Problem mit der Befreiung vom Ehefähigeitszeugnisses

Du willst eine russisch-deutsche Ehe eingehen, die allgemeinen Tipps im Internet helfen Dir aber nicht mehr weiter? Oder Du bist schon russisch-deutsch verheiratet und hast einen guten Rat für andere binationale Ehen? Dann melde Dich hier zu Wort!

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Bobsie
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Re: Problem mit der Befreiung vom Ehefähigeitszeugnisses

Beitrag von Bobsie » Freitag 14. Februar 2020, 22:12

Bluewolf hat geschrieben:
Freitag 14. Februar 2020, 20:20
Ich wiederhole es gerne nochmal. Wenn sich nichts geändert hat, ist FZF und die Entscheidung ob, oder ob nicht EFZ nötig ist, Ländersache/ bzw. sogar den Kommunen überlassen.
Insofern sind Hinweise "wir haben es aber nach 4 Wochen gehabt" wenig hilfreich.
Viele Grüße
Verdammt, was hab ich falsch gemacht?
In Russland geheiratet, zwei Tage später sind wir, Frau und ich nach Moskau gefahren, Antrag zum Visum zur Familienzusammenführung abgegeben (ich stand daneben). Wir machten dann Urlaub am Schwazen Meer, 4 Wochen nach Abgabe des Antrags konnte dann das Visum in Moskau abgeholt werden.
In D gingen wir dann mit der russischen Heiratsurkunde und Übersetzung zur Ausländerbehörde, der Sachbearbeiter unterhielt sich auf deutsch mit meiner Frau und das Thema Familienzusammenführung war erledigt. Kein A1 oder sonst irgend etwas.
Und, Bluewolf, nur so nebenbei, inzwischen hat meine Frau auchn beide Staatsbürgerschaften, die russische und die deutsche.



Arthur86
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Re: Problem mit der Befreiung vom Ehefähigeitszeugnisses

Beitrag von Arthur86 » Freitag 14. Februar 2020, 22:43

In Russland zu Heiraten ist eigentlich meine letzte Option. Wir haben ja mit meiner Verlobten ein Kind zusammen. Die FZF haben wir schon hinter uns. Wir leben schon seit über einem Jahr in Deutschland zusammen. Sie hat einen Aufenthaltstitel, mittlerweile Arbeit usw. Dadurch haben wir auch alle Dokumente für einen Hochzeit hier. Wenn wir in Russland heiraten, muss ich ja von vorne anfangen mit dem Papierkram.

Die Tochter aus erster Ehe war zum Zeitpunkt der Scheidung schon volljährig und hatte mit der Scheidung nichts zu tun. Sie lebt weder bei uns noch beim Vater, sie ist schon selbstständig.

Wie schon geschrieben, ich hatte ja schon mal dieses Problem bei der FZF und der Vaterschaftsanerkennung, aber damals hat dieses Schreiben ausgereicht.
Eine Vaterschaftsanerkennung ist doch viel "gewichtiger", schließlich hat dadurch ein im Ausland geborenes Kind einfach so die deutsche Staatsbürgerschaft bekommen, als so eine poplige Heirat.

Ich habe das Gefühl, dass der Standesamtbeamte das nicht richtig beim OLG kommuniziert. Er meldet sich jetzt auch nicht mehr bei mir...

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Re: Problem mit der Befreiung vom Ehefähigeitszeugnisses

Beitrag von bella_b33 » Freitag 14. Februar 2020, 23:35

Bobsie hat geschrieben:
Freitag 14. Februar 2020, 22:12
, inzwischen hat meine Frau auchn beide Staatsbürgerschaften, die russische und die deutsche.
Muss man bei Erhalt der Deutschen Staatsangehörigkeit nicht die Russische abgegeben? Oder gibt's da irgendwelche Wege, wie z.B. die Beibehaltungsgenehmigung?
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Re: Problem mit der Befreiung vom Ehefähigeitszeugnisses

