Grenzübergänge Убылинка und Narva - Erfahrungen

Erlebinsse einer Wolga-Kreuzfahrt und Abenteuer-Reisen nach Kamtschatka können hier diskutiert werden. Aber natürlich auch, ob Aeroflot die wirklich günstige Flugverbindung nach Moskau ist.
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m1009
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Re: Grenzübergänge Убылинка und Narva - Erfahrungen

Beitrag von m1009 » Mittwoch 28. Juni 2017, 10:28

Gibts da eine neue Anweisung? Ein neues, EU weites, Gesetz?
Der Tuev ist eine rein nationale Angelegenheit. Im Ausland muss die Karre verkehrssicher sein, u.U. kann von den Behoerden eine technische Ueberpruefung angeordnet werden. Im umgekehrten Fall, der TUEV ist bei Einreise in die EU abgelaufen, solltest Du umgehend bei der ersten Pruefstelle, nach Überquerung der deutschen Grenze, vorstellig werden.



Jens
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Re: Grenzübergänge Убылинка und Narva - Erfahrungen

Beitrag von Jens » Mittwoch 28. Juni 2017, 11:06

Ich denke, das ist eher was lettisches. Hab hier im Forum gelesen, dass die auch auf die russische T/O bestehen und glaube, dass dies dann eben auch für EU-Fahrzeuge in umgekehrter Richtung gilt.

Meine Argumentation, dass das Auto sowieso in Georgien bleibt galt nicht und lettischen TÜV machen und mich damit ausreisen lassen wollten sie auch nicht. Back to Germany! TÜV machen und wiederkommen war die Ansage + 55€ Strafe (die ich bis heute nicht bezahlt habe). Allerdings wurde ich an der Grenze von einem der vernünftigeren Zöllner darauf hingewiesen, dass die Esten diese Regelung nicht haben. Und wie gesagt, auf dem Weg nach Estland musste ich ja sowieso an Grebņova/Ubylinka vorbei und hab es da nochmal probiert, wo es dann auch geklappt hat.

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zimdriver
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Re: Grenzübergänge Убылинка und Narva - Erfahrungen

Beitrag von zimdriver » Mittwoch 28. Juni 2017, 11:35

Jens hat geschrieben:Ich denke, das ist eher was lettisches. Hab hier im Forum gelesen, dass die auch auf die russische T/O bestehen und glaube, dass dies dann eben auch für EU-Fahrzeuge in umgekehrter Richtung gilt.

Meine Argumentation, dass das Auto sowieso in Georgien bleibt galt nicht und lettischen TÜV machen und mich damit ausreisen lassen wollten sie auch nicht. Back to Germany! TÜV machen und wiederkommen war die Ansage + 55€ Strafe (die ich bis heute nicht bezahlt habe). Allerdings wurde ich an der Grenze von einem der vernünftigeren Zöllner darauf hingewiesen, dass die Esten diese Regelung nicht haben. Und wie gesagt, auf dem Weg nach Estland musste ich ja sowieso an Grebņova/Ubylinka vorbei und hab es da nochmal probiert, wo es dann auch geklappt hat.
... das ist eine der Kuriositäten Lettlands, wenn man zudem die uralten Passat gleich hinter der Grenze an russischen Tankstellen sieht. Ich bin der im Forum, der ohne russische TO einreisen wollte und zurückgeschickt wurde. Zum Glück gibt es einen km vor der Grenze in Russland eine Stelle, die 24/7 die technischen Prüdungen durchführt :roll:
Die Russen haben ihren Zauber mit den Zollerklärungen für die Autos, die Letten mit dem TÜV, die Esten mit der Registrierungspflicht (oder unbestimmter Wartezeit) bei der Ausreise, die Polen wiederum verteidigen standhaft die EU- Aussengrenze. Ohne Autobahn mit hoher Radardichte zuckelt man durch polnische Dörfer Richtung Warschau. Und wenn man mit DE Kennzeichen endlich in Russland ist, warten die Schauspieler mit Stöckchen und besorgt- dummen Gesichtern. So ist das Leben.

