Sankt Petersburg als Zweitwohnsitz

Für alle, die mehr über "Piter" wissen wollen.
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Norbert
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Re: Sankt Petersburg als Zweitwohnsitz

Beitrag von Norbert » Montag 19. August 2019, 11:38

Ich war im Frühjahr in St. Petersburg und fand es enttäuschend. Aus den eigentlich vielen Möglichkeiten - Meer, Kanäle, Architektur - wird faktisch nichts gemacht. Hauswand, Asphalt, Kanal, Asphalt, Hauswand. Nicht ein Baum, keinerlei Grün. Alles auf Autos ausgerichtet, grau, groß. (Dabei zeigt Amsterdam, wie viel man mit einer solchen Lage anstellen könnte.) Die Plattenbauviertel am Stadtrand fand ich fast eine Erholung, weil dort dank der sozialistischen Bauweise noch Platz für Grün ist.

Auch im Vergleich zu Moskau, wo in den vergangenen fünf Jahren viel geschehen ist, fand ich St. Petersburg eine Enttäuschung.



BaB
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Re: Sankt Petersburg als Zweitwohnsitz

Beitrag von BaB » Montag 26. August 2019, 22:33

Guten Abend,

scheinbar ist mein Beitrag als negativ gefärbt wahrgenommen worden. Das war nicht meine Absicht. Vielmehr sollte es eine Aufforderung sein, sich längerfristig einen Meinung zu bilden. Daher wollte ich meine unterschiedlichen Wahrnehmungen mit den Forumsteilnehmern teilen.

Viele Grüße
BaB

P.S.: Im September fliege ich wieder nach Sankt Petersburg.

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Bobsie
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Re: Sankt Petersburg als Zweitwohnsitz

Beitrag von Bobsie » Montag 26. August 2019, 23:48

BaB hat geschrieben:
Montag 26. August 2019, 22:33
Guten Abend,
scheinbar ist mein Beitrag als negativ gefärbt wahrgenommen worden. Das war nicht meine Absicht
Wie kommst Du denn garauf?
Vielmehr sollte es eine Aufforderung sein, sich längerfristig einen Meinung zu bilden. Daher wollte ich meine unterschiedlichen Wahrnehmungen mit den Forumsteilnehmern teilen.
Es haben sich doch Forenteilnehmer zu Deinen Beiträgen geäussert. Ist das nix? Sorry, warum soll ich ich mir zu irgendetwas eine Meinung bilden, was mich nicht (mehr) interessiert. Vielleicht geht es anderen Forenmitglidern ebenso? In diesem Sinne, musst Du nicht enttäuscht sein.

russlandreise
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Re: Sankt Petersburg als Zweitwohnsitz

Beitrag von russlandreise » Dienstag 27. August 2019, 01:39

Habe letzten Winter beruflich 7 Wochen in Petersburg verbracht. Puh, okay, wenn ich jetzt so drüber nachdenke, hat man schon fast romantische Erinnerungen. Die Realität war allerdings endlose Dunkelheit und Kälte. Vor allem blöd, wenn man morgens zur Arbeit im Dunkeln muss und dann im Dunkeln wieder nach Hause darf. Gut, das gibt es in Deutschland auch, aber in Petersburg ist es auch um 9 Uhr morgens noch duster. Und selbst der Nevsky prospekt ist ganz schön schlittrig. Im Sommer sicher lebenswerter, und vielleicht auch die einzige Stadt in Russland, in die es sich lohnt, zu ziehen. Außer, man hat die Möglichkeit, irgendwie vom Schwarzen Meer aus zu arbeiten. Moskau hat es mir bis jetzt noch nicht angetan.

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Re: Sankt Petersburg als Zweitwohnsitz

Beitrag von m1009 » Mittwoch 28. August 2019, 11:45

Im Sommer (fast) hell, dafuer im Winter viel Dunkelheit. Ich war einige Jahre in Nordsibiren, dort war "Sonnenaufgang" teils gegen 11:30, Untergang 13 Uhr......



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Tonicek
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Sankt Petersburg als Zweitwohnsitz

Beitrag von Tonicek » Mittwoch 28. August 2019, 16:27

m1009 hat geschrieben:
Mittwoch 28. August 2019, 11:45
. . . dort war "Sonnenaufgang" teils gegen 11:30, Untergang 13 Uhr......
Das erlebte ich in Vorkuta ebenso, die Tageslichtzeiten sind dort im Dez. identisch gewesen, überlebt hab ich's auch.
The one who follows the crowd will usually go no further than the crowd. Those who walk alone are likely to find themselves in places no one has ever been before.

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