Heirat in Deutschland - ein Erlebnisbericht

Du willst eine russisch-deutsche Ehe eingehen, die allgemeinen Tipps im Internet helfen Dir aber nicht mehr weiter? Oder Du bist schon russisch-deutsch verheiratet und hast einen guten Rat für andere binationale Ehen? Dann melde Dich hier zu Wort!

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Heirat in Deutschland - ein Erlebnisbericht

Beitrag von fo-shizzl-fizzl » Samstag 14. Juni 2014, 18:45

[welcome]
Hallo liebe Forengemeinde.
Endlich habe ich mal etwas Zeit und auch die Lust die Erfahrungen niederzuschreiben, die wir gemacht haben.
Ich hoffe, mit unserem Bericht anderen irgendwie weiterhelfen zu können, da uns die Forumtipps sehr weitergeholfen haben, an dieser Stelle nochmal vielen an die Forengemeinde!! [Danke]

Dann fangen wir mal an, indem ich uns vorstelle, um die Umstände klar zu machen, die für manche vielleicht auch relevant sein könnten. Alle Angaben können natürlich individuell abweichen, bei Unvollständigkeit bitte ich um Anmerkung.

Wir das sind Natlia(27) und Dennis(30).
Sie ist russische Staatsbürgerin(russischer Pass) geboren in der Sowjetunion/Usbekistan, Aufenthalt zu der Zeit in Sankt Petersburg (SPB)
Ich ,deutscher Staatsbürger(deutscher Pass) geboren in der Sowjetunion/Kasachstan, aus dem Raum Stuttgart.

Zu der Zeit also die ganze Geschichte mit den Dokumenten begann, war ich noch Student, zum Zeitpunkt des Visumsantrags(dazu kommen wir später)war ich immer noch Student, habe aber eine Vollzeitstelle gehabt.
Sie hat zu der Zeit gearbeitet, hatte in SPB seit einem Jahr nur eine Regestrierung(Registrazija) in der Stadt und keine Dauerwohnsitz(Propiska).
Zuletzt geändert von Norbert am Donnerstag 19. Juni 2014, 10:01, insgesamt 3-mal geändert.
Grund: Thema umbenannt



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Kapitel 1

Beitrag von fo-shizzl-fizzl » Samstag 14. Juni 2014, 19:26

Beantragung der Eheschließung in Deutschland

Vorweg ist zu sagen, dass ihr bei einem guten Standesbeamten immer genaue Auskunft erhaltet. Wir haben zumindest eine Merkliste mit allen erforderlichen Unterlagen bekommen und diese nach und nach abgearbeitet. Das Standesamt(SDA) in Deutschland brauchte von uns folgende Unterlagen:

- Geburtsurkunde von dem Paar
(in unserem Fall war es etwas komplizierter, da wir unsere Geburtsurkunden aus der Sowjetunion haben und diese somit schlecht neu ausgestellt werden können etc. und somit auch das manchmal verlangte Ehefähigkeitszeugnis eine fast unüberwindbare bürokratische Hürde dargestellt hätte.Aufgrund dessen, hat unsere Standesbeamtin den Entfall des Ehefähigkeitszeugnises beim Oberlandesgericht(OLG) Stuttgart beantragt. Dieses hat alles ohne diesen Aufwand erledigt hat aber knapp 150€ gekostet!!!Plus die Übersetzung der beiden Geburtsurkunden ins Deutsche).
-Beitrittserklärung in deutsch ausgefüllt und unbedingt von beiden UNTERSCHRIEBEN!!!!
(Die Beitrittserklärung muss beim Generalkonsulat in der jeweiligen Stadt vorgelegt werden. Muss also vorab vom Partner in Deutschland unterschrieben werden!!!!Diese wird später dem Standesamt/OLG übergeben)
- Bescheinigung vom SAGS über die Ehefähigkeit
(HauptSAGS der Stadt nicht dem SAGS des Stadtteils in dem man wohnt!)
-Notariell beglaubigte Kopie des Reisepasses/Inlandspasses
(Ich habe meine Frau beide Pässe beglaubigen lassen(bei einem beliebigen Notar in der Gegend), ist aber glaube ich nur der Reisepass gefordert. Beide Kopien habe ich hier in Deutschland notariell übersetzen lassen)
Für alle Fälle kann der Partner aus Russland schon mal biometrische Passbilder machen lassen und 2 Stück oder so mitschicken, man weiß ja nie. Ebenfalls eine Kopie des deutschen Ausweises an den Partner nach Russland schicken.Kann auch nicht schaden.