Beitrag von Marco » Samstag 15. Februar 2020, 13:47

Arthur86 hat geschrieben:
Freitag 14. Februar 2020, 22:43
In Russland zu Heiraten ist eigentlich meine letzte Option. Wir haben ja mit meiner Verlobten ein Kind zusammen. Die FZF haben wir schon hinter uns. Wir leben schon seit über einem Jahr in Deutschland zusammen. Sie hat einen Aufenthaltstitel, mittlerweile Arbeit usw. Dadurch haben wir auch alle Dokumente für einen Hochzeit hier. Wenn wir in Russland heiraten, muss ich ja von vorne anfangen mit dem Papierkram.
MIt welchem Papierkram muss man von vorne anfangen?
Man braucht nur ein Ehefähigkeitszeugnis von dir, Meldebscheinigung beide mit Apostille und deinen Reisepass + natürlich Übersetzungen, die man schnell in RU machen lässt
Von deiner Freundin müsst ihr ja auch alle Dokumente haben.
Da deine Freundin schon einen Aufenthaltstitel hat, könnt ihr ja sofort zurückreisen.
Sofern deine Freudin deinen Namen annimmt steht dann noch die Änderung des Passes an und des Aufenthaltitels. Aber das würde eh anstehen egal ob ihr in D oder RU heiratet
ABer du kannst ja erstmal noch versuchen das OLG bzw. den Standesbeamten zu überzeugen. ABer eine Heirat in RU ist für euch weitaus unkomplizierter als 95% der anderen Fälle, die FZF dann noch vor sich hätten

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Re: Problem mit der Befreiung vom Ehefähigeitszeugnisses

Beitrag von Bluewolf » Samstag 15. Februar 2020, 18:14

bella_b33 hat geschrieben:
Freitag 14. Februar 2020, 23:35
Bobsie hat geschrieben:
Freitag 14. Februar 2020, 22:12
, inzwischen hat meine Frau auchn beide Staatsbürgerschaften, die russische und die deutsche.
Muss man bei Erhalt der Deutschen Staatsangehörigkeit nicht die Russische abgegeben? Oder gibt's da irgendwelche Wege, wie z.B. die Beibehaltungsgenehmigung?
@Bobsie
Es geht mir darum dass Du grundsätzlich verallgemeinerst. Ich weiß, bist halt ein Glückspilz. Bei Dir klappt halt alles ...

Im Übrigen hat meine Frau auch beide Staatsangehörigkeiten. Auch DAS ist aber nicht allgemein gültig, sondern trifft vielleicht maximal für 10% zu. Da das bei Deiner Frau so ist [kochen] Willst nen Keks?

@Bella
Normalerweise (außer in Bobsies Normalität) muss man die russische in so einem Fall abgeben. Es gibt aber die Möglichkeit plausibel darzulegen, dass einem durch die Abgabe gravierende Nachteile entstehen würden. Bei meiner Frau waren das Ihre Immobilien, die sie zum Beispiel in ihrem Fall wesentlich höher versteuern müsste. Aber selbst dann ist man noch vom Wohlwollen der Behörde abhängig.



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Re: Problem mit der Befreiung vom Ehefähigeitszeugnisses

Beitrag von bella_b33 » Samstag 15. Februar 2020, 22:14

Danke @Bluewolf für die Erklärung,
Also eine Art "Beibehaltungsgenehmigung" kann man sich da nicht beantragen, es ist eher so eine "auf gut Glück" Sache.

Sonst würden wir das auch mal irgendwann probieren...

Sag mal...Du wohnst eigentlich auch irgendwie in der Nachbarschaft, wenn ich Deinen Standort so lese. Kennst Du zufällig ein Forenmitglied namens m1009? :lol:
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Re: Problem mit der Befreiung vom Ehefähigeitszeugnisses

Beitrag von Wladimir30 » Samstag 15. Februar 2020, 23:01

bella_b33 hat geschrieben:
Samstag 15. Februar 2020, 22:14
Kennst Du zufällig ein Forenmitglied namens m1009?
Erschreck die anderen doch nicht gleich so....
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Re: Problem mit der Befreiung vom Ehefähigeitszeugnisses

Beitrag von m1009 » Sonntag 16. Februar 2020, 07:00

Marco hat geschrieben:
Samstag 15. Februar 2020, 13:47

Man braucht nur ein Ehefähigkeitszeugnis von dir,
Und das u.U. nicht einmal zwingend. Erweiterte Meldebescheinigung reicht oft.

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Re: Problem mit der Befreiung vom Ehefähigeitszeugnisses

Beitrag von Bluewolf » Sonntag 16. Februar 2020, 12:36

Sag mal...Du wohnst eigentlich auch irgendwie in der Nachbarschaft, wenn ich Deinen Standort so lese. Kennst Du zufällig ein Forenmitglied namens m1009? :lol:
Fahndungsfotos interessieren mich seit RAF Zeiten nicht mehr so ;)

Nein, ich bin die letzten drei Jahre maximal einen Monat in Nischni gewesen. Im Moment zieht es meine Frau mehr Richtung Westen und Asien, und mein Urlaub ist endlich.

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Re: Problem mit der Befreiung vom Ehefähigeitszeugnisses

Beitrag von bella_b33 » Sonntag 16. Februar 2020, 17:53

Ah verstehe, ich dachte dass Du längerfristig in NN bist.
“Wow, eine superleichte Profi-Angel für 10Euro! Wo ist der Haken?"
"Es gibt keinen Haken..."



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