Architekturstudentin sucht Praktikumsplatz in Russland

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Re: Architekturstudentin sucht Praktikumsplatz in Russland

Beitrag von Admix » Donnerstag 27. November 2014, 16:17

ma_sophie hat geschrieben:Was versteht man unter einer unsanierten Wohnung?
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Jochen
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Re: Architekturstudentin sucht Praktikumsplatz in Russland

Beitrag von Jochen » Donnerstag 27. November 2014, 17:11

Sind die Fenster einfach nur zerdroschen oder steht gerade Euroremont an?
Plenken ist eine seltsame Sache . Es machen seltsame Leute , die große Angst haben , dass ihre Satzzeichen übersehen werden oder stolz darauf sind , überhaupt welche zu verwenden . Daher trennen sie dieses stets mit einem Leerzeichen vom Wort .

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Saboteur
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Re: Architekturstudentin sucht Praktikumsplatz in Russland

Beitrag von Saboteur » Freitag 28. November 2014, 00:01

die Handwerker sind abgerückt, da fertig durchsaniert :)
помню айнц цвай полицай. все там с ума сходили. Под самогон...

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Re: Architekturstudentin sucht Praktikumsplatz in Russland

Beitrag von manuchka » Freitag 28. November 2014, 02:08

Mal eine Frage am Rande: was versprichst du dir von einem Praktikum in Russland, wenn du kein Russisch sprichst? nur damit im CV steht: Praktikum da und dort? was ist der Mehrwert, wenn du als angehende Architektin mangels Sprachkenntnissen die örtlichen Spezifika deiner Branche kaum kennenlernen kannst?
Du erntest, was du säst.

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Re: Architekturstudentin sucht Praktikumsplatz in Russland

Beitrag von ma_sophie » Freitag 28. November 2014, 03:18

Ich möchte Erfahrungen sammeln.
Ich gehe mal davon aus, dass es in den größeren Büros Mitarbeiter gibt, die ein wenig Englisch sprechen.
Von daher sollte es mit der Verständigung klappen.

Ich denke ich bin nicht die erste, die ohne Russischkenntnisse, ein Praktikum dort machen möchte.



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Re: Architekturstudentin sucht Praktikumsplatz in Russland

Beitrag von Norbert » Freitag 28. November 2014, 07:41

ma_sophie hat geschrieben:Ich möchte Erfahrungen sammeln.
Ich gehe mal davon aus, dass es in den größeren Büros Mitarbeiter gibt, die ein wenig Englisch sprechen.
Von daher sollte es mit der Verständigung klappen.

Ich denke ich bin nicht die erste, die ohne Russischkenntnisse, ein Praktikum dort machen möchte.
Also wenn es nicht zufällig eine internationale Firma ist: Nein, es spricht wirklich kaum jemand Englisch. Und Du wärest bestimmt die erste Praktikantin ohne Russischkenntnisse. Insofern: Frage bei den großen internationalen Firmen an, wie schon genannt, wäre Tilke eine Variante.

ÖV ist billig, aber schlecht organisiert - außer die Metro. Mobiltelefon und Internet sind auch billig. Restaurants sind wie in Deutschland oder teurer, aber die Portionen kleiner. Ausnahme sind die Mittagsmenüs, die es überall gibt - die sind wiederum günstiger. Bei vergleichbarem Lebensstandard sind die Kosten in Russland höher, so meine Meinung. Ist einem der Standard egal, so kann man günstiger leben.

Unsaniert bedeutet: Sowjetische Platte, dreckiges Treppenhaus, keine Renovierung seit 20 Jahren. Bräunlich vergilbte Tapeten, hellblaue Sowjetfließen im Bad.
Saniert bedeutet: Die oben beschriebene Wohnung renoviert, meist kitschige Tapeten, billige Materialien, schiefe Scheuerleisten, aber innerhalb der Wohnung sauber. Vor der Wohnungstür - siehe oben.
Luxus bedeutet: Neubau, in der Wohnung dennoch meist kitschige Tapeten, billige Materialien, schiefe Scheuerleisten.

Die Preise in Novosibirsk: Unsaniert ab 250 Euro, saniert ab 500 Euro, Luxus ab 800 Euro - jeweils für eine kleine Einraumwohnung (30 qm). Plus die Maklerprovision von einer Monatsmiete.

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Haya
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Re: Architekturstudentin sucht Praktikumsplatz in Russland

Beitrag von Haya » Freitag 28. November 2014, 08:52

Moin Moin,

Lieber ma_sophie,
Auch wenn Ich nicht immer einer Meinung mit anderen Foristen bin, muss Ich dennoch meinen Vorrednern recht geben.
Die Sprache ist u.U. das wichtigste. Sich mit Händen und Füßen zu verständigen ist ja noch schön und gut und macht sicherlich im Türkeiurlaub Spaß, aber im beruflichen Leben weniger. Zumahl Du hier auch noch mit kyrilischer Schrift konfrontiert wirst.
Bei den Russen findest Du halt nicht sooft jemanden, der englisch spricht, geschweige denn ein akzeptables englisch, wo dann noch Fachvokabular verwendet wird.
So meine persönliche Erfahrung, die nicht impliziert, dass es auch anders sein kann.

Ich find es ja schön, wenn Du Interesse an dem Land und den Menschen hast, aber Ich würde ungern einer der Leute sein, die Dir den Weg ins Messer wünschen würden.
Hast Du vielleicht an Alternativen gedacht?
Wie sieht es zum Beispiel mit den baltischen Staaten aus? In Litauen ist die Bevölkerung durchwachsen. Viele junge Leute sprechen dort englisch (oder verstehen es zumindest). Die Älteren eher russisch. Auch gibt es Dörfer und Stadtteile, die eher den russischen "Baustil" haben, da noch aus der CCCP.
In Estland ist es ähnlich. Nur dass es da etwas europäischer (Euro, Modernisierung) und weniger rustikaler ist. Zudem ist dort das englisch von allen 3 Staaten das beste.


Gruß
Haya

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Re: Architekturstudentin sucht Praktikumsplatz in Russland

Beitrag von ma_sophie » Freitag 28. November 2014, 12:57

Estland würde mich noch interessieren, wobei ich Russland eher bevorzugen würde.
Da ich zur Zeit in China lebe und hier im Alltag ohne chinesisch Kenntnisse gut zurecht komme, bin ich eigentlich davon ausgegangen, dass es in Russland ähnlich sein wird.

Jochen
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Re: Architekturstudentin sucht Praktikumsplatz in Russland

Beitrag von Jochen » Freitag 28. November 2014, 13:00

Ist es aber nicht. Deswegen sagen wir dir es ja. Ehrlich gesagt, dich wird in Russland ohne Sprachkenntnisse auch niemand ernst nehmen. Nichtmal in der Firma. Und das spürt man auch. Man wird hinterm Rücken über dich lästern und lachen (versteht kein Wort, was will die hier?). Ob man darauf 6 Monate Lust hat, ist eine persönliche Sache.
Zuletzt geändert von Jochen am Freitag 28. November 2014, 13:05, insgesamt 1-mal geändert.
Plenken ist eine seltsame Sache . Es machen seltsame Leute , die große Angst haben , dass ihre Satzzeichen übersehen werden oder stolz darauf sind , überhaupt welche zu verwenden . Daher trennen sie dieses stets mit einem Leerzeichen vom Wort .

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Re: Architekturstudentin sucht Praktikumsplatz in Russland

Beitrag von ma_sophie » Freitag 28. November 2014, 13:00

ja dann versuche ich mal mein Glück bei internationalen Firmen



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