Dauer und Kosten für die Dokumente:

- Geburtsurkunde ca. 150€ für das OLG (Dauer ca 6-8 Wochen!!!!) für den Entfall der Ehefähigkeitsprüfung. Die 2 Geburtsurkunden und beide Pässe haben beim Übersetzer nochmals gute 100€ gekostet( http://www.russisch-24.de/ habe ich genutzt.Schnell und problemlos)
- Beitrittserklärung kann man sich ausdrucken oder bekommt das Dokument vom Standesamt. Für die Abgabe beim Generalkonsulat musste meine Frau einen Termin nehmen.
- Bescheinigung vom SAGS kostet lediglich 100 RUB, die als Gebuhr bereits vorab überwiesen werden müssen (госпошлина), da sonst keine Bearbeitung erfolgt. Ihr erspart euch rumlauferei,wenn ihr das vorab bedenkt. Ausgehändigt wird einem diese Bescheinigung in der Regel sofort oder innerhalt von 1-2 Tagen. Diese Bescheinigung muss UNBEDINGT mit einer Apostille versehen werden!In der Regel von der dortigen Administration. Ebenfalls Vorabüberweisung(госпошлина) von 1500 RUB und dauert bis zu einer Woche!
- Beglaubigte Kopie des Passes hat bei uns für Inlandspass udn Reisepass knapp 500 RUB gekostet) und eine gute Woche gedauert.

Die Beitrittserklärung habe ich bei einem Besuch in SPB unterschrieben und vorab ausgefüllt. Somit brauchte meine Frau damals nur die Unterschrift zu setzen. Alle Unterlagen habe ich dann über eine Bekannte meiner Frau erhalten, die zufällig bei Freunden in Deutschland zu Besuch gefahren ist.Den Postweg kann ich persönlich nicht emopfehlen. Diese EXPRESS DHL Lieferung für knapp 60€ scheint aber zu funktionieren...Zustellung wird wohl trotzdem länger dauern .
Bei den vorabüberwiesenen Gebühren unbedingt vorher erfragen wohin das Geld überwiesen werden muss und den Beleg mit Pass bei den Ämtern immer vorlegen.

Die Dokumente

Für die Adressen der Stellen in Sankt Petersburg könnt ihr bei Bedarf gerne schreiben.
Zuletzt geändert von fo-shizzl-fizzl am Montag 16. Juni 2014, 13:55, insgesamt 3-mal geändert.

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Kapitel 2

Beitrag von fo-shizzl-fizzl » Samstag 14. Juni 2014, 20:41

Visum zur Eheschließung

Die Beantragung dieses Visums erfolgt beim entsprechenden Generalkonsulat. In unserem Beispiel war es das in SPB. Die später folgenden Links beziehen sich nur aus SPB,andere Städte müsst ihr erfragen.

Folgende UNterlagen braucht man, um dieses "Hochzeitsvisum" beantragen zu können.

- Geburtsurkunde
(entfällt in unserem Fall, da ich diese zu der Zeit im Original und notariell beglaubigt ubersetzt habe und an das Standesamt weitergegeben habe...siehe Kapitel 1)
-Biometrisches Passbild
(sollte man, wie ich schon im Kapitel 1 erwähnt habe, am besten schon vorher gemacht haben und Zeitverlust und Stress zu vermeiden)
- Ausweiskopie(für deutsche Staatsbürger!)
-Bescheinigung über die Anmeldung zur Eheschließung
(Diese bekommt man vom Standesamt nach gute 6-8 Wochen, sobald alle Unterlagen,in unserem Fall das OLG Stuttgart, alles geprüft hat und das GO! gegeben hat. In dieser Bescheinigung kann das Standesamt ein Wunschdatum eintragen..manchmal hilft es, wenn man dort ein Datum eingetragen hat, welches in einem realistischen Zeitrahmen ist.Also ca. 2 Monate nach Visumsantrag.
-Auslandsversicherung
(Die Auslandsversicherung muss auf den Namen des in Russland lebenden Partners abgeschlossen sein!!Diese Versicherung werden Teilweise auch in Russland direkt gemacht, sind aber dort glaube ich deutlich teurer.Ich habe für meine Frau die die Versicherung MAWISTA COMFORT für 31 Tage abgeschlossen.Kosten lagen bei 34€).
-Finanzierungsnachweis/Verpflichtungserklärung nach §§66-68
(Diese muss der Partner in Deutschland bei der für ihn zuständigen Ausländerbehörde abgeben und gilt ab Ausstellungsdatum nur 6 Monate. Zu den Voraussetzungen gehören ein Mindesteinkommen (man hat mir gesagt das liegt bei einem Haushalt mit 1 Person bei knapp ca.1300€ Netto), eine nicht zu kleine Wohnung und das war es auch glaube ich schon.