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Re: Grenzübergänge Убылинка und Narva - Erfahrungen

Beitrag von Magdeburg-Moskva » Mittwoch 28. Juni 2017, 19:46

zimdriver hat geschrieben: ... das ist eine der Kuriositäten Lettlands, wenn man zudem die uralten Passat gleich hinter der Grenze an russischen Tankstellen sieht. Ich bin der im Forum, der ohne russische TO einreisen wollte und zurückgeschickt wurde. Zum Glück gibt es einen km vor der Grenze in Russland eine Stelle, die 24/7 die technischen Prüdungen durchführt :roll:
Die Russen haben ihren Zauber mit den Zollerklärungen für die Autos, die Letten mit dem TÜV, die Esten mit der Registrierungspflicht (oder unbestimmter Wartezeit) bei der Ausreise, die Polen wiederum verteidigen standhaft die EU- Aussengrenze. Ohne Autobahn mit hoher Radardichte zuckelt man durch polnische Dörfer Richtung Warschau. Und wenn man mit DE Kennzeichen endlich in Russland ist, warten die Schauspieler mit Stöckchen und besorgt- dummen Gesichtern. So ist das Leben.
Herrlich beschrieben!

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Re: Grenzübergänge Убылинка und Narva - Erfahrungen

Beitrag von WoMoFan » Dienstag 11. Juli 2017, 14:42

danke Jens, Ubilinka nehmen wir auf der Hinfahrt...



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Re: Grenzübergänge Убылинка und Narva - Erfahrungen

Beitrag von gorky » Montag 2. Oktober 2017, 21:51

Kann man bei Narva als (deutscher) Fußgänger über die Brücke einreisen?

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Re: Grenzübergänge Убылинка und Narva - Erfahrungen

Beitrag von Norbert » Dienstag 3. Oktober 2017, 06:21

Laut https://ftour.otzyv.ru/read.php?id=124124 kann man diese Grenze zu Fuß überqueren. (Die Frage ist durchaus berechtigt, beispielsweise darf man die Grenze zwischen Kirkiness und Nikel' nicht zu Fuß überqueren. Dort gibt es aber Taxifahrer, die dieses Problem im Zweifelsfall lösen können.)

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Re: Grenzübergänge Убылинка und Narva - Erfahrungen

Beitrag von gorky » Dienstag 3. Oktober 2017, 08:39

Spasiba!

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Re: Grenzübergänge Убылинка und Narva - Erfahrungen

Beitrag von Magdeburg-Moskva » Dienstag 3. Oktober 2017, 14:30

Narva ist eher die Ausnahme, denn die Regel. Ja, dort geht es tatsächlich zu Fuß.

Ansonsten ist nicht mal Fahrrad möglich, denn angesichts der baulichen Gegebenheiten sind Fußgänger und Radfahrer einfach ein zu hohes Sicherheitsrisiko, schwer in der GÜSt zu überwachen, d. h. die können auch mal locker nach links oder rechts sprinten und dann wird erstmal der Betrieb für 30 min eingestellt wegen Grenzalarm.

Wie vorsichtig die Taxifahrer mittlerweile an der norwegischen Grenze geworden sind, weiß ich nicht. Immerhin drohen für "Sans papiers", die der Taxifahrer oder auch die Privatperson als Anhalter mitnimmt, drakonische Strafen.

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Re: Grenzübergänge Убылинка und Narva - Erfahrungen

Beitrag von Norbert » Mittwoch 4. Oktober 2017, 06:15

Magdeburg-Moskva hat geschrieben:Wie vorsichtig die Taxifahrer mittlerweile an der norwegischen Grenze geworden sind, weiß ich nicht. Immerhin drohen für "Sans papiers", die der Taxifahrer oder auch die Privatperson als Anhalter mitnimmt, drakonische Strafen.
Meine Erfahrung ist einige Jahre her, aber es war keinerlei Problem, vorab bei einer norwegischen Firma so ein Taxi zu buchen. Der Fahrer war russisch, der Preis norwegisch. Der Taxifahrer fuhr eigenen Angaben zufolge 5 bis 10 Mal pro Woche.



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