Reisebericht Nordkaukasus

Erlebinsse einer Wolga-Kreuzfahrt und Abenteuer-Reisen nach Kamtschatka können hier diskutiert werden. Aber natürlich auch, ob Aeroflot die wirklich günstige Flugverbindung nach Moskau ist.
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Packerowski
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Reisebericht Nordkaukasus

Beitrag von Packerowski » Samstag 14. April 2018, 20:08

Gipfel, Geier, Geheimagenten - Warum es sich (wieder) lohnt, den Nordkaukasus zu besuchen: Mein Bericht einer österlichen Russland-Reise mit den Stationen Moskau, Kislowodsk, Karatschai-Tscherkessien, Nordossetien und Georgische Heerstraße. 5.000 Kilometer Eisenbahn, Bus und Taxi.

https://www.rhein-wolga.info/reisebericht-kaukasus/

Wegen des späten Frühlingsbeginns in diesem Jahr war die Tour wettermäßig leider nicht optimal. Aber Berge sind immer schön. Und Chatschapuri schmeckt auch immer. Anbei ein kleiner Foto-Vorgeschmack:

Blick vom Maloje Sedlo bei Kislowodsk auf den Elbrus
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Auf der Straße nach Archys
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Sunnitische Moschee von Wladikawkas
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Tal des Terek bei Kazbegi/Stepanzminda
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britta
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Re: Reisebericht Nordkaukasus

Beitrag von britta » Samstag 14. April 2018, 21:32

Sehr schöner Bericht! Danke.

kamensky
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Re: Reisebericht Nordkaukasus

Beitrag von kamensky » Samstag 14. April 2018, 22:23

Super Reisebericht und mit schoenen Bilder ausgestaltet.

Besten Dank!
ATTN @all: Ich bin weder der Verfasser noch ein Redaktionsmitarbeiter von der/den vorstehenden Verlinkung/en.

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Re: Reisebericht Nordkaukasus

Beitrag von Packerowski » Samstag 14. April 2018, 22:57

Danke für die netten Worte!

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Re: Reisebericht Nordkaukasus

Beitrag von m1009 » Sonntag 15. April 2018, 10:01

Danke!



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Re: Reisebericht Nordkaukasus

Beitrag von Jenenser » Montag 16. April 2018, 12:04

Vielen Dank für Deinen Reisebericht. Es lohnt sich immer, und seien es eben nur 2 Wochen, dem Nordkaukasus einen Besuch abzustatten. Und die „Mineralwasser-Kurorte“, die sich schon von der Größe her unterscheiden, eignen sich auch für klassischen Erholungsurlaub oder als Ausgangspunkt für Touren. Im Juni 2015 war ich von ihrer touristischen Infrastruktur angenehm überrascht.

Ein großes Sportzentrum befindet sich in Kislowodsk oberhalb der Bergstation der Seilbahn.

Der Bauch entscheidet, ob man vor Ort Leistungen eines Ausflugsbüros annimmt. Im Vorfeld unserer Reise habe ich diese Agentur mal angeschrieben: http://www.mashuk-tour.ru
Und bekam umgehend die Mitteilung, dass sie sich freuen würden, uns ausländische Gäste begrüßen zu dürfen. Gebucht haben wir dann einen Tagesausflug ins wunderschöne Dombai, durchgeführt mit einem ziemlich neuen VW Crafter Kleinbus.

Die Republik Tschetschenien entwickelt sich touristisch. Neu im Angebot ist zum Beispiel der Kesenoiam, als höchster Bergsee Russlands.

Natürlich wird während so einer Tour, bei der Auswahl der Raststätten, nichts dem Zufall überlassen. Ich nehme auch mal an, dass alle Touristen und die Reiseleitung unbedingt gesund und munter in ihre Ausgangsorte zurück kehren möchten. Ins bergige Inguschetien nehmen sie jedoch nur Bürger der RF mit.

Individuell mit Taxi oder mit dem Hotel-Wachmann Murat – die Vorteile liegen auf der Hand. Vor allem kommunikativ interessant und herausfordernd. Und wenn es kein Geheimnis ist – welchen Preis hast Du für seine Leistungen ausgehandelt?

Deine Ansichten zu den Honigwasserfällen kann ich voll unterstützen. Obwohl, bei den „Snackverkäufern“ habe ich хычин erstmalig probiert und fand es ganz lecker...

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Re: Reisebericht Nordkaukasus

Beitrag von Norbert » Montag 16. April 2018, 13:10

Übrigens ist nicht die gesamte Straße von Stepandsminda bis Tiflis so eindrucksvoll. Ab Gudauri wird es flacher, ab dem Stausee dann eher langweilig. Es bleibt aber dennoch eine eindrucksvolle Straße.

Bezüglich dem Park «Зарядье» bin ich etwas anderer Meinung. Wenn man nicht nur im Park selbst spaziert, sondern auch all die neuen Möglichkeiten dort anschaut, so verwundern die Kosten nicht mehr so sehr. Eine Eisgrotte, ein Museum unter dem Fluss, die freischwebende Brücke, ein virtueller 3D-Flug über die Stadt, ein Panoramafilm über Moskaus Geschichte, öffentliche biotechnische Labore, zwei Amphitheater - da wurde ja wesentlich mehr geschaffen als nur ein Park. Aber das erstaunlichste finde ich, dass man sich für einen öffentlichen Raum in der absoluten Filet-Lage der Stadt entschieden hat und nicht für ein weiteres Apartment- oder Büro-Viertel. Wirklich mutig und richtungsweisend!

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Re: Reisebericht Nordkaukasus

Beitrag von bella_b33 » Montag 16. April 2018, 14:37

So, jetzt hatte ich auch mal Zeit zum Lesen. Dankeschön!

Gruß
Silvio
Erst wenn der Subwoofer die Katze inhaliert, fickt der Bass richtig übel!
-Wolfgang Amadeus Mozart, Österreichischer MC (1756-1791)

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Re: Reisebericht Nordkaukasus

Beitrag von Packerowski » Dienstag 17. April 2018, 01:20

Norbert hat geschrieben:Bezüglich dem Park «Зарядье» bin ich etwas anderer Meinung.
Wir liegen da gar nicht weit auseinander. Ich finde es ja auch bemerkens- und lobenswert, dass da kein neues Hochhaus hingeklotzt wurde. Was es mit den unterirdischen Attraktionen auf sich hat, haben wir, fürchte ich, in der Eile nicht begriffen. Und von dem eigentlichen Park war halt wenig zu sehen. Klar, das Amphitheater und der völlig überfüllte Brückenbogen schon, aber ich finde, es gibt in der Stadt bessere Aussichtspunkte.

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Re: Reisebericht Nordkaukasus

Beitrag von Packerowski » Dienstag 17. April 2018, 01:34

Jenenser hat geschrieben:Individuell mit Taxi oder mit dem Hotel-Wachmann Murat – die Vorteile liegen auf der Hand. Vor allem kommunikativ interessant und herausfordernd. Und wenn es kein Geheimnis ist – welchen Preis hast Du für seine Leistungen ausgehandelt?
7.000 Rubel (knapp 100 Euro). Wir waren den kompletten Tag unterwegs.
Jenenser hat geschrieben:Deine Ansichten zu den Honigwasserfällen kann ich voll unterstützen. Obwohl, bei den „Snackverkäufern“ habe ich хычин erstmalig probiert und fand es ganz lecker...
Auf jeden Fall. Nicht umsonst gehört in diesen Gegenden neben Bulotschnaja, Pelmennaja oder Schaschlytschnaja auch die Chytschinnaja wie selbstverständlich zum gastronomischen Angebot.

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