Für die Verpflichtungserklärung werden benötigt:

-Mietvertrag
-Arbeitsvertrag
-Ausweis
-25€ Gebühren

Das wichtigste ist aber meiner Meinung nach der Nachweis über die Deutschkenntisse "Start Deutsch 1/A1" 3500 RUB

Hierzu ist einiges zu erwähnen. Dieses Zertifikat sollte man so früh wie möglich erwerben, um nacher nicht in Schwirigkeiten mit den Zeitfristen zu kommen. Die Anmeldung zu einer Prüfung erfolgt auf Grund von begrenzten Plätzen mindesten 1 Monat vor gewünschtem Prüfungstermin,wenn nicht noch früher. In unserem Fall war es so, dass meine Frau diesen Test hinausgezögert hat, bis im Sommer der gewünschte Prüdungstermin vom Goethe Institut gestrichen wurde und meine Frau dann auf den Termin davor ausweichen musste.Ihre vorbereitungszeit hat sich um gute 6 Wochen auf 3 Wochen verkürzt, was unsere Zeitplanung beim Nichtbestehen der Prüfung zu Nichte gemacht hätte. Von daher nicht zögern sondern am besten Monate im Voraus das Zertifikat in der Tasche haben, die Nerven werdet ihr für alles andere noch brauchen!!! :?

Um den Antrag auf das Visum stellen zu können, muss man sich Online zu einem Termin registrieren.Dieses sollte erfolgen,wenn man alle Unterlagen zur Anmeldung beim Standesamt in Deutschland abgegeben hat.In unserem Fall haben wir auf das GO vom OLG gewartet was und im nachinein gute 6 Wochen Zeit gekostet hat.Die Termine beim Generalkonsulat können auf 2 Monate ausgebucht sein.Wenn man also zum Beispiel im April die Unterlagen beim Standesamt abgegeben hat, kann man also ruhig einen Termin für das Generalkonsulat Ende Juni anmelden.Dieser Termin kann immer problemlos abgesagt werden,wenn Probleme auftauchen.Bedenkt aber, dass ein neuer Termin dann bis zu 2 Monate dauern kann!!!
Nach der Antragsstellung, mit allen Unterlagen beim Generalkonsulat, dauert es gute 4 Wochen bis das Visum bewilligt wird.Der Partner in Russland wird telefonisch benachrichtigt.

WICHTIG!
In unserem Fall war es so, dass die Russische Post wegen des Wirtschaftsforums in SPB unglaubliche Lieferprobleme hatte.Meine Unterlagen,wie die Verpflichtungserklärung oder Bescheinigungs vom Standesamt, sind bei meiner Frau niemals angekommen!!!
Ich habe persönlich in SPB angerufen und dem dort zuständigen Beamten die Situation geschildert. Es war ohne Probleme möglich die ganzen Unterlagen als Kopie vorzulegen, da diese eh an die Ausländerbehörde zurückgeschickt werden!!!!Natürlich habe ich vorher alle Dokumente vor dem Versenden gescannt und abgespeichert. Somit kann ich nur jedem emfehlen, alle Bescheinigungen und Unterlagen zu SCANNEN!!!

Folgende Links sind wichtig:

Goethe Institut:

http://www.goethe.de/INS/ru/pet/ruindex.htm
Prüfungstermine: http://www.goethe.de/ins/ru/pet/lrn/prf/sd1/deindex.htm
Ansprechpartner: http://www.goethe.de/ins/ru/pet/lrn/skb/deindex.htm

Generalkonsulat:


Unterlagen für das Visum:
http://www.germania.diplo.de/Vertretung ... ssung.html

Infos zur Terminvergabe:
http://www.germania.diplo.de/Vertretung ... seite.html
http://www.germania.diplo.de/Vertretung ... hrung.html

Terminanmeldung:
https://service2.diplo.de/rktermin/exte ... _locale=de
Zuletzt geändert von fo-shizzl-fizzl am Sonntag 15. Juni 2014, 15:22, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Der Weg zum Glück :D

Beitrag von Saboteur » Sonntag 15. Juni 2014, 10:25

tolle ausführliche Rückmeldung! Super!

@ Dietrich, vllt. kann man das umbenennen und anpinnen?
помню айнц цвай полицай. все там с ума сходили. Под самогон...

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Re: Heirat in Deutschland - ein Erlebnisbericht

Beitrag von Norbert » Donnerstag 19. Juni 2014, 10:01

Mache ich gern.



