Straßenbahnbetriebe in Russland

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m1009
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Re: Straßenbahnbetriebe in Russland

Beitrag von m1009 » Mittwoch 16. Mai 2018, 18:31

Da fahren Strassenbahnen.... ? Ist mir bisher gar nicht aufgefallen... :?



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Norbert
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Re: Straßenbahnbetriebe in Russland

Beitrag von Norbert » Mittwoch 16. Mai 2018, 19:42

Ja, wurde letzten Mai eröffnet. Mit recht schicken Wagen. Inzwischen wurde sogar eine zweite Linie eröffnet.

https://www.facebook.com/photo.php?fbid ... 9226550323

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Re: Straßenbahnbetriebe in Russland

Beitrag von Izhevsk » Mittwoch 16. Mai 2018, 22:37

Interessant, ich war noch nicht dort, habe aber mal im Netz ein Bild von recht abenteuerlichen Gleisen gesehen. Wenigstens sind die jungen Wagen nicht auf den Schrott gegangen.

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Norbert
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Re: Straßenbahnbetriebe in Russland

Beitrag von Norbert » Donnerstag 17. Mai 2018, 07:09

An sich waren die Gleise eher insofern spannend, dass da direkt mit schwerer Eisenbahntechnik in der Stadt gebaut wurde. Die Bauzeit war ja erstaunlich kurz, aber ich hatte in Foren eher gelesen: "Na kein Wunder, mit der Technik. In Deutschland dürfte man damit gar nicht in die Stadt, weil es die unterirdischen Kommunikationsnetze nicht überstehen würden."

Ich schau mal nach, ob ich meine Fotos finde.

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Re: Straßenbahnbetriebe in Russland

Beitrag von Izhevsk » Dienstag 12. Juni 2018, 09:31

Hallo Norbert,
ich bin am Samstag eher zufällig an der Weststrecke in Novokusnezk vorbei gekommen. Um Fakten zu schaffen, hat man die Oberleitung natürlich schon entfernt, damit bloß keiner auf die Idee kommt, noch mal ne Bahn auf die Strecke zu schicken. Bei sowas ist der Russe ja gründlich. :twisted:
Darauf ein:

Bild



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Re: Straßenbahnbetriebe in Russland

Beitrag von Norbert » Mittwoch 13. Juni 2018, 05:16

Was machst Du in NK und wie lange bist Du noch dort?

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Re: Straßenbahnbetriebe in Russland

Beitrag von Izhevsk » Mittwoch 13. Juni 2018, 16:22

Ich habe nur einen Tagesstopp zwischen Osinniki und Prokopjewsk eingelegt. Bin leider jetzt in Deutschland.

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Re: Straßenbahnbetriebe in Russland

Beitrag von Jenenser » Mittwoch 13. Juni 2018, 16:49

Norbert hat geschrieben:
Dienstag 15. Mai 2018, 10:49
Und die allerkleinste nun auch russische Straßenbahn war wohl diese: https://ru.wikipedia.org/wiki/%D0%A2%D1 ... 0%BE%D0%B5
Die fährt seit dem Jahr 2015 nicht mehr:
http://transphoto.ru/news.php?cid=148
Somit verbleiben in Russland wohl noch 3 Straßenbahnbetriebe mit sogenannter Meterspur (Kaliningrad, Pjatigorsk und Jewpatorija auf der Krim).

Während in Kaliningrad ein! moderner Niederflurzug, polnischer Produktion, unterwegs ist, rattern in Pjatigorsk gebrauchte Meterspur-Tatras aus Thüringen (Gera, Erfurt). In Jewpatorija gab es sogar noch den aus meiner Kindheit bekannten Sound einer Gotha-Bahn. Da aus russischer Produktion, soweit ich weiß, noch kein Fahrzeug in Meterspur ausgeliefert wurde, sehe ich für die Zukunft dieser Straßenbahnbetriebe fast schon "schwarz".

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Re: Straßenbahnbetriebe in Russland

Beitrag von Izhevsk » Mittwoch 13. Juni 2018, 17:01

Der Tramino in Kaliningrad ist leider abgestellt, man kann froh sein, dass da überhaupt noch was rollt. Tatsächlich gibt es auf Meterspur sonst nur noch die beiden anderen Betriebe. Die kleinen Gotha-Wagen fahren in Jewpatorija noch immer. Wer DDR-Flair erleben will, der kommt da auf seine Kosten. Neuwagen sollten mal kommen, aber wenn ich mich richtig erinnere, gab es da wohl Probleme und es ist nie was gebaut worden. Eventuell wird ja doch mal was für Meterspur adaptiert, hat zumindest mal mit den KTM8 geklappt, die in Pjatigorsk noch als anders bezeichnete Gattung fahren.

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Re: Straßenbahnbetriebe in Russland

Beitrag von Norbert » Donnerstag 14. Juni 2018, 05:58

In Jewpatoria hing 2003 sogar noch der Linienplan von Zwickau. Ich fand da die Organisation der Umläufe spannend ... ohne Ampeln, ohne alles, aber saubere Umsteigebeziehungen zwischen allen Linien.

Kaliningrad hatte ich gar nicht auf dem Schirm. Aber wirklich traurig, wie da in 18 Jahren ein richtiges Netz vernichtet wurde, http://transphoto.ru/photo/471576/?gid=235.

Das Übel mit Straßenbahnen in der GUS ist - so lange irgendein Stadtplaner seine schützende Hand darüber hält, bleibt wenigstens der traurige Status Quo erhalten. Kommt dann aber ein Investor und will ein Einkaufszentrum an der Stelle der Wendeschleife bauen oder will ein Bürgermeister zeigen, dass er die Stauprobleme zugunsten der Tram löst, ist schwupp-di-wupp eine ganze Linie weg. Oftmals sind dies dann genau jene Linien, die mit minimaler Investition besonders gute Perspektiven gehabt hätten (beispielsweise in Novosibirsk von der Metro Beryosovaya Rossha den Dzershinsky Prospekt entlang).



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