Seite 1 von 1

Arbeitsuche in Deutschland nach Studium in Deutschland

Verfasst: Montag 1. April 2019, 09:26
von Buratino
Die Freundin meines Sohnes hat in Russland und danach Deutschland studiert.
Zur Zeit ist ihr Status in Deutschland Arbeitssuchend nach einem Studium.

Es gibt in der Beziehung eigentlich zwei Probleme. Nach ihren Aussagen dürfte sie in Russland ohne weiteres Sprachen lehren.
Der Versuch eine Bestätigung in Russland zu erlangen, das sie da unterrichten dürfte misslang bisher.
In Deutschland fehlt ihr dazu die Berechtigung, weil die russischen Abschlüsse nicht so anerkannt werden, sie wird hier als Linguistin geführt.
Das zweite Problem besteht in einer Beschäftigung mit einem gewissen Grundeinkommen, das muss aber zu ihrer Qualifikation passen.
Für einfach Tätigkeiten ist sie überqualifiziert oder hat unpassende Abschlüsse. (sie Ende meines Beitrages)
Nun war mein Gedanke eigentlich, das sie sich zum Beispiel bei Unternehmen in Deutschland bewirbt, die Ihre Sprachkenntnisse benötigen.
Das könnten zum Beispiel russische oder auch Firmen anderer Länder sein, die in Berlin eine Niederlassung haben.

Macht es nun Sinn auf Grund der Arbeitsbeschränkungen in Deutschland, sich in Russland bei einer Firma zu bewerben und sollte sie das von hier aus Berlin tun, um letztlich in Russland die Aufenthaltsgenehmigung für Deutschland zu beantragen?

Hier sind die bisherigen Abschlüsse:
Westfälische Wilhelms-Universität, Münster
Abschluss: Master of Arts National and Transnational Studies: Language, Culture, Literature, Schwerpunkte: Anglistik, Komparative Linguistik, Orientalistik
Masterarbeit: „Manipulation of the Linguistic Form and Orientalist Discourse in Arthur Golden’s Memoirs of A Geisha“

Staatliche Pädagogische Universität, Moskau (Russland)
Abschluss: M.A. Linguistik, Schwerpunkte: Anglistik, Amerikanistik, Frankreichstudien, Kommunikationstheorie Masterarbeit: „Entstehung und Entwicklung des Systems der britischen Kunstterminologie“

Staatliche Pädagogische Universität, Moskau (Russland)
Abschluss: B.A. Linguistik
Schwerpunkte: Anglistik, Amerikanistik, Allgemeine und Angewandte Sprachwissenschaft, Frankreichstudien Bachelorarbeit: „Fremdworte in Amerikanischer Presse“

Вестфальский Университет им. Вильгельма (Мюнстер)
английское отделение филологического факультета , "National and Transnational Studies: Literature, Culture, Language"
Магистр

Московский педагогический государственный университет, Москва
Факультет иностранных языков, Лингвистика ( английский, французский)
Магистр

Московский педагогический государственный университет, Москва
Факультет иностранных языков, Лингвистика (английский, французский)
Бакалавр

Re: Arbeitsuche in Deutschland nach Studium in Deutschland

Verfasst: Montag 1. April 2019, 10:11
von m1009
.....Nach ihren Aussagen dürfte sie in Russland ohne weiteres Sprachen lehren.
........weil die russischen Abschlüsse nicht so anerkannt werden, sie wird hier als Linguistin geführt.
......
Nun war mein Gedanke eigentlich, das sie sich zum Beispiel bei Unternehmen in Deutschland bewirbt, die Ihre Sprachkenntnisse benötigen.
Aehnlich bei eigentlich allen Studien-Kollegen meiner Frau, die inzwischen in DE leben. Entweder wuerden die Qualifikationen in DE neu erbracht. Oder die russischen Deutschlehrer und Uebersetzer arbeiten bei einem Int. Unternehmen, ueberwiegend Logistik. Wo auch gute Chancen sind... Mittelstaendische Unternehmen, die weltweit aktiv sind. Schwager ist z.B. in DE bei einem Hersteller fuer Beschlaege gut untergekommen.

Re: Arbeitsuche in Deutschland nach Studium in Deutschland

Verfasst: Montag 1. April 2019, 12:04
von Buratino
Danke für die Antwort.

Gruß Michael

Re: Arbeitsuche in Deutschland nach Studium in Deutschland

Verfasst: Montag 1. April 2019, 12:38
von Norbert
Ich denke beim derzeitigen Arbeitsmarkt werden überall händeringend engagierte und qualifizierte Leute gesucht. Natürlich nicht als reine Übersetzer. Aber wenn man ein weiteres Interessen- oder Wissensgebiet hat, kommt man derzeit gut unter. Ich würde hier dringend raten, sich initiativ zu bewerben oder auch zu schauen, ob es beispielsweise eine lokale Interessenvertretung deutsch-russischer Unternehmen gibt, wo man Tipps bekommen könnte.