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Re: #trampen #hitchhiking

Verfasst: Donnerstag 19. April 2018, 08:29
von kamensky
m1009 hat geschrieben:Das die Frage nach dem Versicherungsschutz aufkam..... :? ... Wie Norbert schon schrieb, Privathaftpflicht ist fast unbekannt....

@ kamensky

Schliesst die russische Haftpflicht einen Insassenschutz mit ein?

Ich glaube Ja bis zu einer bestimmten Summe. Bin mir aber auch nicht sicher. Jedoch bei offiziellen Personentransport (Bus, Airlines, U-Bahn, registrierten Taxiunternehmungen, usw.) ist eine solche meines Wissens gesetzlich verankert.

Fuer den Privatmann/frau gibt es jedoch " Добровольное страхование водителя и пассажиров транспортного средства от несчастных случаев в результате ДТП ".

Insassenschutz ist auch glaube ich in Europa nicht in der Haftpflicht eingeschlossen. Wer will kann separat eine zusaetzliche Insassenverischerung abschliessen. Ich hatte in der CH stets eine Insassenversicherung, bis die NBUV durch die Gesetzgebung obligatorisch wurde.

Re: #trampen #hitchhiking

Verfasst: Freitag 20. April 2018, 12:35
von Anelya
Ich habe in Russland ganz andere Erfahrungen gemacht: Ich bin einige Jahre exzessiv per Anhalter gefahren, auch Strecken über 5.000km am Stück. Samara-Baikalsee, Moskau-Piter (und zurück), Samara-Frankfurt (durch die Ukraine und Polen), Frankfurt - Kaliningrad (durch Polen) - und hatte nie Probleme. Auch in Usbekistan, Georgien, Armenien und Kasachstan habe ich nie lange warten müssen, bis mich jemand mitnahm. Die längste Wartezeit waren mal drei Stunden irgendwo vor Omsk, danach der Fahrer hat mich allerdings gleich 800 km mitgenommen, da hatte sich also das Warten gelohnt.

Angehalten haben ganz unterschiedliche Menschen - Kamaz-Fahrer, Lastwagenfahrer, geschminkte Damen im feinen Wagen, Geschäftsleute - die ganze Bandbreite. Die einzige negative Erfahrung war mit drei Betrunkenen Gopniki (ja, man sollte zu solchen Leuten nicht einsteigen). Ich war meist zu zweit unterwegs, aber auch allein oder in letzter Zeit mit meiner kleinen Tochter (dann aber Strecken unter zwei Stunden). Zelten kann man gut an den Trassen, das war auch nie ein Problem. Geld hat übrigens kein einziger der weit über 100 Fahrer gefordert.

Insofern: Gute Fahrt, dem gesunden Menschenverstand vertrauen, nicht mit betrunkenen fahren und nicht einschlafen, wenn man alleine unterwegs ist (so müde man auch sein sollte). Einziges "Aber" - wenn du Grenzen überquerst, würde ich darauf achten, nur mit sehr vertrauenswürdigen Menschen im Auto zu sitzen. Da gilt nämlich im Zweifelsfall "mitgehangen, mitgefangen", und das kann sehr unangenehm werden.

A.

Re: #trampen #hitchhiking

Verfasst: Sonntag 22. April 2018, 17:53
von m1009
Was ich gut finde. Die Erfahrungen gehen komplett an den Empfehlungen der Maennerrunde vorbei.... [genau]