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Re: Camping in Georgien

Verfasst: Donnerstag 20. Juli 2017, 16:48
von m5bere2
Also ich weiß nicht, woraus du schließt, dass es bei uns einfacher sein soll, frisches Obst und Gemüse zu kriegen. Es gab eine von drei Kaufhallen hier im Viertel, die welches hatte, die ist jetzt aber geschlossen worden.

Jetzt sind sogar Äpfel knapp, es gibt nur noch kaputte und das zum Preis von 130 Rubel das Kilo ... oder eben vom Straßenmann.

In Nischni Nowgorod war es definitiv einfacher, Obst und Gemüse zu kaufen.

Re: Camping in Georgien

Verfasst: Freitag 21. Juli 2017, 07:00
von Norbert
Also bei uns gibt es diese Kioske teils auch in den Höfen.

Ferner denke ich nicht, dass der eine Tag am Staub am Straßenrand das Hauptproblem ist. Die wirklichen Schadstoffe kommen vom Feld - und da kannst Du eh nicht prüfen, von welchem Feld das kommt und wie der Agrarbetrieb tickt.
Wladimir30 hat geschrieben:Es gibt mit Sicherheit Geschäfte wo die Sachen frisch sind. Wenn es die bei uns gibt, dann bei Euch gleich dreimal.
Ich gebe m5bere2 da Recht, ist nicht so einfach. Bei den Ketten ist das Gemüse und Obst oft traurig anzusehen. Bei Metro ist noch alles steinhart und wirkt wie Plastik. Bei den Endverbraucher-Supermärkten das Gegenteil - alles knapp über "sieht noch schön aus", dazu kaum Auswahl. Die beste Auswahl haben die Usbeken in den Kiosken, welche Ihre Ware am frühen Morgen auf dem Großmarkt am Stadtrand selbst auswählen.

m5bere2, die Märkte sind ein Kompromiss! Geh doch nach der Arbeit fix in der Верхная зона beim Markt vorbei?!

Re: Camping in Georgien

Verfasst: Freitag 21. Juli 2017, 10:59
von m5bere2
Norbert hat geschrieben:Ferner denke ich nicht, dass der eine Tag am Staub am Straßenrand das Hauptproblem ist. Die wirklichen Schadstoffe kommen vom Feld - und da kannst Du eh nicht prüfen, von welchem Feld das kommt und wie der Agrarbetrieb tickt.
Das kann ich in der Kaufhalle aber auch nicht prüfen...
m5bere2, die Märkte sind ein Kompromiss! Geh doch nach der Arbeit fix in der Верхная зона beim Markt vorbei?!
Ich gehe doch so selten zur Arbeit... :lol:

Camping in Georgien

Verfasst: Samstag 21. Oktober 2017, 12:22
von Tonicek
Fast vergessen: Melde mich hier noch mal zum Thema GEORGIEN - ist ja fast untergegangen.

Habe die Pläne + die Reise verschoben auf Anfang März '18. Hat was mit dem Wetter + dem Schnee im Kaukasus zu tun.

Geplant sind dann die Strecke: CZ - SK - H - RO - BG - TR - GEORGIEN - ARMENIEN - NAGORNO KARABAKH - zurück nach GEO - über den MILITARY HIGHWAY nach RUS: Vladikavkas - weiter nach Grosny - zurück nach Sotschi - dann immer Richtung Westen bis LV - LT - PL - CZ - Das natürlich alles mit dem Wohnmobil.

So weit dazu, außer Visum für RUS bedarf diese ganze Reise keine aufwändige Planung + Vorbereitung.

Re: Camping in Georgien

Verfasst: Samstag 21. Oktober 2017, 23:05
von Magdeburg-Moskva
Berg Karabach war jetzt nicht ernst gemeint???

Ersatzteile?

Gültigkeit deiner Haftpflichtversicherung?

Hoffen wir mal, dass es im März 2018 nicht noch mehr politischen Stress mit der TR gibt und Du nirgends auf der Fahndungsliste stehst.

Re: Camping in Georgien

Verfasst: Sonntag 22. Oktober 2017, 11:03
von Jens
Berg Karabach ist doch kein Problem, wenn er nicht noch nach Aserbaidschan will. Wozu Ersatzteile? Den einen Tag wird schon nix passieren und soviel Verkehr ist dort nicht, dass die Versicherung das größte Problem darstellt.

Camping in Georgien

Verfasst: Donnerstag 26. Oktober 2017, 11:30
von Tonicek
Magdeburg-Moskva hat geschrieben:1. Berg Karabach war jetzt nicht ernst gemeint???2. Ersatzteile? 3. Gültigkeit deiner Haftpflichtversicherung? 4.Hoffen wir mal, dass es im März 2018 nicht noch mehr politischen Stress mit der TR gibt und Du nirgends auf der Fahndungsliste stehst.
Guten Tag, Magdeburg - MOCKBA,
Gruß nach Magdeburg [habe mal in Magd.-Buckau 1956 gewohnt]. Hab' mal Deine Aussage nummeriert, dann läßt sich die Antwort besser einordnen.

Zu 1.: Doch, es ist sehr enst gemeint. Habe eine Bekannte von Stepanakert, die an der Uni Prag als Dozentin unterrichtet. Die Einreise ist extrem einfach, man muß nur binnen einer gewissen Zeitspanne, geschätzte 48 Std nach Passieren der Grenze sich in der Hauptstadt im Ministerium melden, um dort f0r 3000 Dram das Visum in den Paß zu bekommen. - Wer dann noch nach Azerbaidshan möchte, bekommt das Visum auf Wunsch auf einen separaten Zettel [Einreiseverweigerun nach Azerbaidshan mit Berg-Karab. Stempel im Paß !], den er bei Ausreise vorweisen muß - genauso machen es die Israelis, da viele Länder die Einreise verweigern, sobald man einen israel. Sichtvermerk im Paß hat - also kein Problem, u. 3000 Dram lassen sich schon abzweigen vom Reisebudget.



https://de.wikivoyage.org/wiki/Bergkarabach

Zu 2.: Ersatzteile sind ein echtes Problem - war aber auch eine Frage für mich, als ich nach Sewastopol + Yalta + Murmansk mit dem Mobil fuhr. Ich erwäge, vorher eine große Inspektion in der FIAT PROFESSIONAL NIEDERLASSUNG meines Vertrauens machen zu lassen. Der Werkstattchef will mir einige der wichtigsten Verschleißteile in die Heckgarage packen, die ich bei Bedarf nutze + erst dann bezahle.
Im Sept. sagte ich in Kirgisien zu einem Bekannten, gibt's hier gar keine FIAT? Er sagte nein, aber hier kann man alles reparieren, notfalls mit Hammer + Sichel. Vielleicht geht das in ARM genauso ... ?
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Zu 3. Die Haftpflicht, die ich der Grenze GEO-ARM abschließen muß, gilt auch in Berg-Karab.

Zu 4.: Hatte noch nie Angst vor "polit. Streß", auf einer Fahndungsliste Erdogans stehe ich meines Wissens auch nicht, also: was soll's?
Wer nicht wagt, der nicht gewinnt, oder "neudeutsch": No risk - no fun !

In Rumänien wurde ich vor 28 Jahren verhaftet + saß einen Tag imKnast - und, das kann man mir glauben, die Knasts dort sind nicht besonders attraktiv . . . Überlebt hab' ich's trotzdem . . .

Alle Klarheiten beseitigt?