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Re: Heirat in Deutschland - ein Erlebnisbericht

Beitrag von fo-shizzl-fizzl » Mittwoch 16. Juli 2014, 12:27

Norbert hat geschrieben:Mache ich gern.
Ich fühle mich geehrt! :roll:

klny2
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Re: Heirat in Deutschland - ein Erlebnisbericht

Beitrag von klny2 » Dienstag 11. November 2014, 21:48

fo-shizzl-fizzl hat geschrieben:-Beitrittserklärung in deutsch ausgefüllt und unbedingt von beiden UNTERSCHRIEBEN!!!!
(Die Beitrittserklärung muss beim Generalkonsulat in der jeweiligen Stadt vorgelegt werden. Muss also vorab vom Partner in Deutschland unterschrieben werden!!!!Diese wird später dem Standesamt/OLG übergeben)
- Bescheinigung vom SAGS über die Ehefähigkeit
(HauptSAGS der Stadt nicht dem SAGS des Stadtteils in dem man wohnt!)
Hallo fo-shizzl-fizzl,
danke für die vielen Informationen!
Ich bin zusammen mit meiner Verlobten gerade dabei, die Dokumente für die Eheschließungsanmeldung zusammenzutragen (Heirat in D).
Eine Beitrittserklärung wurde von uns nicht verlangt, allerdings hat das Standesamt die Daten für die Erstberatung schon abgefragt.
Macht es Sinn, wenn ich trotzdem bei meinem nächsten Besuch in SPB die Zeit für den Besuch des Generalkonsulats einplane?
Ist es die Adresse in der Furschtatskaja?

Zur Ehefähigkeit: Ich habe mehrfach gelesen, dass es dieses Dokument in der RF nicht gibt.
Gibt es das doch? Wie heißt es auf Russisch?
Nennst Du mir die Adresse des HauptSAGS in SPB?
Ist es alternativ sinnvoller, beim OLG die Ausnahmebescheinigung einzuholen?

Viele Grüße
klny2

lausi
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Re: Heirat in Deutschland - ein Erlebnisbericht

Beitrag von lausi » Sonntag 16. November 2014, 21:53

klny2 hat geschrieben: Macht es Sinn, wenn ich trotzdem bei meinem nächsten Besuch in SPB die Zeit für den Besuch des Generalkonsulats einplane?
Wozu?
Das Konsulat ist erst an der Reihe, wenn das Visum beantragt wird:
http://www.germania.diplo.de/contentblo ... essung.pdf
klny2 hat geschrieben: Zur Ehefähigkeit: Ich habe mehrfach gelesen, dass es dieses Dokument in der RF nicht gibt.
Stimmt.
klny2 hat geschrieben: Ist es alternativ sinnvoller, beim OLG die Ausnahmebescheinigung einzuholen?
Es geht nur so, oder hat Dein Standesamt Dir etwas anderes gesagt?
„Ich habe überhaupt keine Zweifel, dass wir das nicht hinkriegen.“
(Angela Merkel bei Anne Will)

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Re: Heirat in Deutschland - ein Erlebnisbericht

Beitrag von LookingS75 » Freitag 5. Juni 2015, 00:10

Hallo fo-shizzl-fizzl,

Super ausführlich Deine Informationen! Ich bin gerade auch dabei, mit meiner Verlobten (russische Staatsbürgerin lebhaft in Tomsk - geboren in Usbekistan) die Hochzeit in Stuttgart vorzubereiten.

Nun habe wir ein Problem bzgl. der Geburtsurkunde. Diese stammt noch aus der UdSSR. Somit kann keine neue Geburtsurkunde in Russland ausgestellt werden.

Nun meine Frage, benötigen wir eine neue Geburtsurkunde aus Usbekistan? Oder genügt eine beglaubigte Kopie der UdSSR Geburtsurkunde inkl. Apostille und Übersetzung + Orginal? Oder muss eine neue Geburtsurkunde in Usbekistan ausgestellt werde, was sehr aufwendig wäre. Auf dem Standesamt konnte uns diese Frage nicht wirklich beantwortet werden. Man sagte uns, man könnte ersteres beim OLG probieren, aber ohne Gewähr. Vielleicht gibts ja hier Erfahrungen dazu!!

Vielen Dank!

Gruss,
LookingS75

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Re: Heirat in Deutschland - ein Erlebnisbericht

Beitrag von CSB_Wolf » Dienstag 9. Juni 2015, 20:27

LookingS75 hat geschrieben: Nun habe wir ein Problem bzgl. der Geburtsurkunde. Diese stammt noch aus der UdSSR. Somit kann keine neue Geburtsurkunde in Russland ausgestellt werden.
Ich würde es zuerst mit der Geburtsurkunde der UdSSR mit Apostille versehen, versuchen.

Als ich damals geheiratet hatte, hat das Geburtsdatum meiner Frau nicht gestimmt, der Beamte der die Urkunde bei der Geburt ausgestellt hatte war an dem Tag betrunken und hatte sich sich um einige Tage vertan :lol: Das wusste nur meine Frau, ihre Eltern und ich, wichtig war die Urkunde mit Apostille und der Notariellen Beglaubigung. Auch als ich hier in Deutschland die Unterlagen eingereicht hatte, hat sich niemand dafür interessiert ob das Datum auch wirklich stimmte :D

Gruss
wolf



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