Der Unterschied zum NSA ist also einzig, dass der Abgriff in Russland in der Gesetzgebung vorgesehen ist.

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Re: Günstiger Internetprovider in Russland gesucht

Beitrag von Axel Henrich » Sonntag 17. November 2013, 01:43

Norbert hat geschrieben:Der Unterschied zum NSA ist also einzig, dass der Abgriff in Russland in der Gesetzgebung vorgesehen ist.
Achwo, laut Guadian haben auch die Amis den Zugang zu den Daten gesetzlich vorgesehen:
Um der NSA einen leichteren Zugang zu den Daten der Unternehmen zu ermöglichen, wurden den Internetfirmen Millionenbeträge gezahlt. Das Geld wurde dazu verwendet, die Systeme so zu optimieren, dass Daten einfacher vom amerikanischen Geheimdienst abgerufen werden können. Zudem war nach einem Gerichtsurteil eines amerikanischen Gerichts das Vorgehen der NSA teilweise illegal. Aus diesem Grund mussten die Internetfirmen technisch nachbessern, um der NSA wieder im Rahmen des Gesetzes Zugang zu ihren Daten zu verschaffen.
http://de.wikipedia.org/wiki/USA_PATRIOT_Act:
Die Bestimmungen des Patriot Acts erlauben US-Behörden wie dem FBI, der NSA oder der CIA nicht nur den Zugriff ohne richterliche Anordnung auf die Server von US-Unternehmen. Auch ausländische Töchter sind nach dem US-Gesetz verpflichtet, Zugriff auf ihre Server zu gewähren; selbst dann, wenn lokale Gesetze dies untersagen.
-ah-



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Re: Günstiger Internetprovider in Russland gesucht

Beitrag von Vaniek » Montag 18. November 2013, 17:31

Ja spioniert wird überall.
Einzig der Umfang wird sich unterscheiden.
Da denke ich sind die US-Amerikaner wohl spitze.
(spitze = nicht so toll)
Da man alles preisgeben soll warte ich nur auf den Tag wo die ersten Menschen anfangen nackt auf die Straße zu gehen.
Könnte ja sein sie verstecken was unter ihrer Kleidung.
Ehrliche Bürger haben nichts zu verbergen und zeigen gerne alles.

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Re: Günstiger Internetprovider in Russland gesucht

Beitrag von Norbert » Dienstag 19. November 2013, 06:09

Also wenn ich mir so durchlese, was russische Internetprovider und Mobilfunkanbieter in Zukunft für Schnittstellen bereitstellen müssen (wohlgemerkt auf eigene Kosten), dann sehe ich keinen Unterschied mehr. Dafür spricht ja auch, dass die Russen die Amerikaner über die Bosten-Attentäter vorab informiert hatten - ihr System scheint also streckenweise besser zu funktionieren. Und dafür muss es ja mindestens genau so viel an Daten abfassen.

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