Elektronische Visa und der Sinn von 8 Tagen

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bella_b33
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Re: Elektronische Visa und der Sinn von 8 Tagen

Beitrag von bella_b33 » Mittwoch 10. Juli 2019, 12:27

Es soll Leute geben, die setzt man zwischen zwei hübsche Mädels und sie beklagen sich direkt, daß es ihnen zu eng und viel zu warm ist...
Dumm sein ist wie tot sein: Man selber merkt nichts, schlimm ist es nur für die Anderen!



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Tonicek
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Das Elektronische Visum für das Gebiet Kaliningrad ab 1. Juli gültig

Beitrag von Tonicek » Mittwoch 10. Juli 2019, 19:26

freqtrav hat geschrieben:
Mittwoch 10. Juli 2019, 04:55
. . . In Anbetracht von Straßengebühren für ausländische Fahrzeuge und Verpflichtung zur Anmietung eines Zählgerätes ist es sowieso einfacher nach Minsk zu fliegen und dort ein Auto zu mieten.
Nö, sehe ich nicht so. Das Anmieten des "Zählgerätes" = OBU = On board unit genannt, dauert wenige Minuten, kostet 50 € Pfand, die man bei Ausreise wieder bekommt. Der KM mautpflichtige Strecke kostet ca 10 ct, in PL + CZ das Gleiche, in Österr. für mich 23 ct.
Es geht hierbei nicht um eine EINFACHERE Möglihchkeit, sondern um die Bequemlichkeit und ein wenig Abenteuersinn. Der Weg ist das Ziel . . .

Wenn ich bedenke, daß ich LANGZEIT-TOURIST bin, gerne mal paar Monate am Stück unterwegs bin, möchte ich mein ganzes Gedöns schon dabei haben, u. das geht eben nur im Wohnmobil. Und wenn ich rechne, was mich ein Mietwagen für z.B. 3 Mon. kostet u. die Hotels dazu rechne, dann weiß ich Bescheid, was auf mich zu kommt.

Meine Vorkuta-Reise war eine Zug-Hotel-Reise; nach Murmansk, hin zu von Schweden aus, zurück via Baltikum - Pl - DE, war eine reine WoMo-Reise, man kann mich gerne fragen, welches angenehmer ist oder besser war?
Es gibt aber eine Bahnverladung nach Vorkuta, wollte ich aber aus verschiedenen Gründen nicht:

Bild

Das "schnell" auf dem Plakat war o.k., das " недорого " war in meinem Augen ein Witz - Preise jenseits von gut + böse.

Auch jetzt nach Sotschi NUR mit Wohnmobil, und NUR, wenn es nicht anders ginge, wie z.B. Vorkuta auf der Straße zu erreichen = unmöglich, und wenn solch ein Fall eintritt, muß ich vom WoMo umsteigen.

Mal so meine Meinung, und da bin ich in unserem Wohnmobil-Club nicht der Einzige, der diese Meinung hat.
Ich habe noch nie verstanden, wie man beim Biathlon Zweiter werden kann.
Man hat doch ein Gewehr...

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Re: Elektronische Visa und der Sinn von 8 Tagen

Beitrag von m1009 » Donnerstag 11. Juli 2019, 13:56

wie z.B. Vorkuta auf der Straße zu erreichen = unmöglich
In den Sommermonaten ist Vorkuta, entsprechendes 4x4 vorausgesetzt, auch per Achse zu erreichen. Es gibt dazu einige Videobeitraege in Netz. Im Offroad-Forum.com wird momentan eine solche Reise von Deutschland aus geplant. Schwierig, sicher. Und ohne Backup Fahrzeuge noch schwieriger. In den Wintermonaten erreichbar ueber normale und offentliche Winterstrassen.

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Elektronische Visa und der Sinn von 8 Tagen

Beitrag von Tonicek » Donnerstag 11. Juli 2019, 17:51

Mag sein, ich bin von mir und meinem Wohnmobil ausgegangen, da ist es -so glaube ich- eben nicht zu erreichen.

Die Zeiten, wie ich mit so etwas durch Afrika gefahren bin, sind für mich seit 20 Jahren vorbei:

Bild

Bild

Bild

Und diese Zeiten kommen auch nicht mehr wieder, u. somit ist für mich Vorkuta auf der Straße unerreichbar. Und wird es auch bleiben, es sei denn, man baut mal eine Straße.
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